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Auf die Gisliflue im Jurapark Aargau

Wanderbericht: Veltheim – Gisliflue – Küttigen
Ausgangspunkt war das Restaurant Bären in Veltheim. Bei Kaffee und Gipfeli stärkten wir uns für die bevorstehende Wanderung. Danach starteten den Aufstieg. Sanft, aber stetig führte der Weg hinauf – über 400 Höhenmeter ging es obsi. Der Wald entlang war voller Pilze, kleine Farbtupfer am Wegesrand, die immer wieder zu kurzen Pausen und Fotos einluden. An der kleinen Baumkapelle hielten wir inne – ein stiller Ort zum Innehalten und den Ausblick in die Landschaft zu geniessen. Und am Naturfreundehaus kamen wir auch vorbei. Teilweise folgten wir auch dem Skulpturenweg ‘Unter der Fluh’, der uns mit seiner Mischung aus Natur und Kunst überraschte. Der Weg führte vorbei an verschiedenen Skulpturen, die in den Wald eingebettet waren. Einige Werke setzten sich mit mittelalterlichen Sagen aus dem Schenkenbergertal auseinander und verliehen dem Abschnitt eine besondere Atmosphäre. Schliesslich erreichten wir die Gisliflue. Dort packten wir unsere Rucksäcke aus und machten Mittag. Die Rast war schlicht, aber verdient. Und der Blick über die Höhe war lohnenswert. Kaum machten wir uns an den Abstieg, setzte Regen ein. Zum Glück führte der Weg durch den Wald, der uns vor dem Gröbsten schützte. Im zügigen Schritt ging es zur Staffelegg und weiter nach Küttigen. Hier endete die Wanderung. Die Strecke mass 13.3 km, der Anstieg betrug 487 m, unsere Maximalgeschwindigkeit erreichte 5.7 km/h und verbraucht haben wir 1604 kcal.
In der Traube liessen wir den Tag ausklingen - mit einem Gefühl, das nur eine Wanderung durch Regen und Wald hinterlassen kann: intensiv, lebendig und unvergesslich. Und kurz darauf zeigte sich auch die Sonne ein bisschen.

Autor: Hans-Peter Steiner