Françoise empfängt 17 gutgelaunte Senioren um 06.15 beim Spettacolo. Im Zug beim einkassieren und Informationen über die Fahrt kämpft Françoise nur mit dem Kugelschreiber. Und wir hatten schon viel zu lachen. In Spiez mussten wir zum umsteigen einen Spurt loslegen, und über die Rampe schon die ersten Hm bewältigen.
Die Fahrt mit dem Bus ab Frutigen war erholsam und immer wieder beeindrucken mich die Fahrkünste, die Ruhe und die grosse Verantwortung der Chauffeure und immer mehr auch Frauen. Zum KaGi im Kaffee Haueter wurden wir freundlich und speditiv (und das im Kt. Bern) empfangen und es gab feinen Zopf. Um 10.00 ging unsere Wanderung los. Die Hm hatten wir schon bald hinter uns und weiter gehts gemütlich über Feld und schattige Waldwege, und immer wieder die wunderbare Aussicht zum Elsighorn, Tierhörnli, Chuenisbärgli, Engstligenfälle und Engstligenalp. Um 11.00 (ist 12.00 Winterzeit) knurrt der Magen und wir rasten beim schönen Picknickplatz Daubenfels. Beim Abstieg stehen wir alle nachdenklich vor dem ausgetrockneten Bachbett des Stigelbach, und dem Allebach entlang,wo doch noch etwas Wasser kommt gehen unserem Ziel entgegen. Im Bären geniessen wir unseren Schlusstrunk. und haben genug Zeit zum besichtigen des Dorfes mit der wunderschönen Kirche und zum lädele. Danke Françoise für Deine angenehme Tourenleitung, Deine Vorarbeit und Markus Stadler dem Schlussmann mit der Apotheke die wir zum Glück nicht brauchten, und auch keine Notfallkarte suchen mussten.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Markus Heimgartner
Einsatzwoche 10 im Juli 2026
Fassadenmuster, Demontage des Dachstuhls
Das erstellte Fassadenmuster muss überarbeitet werden.
Die SAC Arbeitsgruppe mit Thomas Jäggin, Ueli Wiedmer und Walti Büchel erarbeiten nach Anweisung von Dominique Jenni Schattenfugen in das Fassadenmodell, damit es der bestehenden Bruchsteinfassade entspricht in Fugenbreite -und tiefe. In mühsamer Arbeit wird aufgespitzt und mit neuem Fugenmaterial ausgebessert, bis zur Zufriedenheit der Architektinnen.
Die Dachdemontage bedeutet Arbeit in verschiedenen Bereichen: Abbruch der Solaranlage, der Spenglerbleche, des Eternits (benötigt Schutzanzüge!), des Kamins, der Mauern, der Dachsparren und des gewaltigen Firstbalkens.
Für Mauerabbrüche zuständig sind Dominique Jenni, John Germann von der Firma Burn Spezialbau. Für den Holzabbruch zuständig sind Christian Meyer, Luca Siegfried, Jaif Krebs, Martin Probst von der Firma Beer Holzbau
Aus der Distanz betrachtet sieht der Baufortschritt beachtlich aus und lässt die geplante Volumenvergrösserung bereits klar erkennen.
Überrascht vom kurzen Hüttenzustieg dank Taxi nach Oberstafel lagen nachmittags noch ein paar Seillängen Felsgewöhnung im Klettergarten in den geplanten Seilschaften drin. Ein halbes Znacht (laktosefrei) und ein doppelter Dessert sorgten für die nötige Energie für den nächsten Tag. Gegen 5 Uhr begann unser mystischer Aufstieg zum Gletscher zwischen Nebelschwaden und Sonnenaufgang. Luftige Gratkletterei am griffigen Felsen erwartete uns am ersten Grat. Dank besten Briefings durch Walter ging es speditiv mit 4 Seilschaften (!) zum Gipfel des kleinen Leckihorns und nach einer Schneefeldquerung zum anspruchsvolleren Aufstieg zum grossen Leckihorn. Auf eine ausgedehnte Znünipause auf dem Vorgipfel folgte eine luftige Abkletterei zum tiefer gelegenen(!) Gipfelkreuz. Nachdem das vom Gipfel erspähte Seeli in Hüttennähe Erfrischung versprach, war auch der schweisstreibende Abstieg rasch gemeistert. Nun folgte das Übliche: Kaffee, Kuchen, Käseschnitte und irgendwann das Eintauchen in die sommerliche Wärme im Unterland. Herzlichen Dank Walter fürs Führen und Yvonne fürs Organisieren dieser tollen Tour.
Wenn Markus Stadler eine Tour ausschreibt, welche im Titel einen Grat beinhaltet, dann sollten die Teilnehmer die Wanderschuhe gut schnüren. Das haben die 11 Teilnehmer auch gemacht und den Tourentag mit Vorfreude und Respekt angetreten. Nach den Instruktionen wussten alle, worauf wir uns angeblich eingelassen hatten. Der Aufstieg über den Haldigrat war sehr steil und nach dem Regen etwas "schliefrig", doch gut machbar. Nach den sehr achtsam vorgenommen Gipfelfotos und einer Zwischenverpflegung nahmen wir den Abstieg in Angriff, nicht ganz einfach, denn der Weg war nach den heftigen Regenfällen kaum mehr vorhanden. Die ganze Gruppe war sehr konzentriert, und die Freude danach war immens. Im Brisenhaus des SAC-Pilatus kam Jörg endlich zu seiner Käseschnitte, von welcher er schon beim KaBuzo schwärmte. Die Bahn brachte uns von der Klewenalp nach Beckenried, wo Roland seine Schuhe im nächsten Kerichteimer entsorgte. Nach einem abschliessenden Apéro kam der krönende Abschluss, die Schiffahrt auf der Schiller nach Luzern. Nach dem obligaten Schlussspurt in Luzern zum reservierten Abteil, sanken wir alle glücklich und müde in die Sitze.
Danke Markus, wieder mal eine unvergessliche Tour.
Autorin: Therese Däster, Fotos: Beat Meier, Jürg Schlegel
Einsatzwoche 9 im Juli 2026
Spatenstich, Gerüst, Reparaturen, Fassadenmuster
Der Spatenstich kann würdevoll und farbenfroh nachgeholt werden, präsentiert durch die Arbeitsgruppe dieser Woche: Peter Lüscher, Tobias Bossert, Ueli Wiedmer, Freddy Huser, Walti Büchel, Fritz Ramseier
Rund um die Hütte wird das Gerüst fertig erstellt. Es stehen Abbrucharbeiten am Dachgeschoss an: Demontage der bestehenden Firstpfette, Abbruch der Bruchsteinwände beim Giebel.
Kletterkünste und geschickte Hände sind gefragt für verschiedene Reparaturen: Am alten WV-Gebäude wird ein kleiner Schaden an der Dachkonstruktion geflickt, verursacht durch den Armeehelikopter.
Unangenehm oder nicht, gemacht muss es sein! Alle Pissoirs müssen wieder gereinigt und durchgängig gemacht werden.
Auch die Werkzeuge brauchen Reparatur und Unterhalt.
Ganz wichtig ist auch die Sanierung der Brunnenzuleitung. Die Leitung ist verstopft, muss verlängert und neu angeschlossen werden.
Das Fassadenmuster muss erstellt werden. Dazu braucht es passende Steine.
Pünktlich um 6.29 Uhr konnten wir in Olten den Zug besteigen und die vom Tourenleiter Hugues reservierten Sitzplatze einnehmen, in Sion gings dann mit dem Postauto weiter nach Arolla, wo wir uns noch kurz verpflegten und für den Aufstieg ausrüsteten. Gleich hinter dem Gasthaus gings dann recht steil den kühlen Wald hoch, danach über Wiesenwege, Bäche, Schneefelder, Geröll zur Cabane des Aiguilles Rouges, wo wir früh am Mittag ankamen. Mit Trinken, Essen, Ausruhen verbrachten wir den Tag bis zum Abendessen, das entgegen den Erwartungen echt gut war. Die Küche ist da nicht wirklich sehr modern..
Hugues erklärte uns nach dem Essen den detaillierten Weg für den folgenden Tag.
Am Sonntag sind wir dann kurz vor 7 Uhr aufgebrochen, durch wildes Gelände, lange Moräne und dann den steilen, rutschigen, Gipfelgrat bis zum Mont de l'Etoile 3369 m wo wir kurz vor 9 Uhr den Gipfel erreichten,
Nach kurzer Stärkung, Gipfelbilder und Kleiderwechsel gings dann wieder vorsichtig runter, bis zum Bach, wo dann der normale Weg weiter bis zum Lac Bleu führte, wo einige reingesprungen und sich erfrischt haben. Danach gings nach Arolla La Gouille und Richtung Olten zurück, Danke Hugues fürs Oganisieren.
Einsatzwoche 8 im Juni 2026
Die Betonierungsarbeiten sind abgeschlossen!
Steine, Steine, Steine…: Lehrlinge der Firma Galli leisten Fronarbeit
Ja die Fundamente stehen. Sie sind hier klar und sauber zu sehen, und lassen kaum mehr erahnen, wieviel Arbeitsschritte bereits getätigt worden waren, wieviel helfende Hände hier bereits gewirkt hatten und weiter gefragt sind!
Diese Woche sind die Lehrlinge der Firma Galli vor Ort und stellen ihre Kräfte zur Verfügung.
Die Steinernte und Räumungsarbeiten sind immer noch ein Thema, aber auch der Transport der Big-Bags zur Hütte mit der Air Zermatt. Ein Highlight war sicher das Anhängen der Lasten an die Longline.
Die Truppe ist mitten in der Arbeit mit den Steinen zu sehen. Viele Big-Bags gilt es zu füllen!
Wie schön: T-Shirt -Creation der Firma Galli für die Lehrlinge.
Die Architektinnen Sereina Fritsche und Carol Hutmacher machen sich auf den Weg zur Hütte.
Es stehen Besprechungen an, z.B. betreffs der kommenden Holzarbeiten.
Jörg Zurbriggen von der Holzkreation Zurbriggen AG, die Architektinnen und Michael Gyger sind im Gespräch.
Wir sind 6 Männer und 6 Frauen, die es wagen, bei dieser momentanen Hitze auf diese Wanderung zu gehen. Die Anreise geht über Yverdon Les Bains nach Les Clées, einem 200 Seelendorf im Jura-Nord Vaudois und liegt an der Orbe. Kaffeestart ist in der Auberge de la Croix-Blanche auf der schattigen Gartenterrasse. Oberhalb der Gorges de l’Orbe führt die Via Francigena grossenteils durch den Wald. Die Via Francigena ist ein rund 3200 km langer historischer Pilgerweg von Canterbury (England) nach Rom. Sie führt durch fünf Länder (Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Italien und Vatikanstadt) und basiert auf den Reiseaufzeichnungen von Erzbischof Sigerich dem Ernsten aus dem Jahr 990 n.Chr. 10 Etappen führen durch die Schweiz, von Ballaigues zum Col du Gd. St-Bernard. Bei der Grottes de Moncherand ist Mittagspause, natürlich mit Kaffee und Schnäpsli von Mani. Der Leitung des Wasserkraftwerkes Moncherand entlang erreichen wir bald das Städtchen Orbe, welches ein paar Sehenswürdigkeiten bereit hielte, aber wir haben nur noch eines…Durst! Den löschen wir und reisen danach planmässig Richtung Yverdon. Der Zug hat Verspätung und deshalb fährt unser Anschlusszug in Biel ab. Kein Grund zur Panik, wir finden eine kühle Lösung. Lieber Mani, du hast uns wieder einmal eine ganz neue Gegend gezeigt, wir danken dir herzlich dafür.
Text: Ingrid Heimgartner, Fotos: Markus Heimgartner
Mit Aussicht auf einen heissen Tag starteten 19 motivierte Senioren unter der Leitung von Erika auf das Elsighorn. Mit der Bahn fuhren wir nach Frutigen, dann mit Bus nach Achseten und weiter nach Elsigbach. Die Elsigen - Metschbahn führte uns gemütlich auf die Elsigenalp (1'797m). Nach KaGi im Berghaus Elsigenalp starteten wir mit der Wanderung. Die Panoramatour führte uns kurz über Asphalt und bald auf schönen Wanderwegen unserem Ziel, dem Elsighorn (2'341m) entgegen. Bereits ab der Bergstation der Luftseilbahn eröffnet sich eine eindrucksvolle Bergkulisse, die Schritt für Schritt spektakulärer wurde. In angenehmem Tempo und ohne viel Schwatzen erreichten wir den Gipfel. Mit einem atemberaubenden Rundblick auf Blüemlisalp, Berner Alpen und Thunersee wurden wir auf dem Gipfel belohnt. Erika führte uns über abwechslungsreiche Landschaften mit Alpweiden, Felsen und Bergpanorama. Immer wieder entdeckten die Teilnehmer verschiedene Bergblumen wie Edelweiss, Enziane, Dotterblumen, Kugelblumen und Alpenrosen. Auf dem Gipfel waren wir nicht ganz alleine, auch andere hatten die Idee dem heissen Wetter im Unterland zu entfliehen. Vom Gipfel gings den gleichen Weg hinunter. Der Rundweg führte uns dann an das idyllisch gelegene Elsigseeli, das in schönsten grün und blau Tönen funkelte. Der zweite See wird im Prospekt als «Brandsee mit Alpenstrand» angepriesen. Der Einstieg in den Brandsee war einfacher, da er mit einer Matte ausgelegt war. Einige Senioren, auch der älteste Senior, liessen es sich nicht nehmen und nahmen ein Bad, einige genossen sogar in beiden Seen einen «Schwumm». Im Berghaus Elsigenalp gabs den verdienten Schlusstrunk. Herzlichen Dank Erika für die abwechslungsreiche schöne Tour.
Autorin: Ursula Altermatt, Fotos Beat Meier
Bergwanderung Arnigrat
7 Personen besammelten sich 6.20 vor dem Spettacolo zu unserer Bergtour ins Melchtal. Auf der Stöckalp offerierte uns Hans Berger (Bergführer) das KaGi. Es freute uns, dass er als Teilnehmer dabei war. Von der Stöckalp aus wanderten wir auf einem steilen Weg bis zum Wandelen. Nach der Pause konzentriert über den Arnigrat wo Trittsicherheit gefragt war. Wir erklommen zahlreiche Aufschwünge und Gipfelchen. Am Ende des Grates langer Abstieg von 1600 HM nach Flüeli Ranft. Eine schöne aber auch anstrengende Tour. Im Namen der Gruppe dir Jörg ein grosses Dankeschön für die Organisation und die Führung und auch Hans danke für die Unterstützung.
Autor: Markus Stadler, Fotos: Jörg Bitterli
Einsatzwoche 7 im Juni 2026
Erste Grundmauern, Steinernte, Bauleitung
Wie auf dem Foto ersichtlich, ist die Basis gelegt für die ersten Grundmauern!
Das Ausmass der Hüttenerweiterung ist nun klar erkennbar und zeigt, dass auf zwei Seiten der Hütte das Volumen hangaufwärts vergrössert wird.
Auf dem Grundrissplan sind diese Neuerungen in Rot erkennbar. Auf dem Foto ist auch eine Ankerstange, umhüllt mit einem schwarzen Tuch, im neuen Mauerabschnitt zu erkennen.
Alle Verankerungen ragen zwischen 3-4m in den Untergrund / Felsen und nehmen Druckkräfte auf.
In der Fronarbeit ist weiterhin Steinernte angesagt. Diese Woche sind Samuel Ramseier und Thomas Weber im Einsatz.
Wöchentlich wird der Umbau jeweils montags vor Ort gesichtet, begleitet und protokolliert, entweder durch den Bauleiter Michael Gyger oder seinen Stellvertreter Manfred Bärtschi.
Sonnig - windig - lehrreich
Beim Fels- und Eiskurs war in diesem Jahr alles dabei: Teilnehmende von 11 bis 56 Jahre, viel Wind, Sonne und Schnee, erfolgreiche Gipfelbesteigungen und windbedingter Rückzug, rasante „Abfahrten“ ins Tal (Schade, hatten wir keine Ski dabei), Kuchen, Puzzle und Jass auf der Tierberglihütte und natürlich ganz viel Lehrreiches. Danke an unsere Bergführer Aaron, Lionel und Philipp für Knotenkunde, Spaltenbergung, Sicherungstechnik und alles Neue, was hoffentlich bald Anwendung findet. Merci Patrick für die tolle Organisation (:
Eine stattliche Anzahl (25) Senioren nahmen mit Erika diesen Weg unter die Füsse. Nach einer kurzen Schafskälte war das Wetter ideal. Nach einer gemütlichen Zugfahrt erreichten wir Schwarzenburg und um 9.00 sassen wir schon bei KaGi. Dannach führt uns der Chauffeur durch die högerige wunderschöne Landschaft Guggisberg entgegen. Eine Frau im Bus fährt noch zur Klassenzusammenkunft, und zeigt uns den Hof wo sie aufgewachsen ist und wo sie zur Schule ging. Damals gab es wahrscheinlich noch keinen Bus und kein Elterntaxi. Ab Steinere steigen wir dem Waldrand entlang, dann ein kurzes steiles Stück durch den Wald und über Matten in angenehmem ruhigen Schritt hinauf zum Schwendelberg. Dort ist bereits unser Ziel in Sicht. Während den Einen um 12.00 der Magen knurrt, steigen die Anderen schon direkt über die spektakuläre Treppe und geniessen das Picknick dort. Die Aussicht auf dem markanten Nagelfluhfels ist einzigartig. Gantrischkette, Schwarzenburgerland, Mittelland und Jura, nur die Alpen sind verhüllt. Beim Abstieg oberhalb Guggisberg mit 1500 Einwohnern, verteilt uns Marie Louise die Noten, und wir geben unser Bestes für`s Vreneli. Die Geschichte hat sich ca.1670 ereignet. Ein Simes Hans Jaggi ist 1715 urkundlich erwähnt. Er wohnte nach seiner Rückkehr aus fremden Kriegsdiensten als Witwer bei seinen Söhnen im Hof Wahlenhaus (änet am Bärg). Weiter nach einem kurzen Rundgang durch Guggisberg, gehts den sanfteren Abstieg Richtung Schwarzenburg . Dort wird im Restaurant Bären der wohlverdiente Schlusstrunk serviert.
Danke Erika für die wunderschöne Tour und Deine Arbeit.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Jürg Schlegel
Einsatzwoche 6 im Juni 2026
Sanitärcontainer, Materialverlegung, Abbruch, Steine
Draussen ist Burn Spezialbau weiter beschäftigt mit Themen wie Sickerleitung, Hüllrohre für Elektrokabel, Betonieren und Containertransport.
Drinnen muss noch einiges entsorgt und für weitere Schritte vorbereitet werden.
Im Estrich muss alles Material auf der Bergseite First entsorgt werden. Talseitig ist dies nicht erforderlich.
Der Sanitärcontainer wird vor Ort gebracht und hinter der Hütte positioniert.
Die Frischwasser -und Abwasserinstallation steht noch an.
Die bereitgestellten Abbruchmaterialien von Hütte und Terrasse werden von der Armee zum Wechselplatz «Sandig Bodu» geflogen und anschliessend mit einem Greifer abgeholt.
Im Rückflug werden die gesammelten Steine in den Big-Bags zur Baustelle transportiert.
Auch diese Woche werden die Arbeiten durch Fabian Egger tatkräftig unterstützt. Er ist mit Roberto Arnold am zuverlässigen Zubinden der Big-Bags. Sorgfalt ist wichtig!.
Durch den Rotorwind (Downwash) könnten beim Abholen des Materials Gefahren entstehen durch loses Material oder offene Säcke.
Bei allen Helikopterflügen gilt es, die von der SUVA erstellten neun lebenswichtigen Regeln für das Bodenpersonal einzuhalten.
Tourenleiter FK an der Sidelenhütte – Technik, Taktik und viel Praxis
Im Rahmen des Tourenleiterkurses verbrachten wir ein intensives und lehrreiches Wochenende rund um die Sidelenhütte. Ziel war die Wiederholung und Vertiefung zentraler Inhalte für das Führen von Berg- und Hochtouren.
Ausgangspunkt war der Furkapass, von wo aus wir uns auf den Weg zur Hütte machten. Bereits während des Zustiegs wurden die ersten Kursinhalte praktisch umgesetzt. Der Fokus lag zunächst auf dem sicheren Führen und Gehen am kurzen Seil im alpinen Gelände. Besonders spannend war dabei die Übung im Blockgelände, bei der sich die Teilnehmenden gegenseitig führten – teilweise mit verbundenen Augen.
Im weiteren Verlauf wurden zahlreiche technische Inhalte trainiert und gefestigt:
Die Kombination aus theoretischem Input und direkter Anwendung im Gelände ermöglichte ein sehr praxisnahes Lernen.
Die Übernachtung in der Sidelenhütte war – wie gewohnt – sehr angenehm und bot eine willkommene Erholungsphase. Am zweiten Tag starteten wir perfekt ausgeschlafen und nutzten den Tag für eine Anwendungstour auf den Galengrat.
Dabei zeigte sich eindrücklich, wie entscheidend gute Führung und Koordination sind: Mit mehreren Seilschaften am Grat wurde schnell sichtbar, wie viel Zeit verloren gehen kann, wenn die Abläufe nicht klar organisiert sind.
Im praktischen Teil wurden insbesondere das Gehen am kurzen Seil, Mikro-Seillängen sowie der mobile Standplatzbau nochmals intensiv geübt und vertieft. Kreativität war ebenfalls gefragt: Zum Abschluss gelang es uns, drei funktionale Standplätze auf engstem Raum – praktisch auf einem Quadratmeter Fels – einzurichten.
