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Höhenweg Realp -Hospental

Bekanntlich fängt der frühe Vogel den Wurm. Schon um 06.15 Uhr trafen wir uns, 13 Wanderfreunde vor dem Spettacolo. Im geräumigen, sauberen Zug der Südostbahn fuhren wir Richtung Göschenen. Kurz vor Arth Goldau überreichte Erika jedem von uns einen Kaffee-Jeton für einen feinen Kaffee im Zugbistro. Dazu hat Erika selbstgebackenen Speck- und Butterzopf mitgebracht. Die schöne Überraschung ist ihr gelungen. Vielen Dank. In Göschenen umsteigen nach Realp. Im Dorf lag noch Bodennebel und Rauhreif. Aber ein Blick nach oben zeigte was uns erwartete. Moderat steigend führte uns der Wanderweg erst durch den Wald und bald waren wir über der Baumgrenze. Eine herrliche Weitsicht ins Wallis und Gotthardmassiv. Leuchteten da eben noch die Lärchen gelb/golden, waren es nun die roten Blätter der «falschen Heubeeristauden». Wir folgten dem Urschener Höhenweg Richtung Hospental. Nach der Mittagsrast auf luftigen 2200m, ging es weiter auf dem Weg, entlang dem Blauseeli, dem Trübsee und dem Lutersee. Von der Klarheit und der Farbe des türkisblauen Seeleins konnten wir nicht genug bekommen, da wurden einige schöne Fotos geknipst. Da wir zeitlich gut unterwegs waren, machten wir, bevor es steil bergab gehen sollte, noch eine 20-minütige Rast mit herrlichem Blick auf Gemsstock und Nätschen. Die dort stationierten Windräder gaben Anlass zu Diskussionen. Nach gut einer Stunde sind wir in Hospental angekommen. Den Schlusstrunk, resp. den wohlverdienten Coupe Nesselrode konnten wir bei letzten Sonnenstrahlen im St. Gotthard in Hospental geniessen. Aber bald schlich sich der Nebel ins Tal. Wieder mit der Südostbahn fuhren wir zurück nach Olten. Ankunft 19.30 Uhr schon wieder dunkel. Danke Erika für die tolle Organisation und den feinen Zopf!

Bericht Beat Meier