Fazit: Ein sehr lehrreiches Wochenende mit hohem Praxisanteil, wertvollen Erkenntnissen und viel Raum für Eigenverantwortung und Reflexion. Ein herzlicher Dank geht an unseren Bergführer Walter für die kompetente und praxisnahe Kursleitung.
Das Wochenende klingt nach! Diese Wörter tauchen wild durcheinandergemischt auf, wenn wir an die 3 vergangenen Tage in Arcegno denken:
Klettern
Zugfahren
Gruppenhaus
Abseilen
Spass
Imposter
Tee
Regen
Feuer
Gartenschlauch
Kuchen
Vorstieg
Essen
Schlangenhaut
Plattenklettern
Mut
Menschenpyramide
Seilkonstruktionen
Lachen
Improvisation
Birchermüesli
Pingpong
Selbstaufstieg
Blockierungsknoten
Glace
Welches Wort gehört wohl zu welchem Bild?
Einsatzwoche 5 im Juni 2026
Betonieren, Altholzentsorgung, Steinernte
Fronleichnam verkürzt die Woche. Es gibt einen kurzen, kompakten Einsatz für die Truppe.
Roger Schranz, John Germann und Dominik Jenni, arbeiten an der Verschalung, verlegen Armierungseisen etc., damit anschliessend die Streifenfundamente auf zwei Hüttenseiten betoniert werden können.
Drei Tage im Freiwilligeneinsatz sind diese Woche: Ueli Widmer, Fabian Egger, Irène Bachmann und Thomas Studinger. Ihr Auftrag ist sowohl die Altholzentsorgung als auch die Steinernte. Die gesammelten Steine werden später bei der Aussenfassade verwendet.
KiBe auf Tour – Dinosaurier, Drahtseile und eine Küchenrettung
Bei besten Voraussetzungen machten wir uns mit der KiBe-Gruppe auf den Weg nach Oberdorf, wo unser Abenteuer begann. Von dort wanderten wir zu den versteinerten Dinosaurierspuren. Die Begeisterung war gross: Endlich Pause und Gummibärchen.
Im Anschluss ging es bequem und weniger schweisstreibend per Seilbahn weiter hinauf zum Nesselboden. Die Wanderung führte uns weiter Richtung Balmberg, wo bereits unsere zuverlässige „Versorgungsministerin“ Min Ji – zuständig für Übernachtungsgepäck, Essen und gute Laune – wartete. Sie brachte uns jedoch eine weniger erfreuliche Nachricht: Aufgrund akuter Waldbrandgefahr waren sämtliche Feuerstellen gesperrt. Das bedeutete das abrupte Aus für unsere geplanten Älplermagronen und – fast noch tragischer – für die Schoko-Bananen vom Lagerfeuer.
Nach kurzer Ratlosigkeit und knurrenden Mägen kam die Rettung aus unerwarteter Richtung: Wir erhielten Asyl in der Küche des Asylheims am Balmberg. An dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön – dank euch mussten wir weder verhungern noch auf warme Magronen verzichten!
Gestärkt und zufrieden bezogen wir anschliessend unser Biwak unter freiem Himmel. Die Nacht war superwarm, trocken und klar – beste Bedingungen also für eine erholsame Nacht (zumindest für diejenigen, die nicht jedes Rascheln im Gebüsch als möglichen Dino interpretierten).
Am nächsten Morgen erwartete uns traumhaftes Wetter, und wir konnten den Hochseilgarten ausgiebig unsicher machen. Mut, Geschick und Teamgeist waren gefragt – und wurden definitiv unter Beweis gestellt.
Zum Abschluss hielt der Tag noch eine kleine Überraschung bereit: Während wir auf den Bus warteten, entluden sich nacheinander zwei Gewitter direkt über uns. Regen, Donner und Blitz sorgten für ein würdiges – und leicht nasses – Ende unserer Tour.
Fazit: Eine rundum gelungene KiBe-Tour mit allem, was dazugehört: Abenteuer, Improvisation, Teamgeist und viel Spass
Um 08.25 warten 12 Senioren auf Gleis 12 gespannt auf Ueli`s Ankunft. Denn ohne Tourenleiter kein Ticket ! In Luzern stösst noch Beatrice zu uns. Bei sommerlichen Temperaturen geht es der Reuss entlang zum Museum wo wir gemütlich unser KaGi geniessen können. Dann geht`s Stägeli uf und durch den Wald zum Chateau Gütsch. Dort verweilen alle auf Ihre Art mit dem geniessen der herrlichen Aussicht, einem Blick ins innere des Chateau oder bei einem kühlen Drink. Um 11.15 geht`s weiter durch den Gütschwald. Momentan ist dort eine längere Baustelle. Erneuert werden zwei Hauptleitungen für das Luzerner Trinkwasser, die vom Quellwasserwerk Sonnenberg durch den Wald führen. Eine Parallelroute führt uns aber auch zum Schwyzerhüsli wo wir in der lauschigen Gartenwirtschaft auf`s Beste verköstigt werden. Sepp sucht sich ein ruhiges Plätzli für`s Picknick, zum Dessert taucht er aber wieder auf. Weiter geht`s vorbei an Weiden und Obstgärten entlang dem Sonnenberg mit prächtigem Ausblick.
Die letzten 205,6 HM bewältigen wir in 8 Min. mit der Nostalgie Standseilbahn hinunter nach Kriens. Von dort geht`s mit dem Bus zum Bahnhof nach Luzern. wo wir am Ufer des See`s unseren Schlusstrunk genehmigen.
Herzlichen Dank Ueli für die abwechslungsreiche Tour rund um die Stadt Luzern.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Markus Heimgartner
Einsatzwoche 4 im Juni 2026
Brücke zum Haupteingang installieren, Leitungen freilegen, Fundamentsohle ausheben und Transportgebinde zum Abtransport bereitstellen,
dies die Haupttätigkeiten in der 4. Fronarbeitswoche.
War das schön……
Am Donnerstag, 21. Mai trafen sich um 7.15 Uhr 37 gutgelaunte SAC Seniorinnen und Senioren im Bahnhof Olten.
Im reservierten Bahnwagen fuhren wir komortabel nach Goldau. Nach Kaffee und feinem Zopf ging es mit der Rigibahn zur Station Kräbel.
Ab da war Marschieren angesagt. Eine Gruppe übernahm Sepp, die andere wurde von Uschi geführt. Auf einem schönen Weg ging es stetig hoch. Ueber diverse Brücken an Bächen und kleineren Wasserfällen vorbei. Wunderschön,
Weit unten entedeckten wir einen kleineren See. Etwas mi “L” sagte jemand. Lungerensee? Lauenensee? Nein. Es war der Lauerzersee.
In der Nähe der BahnstationRigi Klösterli machten wir Mittagsrast. Ein paar der Gruppen nutzten die Gelegenheit und fuhren mit der Bahn zu unserem Endziel Rigi Staffel.
Nach der Mittagspause stieg es weiter an. In Rigi Kaltbad legten wir eine Trinkpause an und genossen die tolle Aussicht.
Danach nahmen wir die Schlussetappe in Angriff. Am Endziel Rigi Staffel haben wir die Höhe von 1604 m ü/M erreicht.
Das Panorama war grandios, das Wetter wunderschön. Nach einer kurzen Stärkung ging es mit der Rigibahn im reservierten Wagen nach Vitznau.
Dort erwartete uns der altehrwüdige Schaufeldampfer “Schiller”. Sepp hatte auch auf dem Schiff reserviert. So marschierten wir zielstrebig in das weiss gedeckte Restaurant. Dort teilte man uns mit, dass dieser Bereich nur für Gäste mit 1. Klasse Ticket zugänglich sei. Da vernahmen wir zufällig, dass das Schiff exakt am 21. Mai seinen 125. Geburtstag feierte. So liessen wir es uns nicht nehmen, dem Schiff mit einem kräftigen “Happy Bithday” zu gratulieren.
Darauf erlaubte man uns doch noch, den Schlusstrunk im wunderschönen Raum zu geniessen.
Pünktlich um 17.47 Uhr legten wir in Luzern an. Ein paar Minuten später fuhr bereits der Zug nach Olten los. Alles hatte wunderbar geklappt. Sepp hat sein Gesellenstück mit Bravour abgelegt.
War schon eher ein Meistwerk. Herzlichen Dank , auch an Uschi,
Verfasser: Ruedi Merz
Aushub, Materialcontainer, Frau mit Power im Frondienst
Nein, einladend ist dieser Eingang momentan nicht. Im Zusammenhang mit der Demontage der Terrasse ist auch der Eingangsbereich betroffen. Der Boden braucht eine neue Unterkofferung und wird entwässert.Da braucht es nicht nur helfende Hände sondern, auch schwere Bagger.
Ein Materialcontainer tut gute Dienste.
Eingekleidet ist er mit Schalungsbrettern von der abgebauten Terrasse: Recycling in den Bergen!
Nur eine Person leistet diese Woche Fronarbeit! Marianne Wyss packt zu, eine Frau mit Power!
«Sie ist selbstständig und macht einen guten Job» Ein schönes Kompliment von einem Mann!
Dieses Jahr starten wir mit einem sich, eher Änderungen unterworfenen, Wetterbericht aber nichtsdestotrotz ungebrochenen Tatendrang in die Auffahrtstourenwoche im Jungfrau-Gebiet. So starteten wir auf dem Jungfraujoch zu unserer Tour mit dem Ziel Konkordiahütte. Und die erste Überraschung liess nicht lange auf sich warten: Die schlechte Sicht bei der Ankunft auf dem JFJ hatte sich aufgelöst, und wir starteten mit blauem Himmel und Pulver unter den Skiern Richtung unseres Ziels. Mit herrlichen Schwüngen waren wir so unserem Ziel viel schneller nah als gedacht. Darum nutzten wir die Gelegenheit, wieder einmal die unterschiedlichen Methoden für Spaltenrettung zu üben. Bei zunehmendem Schneefall nahmen wir dann den letzten Teil über die Treppen zur Konkordiahütte zum verdienten Kaffee und Kuchen
Bei schlechtester Prognose stiegen wir wieder die Treppe runter. Der Tatendrang war immer noch ungebrochen. So steuerten wir dann das Licht in der Grünhornlücke an. Die Spurdetektoren führten um die Spalten in einen wunderbaren ersten Abfahrtshang.
Bei minimaler Sicht und ungebrochenem Tatendrang starteten wir einen zweiten Anstieg Richtung Wyss Nolle. Bei zunehmend schweren Schneeverhältnissen und einem prognostizierten schlechteren Wetter entschieden wir uns genau auf 3200 m ü. M., die zweite Abfahrt zu starten.
Nach 1h Aufstieg zur Hütte genossen wir die wohlverdiente Rösti.
Hugues erschöpft am Frühstückstisch, wie kommt’s? Ein Teil zum Hütten-Puzzle hinzuzufügen, wurde leider um 22:00 vom Hüttenwart unterbunden.
Mit den Skiern sind wir über den Fieschergletscher gebrettert (gestöckelt) zu unserem Ausgangspunkt zum Aufstieg auf das Grosse Wannenhorn. Beim Aufstieg genossen wir das wunderschöne Panorama mit Sonnenschein und Wolkenspiel. Mit zunehmenden Höhenmetern nahm auch der Wind zu. Auf dem Sattel vor dem ersten Steilaufstieg entschieden wir uns aufgrund der Bedingungen schon hier für die Abfahrt. Walter zeigte uns die schönsten Pulverhänge, und wir pulverten unsere Kurven in den wunderbaren Mai-Schnee.
Dort verspürten die einen den Drang zum Puzzeln in der Hütte und so waren wir dann auch gefühlt schneller zurück als gedacht. Damit unser Präsident heute früh genug ins Bett kommt, halfen wir in einer Gruppenleistung das Puzzle so schnell wie möglich fertigzustellen.
Früh aufgewacht, wurden wir mit einem wunderschönen Bergpanorama begrüsst: weisse Hänge, nachtblauer Himmel und noch die letzten Sterne von der Nacht.
Über den Fieschergletscher machen wir uns los Richtung „Rotloch“, wo wir dann langsam Richtung Osten auf dem Galmigletscher aufsteigen. Es ist noch kalt, doch bald sehen wir kurz vor dem Aufstieg aufs Vordere Galmihorn die ersten Sonnenstrahlen. Der Aufstieg geht einfacher als gedacht, dank der Spuren einer vorausgehenden Gruppe, und so sind wir schon kurz nach 9 auf dem Gipfel wo wir die eine wunderbare Weitsicht von den östlichen Bündner Alpen, Richtung Norditalien, Walliser 4000er bis zum Mont Blanc geniessen.
Mit den schnell steigenden Temperaturen geht’s dann runter Bächilike und mit einem kleinen Sprung über die Kante in den sulzigen Frühlingshang. Dort geniessen wir dann noch die letzte Abfahrt der Saison bis auf knapp 2000 m ü. M. Von da aus ist es dann nur noch eine kleine Wanderung bis nach Reckingen wo der warme Frühling schon auf uns wartet.
Lorenz Schmid
Ausbau Aussensitzplatz und Montage WebCam
Beatrice, Samuel, Jörg und Andy nahmen per Auto (bis Kreuzboden) oder wie Samuel sogar ab Saas Grund, zu Fuss den Weg zur Weissmieshütte unter die Beine. Zu Beginn noch mit Nebel, dann aber immer stärker auch Wind und Schneefall begleitete die Wandersleute nach oben. Am Nachmittag klarte es dann auf und die ersten Helitransporte mit Baumaterial etc. konnten eingeflogen werden. Nach einer ersten Stärkung und aufwärmen in der Weissmieshütte, freundlich begrüsst und verpflegt durch Eveline, starteten wir mit den Arbeiten. Der Boden des Aussensitzplatzes musste komplett ausgebaut und zum Abtransport gestappelt werden. Am Dienstagmorgen schneite und stürmte es erneut bei Minustemperaturen und kurz nach dem Mittag klarte es wiederum auf und die Arbeiten konnten bei schönstem Wetter abgeschlossen werden.
Zusätzlich wurde auch noch eine WebCam an einem naheliegenden Felsen angebracht und in Betrieb genommen. Die Bilder werden dann auch auf der Webseite einsehbar sein.
Vielen Dank den 4 SAC-Fronarbeitsleistenden Beatrice, Samuel, Jörg und Andy
Mitten an einem wunderschönen Samstagnachmittag im Wohnemonat Mai traff sich der Vorstand am Bahnhof Olten auf der Kante B4 und nahm gleich den nächsten Bus Richtung Aarburg. Jörg Bitterli organisierte den Vorstandsausflug 2026. Die Türen vom Linienbus standen offen, also nichts wie einsteigen und los ging die Fahrt. Das wir einen Kurs zu früh genommen haben, bemerkte die Gesellschaft aber bereits vor der nächsten Haltestelle. Die fehlende Person war rasch informiert und traff dann am Ausstiegsort in Aarburg mit dem nächstfolgenden Bus ein.
Nun war die Ausflugsgruppe vollzählig und nahm den kurzen aber steilen Treppenweg hinauf zur Burg unter die Füsse. Vor dem Haupteingang begrüsste uns Dominik Bättig und führte uns anschliessend etwa 2 Stunden durch die Burg Aarburg. Sehr Interessant waren die Ausführungen von Dominik und nicht minder spannend der Verlauf des Eingangs mit den 78 Treppenstufen hinauf durch den Fels, worauf die Burg Aarburg seit Jahrhunderten steht. Die Burg Aarburg dient seit geraumer Zeit als Jugendheim und bietet nebst einem regulären Abschluss auf Stufe Real- und Sekundarschule, auch noch insgesamt 7 verschiedene Berufe zur Ausbildung an.
Die Treppen, Stufen und Durchgänge waren teilweise mehr als SAC-passend, musste man doch die Köpfe einziehen oder den nächsten Tritt gut planen und ja, die Aussicht hinunter ins Städtchen Aarburg erforderte teilweise leichte Schwindelfreiheit. Der sehr schöne Vorstandsausflug 2026 wurde mit einem feinen Nachtessen in Zofingen abgerundet, worauf sich dann die Gesellschaft mit vielen Eindrücken und vollem Magen auf die Rückreise nach Olten machte. Besten Dank Jörg fürs organisieren.
7.Mai: Wanderung auf den Napf, den höchsten «Schutthügel» der Schweiz
Um es vorwegzunehmen: Schutthügel tönt salopp, doch es hat seine Richtigkeit. Wie Jürg erklärte, ist das Napfgebiet geologisch eine Molasselandschaft, die aus den Ablagerungen der Flüsse entstand, welche den Schutt der entstehenden Alpen im Tertiär abtransportierten. Daraus entstand über Jahrmillionen durch Verdichtung Nagelfluh und Sandstein.
Um 7.15 begann unsere Reise unter der Leitung von Erika Richiger. Nach der Zugfahrt über Langenthal und Zell erreichten wir in einem kleinen Postauto um 9 Uhr Luthernbad. Hier begann unsere leicht aufsteigende Wanderung durch die wunderschöne hügelige Landschaft im Grenzbereich des Kantons Luzern und Bern. Wir bewunderten unterwegs die prächtig blühenden Apfelbäume und den grossen Feuersalamander und konnten ein installiertes Kuhglockenspiel im Wald zum Tönen bringen. Unsere erste Pause beim Hof der Wisshubelhütten benützten einige auch, um Honig zu kaufen oder um sich auf einer Nestschaukel zu wiegen. Der weitere Weg verlief vorerst relativ flach und bald im Wald. Etliche Weinbergschnecken auf dem Mergelweg haben wir gerettet vor dem Zertreten. Ab dem Parkplatz bei P.974 begann der Aufstieg bis zur Chrotthütte. Schon bald kamen wir zum von entgegenkommenden Wanderinnen angekündigten ziemlich morastigen steilen Weg. Einige Arbeiter waren gerade daran, den Weg mit einer Schicht von Split zu belegen, doch wir kamen am kleinen Bagger und Raupenfahrzeug ohne grosse Probleme vorbei. Beim Chrüzboden hatten wir schon die Höhenmarke von 1141 m erreicht und stiegen weiter an zur Stächelegg (1304 m). Dort sah man sehr schön auf die imposanten, steil abfallenden und bogenförmigen Sandsteinwände, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der Form der Wände des Creux du Van haben. Das Ziel, der Napf (1406m), war nun schon sichtbar. Am Fuss des Hängst vorbei nahmen wir die letzte Steigung in Angriff, und rechtzeitig zur Mittagsrast beim Berghotel Napf kam die Sonne zum Vorschein. Eine wunderschöne Aussicht war die Belohnung! Wir konnten gemütlich draussen an der wärmenden Sonne essen. Der Rückweg führte uns auf schönen Pfaden nach Niederenzi und hinunter nach Luthernbad. Auf dem Weg hatten wir Aussicht bis in den Jura und sahen z.B. die Felsplatte bei Oberbuchsiten. Wir bewunderten auch die vielen jungen bordeaux roten Zäpfchen der Fichten. Kurz vor Luthernbad kamen wir noch zur Kapelle und zum Badbrünneli des Wallfahrtsortes, der auch kleines Einsiedeln genannt wird. Es gilt als Kraftort. Eine Überlieferung berichtet von einer Wunderheilung durch das Trinken vom Quellwasser aus dem Badbrünneli. Auch einige von uns liessen es sich nicht nehmen, die Arme und auch die Füsse ins Wasser des angelegten Bades zu tauchen. Vor dem Einsteigen in den Bus bedankte sich Sepp im Namen aller 21 Teilnehmer:innen für Erikas gute Vorbereitung und Führung dieser tollen Tour. Kurz nach 17.30 Uhr kamen wir in Olten an. Einige von uns genossen noch einen Schlusstrunk im Restaurant Gleis 13. Herzlichen Dank nochmals für dieses schöne Erlebnis!
Bericht: Thomas von Arx.
Fotos: Jürg Schlegel
Schneeräumung und entfernen des Rasenbelages auf der Terasse
Die erste Fronarbeitswoche wurde durch Ueli Wiedmer, Christoph von Arx und Mohammad Jumaa bestritten. Es wurde mit dem Abbau der Terrasse begonnen, ein Windschutz vor der alten Hütte erstellt, Werkzeuge aussortiert, Altlasten zum Entsorgen in Helisäcke vorbereitet und bis zum Umfallen Schnee geschaufelt.
Apropos Terrasse, der grüne Rasenbelag stammte gemäss gut unterrichteter Quellen aus dem YB-Stadion in Bern...
Ein drei Kilometer langer Erinnerungspfad der Fortifikation Hauenstein erstreckt sich in der Bölchen-Region zwischen Lauchflue («Panzertürmli») und Bölchenflue und führt durch die eindrucksvolle Naturlandschaft des Juras auf rund 1000 Metern über Meer. Entlang des Wanderwegs beleuchtet der Erinnerungspfad einen repräsentativen Abschnitt der insgesamt 48 Kilometer langen Fortifikation Hauenstein – eines Verteidigungsrings aus militärischen Befestigungen, der während des Ersten Weltkriegs zum Schutz des strategisch bedeutenden Eisenbahnknotens Olten errichtet wurde. 17 Aktive und SeniorInnen machten sich auf den vorzüglich dokumentierten Weg der Fortifikation Hauenstein. Christoph Rast, Historiker und ehemaliger Bibliothekar der Stadt Olten, verband die vielseitige Geschichte des zwischen 1914 und 1918 entstandenen eindrücklichen Bauwerks mit Hinweisen auf die damalige Zeit, aber auch auf die hügelige Umgebung. Die ganze Anlage erstreckt sich in einem Bogen über die Hügel der Jurakette um die Stadt Olten. Der Aufwand für einen Laufmeter Schützengräben war sehr kräftezehrend, die Bedingungen der ohne Maschinen durchgeführten Arbeiten unvorstellbar hart. Für einen Laufmeter Schützengraben waren 85 Stunden notwendig. Die Verpflegung war offenbar gut; Christoph Rast informierte über die zahlreichen Mahlzeiten, die sich jedoch gegen Ende der Kriegszeit verschlechterten. Eindrücklich würdigte er auch die unglaublich tapferen und zunehmend eigenständiger werdenden Frauen und Mütter zu Hause. Anschliessend verpflegten sich die Teilnehmenden beim Picknick und nahmen den Abstieg nach Eptingen unter die Füsse, wo im Hotel Eptingen-Bad der Schlusstrunk stattfand.
Autor: Urspeter Meyer, Fotos Andy Sigrist
25 Senioren (und Andere) sind an diesem wunderschönen Donnerstag mit Roli Giger unterwegs auf einer weiteren Teiletappe der Via Gottardo. In der Dorfbäckerei starten wir mit Tell bei KaGi, vielleicht hat Walterli ja ein Gipfeli und gar keinen Apfel auf dem Kopf als Zielscheibe benutzt sinniere ich mit Sepp.
Vorbei an Weiden durch`s Ried mit schmucken alten Häusern, einer Kapelle, freundlichen Kühen, Ziegen und Schafen und einem aufgestellten Bauern geht es aufwärts. Im Hintergrund der Chli Windgällen über dem Reusstal. Mit Sicht zur Jntschitobelbrücke, Symbol für die Rolle der CH als Verbindung zwischen dem deutschen Norden und dem italienischen Süden. Das Seckenviadukt ist die letzte der gut 100 Brücken, welche noch in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten ist. Um 13.00 Uhr erreichen wir einen wunderbaren Picknickplatz und zum Dessert verteilt Roli noch Gabi`s feine Haselnuss-Kondensmilch-Zwieback. Weiter geht es in Gurtnellen, Richtung Pfaffensprung. Dort wird das Wasser gefasst und in einem 7km langen Stollen zum EW in Amsteg geführt. Wir rätseln über den Namen. Laut Wikipedia gibt es verschiedene Versionen. Theres und ich haben selber eine: der Pfarrer war nachts wieder einmal zu lange unterwegs und musste dann in die Kirche springen. Einmal lauerte ihm ein Widersacher auf und stiess ihn in die Schlucht. Beeindruckt von den vielen Bauwerken , denken wir zurück an die vielen Arbeiter die Grossartiges geleistet haben. Viele aus der Fremde und all die Opfer, die sie auch gefordert haben.
Lawinenunterstände und Steinschlagnetze erinnern an die Naturgefahren dieser Gegend, sind wir den Menschen dankbar die dort leben und uns diese wunderbare Wanderung ermöglichen. Herzlichen Dank an Roli für seine grosse Arbeit und die interessanten Erklärungen. Alle erreichen das Ziel . Während die Einen noch zum Chileli vo Wasse pilgern, sind die Andern schon am Schlusstrunk in Gina`s Bar.
Autorin: Dora Siegrist
19 Personen trafen sich am Sonntagmorgen bei schönstem Frühlingswetter um sich von Sasha und Max auf eine schöne naturkundliche Wanderung zu begeben. Mit dem Zug ging es nach Lommiswil im Holz.
Die Stöcke wurden montiert und die Jacken abgezogen. Langsam ging es aufwärts. Unterwegs gab es immer wieder Stopps um uns auf die verschiedensten Punkte aufmerksam zu machen. Zuerst zeigte uns Max die Strauchwicke. Ein kleiner Busch in den Felswänden mit gelben Blüten. Kurz darauf kamen wir am Waldvögelchen vorbei. Einer kleinen weissen Orchidee. Die Hohltaube meldete sich auch mit Gezwitscher. Vorbei an dem Restaurant Schauenberg geht es eine Weide hoch um den Blauen Kalk - Glocken Enzian und das männliche Knabenkraut zu bewundern. Danach ging es zum Höhepunkt. Ganz versteckt ging es zur «alten Dame» einer 1000-jährigen Eibe. Dem ältesten Baum des Kantons. Wieder zurück auf der Weide gab es eine Mittagsrast mit ganz viele vertiefende Erklärungen zum Gesehenen. Vorbei am Restaurant ging es zum Bettlachberg. Auf diesem Weg wurden wir auf die vielen besonderen, eindrücklichen Bäume aufmerksam gemacht. Das schöne Bergpanorama war mal ausnahmsweise nicht so wichtig. Nach dem guten Früchtekuchen im Bergasthof Bettlachberg mussten wir uns sputen den Bus am Bettlachrank zu erreichen. Mit diesem erreichten wir pünktlich den Bahnhof Grenchen Süd um nach Olten zurück zu kehren.
Wir danken Sasha und Max für den schönen Tag und die vielen interessanten Informationen.
Autorin: Monika Spahr, Fotos Monika Spahr, Max Jaggi
Pfannenstiel-Meilen
Mit Jürg Schlegel's Bruder Peter sind wir 29 auf dieser abwechslungsreichen Wanderung nach dem Start von der Forch. Peter, welcher in der Nähe wohnhaft ist, übernimmt gleich die Leitung der zweiten Gruppe. Die Rundumsicht beim Start zeigt uns Bachtel, Uetliberg, Albis und mehr. Der Weg führt meistens auf breiten Waldwegen über Chüelenmorgen, an Moorplätzen vorbei zum Aussichtsturm Hochwacht mit zwei Picknickplätzen, welche uns einladen, Feuer zu machen für unsere Würste. Vom Turm der Hochwacht geniessen einige die schöne Aussicht bei diesem Prachtswetter auf den Zürichsee und die umliegenden Berge. Der Abstieg durch das Meilener Tobel, die Trinkpause bei der Ruine Friedberg und die anschliessende Schifffahrt nach Zürich Bürkliplatz war einfach nur schön. Jürg zeigt uns noch die schöne Stadt Zürich mit dem Lindenhof; da stehen bereits viele Zelte für das bevorstehende Sechseläuten mit Umzug am Sonntag und der Verbrennung des Böögs am Montag. Ein wunderbarer Wandertag geht zu Ende. Es hat sich gelohnt, diese Wanderung, welche im 2024 bei Nebel gewandert wurde, zu wiederholen.
Wir danken Jürg herzlich für die gute Planung und Durchführung der Wanderung.
Autorin: Ingrid Heimgartner, Fotos: Markus Heimgartner / Jürg Schlegel
Am frühen Morgen wurde das Perron 11 fast buchstäblich mit SAC Seniorinnen und Senioren geflutet und eine Teilnehmerin fuhr beinahe nach Sursee, vermutlich mochte sie den Start kaum erwarten. In Grellingen war der Fahrer über seinen vollbesetzten Bus richtig begeistert. Ab Nenzlingen ging es erst in den Ricolagarten und weiter auf und ab durch Feld und Wald dem Chuenisberg entlang. Zu bestaunen gab es unterwegs viel Chriesibluest, Schlüsseli und Knabenkraut. Begleitet wurde die Tour mit unheimlich viel Lachen und lustigen Sprüchen. Es war herrlich sommerlich warm und vermutlich drängten darum auf dem Schlusstück alle Richtung Laufen wie "Kälber zur Tränke". Während sich die meisten den Durst löschten und dazu ein kleines Plättli servieren liessen, gingen andere im sehr attraktiven Lädeli-Städtli zum Einkauf. Höhepunkt auf dem Weg zum Bahnhof war ein herzfafter Biss in den Richterich von Markus. Wie soll der Richterich genau beschrieben werden..., im General-Wille-Haus nennt man ihn Mohrenkopf.
Liebe Eva, vielen herzlichen Dank für diese tolle Tour welche nicht nur müde Beine sondern auch viel Sonne in den Herzen verursachte.
P.S. Apropos Busfahrer: der Busfahrer auf der Heimfahrt von Olten musste in Hägendorf noch einen zwischen zwei Sitzplätzen verklemmten Rucksackgurt “ausbauen”; die übrigen Fahrgäste im Bus nahmen es mit Humor...
Autorin: Therese Däster
Ausschlafen ist angesagt. Um 8.45 versammelten sich 34 Senioren für die Wanderung in Mäni Barth`s Heimat. Erste Überraschung in Olten. Zug Ausfall. Die beiden Tourenleiter haben wunderbar kooperiert und Jürg Schlegel kam bald mit der Nachricht: KaGi in Olten Abfahrt 1 Std später. In La Neuveville mussten wir nur noch die Gipfeli abholen.. und los ging`s. Während die Einen mit Mäni den Bus nach Lignieres nahmen stiegen die Anderen mit Jürg durch die, für die meisten unbekannte Schlucht. Viele magische Momente erwarteten uns, und man konnte sich die Hexen bildlich vorstellen wie sie bei den Wasserfällen badeten. Den Aufstieg über teils hohe Stufen bewältigte man dank Jürg`s angenehmem Schritt und der wunderbaren Natur mit Immergrün und Leberblümchen spielend. In Lignieres trafen wir wieder auf Mäni`s Truppe und konnten unser Picknick auf einem wunderschönen Platz geniessen, und Mäni bedient uns noch mit seinem obligaten Kaffee. Dannach bestaunten wir noch die wunderschöne Malerei des Alpabzug an einer Hausfassade. Und weiter ging es mit Blick zum verschneiten Chasseral, bevor wir zum Abstieg durch den Wald nach La Neuveville stiegen. Einen letzten Ausblick vom Pavillon hinunter auf den Bielersee, die Petersinsel mit dem Heideweg. Während die Einen zum Schlusstrunk in den Pub gingen , verbrachten die Anderen die Zeit bis zur Heimfahrt am See. Vielen herzlichen Dank an Mäni und Jürg für die wunderschöne Tour und Petrus für das schöne Wetter.
Autorin: Dora Siegrist
Fotos: Sepp Schuler und Jürg Schlegel
Skitouren/Kulinarische und kulturelle Woche Splügen:
Nicht nur Skitourenliebhaber und Liebhaberinnen kamen diese Woche auf die
Rechnung, auch kulinarisch und kulturell wurde einiges geboten. Christoph bekochte uns fürstlich. In einer Brauerei zu wohnen war zudem sehr angenehm, so konnten wir täglich ein neues Bier kosten.
Dank Reto, pensionierter Primarlehrer und Theatermacher von Splügen, lernten wir ein Stück Kulturgut des Rheinwaldes kennen.
Wen wir auch kennenlernten war der Wind. So heisst es doch:
„Das Rheinwald ist wild und scharfen Lüften unterworfen.“
Die Touren, die uns Andy Steingruber und Kevin Meyer boten, waren wirklich
exellent. Am Mittwoch gabs gar eine Tiefschneeabfahrt vom Feinsten. Hier unsere
Tourenziele der ganzen Woche:
Montag, 30.3.26: Guggernüll 2886m)
Dienstag, 31.3.26: starker Schneefall und Wind: Aufstieg im Wald Richtung Surettaseen, Abfahrt zur Splügenpass Strasse
Mittwoch, 1.4.26: Nufenen – Wannagrat (2378m)
Donnerstag, 2.4.26: Hinterrhein – Chilchalphorn (3039m)
Freitag, 3.4.26: geplant war Pizzo Tambo, erreicht haben wir das Ski Depot (3096m), Umkehr wegen starkem Wind und Zeitmangel.
Danke Andy und Kevin, Bergführer und Aspirant
ERSATZTOUR Bodezehore&Drümännler
Aufgrund der Lawinensituation hat Chris eine tolle Alternative zum Albristhore angeboten und uns mit genauster Planung souverän auf zwei(!) Gipfel im Diemtigtal geführt: Bodezehore - mit wunderbarer Pulverabfahrt und Drümännler - dank perfektem Timing im leicht angesulzten Hang ein wahrer Abfahrtsspass!
Auch die Verpflegung kam nicht zu kurz. Der frühmorgendliche Kaffee zum aufwachen und aufwärmen, gemütliche Picknickpausen auf den windstillen sonnigen Gipfeln und zum Schluss für alle ein kühl gestellter Saft vom Fass - Chris hat an alles gedacht und uns rundum gut versorgt. Danke!
Bei wunderschönem Frühlingswetter startete eine stattlich Anzahl SAC-ler vom Bahnhof Freiburg den Abstieg zur Saane, vorbei am Frauenkloster Abtei Maigrauge, über die älteste Staumauer in Europa von 113 m Länge und 21 m Höhe, durch schmale Tunnel und entlang von stattlichen Felswänden der Saane entlang. Die kurze Umleitung erlaubte uns einen Blick in das Universitäre Gelände der Stadt Freiburg. Nach dem zweiten Abstieg hielten einige Ausschau nach dem Eisvogel, welcher sich jedoch nicht blicken liess. Während der Mittagsrast unter den massiv hohen Brückenpfeilern mit Kletterrouten, konnte man zahlreiche Kletterkünste beobachten. Der Rückweg führte uns oberhalb des Flusses mit schönen Aussichten zurück in die Altstadt. Die Standseilbahn, eine der ältesten in ganz Europa und betrieben durch Abwasser, ersparte uns den Aufstieg zum Bahnhof, resp. zum Schlusstrunk vor der Heimreise.
Monika, wir danken dir ganz herzlich für die eindrückliche Tour samt geschichtlichen Leckerbissen.
Autorin: Therese Däster, Fotos: Markus Heimgartner
In der Nacht hatte es geregnet und es wurde kalt. So hüllte frühmorgens noch Nebel die Berghänge ein, als wir im Postauto auf der Glaubenbergpassstrasse zu dem auf 1450 Meter gelegenen Berghotel Langis unterwegs waren. Die Wetterprognose für heute war gut. Das stimmte zuversichtlich. Aber Schnee? Auf Langis war es weiss, hier verlief exakt die Schneegrenze. Die geschützte und einzigartige Hochmoorlandschaft präsentierte sich im Winterkleid. Im Berghotel standen für uns 15 Frühaufsteher Kaffee und Gipfeli bereit. Dann gings an den Start des Trails und schon waren wir unterwegs, der Schnee knirschte unter unseren Schneeschuhen. Wir kamen vorbei am Restaurant Schwendi-Kaltbad und seiner Kapelle und folgten nun auf der Talebene dem Bach ‚Grosse Schliere’. Wir erfahren, ein Hochmoor wird höher, da nicht alles abgestorbene Pflanzenmaterial unter den sehr nassen Bedingungen abgebaut wird und sich anhäuft. Nun liessen wir den idyllischen Bach hinter uns, bergwärts gehend erreichten wir nach gut einer Stunde das Egg-Hüttli. Zeit für ein Picknick, um dann gestärkt die Etappe bis zum 1737 Meter hohen Jänzi in Angriff zu nehmen. Nicht durchgehend war im Wald der Trail schneebedeckt, doch kein Problem, die Schneeschuhe bewährten sich auch auf Moos und Moorboden. Mit den über das Bergtal und die Hänge verteilten frisch verschneiten Fichten und Föhren, den Gehölzen, Stauden, Sträuchern, Moosen und Flechten umgab uns eine vielfältige, schöne Natur. Auf dem Jänzi angekommen, liess ein Blick in die Ferne die Zentralschweizer Berge und die Berner Dreitausender nur erahnen. Dafür präsentierten sich mystisch die nahen Hügel mit Nebel und ersten Sonnenstrahlen. Nach unserer Mittagspause gings talwärts auf derselben Route und siehe da, die Sonne schien nun herrlich! Wir kehrten zurück auf die Ebene des Hochmoors. Im Schwendi-Kaltbad genossen wir den Schlusstrunk auf der Terrasse. Auf dem Rückweg zum Parkplatz Langis staunten wir über das sich vor uns ausbreitende Bergpanorama. Das Abendsonnenlicht fiel auf die weissen Gipfel hoch über dem Sarnersee. - Danke Jürg für die Organisation dieser wunderschönen Schneeschuhwanderung, für die umsichtige Führung, wie für all die Ausführungen zum Hochmoor, diesem speziell wertvollen Naturraum. - Problemlos kamen wir nach 19 Uhr nach Olten zurück.
Bericht: Regina Hess / Fotos von Marlène Wälchli Schaffner, Sepp Schuler und Jürg Schlegel
Skitourenwoche 8.3. - 13.3.2026 vom Val Bedretto ins Binntal
Sonntag, All`Acqua – Corno Gries
Start ohne lange Unterhosen gleich neben der Salatbar, leider hatten wir keine Zeit das Tartar zu testen. Wir starten flüssig und sind gut aufgewärmt und rasch in der Hütte. So reicht es noch für eine kurze Einführung oder Refresher der «Schwanzschnurtechnik» für eine optimale Abfahrtstechnik - mehr dazu später.
Montag Corno Gries – Blinnenhorn – Rifugio Claudio e Bruno
Heute heisst es «Gring abe ond seckle», nach 10 km ging es endlich aufwärts zum Gipfelkreuz mit Altar. Leider hatten wir keine Opfergabe mit dabei, so konnten wir den Sonnen-Gott nicht milde stimmen. So holte uns alsbald der alt bekannte «Nebel» ein. Nach 20 Schwüngen hat sich die Sichtdistanz auf 10 m verringert. Wir adaptieren uns rasch und dank der Schwanzschnurtechnik erreichen wir selbst in dichtem Nebel sicher und mit eleganten Schwüngen das Rifugio. Hier werden wir herzlich mit Spaghetti an Tomatensauce und Bialettikaffi empfangen.
Einschub Schwanzschnurtechnik: man nehme eine «Schwanzschnur/runden Elastik» diesen spanne man zwischen den Händen nach aussen. So entsteht eine tip top Rumpfspannung - ein sogenanntes Powerhous und man steht optimal und kraftvoll auf den Skiern.
Dienstag Rifugio Claudio e Brunon - Hohsandhorn- Hohsandjoch- Mittlenberghütte
Um das frische Gemüse (rohe Rüebli und roher Kabis) besser zu verdauen, geniessen wir inbrünstig das Colazione Italia mit Zwieback und aufgewärmtem Panettone ganz ohne Butter.
Um eine Schneeabfahrt bemüht sucht Walter zum Auftakt des Tages den Schnee um die Steine. Danach geht`s kontinuierlich aufwärts in die Höhe und den dichter werdenden Nebel. Auf dem Gipfel werden wir mit einem On-Off-Panorama belohnt.
Zur Abfahrt wartet eine alpintechnische Einlage mit einer 90° Abeilstelle auf uns.
Nach weiterem Auf und Ab landen wir bei Caroline in der Mittlenberghütte. Mit viel Charm ebnet Walter uns den Boden für einen entspannten Abend. Im Verlauf des Abend durchqueren wir gekonnt das Minenfeld und hinterlassen eine breite Schleimspur.
Mittwoch Mittlenberghütte – Gross Schinhorn – Crampiolo / Alpe Devero
Am Morgen vor der Hütte glaubt niemand, dass wir in ein paar Stunden auf diesem spitzen, wilden Gipfel stehen werden. Heute ist der Aufstieg stotzig, jedoch begleitet von einem Wetterbedingten wunderschönen Lichtspiel in der Landschaft. Vom Skidepot steigen wir hoch dem schmalen und steilen Gipfel entgegen. Der Wunsch auf Weitsicht, Sonne und Panorama blieb uns verwehrt.
Super Schnee auf der blinden Abfahrt und eine schweisstreibende Seeumrundung. In Italien angekommen, geniessen wir Apéro, Antipasti, Pasta, Torte e doccia.
Donnerstag Rundtour Crampiolo via Pkt. 2611 neben Punta della Valle – Bocchetta di Scarpia – Alpe Devero
Mit einem ausführlichen italienischen Frühstück mit Kuchen, Zuckerwasser (Sugo di frutta) und tanti Cappuccini.
Es geht Richtung «Punta della Valle» gemütlich die nadellosen Lärchenwälder hinauf. Das Wetter verändert sich von sehr leichtem, nächtlichem Schneefall zu blauem Himmel mit viel Weitsicht. Einmal oben, auf Pkt. 2611 folgt eine Genussfahrt durch mäuseschenkelhohen Neuschnee.
Es geht erneut hoch zum nächsten Grad und anschliessend via Alpgelände, See und Wald gelangen wir zur Alpe Devero. So ist auch das Abendessen vom Vorabend mit Cervo, Salsiccia, Braten, Pilzen und viel Polenta endgültig verdauet.
Wir verzichten wohlweislich im Hinblick auf ein weiter üppiges Znacht auf`s Zvieri- Plättli. Bei einem gläsigen Sandwich tanken wir Sonne bis sie hinter den Bergen verschwindet.
Freitag Crampiolo -Punta della Rossa / Geispfad – Fäld bei Binn.
Ein kurzes gemütliches Einlaufen über die Ebene, danach startet das Warmup im Wald als Cross-Skitour und endet als schweisstreibende Skibuckeltour den schneelosen, vereisten Steilhang hinauf. Die Pause kommt etwas später, da wir uns erst beim gemütlichen Laufen abkühlen sollen.
Der Action für heute nicht genug umschiffen wir die Leiter und nutzen endlich unsere Frontzacken der Steigeisen. Oben angekommen geniessen wir die «ausführliche Pause» um die Schwabelbeine zu beruhigen.
Nachdem der Puls wieder in der Mittelfrequenz seinen Platz gefunden hat, geniessen wir die schöne Landschaft der Hochebene. Der Föhn kommt auf und es wird kühl, also geht es zügig nach unten. Wir legen einen wunderbaren Kurventeppich und schliessen mit einem wilden Ritt durch den Wald.
Schön wars, Danke!
...ein Gruppenwerk
Über den Stössenfirn zum Grassen: Meientaler
Skitouren-Highlights
Einen Moment lang stutzten wir: Würde uns das Taxi wirklich in Wassen abholen? Nach fünf Minuten banger Wartezeit stellten wir die Telefonnummer des Transportunternehmens ein - doch
siehe da: Genau in diesem Augenblick steuerte der Kleinbus auf die Haltebucht zu, die vor unseren Füssen lag.
Gutgelaunt konnte es somit weitergehen zum Start unserer zweitägigen Tour im Meiental. Der
englischsprechende Taxichauffeur setzte uns kurz vor Gorezmettlen ab. Zu dritt schnallten wir die
Skis an die Füsse, wobei wir auf dem Weg zur Sustlihütte in der Ferne noch den braunen Dunst
der Saharastaubwolken erkennen konnten.
Die Sustlihütte war am Vormittag gerade aus dem Wintertiefschlaf erwacht, was einige frühe Gäste zum Ausschaufeln einer Schneebar veranlasste. Doch wir liessen die Bar links liegen, denn wir
suchten ja schönen Abfahrtsschnee. Dank Bernhards Spürsinn fanden wir zuverlässig den Weg in
ein Couloir, das teilweise noch im Schatten lag.
Am oberen Rand des Couloirs angelangt, stieg die Vorfreude auf die Abfahrt. Bernhard hatte uns
nicht zuviel versprochen: Bald zogen wir jauchzend unsere Schwünge durch den Pulverschnee (!),
bis sich dieser oberhalb der Sustlihütte zu feinem Sulz umgewandelt hatte, was wir ebenfalls sehr
schätzten. Zufrieden richteten wir uns in der Sustlihütte ein, wo es ein feines Znacht gab.
Am nächsten Morgen überrumpelten uns die anderen Skitourero-Gruppen, welche offenbar das
Zmorge heimlich um eine halbe Stunde vorverlegt hatten. Doch wir liessen uns davon nicht beeindrucken und genossen in Ruhe noch einen Zusatz-Espresso bei der Hüttenwartin. Das gab
uns wohl den Kick zur - unbeabsichtigten - Aufholaktion. Denn die Spur, welche Bernhard am
Vortag vorbildlich angelegt hatte, erwies sich in mehrfacher Hinsicht als Game-Changer. Währendessen sich die beiden anderen Gruppen auf der offiziellen Route abmühten und ihre Skis
zeitweise gar trugen, stiegen wir ohne Harscheisen fast wie junge Gött*innen über der Spuranlage
schwebend ;-) in Richtung Stössenfirn auf.
Anschliessend bahnte Bernhard einen weiteren Alternativweg als Abkürzung zum Firnalpelifirn.
Allerdings waren dabei einige Tritte in der Steilstelle zu überwinden. Deshalb schlug Bernhard mit
seinem nigelnagelneuen Pickel prächtige Stufen für uns in den angefrorenen Schnee, wobei die
Sonne im polierten Metall der Pickelhaue glänzte.
Als wir nach bloss 2.5 Stunden auf dem sonnigen Gipfel des Grassen standen, wussten wir:
Bernhard führte uns als Experte auf den Berg!
Nach der Gipfelrast erwartete uns eine tolle Abfahrt über 1'800 Höhenmeter nach Engelberg. Im
obersten Teil lockte uns Pulverschnee aus den Reserven, bevor wir den Mini-Gegenanstieg zum
Grassenbiwak bewältigten. Von dort ging die Reise weiter in leicht angesulztem Schnee bis zum
Hartschnee im unteren Teil.
Mit strahlenden Gesichtern erreichten wir die Bushaltestelle bei der Fürenalp-Talstation. Von dort
brachte uns der Bus nach kurzem Sonnenbad zum Bahnhof Engelberg und somit auf den Heimweg.
Herzlichen Dank an TL Bernhard für die tadellose Organisation - es wird schwierig, diese Tour zu
toppen!
Bericht folgt...
Pünktlich um 19.30 konnte Präsident Hugues Hagmann die 118. Generalversammlung der SAC - Sektion Olten im Josefssaal Olten eröffnen. Vorher hatten die Damen der Wandergruppe 2000 mit Ingrid Heimgartner mit einem guten Essen, geliefert vom Kolpinghaus Olten, für das leibliche Wohl gesorgt. Nach der Ehrung der Verstorbenen wurden die Jahresberichte kurz gestreift, da sie alle in den Clubmitteilungen zu lesen waren. Der Präsident dankte allen Ressortleitenden für ihre Arbeit durch das Jahr, dem Elmerhüttlichef und Helfern für die Organisation des 35-Jahr- Jubiläums am 9. März, der ein Tag voller Geschichten, Erinnerungen und Begegnungen war. Dem Willehhauschef Jörg Bitterli und den vielen Teams für den sehr erfolgreichen Winterdienst. Die JB-Chefin Monika Walch geht ins Ausland und wird verabschiedet. Mit Christine de Gottardi wurde eine neue J&S Coachin gefunden. Alexandra Freuler übernimmmt neu das Amt einer Archivarin.
Markus Kissling präsentierte die Rechnung und die Rückschau auf die Ausgaber für die Renovation der Weissmieshütte, die weitgehend gesichert sind, auch dank der grosszügigen Spenden von 215'000 Franken. Einige Aufträge konnten schon vergeben werden unter Budget dank guter Offerten. Es werden immer noch Teilnehmer gesucht für die Fronarbeitswochen. Die Weissmieshütte war die bestbesuchte SAC-Hütte mit 7066 Übernachtungen! Dank an Carla und Roberto Arnold. Sommertourenchef Bernhard Meyer tritt nach 20 Jahren zurück und wurde mit Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Nach den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurde die Versammlung geschlossen und bei guten Gesprächen und Bergerlebnissen sass man noch lange zusammen.
Brigitta Köhl
26 Senioren machten sich mit Wolfgang Neubert auf den Weg. Eine Winterwanderung war angesagt, aber es war strahlendes Frühlingswetter und Schnee nur noch im herrlichen Alpenpanorama zu sehen. Via Wohlen erreichten wir mit dem Bus unseren Startort Uezwil im Kt.Aargau. Beim Aufstieg am Lindenberg erklärt uns Wolfgang noch die geologische Entwicklung der letzten 25 Mio. Jahre, mit Blick Richtung Albiskette und Reusstal. Weiter geht es teilweise auf dem Freiämterweg durch wunderschöne Wald- und Landwirtschaftsgebiete. Im Waldgebiet Feldenmoos (Boswil) wurde zur Zeit des 1.Weltkrieges Torf abgebaut z.T.4-5m tief, bis nach dem 2.Weltkrieg. In den 60er Jahren wurde dann aufgeforstet und Seen angelegt. Forellen werden dort ausgesetzt, können sich aber nicht vermehren, da es kein fliessendes Gewässer ist. Wenn der Teich leergefischt ist, wird er wieder nachgefüllt. Die Angler haben aber Tageslimitten von 3 Fischen. Nach 2,5 Std. erreichen wir den Sportflugplatz Buttwil. Dort wird uns im Hangar Beizli im Flugtempo ein feines Mittagessen, Braten, Stock und Sauce serviert.
Weiter gehts im Sauseschritt durch Feld und Wald mit einem wunderbaren Rundblick in die Alpen. Nach weiteren 2,5 Std. erreichen wir Beinwil im Freiamt mit müden Beinen. Mit dem Bus gehts nach Muri. Wo es noch für einen kurzen Schlusstrunk reicht.
Nach einer Panne bei der SBB erreichen wir Olten aber zur angegebenen Zeit.
Herzlichen Dank Wolfgang für die interessante und schöne Tour.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Dora Siegrist
18 Unerschrockene trafen sich in Aarau zu KaGi in der Aarauerstube. Der Bus brachte uns auf die verschneite Staffelegg wo uns auch noch ein zünftiger Wind um die Ohren pfiff. Kein Problem für die allwettererpropten Senioren, denn alles Notwendige war im Rucksack. Auf dem Jurahöhenweg 5 ging es Richtung Linn. Unterwegs machte uns Ingrid auf die grösse Ruine vom Aargau aufmerksam, dabei wohne ich, zwar im Aargau aufgewachsen, doch schon bald 40 Jahre im Kanton Solothurn. Sie meinte jedoch die Ruine Schenkenberg und nicht mich. Beim Punkt 666 stiegen wir zur Röschtifarm ab und begutachteten die Bahnstrecke und die Autobahntunneleinfahrt Bözberg. Das Angebot an Röstivariationen machten die Auswahl alles andere als leicht und gemäss einkehrender Ruhe muss es allen gemundet haben. Nach einem 30 minütigem Verdauungsmarsch erreichten wir in Schinznach Dorf das Lokal Kafitassli, wo Kaffee und Kuchen bestellt werden und zum Teil auch der obligate Schlusstrunk einverleibt werden konnte.
Ingrid, wieder haben ich eine Ecke in unserer Gegend kennengelernt und sicher sitzen wir wieder einmal vor einer so leckeren Rösti, vielen herzlichen Dank.
Autorin: Therese Däster, Fotos Markus Heimgartner
Wieder nicht Alpiglegalm-Morgetepass
15.02.2026 Alternativtour Langis - Fürstei, Skitour
Die schwierigen Schnee- und Wetterverhältnisse in den letzten Tagen haben für Daniela wohl einiges an Aufwand bedeutet, eine sichere Alternativtour ausfindig zu machen. So sind wir (Daniela, Stefano, Thomas, Susanne, Barbara, Kiwi) anstatt ins Gantrischgebiet Richtung Glaubenberg aufgebrochen.
Die Tour begann bei wenig Sicht und leichtem Schneefall gemächlich. Der erste Aufstieg hat bereits die Vorfreude auf eine Pulverschneeabfahrt geweckt. Und immer öfter haben sich kleine Lücken in der Wolkendecke gezeigt und die zauberhafte Moorlandschaft mit scheuem Licht beleuchtet. Die Querung entlang des Grats vom Rickhubel zum Fürstei öffnete die wunderbare Rundum-Weitsicht.
Die Vorfreude auf den Pulverschnee wurde bei der Abfahrt übertroffen. Wir fanden dank dem Gegenaufstieg zur Seewenegg auch noch herrlich unverfahrene Hänge.
Was für eine wunderbare Skitour, die wir dank des zuvor schlechten Wetters mit nicht allzuvielen Tourengängern teilen mussten! Vielen Dank an Daniela für die gute Wahl, die Hilfe bei jeglichen technischen Schwierigkeiten und die Geduld für alle Bedürfnisse.
Kiwi Troxler
Ochsesattel statt Wildstrubel
Unter dem Motto "Führen am Berg" trafen sich 16 Teilnehmende aus den Sektionen Olten, Weissenstein, Aarau und Rossberg in Realp. Organisiert wurde das Wochenende von Steffi von Felten – ein grosses Dankeschön für die umsichtige Planung und die perfekte Organisation!
Am Samstagmorgen versammelte sich eine bunt gemischte Truppe von mehr oder weniger erfahrenen TourenleiterInen. Geleitet wurde das Ganze von den beiden Bergführern Walter Fetscher und Markus Burch, die uns mit viel Fachwissen, Geduld und der nötigen Portion Humor durch das Wochenende führten.
Statt im warmen Theorieraum hypothetische Szenarien zu wälzen, wurde gleich beim Aufstieg Richtung Tiefenbach diskutiert, analysiert und reflektiert. Zwischen Spitzkehren und kurzen Verschnaufpausen ging es um Entscheidungsfindung, Kommunikation, Gruppendynamik – und die Frage, wie man gleichzeitig den Überblick behält, die Lawinensituation im Auge hat und merkt, wer schon wieder seine Felle nicht richtig montiert hat. Die frische Bergluft förderte dabei nicht nur die Durchblutung, sondern auch den Erfahrungsaustausch.
Am Sonntag wurde es dann theatralisch: In Rollenspielen wurden typische – und manchem verdächtig bekannte – Situationen nachgestellt. Vom besonders ambitionierten "Ich-hätte-da-noch-eine-Variante"-Teilnehmer bis zum ständigen "Nörgeler" war alles dabei. Das Lachen kam nicht zu kurz, und gleichzeitig wurde deutlich, wie hilfreich es ist, schwierige Situationen in einem geschützten Rahmen zu üben. So fällt es hoffentlich leichter, im Ernstfall ruhig, klar und souverän zu reagieren.
Nicht ganz unwesentlich für die Gesamtstimmung: Für beide Gruppen reichte es auch noch zu ein paar herrlich pulvrigen Schwüngen im Neuschnee. Theorie schön und gut – aber ein paar Tiefschneemeter wirken bekanntlich ebenfalls motivationssteigernd.
Zufrieden, gut durchlüftet und um einige Erkenntnisse reicher kehrten wir ins Tal zurück – mit erweitertem Erfahrungsschatz, gestärktem Netzwerk und vielleicht der einen oder anderen neuen Idee für die nächste Tour.
Seline Stalder
Aus dem Nebel in die Sonne! Wer von uns 17 Wanderfreudigen unter der Leitung von Erika hätte bei der Zugfahrt im dichten Nebel nach Luzern erwartet, einen so herrlichen, sonnigen Tag zu erleben? Nach einem kurzen Kaffeehalt in Luzern lichtete sich auf der Fahrt nach Schüpfheim der Nebel immer mehr. Blauer Himmel erwartete uns. Noch aber ohne Schnee! Wir waren nicht die einzigen, die diesen Tag geniessen wollten. Mindestens vier Busse füllten sich für die Fahrt nach Sörenberg. Bei unserem Ausstieg an der Station Hirsegg wurde sofort klar, dass wir die Schneeschuhe nicht umsonst mitgenommen hatten: Der steile Hang, der zu Beginn zu besteigen war, hatte genügend Schnee. Leider zeigten die länger nicht mehr gebrauchten Schneeschuhe eines Kameraden schon beim Anziehen einen Materialschaden. Da der Aufstieg ohne Schneeschuhe für ihn dann doch zu mühsam wurde, musste er die Teilnahme an der Tour, auf die er sich sehr gefreut hatte, leider abbrechen. Nach dem Aufstieg durchquerten wir einen lichten Wald, und konnten bald danach unsern Mittagshalt bei der Alp Schlund bei warmem, wunderbarem Wetter mit fantastischer Aussicht geniessen. Der Abstieg war sehr angenehm, aber auch ziemlich lang. Wir fanden immer wieder Wegstücke im unberührten, jetzt aber auch immer nasser werdenden Schnee. An einer schönen Stelle durfte auch die Aufnahme einer Gruppenfoto nicht fehlen. Erika führte uns nun statt auf dem Wanderweg via Wagliseiboden direkt zu einem etwas steileren Abhang. Es macht allen Spass, im individuellen Tempo und in eigenen Spuren hinunter wieder zum Winterwanderweg zu gelangen. Dort fehlte nun aber der Schnee fast ganz, und wir gingen zu Fuss weiter. Beim Punkt 1218 war der kürzere Wanderweg zu unserem Ziel wegen Holzschlag gesprerrt. Über Vorder Schönisei wanderten wir bald der Emme entlang nach Kemmeribodenbad. Der Schlusstrunk mit oder ohne Meringue Dessert war allen sehr willkommen. Die Heimfahrt führte im Bus nach Eschholzmatt und von dort mit dem Zug über Bern nach Olten. Wir haben alle einen wunderbaren Tag genossen und danken dir, Erika, ganz herzlich für deine tolle Vorbereitung und Führung dieser schönen Schneeschuhtour.
Text: Thomas von Arx, Bilder: Rolf Wirz
Der Nebel steigt, und auf der eben noch sonnigen Terrasse wird es kühl. Hier genossen wir den Schlusstrunk und setzten gute Gespräche fort. Aber jetzt ist es ohnehin Zeit, das gastfreundliche Pilgerhaus beim Kloster Niederrickenbach zu verlassen. Die nahe Luftseilbahn taucht ins Nebelmeer und bringt uns zum voll besetzten Engelberger Zug nach Luzern.
Wir sind zufrieden mit dem Tag, voller schöner Erinnerungen: Sogar an den letzten Abstieg zu Fuss, auf dem kiesigen Weg bis zum Dörfchen; schon fast in frühlingshafter Stimmung, mit Rückblicken auf eine gleissende Schneelandschaft um den Brisen. Vorher aber natürlich an die Abfahrt über fast unberührte Pulverhänge, wie man sie in diesem schneearmen Winter nicht erwartet hätte! Uns drei Skifreaks sausten die drei Snowboarder des Grüppchens um die Ohren, landeten gelegentlich auch überrascht in einem Loch. – Doch war uns Tourenleiterin Julia nicht eben noch mit Fellskis voraus gestiegen? Ja klar, ihr Splitboard bereichert das Sortiment an vorhandenen Abfahrtsgeräten. Zwei grosse Snowboards überragten die Rucksäcke und wurden tapfer auf Schneeschuhen nach oben getragen, teils auch in der Direttissima, denn es gab sonst nur Ski-Aufstiegsspuren.
Magisch berührte uns am Morgen der Aufstieg vorbei an mächtigen Bergahornen; dann der verschneite Tannenwald, bevor wir zum Brisenhaus der SAC-Sektion Pilatus gelangen. Diese urgemütliche Hütte lassen wir diesmal links liegen und pausieren 80m höher bei einer Alphütte. Über eine Rippe und den letzten Steilhang gelangen wir zur Schuenegg (2168m ü.M.) und auf das flache südwestliche Ende des „Glattengrat“ (so benannt in SwissTopo). Hier überwältigt uns die Aussicht, steil hinunter ins Isenthal sowie auf die umgebenden Berge, dominiert vom Uri Rotstock. Aus der Ferne grüssen im Südosten die Gipfel um den Klausenpass. Gegen Norden schweift der Blick über das Nebelmeer zum Schwarzwald, hinter der Dampffahne des Kernkraftwerks Leibstadt. Jene des zurzeit herunter gefahrenen Gösger Werks fehlt. Erst die höheren Juraberge ab Belchen bis zur Röti überragen den Nebel.
Dankbar für die perfekte Vorbereitung und Führung durch Julia und Melanie sind wir teilnehmenden Bernd, Moni, Tobias und ganz besonders der Schreibende, weil er als „mittelalter“ Senior hier dabei sein durfte!
Bericht sowie einige Bilder: Jürg Schlegel / weitere Fotos: Julia Schärli
Bericht folgt
Das Nebelgrau und die Feuchte empfangen uns am Morgen in der Früh. Beeindruckt uns nicht. Der Nebel wird sich später lichten. Im "Gutelaunemodus" steigen wir in den 8.35-Zug nach Oensingen. Wechseln hier ins "Zügli" nach Balsthal. Da wartet schon der Bus, der uns nach St. Wolfgang bringt. Herzlich werden wir im Pintli empfangen. Kaum Platz genommen, gibt es körbchenweise Gipfeli und noch frischen Speckzopf dazu! Das alles zu unserer gewohnten "Grundgebühr" Unsererseits grosses Staunen. Die Kaffeetassen sind leer, die Körbchen auch, Erika mahnt zum Aufbruch. Regenschutz können wir im Rucksack lassen, Schneeschuhe und "Krallen" braucht es heute auch nicht.
Im Gänsemarsch folgen wir ein Stück der Strasse, biegen später links auf den etwas vereisten Waldweg ein. Von da an geht es stetig auf einem eis- und schneefreien Pfad bergauf Richtung Holzflue, Oberberg.
Der Blick in die Alpen bleibt uns verwehrt, dafür verzaubern Nebelschwaden und Sonnenstrahlen die wunderbar verschneite Landschaft in milchiges, feenhaftes Licht. Wir stapfen weiter, auf und ab über die Thaler Jurahöhe, Chrützlimatt bis zum Rest. Bremgarten. Auch hier: herzlicher Empfang und ausserordentlich gutes Essen. Sehr zu empfehlen. Zeitig verlassen wir "die gute Stube", gehen ein Stück auf dem alten Bremgartenweg und später auf einem steilen, moorigen Pfad, der oberhalb Balsthal in die Strasse mündet. Unsere dreckigen Schuhe putzen wir in den wenigen Schneehäufchen, die vom Regen verschont wurden und hier anzutreffen sind. Von da ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof. Wer die Wahl hat, hat die Qual! Nehmen wir den Bus oder die Bahn nach Olten? Einsteigen in den Bus, dann wieder aussteigen oder doch wieder einsteigen oder doch mit der Bahn? Schlussendlich sind wir alle 11 Teilnehmer:innen im Zug vereint und fahren um 16.32 Uhr zusammen nach Olten.
Danke Erika für die tolle Tour.
Text und Fotos: Eva Buschan
Was tun, wenn alle Wetterprognosen viele Wolken voraussagen? - richtig, trotzdem gehen. Schon zu Beginn auf Turren lacht die Sonne durch die Wolkendecke und das Gipfelkreuz ist zu sehen. Teo und Sveva machen ihre allerersten Schritte auf Tourenski, und lernen von Fabio schon nach wenigen hundert Metern die Technik für die Spitzkehren, denn ganz ohne schaffen wir es nicht über die steilen Hangpartien unseres Tageszieles. Das Hochsteigen mit den schweren Ski und Schuhen ist anstrengend und braucht immer wieder kurze Pausen, gutes Zureden aber auch eine gute Portion Ablenkung, was Fernando bravourös meistert. Teo lernt schon auf seiner ersten Tour, wie man die Aufstiegsspur am besten anlegt und Sveva ist unsere sprechende Uhr, denn alle 10 min piepst ihr LVS - scho wider zäh Minute verbii!. Nach etlichen Piepstönen haben wir den steilen Gipfelhang geschafft und geniessen den Blick in die Berner Alpen. Das Wetter hält sich und wir haben auf der Abfahrt immer noch Sonnenstrahlen, auch wenn der Nebel uns für einen kurzen Moment einhüllt. Gute Skitechnik ist gefragt auf der rauhen Unterlage, aber Übung macht den Meister! Toll gemacht, ihr Tourenneulinge - auf ein nächstes Mal!
Bericht folgt...
Wie so oft in diesem Winter fragten wir uns, ob der Schnee für einen Langlauftag im Jura reichen würde. Er reichte knapp nicht und so entschieden wir uns für die (schnee-) sicherere Variante, die 1500 m hoch gelegene Langlaufloipe Langis.
Top gespurte Loipen, wunderbarer Sonnenschein und viele andere Schnee- und Sonnenhungrige erwarteten uns über dem Nebelmeer. Mit von der Partie waren 12 Aktive und 8 KiBe-Kids. Spätestens mit Ski-Hockey und -Fussball wurden auch die AnfängerInnen mit den schmalen Latten vertraut. Anschliessend sorgten Marianne Wyss, Steffi von Felten, Heide Troitzsch und Boris Orlowsky mit Tipps und Tricks in klassischer und skating Technik für mehr Fahrvergnügen.
Die wohlverdiente Mittagspause im Kaltbad stärkte uns für die nachmittäglichen Rundkurse auf dem teilweise kupierten Gelände und zauberte aus erschöpften Kindern noch wahre Langstreckenprofis hervor.
Merci an alle Teilnehmer:Innen und Helfer:Innen - wir freuen uns sehr, dass der Langlauftag soviel Anklang gefunden hat!
Heide und Steffi
Skitouren & Alpines Wandern in einem
gemütliche Einsteigerskitour im Januar bei Schneeverhältnissen wie im Frühling
Ab Luzern ist unser kleines Grüppli vollständig, und wir fahren gemeinsam mit anderen Skitourengängern durch die grüne Landschaft Richtung Oberrickenbach. Zum Glück bringt uns die Luftseilbahn noch 800 Höhenmeter nach oben, denn fürs Skitourengehen bräuchten wir doch etwas mehr Schnee als das dünne Schümli, das hier unten liegt.
Oben angekommen finden wir endlich Schnee, doch der Föhn hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Unser Ziel, der Chaiserstuel, sowie der gesamte Grat ist aper – das sieht mehr nach Wandern als nach Skitouren aus. Wir sind uns jedoch einig: Durch die mageren Schneeverhältnisse lassen wir uns die Laune nicht verderben. Also los geht’s, mal schauen, wie der Schnee so ist.
Nach etwa einer Stunde haben wir den schattigen Teil der Tour hinter uns gelassen und freuen uns über die Wärme der Sonne. Leider nimmt in dieser Höhenlage aufgrund der Steilheit und der intensiven Sonneneinstrahlung die Schneemenge weiter ab, und die Unterlage wird zunehmend eisig. Also montieren wir unsere Harscheisen und steigen dem Gipfel entgegen, stets auf einem schmalen weissen Schneeband.
Auf dem Grat angekommen legen wir die Ski ab und erklimmen wandernd im Grünen die letzten paar Meter bis auf den Gipfel. Dort geniessen wir bei angenehmen Temperaturen unser Picknick auf der Wiese.
Die Abfahrt ist dann umso rasanter: Es lassen sich noch einige schöne Schwünge fahren, und schon sind wir wieder bei der Seilbahn.
Mit dabei waren, Thomas Müller, Elias Bader, Daniela Hurni
Tourenbericht – SAC Senioren Weekend im Skihüttli Elm
10.–11. Januar 2026
Was gibt es Schöneres als frischen Schnee, gute Gesellschaft und ein warmes Fondue? Genau das – und noch viel mehr – bot das SAC Senioren Weekend im Skihüttli Elm. Elm präsentierte sich als echtes Winterwunderland: tief verschneit, still, glitzernd und einfach bilderbuchmässig.
Pünktlich um 13.00 Uhr traf sich unsere gut gelaunte Gruppe bei der Gondelbahn Elm: Peter Lüscher, Ueli und Hanni Widmer, Walti Büchel, Lucca Burchietti sowie Hüttenchefpaar Thomas Jäggin und Leonie Koller. Leider fehlten zwei liebe bekannte Gesichter: Rita, die krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, und Sylvia, die arbeitsbedingt verhindert war. Beide wurden sehr vermisst.
Nach kurzem Begrüssen, ersten Lachern und dem obligaten Blick zum Himmel („Schneit’s noch mehr?“ – ja, zum Glück!) ging es auf Schneeschuhen Richtung Skihüttli. Der Aufstieg durch den Pulverschnee war gemütlich, genussvoll und begleitet von fröhlichen Gesprächen – gelegentlich unterbrochen von kleinen Versink-Momenten, die für zusätzliche Heiterkeit sorgten.
Oben angekommen wartete bereits die verdiente Belohnung: ein feines Plättli, eine warme Stube und ganz viel Hüttenromantik. Die Gespräche wurden länger, die Stimmung immer besser.
Am Abend folgte der kulinarische Höhepunkt: ein echtes Glarner Fondue. Dazu gab es viel Gelächter, Musik, spontane Gesangseinlagen (nicht immer ganz tonrein, aber dafür umso herzlicher) und beste Stimmung bis spät in den Abend. Ein klassischer Hüttenabend, wie man ihn sich wünscht – gemütlich, fröhlich und mit dem Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.
Der Sonntag setzte noch einen drauf: Noch mehr Tiefschnee, noch mehr Winterzauber und eine entspannte Schneeschuhtour zurück zur Gondelstation. Müde Beine, rote Wangen und viele glückliche Gesichter zeugten davon, dass auch dieser Tag ein voller Erfolg war – nicht zuletzt dank des reichhaltigen Frühstücks mit Zopf und Kuchen. (Lieben Dank an Rita für den herrlich leckeren Kuchen und Hanni für die zwei vorzüglichen selbstgemachten Zöpfe).
Kurz gesagt: ein rundum gelungenes Wochenende mit viel Spass, Herzlichkeit und wunderbarer Gesellschaft. Thomas und Leonie bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmenden – inklusive der kulinarischen Unterstützung aus der Ferne. Sie freuen sich auf eine weiterhin erfolgreiche Saison und viele weitere schöne gemeinsame Erlebnisse. ❄️😊🏔️
Cool – das erste Mal gibt es die Gelegenheit, bereits im alten Jahr mit den SAC-Olen auf Skitour zu gehen.
Ich ergreife die Chance, und wir machen uns – leider nur zu zweit – auf den Weg. Mit Zug und Mobility fahren wir ins Diemtigtal.
Gleich zu Beginn wartet das erste Hindernis: Achtung, Holzfällerarbeiten! Dank der frühen Morgenstunde kommen wir trotzdem problemlos durch. Kurz vor Ramse schnallen wir die Skier an und steigen Richtung Gurbsgrat auf. Die Landschaft präsentiert sich im Frühlingskleid, und das Weiss unter unseren Skiern knirscht wie im April. Harscheisen würden das Hochsteigen erleichtern, aber wir wollen es uns ja nicht allzu einfach machen.
Der Sonne entgegen erreichen wir den Gurbssattel, ohne unterwegs einer einzigen weiteren Tourengruppe zu begegnen. Oben auf dem Gipfel geniessen wir beim Picknick die Ruhe und die schöne Landschaft, bevor es – mit viel Geholper und Gekratze, beinahe so laut wie die Militärjets, die beim Aufstieg über uns hinwegdonnern – wieder talwärts geht.
Trotz der suboptimalen Bedingungen hat es richtig Spass gemacht.
Danke, Chris, für die Top-Betreuung von A bis Z.
Daniela Hurni
Bericht folgt
Zwar suchte Ueli niemanden zum Bericht schreiben, doch ich kann es nicht sein lassen, war es doch die letzte Wanderung im Jahr 2025.
Eine 10-köpfige Wanderschar traf sich an den Bahnhöfen Olten und Aarau bei herrlichem Sonnenschein. In Turgi und Untersiggental mussten wir nochmals in den Nebel eintauchen. Doch schon auf dem etwas steilen Aufstieg zur Iflue wurden wir mit herrlich blauem Himmel belohnt. Dem einem typischen Jura-Gratweg mit Blick auf den Tafeljura, ging es durch Buchenlaub, über "Wurtseln" und Jurasteine nach Würenlingen. Nach einem kurzen Abstieg fanden wir uns im Sternen zum Zmittag ein. Das selber gebackene Brot war herrlich, ebenso den Würelinger Weisswein, der Ueli uns zum Apéro spendiert hat. Der rote Assemblage und das Zmittag waren ebenso spitzenmässig fein - "Stärne 5i" guet.
Ueli, vielen herzlichen Dank für den Apéro und dass du uns wieder mal "nöime änegfühert hesch", wo etwas weniger bekannt war.
Text und Fotos: Therese Däster
Donnerstag 13. November 2025, Rundwanderung Creux du Van
Die Wanderung zum Creux du Van war bereits früher im Jahr geplant, musste dann aber wegen schlechter Witterung abgesagt werden. Markus Stadler hat daraufhin die Tour für den Spätherbst neu organisiert. Zum Glück! Gutes Wetter, gar milde Temperaturen sind angesagt. So steht uns ein sonniger Herbsttag in schönster Natur bevor. Frühmorgens schon fährt der Zug für die 23-köpfige Wandergruppe. Kein Nebel nein, sondern Morgenrot bestaunen wir aus dem Zugfenster. Auch die herbstlich mystisch anmutende Seenlandschaft vor Neuenburg verzaubert. Wir steigen um in die Bahn nach Noiraigue. Im Val de Travers angekommen, gibt es einen gemütlichen Kaffeehalt in der Auberge de Noiraigue. Gestärkt treten wir unsere Rundwanderung an und folgen, in zwei Gruppen aufgeteilt, den mit hohen geraden Tannen gesäumten Waldweg bergwärts. Nach dem Hof Les Oeill biegen wir ein in den ‘chemin de 14 contours’, in den Weg der 14 Kurven. Bereits nähern wir uns dem Grat des Creux du Van als wir direkt vor uns zwischen den Bäumen Steinböcke entdecken. Durch uns Wanderer lassen sie sich von ihrem gemütlichen Steinbock-Dasein nicht ablenken, bewegen sich kaum und sind dadurch wunderbare Fotosujets. Wir bewältigen noch einige Höhenmeter und erreichen nun die mit Buchen bewachsene Anhöhe. Wir staunen über den sich vor uns weit ausbreitenden, schweizweit einmaligen und geschützten Canyon, den Creux du Van. Nach einer kurzen Znünipause geht es auf die Westseite des Canyons zu den ausgedehnten Jurawiesen. Eine grosse Zahl Jungsteinböcke geniesst hier das Gras wie wohl auch die Sonne, die ihr wuscheliges Winterfell wärmt. Wir folgen nun der langen, historischen Trockenmauer entlang der Abbruchkante des Creux du Van. Sie, wie auch weitere Absperrungen halten Besucher davon ab, sich zu nah an den Rand der bis zu 160 Meter hohen Felswand zu wagen. Für die Mittagsrast hat Markus einen Platz mit grossartiger Sicht weit über die Felsenarena hinaus gewählt. Anschliessend geht es weiter zum etwas vom Kraterrand entfernten Aussichtspunkt le Soliat (1456 m). Ein starker Wind begleitet uns. Er weht ungebremst über die weit offenen Jurahochweiden. Dennoch geniessen wir den grossartigen Weitblick. In der Ferne zeichnen sich im Dunst die Alpen ab. Gar das Mont-Blanc-Massiv ist erkennbar. Nun führt uns der Weg zurück zum Canyon. Wo es das Gelände erlaubt, werfen wir noch einen ehrfürchtigen Blick in die Tiefe. Wir wandern erst über Weiden, später dann talwärts und kommen zum Restaurant ‘Ferme Robert’ im Talkessel. Unsere Wanderung verläuft weiter talwärts bis wir unseren Ausgangspunkt Noiraigue erreichen. In der Auberge geniessen wir den verdienten Schlusstrunk. Es bleibt noch Zeit für einen Absinth oder für den Kauf eines lokalen Produktes im Bahnhoflädeli bevor uns dann der Zug wegbringt aus der Abgeschiedenheit des Neuenburger Juras. Wir erreichen Olten kurz nach 18 Uhr.- Einen grossen Dank an Markus für die Organisation! Danke für seine umsichtige Wanderleitung rund um das Naturwunder Creux du Van! Es war eine eindrückliche, wunderschöne Wanderung!
Autorin: Regina Hess, Fotos Rolf Wirz
Die Allwettertour machte ihrem Namen alle Ehre:
beim Treffpunkt: Nebel;
beim Wandern/Biken: Wolken und zum Glück nur wenig Regen;
auf dem Heimweg: vereinzelte Sonnenstrahlen;
Temperaturen: ideal zum Wandern.
Unsere Wanderung (Tour B) führte vorbei an einer voll automatisierten Stallung, auf einem nicht üblich begangenen Weg zur Hupp. Die Varianten des KaGi’s waren so vielfältig wie die Tourenauswahl.
Weiter gings auf leicht begehbaren Wegen mit Aussicht auf der einen Seite bis nach Basel und zur anderen Seite bis zu den Alpen.
Ob auf Tour A, B, mit Bike oder Auto: das Ziel aller war das Restaurant Frohburg. Das gemeinschaftliche Mittagessen, das Vorstellen des Vorstandes sowie anderer Funktionäre des SAC Olten und das Kennenlernen der Neumitglieder, mit den verschieden Beweggründen zum Beitritt in den SAC Olten, rundeten den offiziellen Teil des Anlasses ab.
Der individuelle Rückweg erfolgte entweder mit ÖV ab Hauenstein, mit direktem Abstieg nach Olten oder Wisen oder mit Umwegen zu einem Nachtrunk, schlussendlich nach Hause.
Bericht: Lilian Nanzer
Das ausführliche Protokoll kannst du in den Clubmitteilungen Nr. 4 Dezember 2025 nachlesen.
30 gemalte 4000er Gipfel
Peter Peier ist ein begeisterter Berggänger und Läufer. Gerne verbringt er seine Freizeit mit Joggen, Wandern im Jura und in den geliebten Bergregionen. Oft ist er mit seiner Familie oder mit Freunden unterwegs auf längeren Wanderungen oder Bergtouren. Dabei wird fotografiert und oft das Skizzenbuch hervorgeholt. Zu Hause liebt er es, Berggipfel oder ganze Alpenlandschaften auf Internet abzurufen und für sich meditativ abzubilden. Die «Gipfel-Porträts» sind von einer berückenden Gegenständlichkeit; die meisten sind dem Betrachter bereits umrisshaft bekannt; aber in dieser greifbaren Nähe haben sie nun – in der Gestaltung und Anordnung von Peter Peier – eine ganz spezielle Wirkung. Mit Aquarell-Stiftenund Kreide durch den Künstler, der sich in stiller Selbstkonzentration ganz den Erscheinungen unterordnet. Kein Bild ist gleich wie das andere; was aber die Werke eint, ist Peiers Kunst der Vergegenwärtigung in der technisch perfekten Umsetzung des Gesehenen und von ihm neu Gestalteten.
Peter Peier unterstützt den Umbau der Weissmieshütte pro verkauftem Bild mit CHF 300.00.
Preisliste
Bereits verkauft sind:
03 Breithornzwillinge West 4141m
05 Castor 4228m
15 Lagginhorn 4010m
23 Pollux 4092m
26 Täschhorn 4490m
27 Weisshorn 4505m
28 Weissmies 4023m
29 Zinalrothorn 4221m
«Die SCA-Senioren machen eine Wanderung im Jura» - vielleicht denkt man da an weitgeschwungene Weiden und gemütliche Bergbeizen. Aber ein Blick ins Tourenprogramm reicht, um zu wissen, dass der Jura auch anders kann! Etwas mehr als 700 Höhenmeter bergauf und fast 1000 Meter wieder hinunter, 15 km Distanz sind angesagt! Während am Donnerstag, 30. Oktober 2025 um 6;30 draussen der letzte Sprühregen vertropfte und es zu tagen anfing versammelten sich vor dem Spettacolo 16 muntere Wanderfreunde und bald machten wir uns auf, inmitten der Pendlerströme den Zug nach Oensingen zu erwischen. Dann die Bahn nach Balsthal und endlich das Postauto, das uns bis um 8:00 nach Gänsbrunnen auf gut 700 m ü M. transportierte. In Ermangelung eines Restaurants machten wir uns dann gleich ohne Kafi/Gipfeli an den ersten steilen, ruppigen Anstieg über das Martinswägli hinauf zur Backi-SAC-Hütte. Noch immer zeigten viele Bäume und sogar eine Aufforstung aus lauter Lärchen ihre Herbstfarben, gedämpft durch die sich langsam in Hochnebel umwandelnde Wolkendecke, während uns das ständige Rauschen des Wildbachs «La Raus» auf dem Weg nach oben begleitete. Oben auf dem Grat des Oberdörferbergs auf 1165 m ü M der erste phänomenale Weitblick, über Gründe, Dörfer, Grate und Täler, während gelegentlich Nebelschwaden durch die Bäume zogen. Wir nutzten den kleinen Halt für eine kurze und wohlverdiente Znünipause. Bald passierten wie die geschlossene Backi-Hütte der Sektion Weissenstein. Jetzt nahm die Landschaft klassisch-jurassische Züge an, einzeln stehende mächtige Tannen, weite noch immer grüne Weiden und sogar noch weidende Rinder. Bald war das Bergrestaurant Oberdörferberg auf 1233 m ü M. erreicht – wo zu aller Überraschung das Wirtepaar beim Heraustreten erklärte, man hätte durchaus geöffnet! Nach einer raschen Abstimmung kamen wir doch noch zu unserem Kaffeeplausch! Noch grösser dann die Überraschung als Markus Stadler, unser Tourenleiter erklärte, die Konsumation ginge auf seine Rechnung, weil er ja in der folgenden Woche Geburtstag feiert. Besten Dank im Namen aller Anwesenden für die grosszügige Einladung! Draussen lockerte der Himmel etwas auf, und es bot sich ein schöner Blick in die Weite, Hasenmatt, Rötiflue, Rüttelhorn, Höllchöpfli, Roggen, Höchi Flue sowie der «Drootzieher» mit der Bölchen-Gruppe ob der Heimat tief im Osten. Danach ging es mit neuem Elan über die Sprachgrenze hinauf zum Gipfel des langgezogenen Bergzugs auf 1297 m ü M, wo der Forstsachverständige in unseren Reihen die Herausforderungen der Buchen wegen zunehmender Besonnung und Wärme in dieser rauen Umgebung an einem Beispiel aufzeigte. Durch coupiertes Gelände des sich nun Graitery nennenden Bergzugs ging es jetzt mehr abwärts als aufwärts, mit lockeren Föhrenbeständen, Wettertannen und vom hier häufigen Wind geduckt wirkenden Buchen sowie einigen Sumpfdotter-Blumen. Der Name war durchaus Programm – aber Markus fand uns einen einigermassen trockenen Platz für unseren Rucksack-Zmittag. Moutier hatten wir bereits weit unten im Talkessel durch die Lücken im Wald entdeckt. Aber so einfach sollte es nicht werden! Vielmehr wartete noch das Schlussbouquet dieser mit vielen Überraschungen gesegneten Tour auf uns! Der Weg war nun als weiss-rot-weisser Bergwanderweg markiert -und das war keineswegs übertrieben. Gesichert mit Ketten, Geländern und Tritten ging es steil abwärts, an senkrechten Felswänden vorbei. Bei idealen Bedingungen wäre es ein sinnliches Vergnügen gewesen, durch das dicke, frische Laubbeet abzusteigen - dank der nächtlichen Beregnung bedeutete uns aber dieser, schmale, mit glitschigen Steinen durchsetzte. bisweilen ausgesetzte Weg doch eine gewisse Herausforderung. Schliesslich dann die lange, massive Eisentreppe «Les Escaliers», welche man schon 1935 hier in die senkrecht gegen Moutier abfallenden Felswände montiert hatte – ein luftiger aber gut machbarer Abstieg in den herbstlichen Wald hinein mit immer wieder tollen Ausblicken auf das Tief unter uns liegende Moutier. Ende gut alles gut – im Talkessel umfing uns milde Frühlingsluft unter einer nicht unfreundlich wirkenden lockeren Hochnebeldecke– leider gab es keinen Bach, um unser Schuhwerk vom Juralehm zu befreien, bevor wir zum Schlusstrunk im Hotel La Gare eintraten. Dort gab es dann einen sehr trinkbaren Kaffee – und falls gewünscht – ein vortreffliches Vermicelles! Den ganzen Tag war uns niemand begegnet, von Übertourismus also keine Spur! Wie abgelegen diese Gegend noch immer ist bemerkt man, wenn man zur Rückreise von 1 Std 20 min einen Bus, das Postauto, die Oensingen-Balsthal Bahn und die SBB nutzen muss! Besten Dank an Markus Stadler an die vorzügliche Organisation und die sehr kompetente Leitung, welche diesen Tag zu einem vorzüglichen Erlebnis gelingen liess.
Bericht: Dieter Neth
Herbstwanderung Alberswil-Ohmstal
Donnerstag, 23.10.2025
Sechzehn Mutige, je zur Hälfte männlich und weiblich, trotzten dem Wetter und begaben sich auf den Weg nach Alberswil. Das Dorf liegt auf der Strecke Nebikon-Willisau und hat keine tausend Einwohner. Berühmt ist dort das Schloss, die Burg Kastelen und der Erlebnishof Burgrain, wo wir unseren Kaffeestart hatten. Anfangs war das Wetter noch gut, der Aufstieg beim Schloss vorbei, durch die Hainbuchenallee bis zur Burg Kastelen noch fast trocken und windfrei. Dann beim Abstieg kam Wind und Regen auf, wir vermummten uns mit Regenhosen und Pelerinen. Die Wegführung wurde geändert, die kürzeste Route wurde genommen, da ja keine Pause möglich war. Der Wind war mal stürmisch, mal weniger. Die Blätter fegte es von den Bäumen, es sah aus wie Vogelschwärme. Ueber Gettnau der Luther entlang mit direktem Aufstieg nach Ohmstal zum gleichnamigen Kurhaus. Wir kamen eine Stunde früher an als geplant, wurden gut verpflegt und angenehm bedient in dem wunderschön dekorierten Stübli. Beim Abstieg Richtung Schötz kam die Sonne und der Herbst zeigte seine ganze Farbenpracht. Die letzte Wegstunde führte wieder der Luther entlang nach Nebikon, wo wir den geplanten Zug nach Olten nehmen konnten.
Autorin: Ingrid Heimgartner
Fotos Sepp Schuler, Beatrice Kälin
Bekanntlich fängt der frühe Vogel den Wurm. Schon um 06.15 Uhr trafen wir uns, 13 Wanderfreunde vor dem Spettacolo. Im geräumigen, sauberen Zug der Südostbahn fuhren wir Richtung Göschenen. Kurz vor Arth Goldau überreichte Erika jedem von uns einen Kaffee-Jeton für einen feinen Kaffee im Zugbistro. Dazu hat Erika selbstgebackenen Speck- und Butterzopf mitgebracht. Die schöne Überraschung ist ihr gelungen. Vielen Dank. In Göschenen umsteigen nach Realp. Im Dorf lag noch Bodennebel und Rauhreif. Aber ein Blick nach oben zeigte was uns erwartete. Moderat steigend führte uns der Wanderweg erst durch den Wald und bald waren wir über der Baumgrenze. Eine herrliche Weitsicht ins Wallis und Gotthardmassiv. Leuchteten da eben noch die Lärchen gelb/golden, waren es nun die roten Blätter der «falschen Heubeeristauden». Wir folgten dem Urschener Höhenweg Richtung Hospental. Nach der Mittagsrast auf luftigen 2200m, ging es weiter auf dem Weg, entlang dem Blauseeli, dem Trübsee und dem Lutersee. Von der Klarheit und der Farbe des türkisblauen Seeleins konnten wir nicht genug bekommen, da wurden einige schöne Fotos geknipst. Da wir zeitlich gut unterwegs waren, machten wir, bevor es steil bergab gehen sollte, noch eine 20-minütige Rast mit herrlichem Blick auf Gemsstock und Nätschen. Die dort stationierten Windräder gaben Anlass zu Diskussionen. Nach gut einer Stunde sind wir in Hospental angekommen. Den Schlusstrunk, resp. den wohlverdienten Coupe Nesselrode konnten wir bei letzten Sonnenstrahlen im St. Gotthard in Hospental geniessen. Aber bald schlich sich der Nebel ins Tal. Wieder mit der Südostbahn fuhren wir zurück nach Olten. Ankunft 19.30 Uhr schon wieder dunkel. Danke Erika für die tolle Organisation und den feinen Zopf!
Bericht Beat Meier
Tourenbericht Via Gottardo / 4. Etappe
Auch auf der letzten Etappe mit dem Ziel Trimbach ist der Aufmarsch von Interessierten gross, sind wir diesmal doch 26 Teilnehmer, die sich auf eine lehrreiche Tour mit Roli Giger freuen. Bereits auf der kurzen Fahrt auf der alten Hauensteinlinie nach Sommerau macht er uns auf kuriose Einzelheiten aufmerksam, kann man doch bei einem Blick von einem Ende des Tunnels direkt das Licht auf der anderen Seite sehen. Diesmal ist kein KAGI geplant, also machen wir uns direkt auf den Weg, welcher zu Beginn aussieht, als würden wir den Geleisen entlang wieder heimwärts wandern. In Rümlingen dann das erste Highlight, das wunderbare, im 19. Jahrhundert vor mehr als 150 Jahren erbaute Viadukt der Bahnlinie. Es ist 128 Meter lang und besteht aus acht Bögen aus Jurastein. Hier beginnt nun der recht steile Aufstieg, den wir aber unter Rolis Anführung problemlos meistern. Auf der Höhe geht es weiter, vorbei an wunderbaren Feldern und sogar einem Hirschgehege. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, wie hier zu sehen ist, dass der weiter westlich gelegene Faltenjura in den Tafeljura übergeht. Der Abstieg nach Häfelfingen vernichtet unsere vorher gewonnenen Höhenmeter wieder. Dafür kommen wir aber bereits hier in den Genuss der obligaten Goodies von Gaby Giger. Gestärkt nehmen wir den Marsch zur gut erhaltenen Ruine Neu Homburg in Angriff. Viele von uns wagen den Aufstieg durch den Wehrturm auf die Plattform mit der imposanten Aussicht auf die Jurahöhen. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Läufelfingen, Auf diesem Abschnitt liegt der durch viele informative Tafeln gesäumte Themenweg. Wahrscheinlich kann man zuhause im Internet vieles nachlesen und Roli hat uns ja beim Halt auf der Ruine schon sehr viel vom früheren Leben unter der Regierung der Vögte erzählt. Die meisten von uns drängt es eher zur geplanten Einkehr im Café «Brot und so». Einige entscheiden sich, von hier mit der Bahn durch den Tunnel zurück zu fahren. Aber nun bei wunderbar wärmendem Sonnenschein nehmen die meisten den letzten Anstieg nach Hauenstein und dann den Abstieg runter nach Trimbach in Angriff. Im «Isebähnli» sind wir zum Schlusstrunk wieder vereint. Roli und Gaby, unter eurer professionellen, interessanten Leitung war es einmal mehr eine wunderbare Tour. Ganz herzlichen Dank!
Autorin: Doris Vögeli
Mit Vorfreude auf zwei sonnige Herbstwandertage fand sich unsere kleine Gruppe - Jürg, Françoise, Regula, Marie-Luise, Regina - kurz vor halb 9 Uhr am Bahnhof ein. In Engelberg angekommen gings mit der Gondel hinauf ins Ristis. Wir liessen den Nebel hinter uns, das Bergpanorama breitete sich zunehmend vor uns aus. Ganz klar gab es einen Kaffeehalt auf der sonnenbeschienen Ristis-Terrasse bevor wir die Wanderung hinauf zu unserem Tagesziel, der Rugghubelhütte, antraten. Diese SAC-Hütte schien beliebt zu sein, denn eine beachtliche Anzahl Hüttenbesucher kam uns entgegen. Auch wir konnten den tollen Ort hoch über dem Engelbergertal ausgiebig geniessen, bevor das Hüttenteam das feine Znacht auftischte. Der Sonnenuntergang am Horizont war ein Farbenspiel und wer in der Nacht noch ein Blick zum Himmel warf, sah unzählige Sterne ganz nah. Nach mehr oder weniger Hüttenschlaf fanden wir frühmorgens mit einer tollen Sonnenaufgangsstimmung mühelos in einen neuen Wandertag. Auf dem knapp 2-stündigen Aufstieg zum 2558 m hohen Rot Grätli, ging der Blick immer wieder zurück, zum Engelberger Rotstock, dem Titlis, den fernen Berner Alpen und nicht zuletzt zu dem in der Weite sich wie aus Watte formenden Nebelmeer. Mit Erreichen des Rot Grätli öffnete sich uns eine neue Aussicht, ins Urner Grosstal und weit und weiter bis zum Säntis. Jürg konnte uns so manchen der vielen Berggipfel benennen. Doch es galt nun, sich auf den teils noch mit Schneefeldern bedeckten Abstieg zu konzentrieren. Der Fokus lag auch auf den Schuhen, denn ausgerüstet mit “Krallen”, guten oder verdankenswert vom Hüttenwart notfixierten Sohlen (!), wanderten wir unter fachkundiger Anleitung von Jürg über eine ehemalige Gletscherlandschaft Schritt für Schritt sicher talwärts. Auf einer Moräne weit entfernt war eine grosse Ansammlung Gemsen, oder doch Steinböcke? ... auszumachen. Der Bergweg brachte uns in ca. 2 Stunden hinüber zum Schoneggsattel und spontan wählten wir für die Mittagsrast den Chaiserstuel, was noch eine halbe Stunde Aufstieg erforderte. Oben auf dem für einmal ganz flachen, grasüberwachsenen Gipfel war das Bergpanorama einfach wieder nur wunderbar. Gestärkt ging's dann wieder talwärts hinunter zur Bannalp, wo wir nach einer verdienten Einkehr in die kleine Gondel nach Oberrickenbach stiegen. Der Nebel hatte uns wieder. Problemlos verlief die Rückreise nach Olten. Ein grosser Dank gebührt Jürg Schlegel für seine umsichtige Planung und Führung. Es waren zwei wunderbare Wandertage!!!
Autorin: Regina Hess
Gantrisch – Stockhorn 8. 10. 2025
Zweimal verschoben und dann diese wundervolle Tour: Sonne pur, warmer Herbsttag, gefärbtes Laub und atemberaubende Blicke ins Berner Oberland. Es war DER Genusstag für alle 11 Teilnehmer. Eva führte uns mit dem ÖV über Bern, Turnen auf die Gurnigel-Wasserscheide. KaGi mussten wir uns dann erst verdienen und mussten uns bis zum Bergbeizli bereits warmlaufen. Ein Blick zurück ins Mittelland: alles im Nebel. Dann hinauf zum Leiterepass: welch ein schöner Ausblick erwartete uns! Zu Recht gehört der Panoramaweg zum Stockhorn zu den Wander-Klassikern. Vom Leiterepass lässt sich der Höhenweg bis zum Ziel: Stockhorn mit den Augen ablaufen. Brauchen wir dafür wirklich 5h und wo sind die +- 780Hm? Trotz meines Zweifels, Eva`s Planung erwies sich als genau richtig. Die Tour mit ihrem auf und ab und teilweise glatten Felspartien ist nicht zu unterschätzen. Zu unserem Glück sind wir nicht im Regen oder Schnee unterwegs. Es wird 16h bis wir bei der Mittelstation Chrindi der Stockhorn Seilbahn ankommen. Noch schnell eine Stärkung und hinunter geht es mit der Bahn nach Erlenbach und zurück nach Olten.
Text und Bilder: Wolfgang Neubert
Was für ein herrlicher Herbsttag in der Innerschweiz!
Wie üblich starteten wir die Tour mit einem gemeinsamen Treff vor dem Café Spettacolo am Bahnhof Olten. Vierzehn Mitglieder nahmen an der Tour teil. Diese wurde von Jürg Schlegel geleitet. Nachdem die geplante Anreise nach Dallenwil problemlos verlief, erreichten wir Niederrickenbach mit der Bergbahn «Maria Rickenbach». Angenehm überrascht hat uns der Halt im Pilgerhaus: die professionelle Bedienung in einem sehr schönen Rahmen erfreute uns sehr. Insbesondere wurde die Qualität der «Gipfeli» mehrmals erwähnt und erfreute den Gaumen der Schleckmäuler.
Um ca. 9.40 h ging es los: Nachdem Jürg uns vor der Infotafel nochmals die Wanderung erklärt hatte, starteten wir den Aufstieg zum Buochserhorn bei kühlen Temperaturen und klarem Himmel. Vorerst waren wir im Schatten unterwegs, doch allmählich zeigte sich die Sonne, was uns erfreute. Nach etwa 260 Höhenmetern fand eine kurze Verpflegungspause mit Anpassung der Bekleidung statt.
Umgeben von einem einzigartigen, wunderschönen Bergpanorama mit Blick u.a. auf den Mönch, die Wetterhörner und das Stanserhorn bestiegen wir das Buochserhorn in einem stetigen, auf die ganze Gruppe angepassten Rhythmus. Das wechselhafte Zusammenspiel von Nebelmeer, Wolkenfeldern und der Sonne brachte uns zum Staunen. In dieser mystischen Stimmung erreichten wir nach 2 Stunden unser Tagesziel. Gerne nahmen wir von Jürg die herzliche Gratulation zum Erreichen des Gipfels entgegen. Seine sorgfältige Vorbereitung der Tour und seinen aufmerksamen Blick auf die Gesamtgruppe wussten wir zu schätzen.
Nach der angenehmen und wohltuenden Mittagspause auf dem Gipfel starteten wir den Abstieg (gemäss Routenbeschreibung) mit Blick auf das Nebelmeer. Die abwechslungsreiche Herbstflora weckte unsere Aufmerksamkeit. Bald begegneten wir einem geselligen Bauern, der uns stolz seine Kuhglockensammlung erklärte. Für den Alpabzug werden nämlich bei den Kühen die kleineren Glocken durch grössere Glocken ersetzt, was die beachtliche Sammlung von (frisch gereinigten) Glocken am Boden erklärte. Danach wanderten wir weiter durch einen schönen Laubwald, der sich bereits herbstlich färbte. Angekommen in Niederrickenbach nahmen wir den Schlusstrunk, wiederum im Pilgerhaus. Die meisten von uns konnten den selbstgemachten Kuchen auf dem einladenden Buffet nicht widerstehen! Die engagierte Arbeit von Jürg Schlegel als Tourenleiter wurde von Thomas nochmals verdankt. Alle stimmten dem zu.
Die Rückfahrt nach Olten verlief störungsfrei. Müde, aber erfüllt von den Schönheiten des Tages verabschiedeten wir uns. Bis zum nächsten Mal!
Autorin: Geneviève Frei-Rhein
Die Sonne, wie Roland Giger prophezeit hat, lockt 25 Senioren ins Baselbiet.
Nach kurzer Anfahrt erreichen wir den neu erbauten Bahnhof Liestal. Direkt vis à vis im Caffé livro (der Kantonsbibliothek) einem modernen, freundlichen Treffpunkt mit alten Deckenbalken geniessen wir unser KaGi. Ein kurzer Abstecher führt durch das Städtchen(seit 1296). Weiter führt der Weg zur 1854 erbauten Frenkenbrücke, die bis 2005 benutzt wurde. Heute ein Kulturdenkmal und eindrücklich sichtbar, was damals unter Schwerstarbeit erbaut wurde. Weise vorausschauend führte die Bahn schon doppelspurig von Basel nach Liestal. Entlang der alten Hauensteinlinie, meist auf geteerten Wegen, jedoch Gespräche zulassend geht der Weg weiter. In Sissach vorbei am Friedenszug. Einer Vision 14.000 km via Teheran nach Jerusalem die leider nie zustande kam. Ein paar Hm. sind in Lausen zu bewältigen mit Sicht auf die Bahnlinie, Autobahn und den kompakten Dörfern eingebettet zwischen den Jurahügeln. In Jtingen erreichen wir das Schloss Ebenrain. Ein stattlicher Bau aus dem Spätbarock 1775 der Landsitz eines Basler Seidenbandfabrikanten. Heute genutzt vom Regierungsrat für Empfänge. Im Innenhof auf Treppen und im Park geniessen wir unser Picknick. Versüsst mit Gabi`s feinen und wohlbekannten Zwieback/ Haselnussguetzli. In Thürnten kehren wir dann zum Schlusstrunk im Jakobushaus ein. Nach einem kurzen Marsch erreichen wir unser Ziel das Bahnhöfli Sommerau, von wo stündlich ein Zug Richtung Sissach und Olten fährt.
Danke Roli für die sehr interessante Tour äne am Houestei. Die nächste Etappe führt uns dann noch bisTrimbach.
Autorin: Dora Siegrist
Heutige Wanderung auf Nünalpstock, Hagleren
Alles nach Plan verlaufen, pünktlich um 17.30 Uhr wieder in Olten angekommen, etwas schmutzige Schuhe und Hosen
100-Jahrfeier Weissmieshütte am Samstag, 27. September 2025
Geschichtliches: 1925 erwarb der SAC Olten das Berghotel Weissmies, welches 1894 gebaut und im August 1925, nach einem Umbau eröffnet werden konnte. 1961 wurde die danebenstehende, neu gebaute Hütte eingeweiht. Sie wurde in den vergangenen Jahren laufend saniert und soweit möglich den steigenden Bedürfnissen der Besucher angepasst.
Seit dem Januar 2025 war das OK bestrebt, der «100 Jahr-Feier Weissmieshütte» einen würdigen Rahmen zu geben und für die Besucher ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Im Hinblick auf das bevorstehenden Neu- und Sanierungsprojekt wurde das Ziel gesetzt, den finanziellen Rahmen nicht zu sprengen. Etwas schlaflose Nächte bereitete dem OK die Wettervorhersagen die jeden Tag wieder änderten. Es wurde verschiedene Optionen des Festprogramms durchdacht. In der Nacht von Freitag auf Samstag war eine tüchtige Menge Schnee gefallen, die das geplante Wanderprogramm zur Hütte durchkreuzte. Der Saastaler Wettergott schien die Organisatoren jedoch zu mögen, er liess die Niederschläge zunehmend abklingen.
Am Samstagmorgen trafen alle angemeldeten SAC-Mitglieder und die eingeladenen Gäste in Saas-Grund ein. Niemand liess sich vom leichten Schnee und Regen abhalten und niemand wollte die Feier verpassen. Eine Gruppe formierte sich gleich schon in Saas-Grund zum Aufstieg zur Hütte, den andern bot der einheimische Tourismuspfarrer, Christoph Gysel spontan eine Dorfführung an. Danach gab es individuelle Aufstiege mit und ohne Startkaffee oder Apéro im Restaurant Kreuzboden. Alle waren schliesslich schon früh aus den Federn gekrochen. Der Aufstieg war herrlich, es begleitete sie gleissender Sonnenschein und feiner Schneefall. Ob es sich um wohl Feen-Staub aus Saas-Fee handelte. Bald schon lichtete sich der Nebel und die Sonne wärmte die Ankömmlinge auf der Weissmieshütte.
Pünktlich um 14.00 Uhr konnte die Feier auf der vom Schnee geräumten und festlich dekorierten Terrasse mit den wohligen Alphornklängen der Alphornfreunde vom Gletscherdorf eröffnet werden. Nach einem kühlen Begrüssungstrunk folgten die Begrüssungsworte des Präsidenten vom SAC-Olten, Hugues Hagmann. Er gab seiner grossen Freude Ausdruck über die vielen Gäste und bedankte sich für ihr Kommen. Sehr bewegende und auch nachdenkliche Worte fand Alwin Venetz, der Gemeindepräsident von Saas-Grund. Er fand auch lobende Worte zum Erhalt der Jubiläumshütte und betonte die gute und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Planern des Umbauprojekts der Weissmieshütte. Er signalisierte aber auch die grosse Akzeptanz in der Bevölkerung des Saastales. Samuel Anthamatten, Präsident SAC-Saas bekundete auch viel Anerkennung zum Erhalt der alten Hütte und wünschte dem SAC-Olten für das Bauprojekt viel Erfolg. Dem Hüttenwartehepaar wurde vom Seniorenobmann Markus Heimgartner eine kunstvoll geschnitzte Erinnerungstafel überreicht. Sie entstand in der Werkstatt des Emmentaler Schnitzers Ruedi Simmler. In verdankenswerter Weise wurde diese von Hans Rüegsegger gesponsert. Mit einem "Genepi-Automat", überraschte der Elmerhüttlichef, Thomas Jäggin das Hüttenwartehepaar.
Um 15.00 Uhr standen auf den Tischen feine Apéro-Pättli mit Saaser-Hüüswurst, Trockenfleisch, Käse und Brot parat und das Schwyzerörgeli-Trio "Chriitergeist" heizte schon mächtig ein. Allen Teilnehmenden wurde ein Andenken an die 100 Jahrfeier in Form eines wasserdichten Match-Sacks mit der Aufschrift "100 Jahre Weissmieshütte Sektion Olten" übergeben. Schon bald verabschiedeten sich viele Gäste und machten sich auf den Heimweg. Beeindruckend, dass sie die lange Reise nur für diese Feier auf sich genommen haben. Nach einem wahrlich generösen Nachtessen wurde gelacht, getanzt, gesungen und Abenteuergeschichten rund um die Weissmieshütte ausgetauscht. Das OK hatte zwar beste Vorarbeit zu einem gelungenen Abend vorgelegt aber die äusserst gut gelaunte und strahlende Gästeschar war jedoch ausschlaggebend für einen rauschenden Abschluss der Feier.
Der frühe Morgen belohnte mit Sonnenschein und einer wundervollen Fernsicht auf die unweit entfernten Bergspitzen. Auf vielen Varianten wurde der Abstieg zelebriert, einige fuhren noch auf das Hohsaas, andere nahmen die Tour über die Almageller-Alp unter die Füsse und eine weitere Gruppe wanderte der Saaser-Vispa entlang nach Saas-Almagell zum obligaten Schlusstrunk.
Das OK bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden der 100-Jahr Jubiläumsfeier. Die vielen positiven Rückmeldungen zum gelungenen Wochenende geben dem OK den Ansporn beschwingt die Vorbereitungen der kommenden Einweihungsfeier in Angriff zu nehmen.
Autoren: Therese Däster und Walter Büchel
Wanderbericht: Veltheim – Gisliflue – Küttigen
Ausgangspunkt war das Restaurant Bären in Veltheim. Bei Kaffee und Gipfeli stärkten wir uns für die bevorstehende Wanderung. Danach starteten den Aufstieg. Sanft, aber stetig führte der Weg hinauf – über 400 Höhenmeter ging es obsi. Der Wald entlang war voller Pilze, kleine Farbtupfer am Wegesrand, die immer wieder zu kurzen Pausen und Fotos einluden. An der kleinen Baumkapelle hielten wir inne – ein stiller Ort zum Innehalten und den Ausblick in die Landschaft zu geniessen. Und am Naturfreundehaus kamen wir auch vorbei. Teilweise folgten wir auch dem Skulpturenweg ‘Unter der Fluh’, der uns mit seiner Mischung aus Natur und Kunst überraschte. Der Weg führte vorbei an verschiedenen Skulpturen, die in den Wald eingebettet waren. Einige Werke setzten sich mit mittelalterlichen Sagen aus dem Schenkenbergertal auseinander und verliehen dem Abschnitt eine besondere Atmosphäre. Schliesslich erreichten wir die Gisliflue. Dort packten wir unsere Rucksäcke aus und machten Mittag. Die Rast war schlicht, aber verdient. Und der Blick über die Höhe war lohnenswert. Kaum machten wir uns an den Abstieg, setzte Regen ein. Zum Glück führte der Weg durch den Wald, der uns vor dem Gröbsten schützte. Im zügigen Schritt ging es zur Staffelegg und weiter nach Küttigen. Hier endete die Wanderung. Die Strecke mass 13.3 km, der Anstieg betrug 487 m, unsere Maximalgeschwindigkeit erreichte 5.7 km/h und verbraucht haben wir 1604 kcal.
In der Traube liessen wir den Tag ausklingen - mit einem Gefühl, das nur eine Wanderung durch Regen und Wald hinterlassen kann: intensiv, lebendig und unvergesslich. Und kurz darauf zeigte sich auch die Sonne ein bisschen.
Autor: Hans-Peter Steiner
Fast 20 Teilnehmende machten sich noch bei einem klaren Sternenhimmel auf ins Entlebuch. Das sehr zahlreiche Umsteigen machten auch die letzten Müden wach und diente gleichzeitig zum Aufwärmen der Beinmuskulatur. Nach dem KaGi führte uns Erika auf einem Grashang "grädi ufe" dies stellte die Morgenstille wieder etwas her. Weiter ging es gemässigter bergauf durch den Wald. Auf dem Trochenmattsattel durfte die Weitsicht zur Pilatuskette, das herrliche Herbstwetter mit dem tiefblauen Himmel zu genossen werden. Der sehr steile Auf- und Abstieg vom Studberg forderte unsere ganze Aufmerksamkeit, ein Leckerbissen für alle, die gerne "stägere". Die Rundumsicht vom Rägeflüeli ist weit bekannt und gar nicht übertrieben, einfach gradios. Beim Abstieg ins Eigental wurden sogar Herbstgedichte zitiert, z.B. "die Blätter fallen von den Bäumen und ein Hund bellt neumen". Bei einem leichten Knieverdreher war sofort auch ein kompetentes Care-Team vorhanden und es wurde ein temporäres Alpentaxi organisiert.
Nicht nur die Tour und das Wetter waren absolut super, auch die Teilnehmenden ermöglichten mit viel Lachen und gegenseitiger Unterstützung eine unvergesslich schöne Tour, allen herzlichen Dank.
Autorin: Therese Däster
Leiter: Thomas Lüthi
Teilnehmer: Carlo Valsangiacomo, Alex Troitzsch, Stefan Goerre
Nach einer abenteuerlichen OeV-Fahrt mit 5x Umsteigen und 2 Alpabzügen starten wir um 10.15 Uhr auf dem Glaubenbergpass mit Ziel Brienzer Rothorn oder anders ausgedrückt: einmal quer über die Landeskarte Nr. 1189. Im Unterschied zu den «normalen» Bergtouren ist man beim Trailrunning sehr leicht unterwegs und kommt entsprechend zügig vorwärts. Ueber Sattelstock, Bärenturm, Haldimattstock, Heimegg und Rotspitzel erreichen wir über aussichtsreiche Grate und lauschige Hochmoore nach gut 2 Stunden die Glaubenbielen-Passhöhe. Die flacheren Abschnitte und die Abstiege legen wir joggend zurück, in den steileren Aufstiegen schonen wir die Kräfte und marschieren. Beim Brunnen in Jänzimatt können wir unsere Getränkeflaschen füllen für die zweite, anstrengendere Hälfte des «Sörenberg-Hufeisens». Beim langen und steilen Aufstieg zum Mändli merken wir schmerzhaft, dass wir schon einige Kilometer und mehrere Stunden in den Beinen haben. Der Weiterweg bis zur Hoch Gumme ist eine richtige Panoramastrecke und wir geniessen den Blick auf die vor uns aufgereihten Berner Viertausender. Der Abstieg in die Zwischenegg und die Querung des Arnihaggens hoch über dem Eisee sind so ausgesetzt, dass wir wohlweislich vom Joggen absehen, denn Stolpern ist hier nicht zu empfehlen. Beim Schlussaufstieg aufs Brienzer Rothorn müssen wir nochmals die Konditionsreserven mobilisieren bis wir um 15.45 Uhr müde, aber glücklich und zufrieden auf der Bergstation einlaufen. Die Trailrunningtour in Zahlen: 25 km Distanz, 2066 m Höhendifferenz im Aufstieg, 1300 im Abstieg, 9 Gipfel, ca. 15 (irgendwann haben wir aufgehört, zu zählen…) Drehkreuze. Ein grosser Dank an Thomas Lüthi für die super Vorbereitung und die souveräne Leitung der Trailrunning-Tour. Wir freuen uns schon auf die Ausgabe 2026!
Stefan Goerre
Welch eigenartiger Felsriegel: ragt ennet der Aare quer ins Mittelland hinein! Tatsächlich taucht bei Brunegg die erste Jurakette ein in die Kiesschotter des Reusstales. Ähnlich wie die Lägeren als letzte Bastion einer hinteren Kette im Tal der Glatt versinkt. Auf ihr beginnt der Jura-Höhenweg und springt erst oberhalb von Egerkingen nach vorne zur ersten Kette. So führt der Chestenberg eine Art Mauerblümchen-Dasein - sicher zu Unrecht. Gerade wegen des Überblicks besetzt ihn immerhin auf jeder Seite ein bedeutendes Schloss. Jenes von Brunegg gehört nach wie vor der Lenzburger Patrizierfamilie von Salis: Lange bewohnte es der in schwierigen Zeiten populäre Historiker Jean Rudolf von Salis. Der Bundesrat betraute ihn 1940 mit der heiklen Aufgabe der aussenpolitischen Berichterstattung aus dem Studio Zürich des Landessenders Beromünster. Das weithin weiss strahlende Schloss Wildegg war seit der Berner Eroberung des westlichen Aargaus Besitz der Familie Effinger aus Brugg. Julie von Effinger, die letzte ihrer Linie, starb 1912 ohne Nachkommen. Sie vermachte das Schloss mit fast der gesamten Ausstattung und die dazugehörende Domäne der Eidgenossenschaft, die das ganze Gut dem Landesmuseum zur Verwaltung übergab.
Ungeachtet all dieser spannenden Fakten war die Überquerung der Chestenberg-Krete gleichzeitig Genuss wie Herausforderung: Der Ausblick auf beide Seiten ist grandios. Das Waldreservat versprach reinste Wildnis mit uralten Eichen und Buchen. Und wie lieblich dann der Anblick des weissen Schlosses vor dem Hintergrund des Aaretales, dessen Begrenzung durch die Jurakette bis in die fernen Solothurner Gefilde zu verfolgen war. Amüsant finden einige die immer wieder einzeln und in Linien, direkt am Weg oder versteckt stehenden Parasol-Pilze, mit ihren weithin leuchtenden, hellen Schirmen. Doch viele sind froh, als wir den Sattel mit dem "Chestenebaum" erreichen - hat davon der Berg seinen Namen? Wohl eher wurde der Baum wegen des Bergnamens hier gepflanzt! (Laut Berner Wörterbuch ist die "Cheschtele" die Edelkastanie, und die Rosskastanie nennt sich "Chegele".) - Weshalb aber sind hier viele erleichtert? Ja, diese letzte, "niedere" Jurakrete hat es fast wie die Lägeren in sich: ein felsiger Weg, von unzähligen Schuhsohlen glatt geschliffen, bei feuchtem Wetter wie dem derzeitigen recht glitschig - da heisst es ständig aufgepasst! Im Abstieg erreichten wir bald das Schloss Wildegg, davor einen schönen Picknickplatz mit Bänken. Nur ist es jetzt schon 13 Uhr: einige haben längst schon ihr Sandwich zerdrückt und streben eher zum Espresso im Schloss-Bistro. Doch dieses lassen sich die anderen nicht entgehen und folgen bald nach. Ein Blick in den Schlossgarten ist zudem für viele ein Muss. Nach der Durchquerung des Dorfes Wildegg und der Unterquerung des Bahnhofes ziehen die meisten auf dem fast schnurgeraden Aareweg bis nach Rupperswil weiter: also bequem und breit genug für den letzten ausgiebigen Austausch untereinander. Danke Monika, diese Route war eine tolle Idee und fand entsprechend guten Zuspruch - gerade auch, weil die gleichzeitig angesagte Bergwanderung im Gantrischgebiet wetterbedingt ausfallen musste.
Autor: Jürg Schlegel
Wanderwoche Oetztal 7.-14. September 2025
Sonntag 7. September
Anreise ab Zürich mit der ÖBB nach Oetztal Bahnhof und dem Linienbus nach Längenfeld. Zimmerbezug im Hotel Rita und kleine Wanderung der Oetztaler Ache entlang, zwischen einer wunderschönen Bergkulisse zum Forellenteich und Fischerhütte Ahoj nach Huben Gottsgut. Ein schöner Ort zum kulinarisch verwöhnt zu werden mit Brettljause, Germknödel und vieles mehr. Ein 5-Gang Menue schliesst diesen erlebnisreichen Tag ab.
Montag 8.September
Heute geht es an unserem ersten richtigen Wandertag talauswärts. Nach einstündigem Marsch der Ache entlang besuchen wir das Heimatmuseum in Lehn. Eine sehr interessante und kompetente Führung bringt uns die alten Zeiten in diesem Tal näher. Wir steigen noch einige Meter hoch, vorbei an alten Gebäuden (Schwinghütte, Mühle, Säge) zur Kapelle neben dem Lehner Wasserfall.
Da der Wetterbericht für Dienstag bereits nicht mehr so gut tönt, hängen wir die geplante Wanderung vom Folgetag noch an diesen Montag-nachmittag an.
Wir fahren mit dem Bus (im ganzen Tal mit der Summer Card gratis) nach Oetz und mit der Acherkogelbahn, ebenfalls gratis, hinauf auf
2020 m nach Hochoetz. Hier reicht es nur noch für eine kleine, aber reizende Tour über das Rote Wandl zur Hütte Kühtai Alm. Jause-Brettl, Kaiserschmarrn und Apfelstrudel munden hier, wie fast in jedem Lokal in dieser Gegend, wunderbar.
Ein kurzweiliger Tag neigt sich dem Ende zu. Es bleibt die Vorfreude auf das wunderbare Abendessen, und die ist nicht vergebens.
Dienstag 9. September
Trotz eher durchzogenen Wetteraussichten marschieren 15 Wanderer zum Bus Richtung Sölden-Tiefenbachgletscher. Diesen erreichen wir durch den Rosi Mittermeier Tunnel nach dem Rettenbachgletscher.
Da aber dort nichts los ist, fahren wir sogleich wieder zurück zur Station Rettenbachgletscher. Mit der Gondel geht es hinauf zum Schwarzen Schneid auf 3250 m. Es herrscht ein emsiges Treiben mit Bagger und Lastwagen, welche die Gletscherblachen wegführen.
Ab der Busstation Mautstelle geht die Wanderung an der Gampe Taya vorbei zur Rotkogelbahn, diese führt uns hinauf zum Rest. Giggijoch auf 2284 m. Wir werden herzlich von der Wirtin Silvia empfangen. Neben viel Gelächter und Prahlereien bleibt der folgende Spruch von Silvia hängen: Bist du scharf und hast Riesling in der Blutbahn, bist du Sexy wie ein Truthahn.
Mittwoch 10. September
Es regnet. Die Gruppe teilt sich, einige fahren zum Shoppen nach Innsbruck, andere verweilen in der Umgebung oder geniessen die Wellnessanlage des Hotels. Die restlichen sechs steigen vor dem Hotel in den Weg aufwärts nach Burgstein. Wir haben noch einen Gast bei uns, nämlich Kurt Tanner, ein ehemaliges SAC Olten-Mitglied; der Zufall will es, dass er in derselben Woche in Längenfeld Urlaub macht.
Nach Burgstein folgt die Hängebrücke zur Brandalm. In diesem schönen Bergbeizli müssen wir einkehren. Beim Abstieg nach Längenfeld besichtigen wir noch die Strelasperre (Bachsperre), die nach vielen Ueberschwemmungen des Fischbaches gebaut wurde.
Donnerstag 11. September
Wir fahren mit dem Bus nach Umhausen. Unser Ziel ist der höchste Wasserfall Tirols, der Stuibenfall, er liegt ziemlich weit oben. Der Anfang der Wanderung ist moderat bis zum Parkplatz unterhalb des Falls. Ab da trennt sich die Gruppe. Der einfachere Wanderweg führt zurück und zum Greifvogelpark und dem Oetzidorf. Auch eine Einkehr kommt wie gewünscht und das Ziel ist wieder Umhausen. Für die anderen beginnt der Aufstieg auf der Weg- und Stufenkonstruktion mit über 700 Stufen direkt neben dem imposanten Wasserfall. Diese Stufen fordern uns, vielleicht hat die eine oder der andere ein bisschen Muskelkater am anderen Tag. Oben angekommen erwartet uns ein gemütlicher Gasthof, wo wir uns verpflegen oder auch nur etwas trinken. Nach der Mittags-pause führt uns der Weg nochmals obsi bis Niederthai. Das ist ein stilles, abgelegenes Dorf, wo Fuchs und Hase einander gute Nacht sagen. Hier nehmen wir die Abzweigung rechts immer noch aufwärts bis zur Jausestation Wiesle. Dort gibt es das verdiente Dessert oder auch nur Flüssiges. Der Rückweg ins Tal hinunter führt uns durch einen verwunschenen Wald mit riesigen moosbewachsenen Felsblöcken. Im Tal angekommen nehmen wir den Bus zurück zum Hotel. Diese Wanderung war das Highlight der Woche Oetztal.
Freitag 12. September
Unser Tourenziel: Obergurgl-Hohe Mut-Zirbenwald. Das Besondere: basisdemokratisch stellen sich Tagesgruppen zusammen und gestalten den Tag. Wetter: Bewölkt, Nebel, Sonnenschein. Unser Zweierteam ist ambitioniert und will der Versuchung „Aufsteigehilfe=Kabinenbahn“ widerstehen und den Tag nur zu Fuss erleben. Unser Mut wird sogleich am Morgen am „Hohen Mut“ mit seinen 2670 m getestet. Trotz Nebel sind wir um 12 Uhr im Gipfelrestaurant und treffen auf die beiden anderen Gruppen. Nur eine kurze Trinkpause und dann Abstieg ins sonnige Rotmoostal. Ein naturbelassenes Gletschertal mit mäandrierendem Gletscherbach und herbstlich rotgefärbter Vegetation; ein würdiger Höhepunkt. Auf dem Rückweg nach Obergurgl durchqueren wir den Zirbenwald und wissen jetzt, dass eine Zirbe der Schweizer Arve entspricht und Zirbenschnaps länderverbindend ist.
Die zweite Gruppe wandert ab Obergurgl an der Zirbenalm vorbei aufwärts durch den 300-jährigen Zirbenwald. Nach dem Abstecher zum Ausblickspunkt Rotmoos Wasserfall erreicht sie bald die Mittelstation der Hohe Mut Bahn und lässt sich hinaufführen. Es bleibt Zeit zur längeren Einkehr.
Gruppe drei erkundet den Zirbenwald ab der Mittelstation der Bahn. So sind alle auf ihre Kosten gekommen.
Auf dem Rückweg benützen einige die Gratisbahn in Sölden auf den Gaislachkogel auf 3040 m. Die Aussicht ist wechselhaft, Nebel kommt und geht. Bei der Bergstation befindet sich seit 2012 das Gourmet-restaurant Ice Q. Gleich daneben können James Bond Fans in die Welt von 007 eintauchen. Die neue Kino-Installation „007 ELEMENTS“ legt ihren Fokus in mehreren Galerien hauptsächlich auf den Film SPECTRE aus dem Jahr 2015 und die Szenen in Sölden.
Samstag 13. September
Ein Wanderspass mit Ueberraschungen! Die anspruchsvolle Wanderung startet in Huben und führt uns dem Oetztaler Sagenweg entlang zum Alpengasthof am Feuerstein. Oben angekommen, werden wir überrascht von 130 ungeduldig wartenden Rinder, die auf den Beginn des bevorstehenden Almabtriebs warten. Geiselklöpfer leiten den Start ein und los geht es, aber nicht der Strasse entlang, sondern den steilen Abhang hinunter. Ein Rind sackt in einem Schlammloch ein, mehrere Hände sind nötig, um es aus der misslichen Lage zu befreien. Nach der wohlverdienten Pause im sehr schönen Alpengasthof steigen wir wieder ab nach Huben und werden am Almabtriebsfest im Pavillon mit Tiroler Volksmusik empfangen.
Abends dann das letzte köstliche Nachtessen und die sehr schöne Wanderwoche im Oetztal nimmt ihr Ende. Heimreise am nächsten Morgen.
Zu diesem Bericht haben einige der 15 Teilnehmenden beigetragen.
Ingrid erhält viel Lob für ihre Arbeit und die gute Wahl des Hotels Rita in Längenfeld im Oetztal (Tirol).
Mein liebes Kind, es ist Zeit ins Bett zu gehen. Da dein Vater noch in den Bergen ist, werde ich dir heute eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen. Vor vielen vielen Jahren, als in den Wintern noch viel Schnee lag und im Sommer das Gras grün in der Sonne leuchtete, da machte sich der gute Max mit seinem Freund Franz bereit für ein Abenteuer. Schwer bepackt mit Seilen, Schnüren, Haken, Hammern, gewandet in schweren Lodenhosen stiegen sie auf. Ihr Ziel lag in den Urner Alpen, sie wollten zum schönen Salbitschijen und dort ihre eigenen Wege finden. So stiegen sie nach einem langen Arbeitstag mit ihren schweren Rucksäcken zur schönen Salbithütte auf. Damals noch eine kleine Berghütte mit wenig Komfort und noch weniger Platz in den Schlafkojen. Sicher genossen sie aber auch damals schon eine leckere Suppe vor der Hütte im Abendlicht. Am nächsten Morgen war der Tag ihres Abenteuers gekommen: Noch im Dunkeln stiegen sie auf zur ausgekundschafteten Schwachstelle in dieser abweisenden, steilen Ostwand. Die ersten Meter, ja die ersten Seillängen, ging es noch leicht und unter einem grossen Block hindurch. Je näher sie den Zwillingstürmen kamen, desto steiler und ausgesetzter wurde die Kletterei. War der Durchstieg möglich? Ein wahres Abenteuer. Mit schmerzenden Füssen, verschrammten Händen erreichten sie den Grat. Nur einmal noch Abseilen, drei kurze Längen weiterklettern und schon standen sie unter der Gipfelnadel. Ob damals dort schon ein Schlaghaken steckte? Oder ob gar Max ihn schlug? Vielleicht mussten sie auch schnell Absteigen, da die Tage im Mai genauso kurz sind wie jetzt im September. Vielleicht musste Max auch schnell nach Hause zu seinen Kindern. Das mein liebes Kind, weiss ich leider nicht. Aber eines kann ich dir sagen: wenn dein Papa noch nicht am Auto ist, dann steigt er vermutlich noch ab...
Tour: "Niedermann (6a)". Erstbegehung Mai 1956 durch Max Niedermann und Franz Anderrüthi. Teilnehmer: A. Troitzsch, D. Tschanz, T. Wigger, T. Jack
Begehungszeit: 14:45 h (bis zum Auto im Tal)"
Aarewanderung Studen-Meienried-Meinisberg
Unsere Alpinwanderer sagten ihre Tour wegen der unsicheren Wetterprognose ab, unser charismatischer Tourenleiter Hermann Barth hingegen wagte es und dreizehn Unentwegte, davon 8 Kameradinnen folgten seinem Ruf zu einer neuen Etappe des Aare-Cyklus, der dieses Mal dem Naturschutzgebiet „Alte Aare“ im Seeland gewidmet war. Kurz nach dem Start bei bestem Wetter in Studen-Sägi gelangt man in einen umfangreichen Auenwald, der oft so dicht war, dass man neben sich zwar die alte Aare rauschen hörte, aber nicht sehen konnte. Doch immer wieder weitete sich das Gelände mit zahlreichen Tümpeln und klaren Teichen. Mäni wählte nicht etwa den offiziellen Wanderweg, sondern hatte kleine Seitenwege ausgekundschaftet mit speziell schönen Sichtachsen, aber auch Rastplätzen. Nach einer guten Stunde weitete sich das Gelände mit Blick über riesige Gemüsefelder zum Jura, um sich vor Meienried, einem Weiler mit alten Bauernhöfen, nochmals an einem grossen namenlosen mit Bäumen umrandeten Waldsee zu verengen, an dessen Rand wir unser Picnic einnahmen. Auf ein Bad im See verzichteten trotz purem Sonnenschein alle, weil gemäss einem Anschlag das Nacktbaden verboten war. Während die alte Aare bei der Juragewässerkorrektur unter dem neuen Aarekanal durchgeführt wurde, überquerten wir diesen, um den Schlussteil wieder der alten Aare entlang bis nach Meinisberg zu absolvieren. Dort bildeten sich beim Warten auf den Bus pechschwarze Wolken über Biel, die sich Minuten nach unserer Ankunft im schützenden Bahnhof Biel in einem apokalyptischen Wolkenbruch entluden. Mäni hat die dreistündige Tour nicht nur perfekt vorbereitet, sondern uns auch aus dem Rucksack einen Kaffee serviert - herzlichen Dank!
Fotos und Autor: Andreas Burckhardt
Preda- Fuorcla Gualdauna – Chamanna d’Es-cha
Chamanna d’Es-cha – Fuorcla Pischa - Chants
12 Leute starteten am Sonntag zu einer zweitägigen Wanderung in den Naturpark Ela. Bereits die Fahrt nach Preda war erlebnisreich und wir hatten Zeit miteinander ausgiebig zu plaudern und zu lachen. In Preda gabs auf der Sonnenterrasse des Restaurants Preda Kulm einen Startkaffee. Nach einer kurzen Information über den Naturpark wanderten wir zum kristallklaren Lai da Palpuogna inmitten eines Lärchenwaldes und zur Albula Passhöhe. Der Naturpark Ela ist 4x grösser als der schweizerische Nationalpark. Seit Sommer 2023 gibt es den Parc Ela Trek. Dieser kann in 17 Etappen von Tiefencastel bis Lenzerheide durchwandert werden (222 Kilometer, 15'000 Höhenmeter, 25 Alpen und 20 Pässe) und bietet unglaubliche Naturlandschaften, geomorphologische Formen, Moorlandschaften, Alpen, Pässe, historische Dörfer, eine Tiervielfalt und ein unbeschreibliches Wildnissgefühl. Nach der Albula Passhöhe führte der Weg zur Fuorcla Gualdauna, dann aussichtsreich auf 2'500 Metern auf einem Höhenweg zur Chamanna d’Es-cha. Bei einem Apéro genossen wir die wunderschöne Aussicht auf den Piz Bernina, leider noch etwas von Wolken verdeckt. Am anderen Morgen war uns das Wetter gut gesinnt und wir konnten die wolkenlose Sicht auf das Bernina Massiv geniessen. Die Bernina begleitete uns am Morgen beim Wandern bis zur Fuorcla Pischa (2871m). Immer wieder hielten wir inne und genossen die Sicht in die Weite mit Sicht bis zum Ortler. Von der Fuorcla gings dann hinunter. Hier waren unsere «wanderischen Fähigkeiten» gefragt. Es galt einen rutschigen, steinigen und steilen Hang zu bewältigen. Dann gings weiter hinunter, zuerst über Gestein und dann über die Alpweiden von Val Plazbi. Am Wegrand gab es viele Heidelbeeren. Immer wieder bückte sich jemand, pflückte Heidelbeeren und ass die reifen Früchte. Auf der Talebene picknickten wir in der Nähe des Baches und genossen nochmals den Blick ins Tal. Leider erblickten wir in diesen zwei Tagen keine Steinböcke. Immerhin zeigten sich neugierige Murmeltiere. Nun gings stetig hinab, bis wir dann in Chants im Vale Tours ankamen. Dort gabs einen ausgiebigen Schlusstrunk im Berghaus Piz Kesch und wir konnten die zwei Tage nochmals Revue passieren. Ein Alpentaxi führte uns dann nach Bergün. Ich möchte der ganzen Gruppe für diese zwei Tage danken, es war toll. Françoise führte die Gruppe mit Umsicht und wir erlebten zwei unvergessliche Tage. Ich hoffe meine Begeisterung für diesen Naturpark wurde spürbar. Es gäbe noch viel zu erwandern!
Daten:
1. Tag: Auf- / Abstieg +1000m / -195 m, 5h, 14.77 km
2. Tag: Auf- / Abstieg +450m / -1'500 m, 4h, 15.84 km
Autorin: Ursula Altermatt
Aarberg-Naturschutz Alte Aare-Studen Florida
Do. 21. August 2025
Wanderleiter: Mani Barth
Sieben positiv denkende SAC-ler besammelten sich am Morgen um 9.30 Uhr im Bahnhof. Die Wetterprognosen waren nicht so gut, es war Regen angesagt. Ueber Biel fuhren sie ins Zuckerstädtchen Aarberg, Hauptort des Verwaltungskreises Seeland im Kanton Bern. Nach dem KAGI im Coop Restaurant begann die Wanderung durch das Naturschutzgebiet der alten Aare, vorbei an Aarbergs alten Bürgerhäuser und der 400 Jahre alten Holzbrücke über der Aare. Der Wanderweg war gut ausgeschildert und führte mehrmals mit Brücken über die alte Aare. Bei der Hornusserhütte wurde Mittagsrast gemacht bei einigermassen trockenem Wetter. Nach drei Stunden Wanderzeit erreichten sie das Ziel, das Tropenpflanzen-Restaurant Florida in Studen. Sie gönnten sich einen Schlusstrunk, Mani nahm mit einer flambierten Glace vorlieb. Die Bushaltestelle Studen Grien war nicht weit, mit Bus und Zug ging es nach Olten, wo die Wanderer mit Regen empfangen wurden. Ein herzliches Dankeschön geht an Mani Barth für diese schöne Wanderung durch das Naturschutzgebiet zwischen Aarberg und Studen.
Autorin: Ingrid Heimgartner
Bericht Gruppe Erika
Die heutige SAC-Seniorenwanderung wurde von Ingrid ausgeschrieben. Schon bei der Anmeldung konnte man sich für die «einfachere» Wanderung unter der Leitung von Ingrid, oder für die Bergwanderung mit Erika entscheiden. Um 06.15 trafen sich 33 Wanderfreunde beim Spettacolo. Mit dem Zug via Bern-Interlaken Ost-Grindelwald. Ab Grindelwald fuhren mit dem Extrapostauto über die schmale Bergstrasse auf die Bussalp. Bei herrlichstem Wetter genossen wir bei wunderbarer Aussicht das obligate KaGi. Schon bald «drängte» Erika zum Aufbruch. Zurecht, denn es wurde bereits recht warm. Begleitet vom Pfeifen der Murmeltiere und dem Geläut der Kühe ging es stetig nach oben, über den Höhenweg 2000, Richtung Bachalpsee. Steile Alpweiden und felsige Passagen, welche gute Trittsicherheit verlangten, wechselten sich ab. Dank dem gleichmässigen, ausdauernden Wandertempo von Erika kamen wir wie geplant um 12.30 Uhr am schönen See an, wo wir Mittagsrast hielten. Zwei «Wasserratten» liessen es sich nicht nehmen, sich im kühlen Bachalpsee zu erfrischen. Über den breiten Schotterweg ging es weiter zur First. Immer das Wetterhorn und Schreckhorn im Blick. Aber auch hunderte Touristen aller Nationen und vielfältigem Schuhwerk, welche von der First zum Bachalpsee unterwegs waren. Ab Grindelwald First folgte unsere Gruppe weiter dem Weg zur Grossen Scheidegg, am Wegesrand Enzian und üppige Alpenflora. Ab und zu ein laues Lüftchen das etwas Abkühlung brachte. Und plötzlich Schwups, flog der Strohhut von Marie-Louise, vom Wind getragen in den Bergbach! Unter unserer Beobachtung holte sich Marie-Louise ihren geliebten Hut wieder. Bravo! Auf der Grossen Scheidegg trafen wir wieder auf die Gruppe von Ingrid zum gemeinsamen Schlusstrunk. Um 20.00 Uhr mit etwas SBB-Verspätung trafen wir müde, aber glücklich ob der schönen Tour in Olten ein. Danke an Ingrid und Erika für die gute Organisation!
Autor: Beat Meier
Bericht Gruppe Ingrid
An einem heissen Donnerstag starteten wir alle in Olten nach Grindelwald. Mit dem Postauto und einem charmanten Fahrer und vielen Kurven fuhren wir mal zurück und wieder rauf auf die Bussalp. Nach einem Kaffee, Kola oder Schoggimilch wanderte die einten mit Erika bald los. Mit Ingrid wanderten wir etwas später los durch lichte Wälder, mit diesigem Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, bis Bort. Wir wurden vorgewarnt, dass wir die Augen zu machen sollen vor dem nächsten schönen Beizli. Den einen gelang es nicht. Allerliebste Dekoration im "Rasthysi", das war das wichtigste! Der Weg führte uns weiter und wir erreichten die Seilbahn die uns schwebend weiter bis First brachte. Die Difigen wollten in Schreckfeld schon aussteigen. So difig sie waren, konnten sie wieder einsteigen und mit den anderen weitergondeln. Nach dem Mittagessen wanderten wir weiter auf dem prachtvollen Panoramaweg auf und ab bis zur Grossen Scheidegg, wo wir bald unseren immensen Durst löschen konnten! Die Gruppe von Erika erreichte uns bald und zusammen, nach kompliziertem bezahlen, fuhren wir nach Grindelwald und weiter nach Olten. Es war ein wunderbarer Tag! Vielen Dank Ingrid und Erika.
Autorin: Beatrice Kählin
Nach 45 sonnendurchfluteten Minuten im Bus, während die Elite des Sierre-Zinal-Laufs die Straße kreuzt, erreichen wir voller Vorfreude das Bergdorf Zinal. Die Hitze des Aufstiegs zur Cabane d'Arpitettaz dämpft zwar kurz unsere Euphorie, doch die Stimmung steigt schnell wieder: Die Hütte ist bestens bewartet, kühle Getränke und köstlicher Kuchen erwarten uns – dazu ein Panorama, das seinesgleichen sucht: Weisshorn, Zinalrothorn, Besso, Dent Blanche und Grand Cornier thronen majestätisch über dem Tal.
Am Sonntag starten wir um 04:45 Uhr in Richtung Col de Milon. Bald beginnt die Kletterei auf der Crète de Milon. Der Grat zeigt sich zunächst brüchig, doch der Fels wird zunehmend kompakter und bietet genussreiche Passagen. Fast alle lohnenden Türme werden erklettert – ein Fest für Alpinisten!
Manuela und Thomas meistern die anspruchsvolle 5a-Schlüsselstelle (halb-)souverän (A0) in Bergschuhen. Unsere Dreierseilschaft wählt die plattige Umgehung und dafür alternative Türme, die ebenfalls mit herrlicher Kletterei aufwarten.
Der Abstieg führt über den aufgeweichten Turtmanngletscher. Teilweise sinken wir bis zur Hüfte ein, sei es im weichen Schnee oder in versteckten Gletscherspalten, die nur Luft unter den Füßen bieten. Eine Pause in der Tracuithütte bringt Erholung – und natürlich wieder Kuchen!
Der Abstieg nach Zinal zieht sich. Manche von uns zweifeln, ob wir jemals unten ankommen – doch unterwegs begegnen wir sogar Wanderern in Flip-Flops – es geht also doch ;-). Nach rund 12 Stunden erreichen wir endlich den Brunnen in Zinal (Wasser!) und den noch geöffneten Supermarkt (Chips, Rivella, Panaché).
Eine lange, abwechslungsreiche Tour bei Traumwetter!
Teilnehmer: Markus, Manuela, Thomas, Stefan, Lorenz
Tour Trümmelbach-Wengen, 7.August 2025 ,
Tourleitung Rita Büchel, 16 TeilnehmerInnen
+1018 Hm -565 Hm / 4.1 h
Trümmelbach oder Trimmelbach?
Wir wissen es jetzt: Beides ist richtig! Die Bezeichnung unserer Tour vom 7. August war also kein Schreibfehler! Woher die beiden Begriffe stammen? Auf einer Webseite fand ich die Erklärung, dass es mit dem Wort Trommel zusammenhänge, da das Tosen der Wasserfälle teilweise wie ein Trommeln zu hören sei! Doch nun von Anfang an:
15 Wanderfreudige hatten sich entschieden, die anspruchsvolle Tour im Lauterbrunnental am 7. August unter der Leitung von Rita Büchel zu unternehmen. Eine gute Entscheidung, es war ja auch stabiles Sommerwetter angesagt!
Die Hinreise (7.29 – 9.42 Uhr) verlief ohne Probleme, obwohl sehr viele Touristen ab Interlaken Ost das gleiche Ziel hatten. Wir waren erstaunt, dass das Bahnpersonal es im Griff hatte, die reservierten Plätze (auch auf der Rückreise) immer für uns frei zu halten.
Nach dem KaGi mit einem selten grossen und leckeren Gipfeli im Trümmelbach Café brachen wir um 10.30 auf. Schon nach wenigen Schritten kamen wir am tosenden Wasserfall vorbei, und dann begann der steile Aufstieg auf dem Zickzackweg im schattigen Schwandwald. Gut, hatte es bei ausgesetzten, steil abfallenden und manchmal auch glitschigen Stellen Haltekabel! Nach einer Stunde hatten wir bereits die Höhe von ca. 1060 m erreicht, wo wir eine Pause machten und herrliche Aussicht ins Lauterbrunnental und auf viele Gipfel hatten.
Nach einem kurzen Abstieg und der Überquerung der Brücke über den Trimmelbach mit einem Blick in die ganz tiefe und enge Schlucht, folgte der weitere Aufstieg, oft immer noch im kühlenden Schatten. Immer wieder war der Blick frei auf die sehr nahe scheinende Jungfrau, das Silberhorn, den Giessen- und Guggigletscher usw., die im blauen Himmel mit ihrem Weiss einen grandiosen Anblick boten. Die meisten Höhenmeter hatten wir nun geschafft und konnten einen ausgiebigen Mittagshalt geniessen. Nach der Abzweigung Stalden (1664) folgte der Abstieg, wiederum durch den kühlenden Wald. Beim Hasenbach konnte, wer wollte, noch die Arme kühlen am ganz kleinen Wasserfall. Weiter ging’s zum Staubbachbänkli. Wie für eine Vorführung konnten wir auf hintereinander aufgestellten Bänken Platz nehmen und «fernsehen» !(Sorry, ich meine in der Ferne auf der anderen Talseite den Staubbachfall sehen.). Gerne hätten wir ein wenig kühlenden Wasserstaub gespürt, denn es wurde mit dem Abstieg zunehmend heisser und wir waren nun nicht mehr im Wald. Das letzte Wegstück zog sich noch hin. Aber wir genossen dann umso mehr den Schlusstrunk im schattigen Garten des Hotels/Restaurant Falken in Wengen. Zu unserer Überraschung verkündete Ueli Widmer, dass er gerade Geburtstag gefeiert habe und deshalb die erste Getränkerunde übernehme. Vielen Dank, Ueli!
Bei der Rückreise verlief wieder alles nach Plan und wir erreichten um 20 Uhr Olten mit wunderschönen Eindrücken von diesem Tag. Herzlichen Dank, Rita, für diese tolle Tour, deine angenehme Führung und perfekte Planung, auch mit genügend Zeit für Pausen.
Autor: Thomas von Arx
/pdf/20250827-Poster-Vernissage-Weissmieshuetten.pdf
Zeitungsbericht «Vernissage der Ausstellung zur 100 Jahr-Feier Weissmieshütte in Saas-Grund», inkl. Bilderausstellung von Peter Peier.
Um die Bevölkerung von Saas-Grund, sowie die Berggänger und Hüttenbesucher mit dem Umbau der Weissmieshütte vertraut zu machen, bekamen wir vom Kurator des Kulturzentrum Sonnhalde Saas-Grund, Christoph Gysel die einmalige Gelegenheit, eine Ausstellung zu lancieren. Diese wurde am 7. August 2025 im Museum eingerichtet und mit einer kleinen Vernissage würdig der Öffentlichkeit übergeben. Bereichert wurde der Ausstellungsraum nebst allen Bauplänen und dem Modell mit Bildern vom Oltner Kunstmaler Peter Peier, welcher alle 4000er Bergspitzen gemalt hat. Einen Teil des Kauferlöses spendet er für den Hüttenumbau.
Trotz der etwas knappen Vorlaufzeit, konnte dieser Event dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, schnell und unkompliziert organisiert und eingerichtet werden. Die Vernissage fand bei herrlichstem Saaser-Himmel statt. Christoph Gysel und der Präsident des SAC Olten begrüssten die Gäste und der Gemeindepräsident von Saas-Grund, Alvin Venez, fand sehr lobende Worte für das das erfolgversprechende Projekt und dem mit viel herzblutverbundenem Engagement des SAC Olten. Peter Peier erklärte die Bergbilder den interessierten Gästen. Spannend sind die Beweggründe zur Entstehung und seine Maltechnik. Als Leckerbissen und einem würdigen Abschluss des Abends, durften den Geschichten und Sagen, gelesen und erzählt von Christoph Gysel, im Saaser-Stübli gelauscht werden.
Das Projekt «Um- und Erweiterungsbau der Weissmieshütte» ist somit auch im Saastal erfolgreich angestossen worden somit und es steht der Umsetzung nichts mehr im Weg. Details können auf www.sac-olten.ch entnommen werden.
Nebst unserer Präsentation beherbergt die Sonnhalde verschiedene Wechselausstellungen, z.B. der tragische Niedergang einer Eislawine vom Allalingletscher auf die Baustelle des Mattmark-Staudamms. Das faszinierende Leben von Pfarrer und Tourismus-Pionier Josef Imseng, Geschichten des aus Saas-Fee stammenden Königs der Bergführer Alexander Burgener und so einiges mehr.
Es lohnt sich sehr, sich diese Zeitgeschichten im alten Pfarrhaus Sonnhalde in Saas-Grund anzuschauen, der Eintritt ist kostenlos. Die Öffnungszeiten sind täglich von 08.30-20.30 Uhr.
8. August 2025/Therese Däster
Sonntag
Am Sonnrag trafen wir uns um 8.15 Uhr am Bahnhof. Wir fuhren zuerst mit dem Zuh nach Visp. Dann nahmen wir das Postauto und nachher noch das Alpentaxi. Leider mussten wir noch 1 1/2 Stunden auf die Wiwannihütte wandern. Dann haben wir noch die Knöpfe und das Abseilen repetiert. Zum Glück gab es etwas Feines zum Znacht.
Montag
Wir waren im unteren Klettergarten klettern. Es hatte viele coole Routen. Am Mittag gingen wir wieder in die Hütte zurück und assen Brot und Suppe. Am Nachmittag gingen wir nochmal Klettern und hatten Spass. Zum Znacht gab es Älplermageroni. Nach dem Znacht spielten wir Werwölfle.
Louis, Gian, Leano
Dienstag
Am Vormittag haben wir uns zuerst abgeseilt. Das hat sehr viel Spass gemacht. Danach sind wir mit vier Mehrseillängen wieder nach oben geklettert. Wir haben gelernt wie man ein Seil nachnimmt. Am Nachmittag sind wir in den Klettergarten gegangen.
Ronja, Lara
Mittwoch
Am Mittwochmorgen standen wir um 7.30 Uhr auf. Nach dem Frühstück trafen wir uns um 9.00 Uhr, dann ging es los. Wir wanderten auf den Schneepfifiler (ein kleiner Felstrum). Einige klettern auf die Spitze neben an. Nach vier Seillängen waren alle oben. Danach seilten sich einige ab und andere liefen hinunter. Als alle unten ankamen assen wir Zmittag. Dann gingen wir in den oberen Klettergarten. Zum Abendessen gab es Spätzli mit Rindfleisch. Als vegetarisches Gericht gab es Spätzli mit Linsen. Da die Jungen zuviel Zucker in den Zucker nehmen, nahm die Hüttenhelferin ihnen den Zucker weg. Zum Dessert gab es leckere Aprikosenglace. Nach dem Essen hab es ein 4 Phasen Spiel.
Donnerstag
Nach dem Aufstehen und dem Frühstück hatten wir etwas mehr Zeit, denn wir gingen auf das Wiwannihorn. Wir liefen zum Fusse des Wiwannihorns und dann ging es los mit der Kletterei. Nachdem wir unseren Lunch gegessen hatten, liefen wir auf einem schmalen Weg hinunter zu der Abseilpiste. Als wir alle abgeseilt waren, gingen wir zurück zur Hütte. Einige kletterten weiter im unteren Klettergarten und andere machten eine Pause. Zum Abendessen hab es Gemüsesuppe, Salate und Lasagne. Zum Dessert gab es Madeleine. Dann machten wir das vier Phasen Spiel und Meregeteng. Nachher putzten wir die Zähne und gingen ins Bett.
Silja, Sabrina, Louisa
Freitag
Am letzten Tag gab es Älplermaggronen (Insider) zum Zmorge. Danach packten wir alle unsere Rucksäcke und spielten ein paar Spiele. Danach liefen wir hinunter ind warteten aufs Taxi. Dieses hatte jedoch Verspätung und desshab mussten wir ihm entgegen kommen. Es war knapp aber wir schafften es auf den Zug.
Teo, Maël
Wer schreibt den Tourenbericht? Auf meine freiwillige Zusage meint Loriane, ChatGPT würde das mit 5 Stichwörtern im Nu erledigen.
Die folgenden Zeilen entstanden ohne KI.
Unser Präsi Hugues lud von JO bis Seniorinnen zum Beklimmen des höchsten Wanderbergs Europas ein, es entstand ein 11-köpfiges generationsübergreifendes Projekt. Dieters Kopf blieb ein Phantom. Er wurde zuletzt 3 Minuten vor Zugabfahrt auf dem Weg zum Billetautomaten gesehen. Somit spuckt das Postauto 10 Nasen in den Nieselregen von Gasenried , eigentlich die Sonnenterasse von St. Niklaus VS, aus. Nach dem Zickzack steil den Lärchenwald hinauf stehen bei aufhellender Witterung zunächst Schwarznasenschafe, nach Wechsel auf die andere Bachseite 2 Steinböcke Spalier. Der Weg wurde vor 2 Jahren abgeändert und überquert nun nicht mehr den schwindenden Ried-Gletscher – wir erahnen am Ausmass der Moränen, wie weit talwärts dieser vor 150 Jahren gereicht haben muss. Am späteren Nachmittag erreichen wir die Bordierhütte auf knapp 2900m. Vor dem Znacht reicht die Zeit somit gut zum Benutzen der Schaukel vis-à-vis der Eismassen. Das Znacht bietet v.a. für Erich, unseren Vegetarier, eine kulinarische Besonderheit. Die beiden Rüebli im Teig als Ersatz für die ummantelten Wienerli können ihn leider nur visuell halbwegs zufrieden stellen. Er hat auf ein Spiegelei eines der Hochgebirgshühner vor der Hütte gehofft. Als Absackerli serviert uns der Wirt eine Runde Génépi – Lilian hat diese Blümlein bereits im Aufstieg gesichtet und plant nun eine eigene Produktion, hoffentlich mit goldenem statt grünem Glanz. Unserem Wunsch nach Zmorge um 5 Uhr wird leider nicht entsprochen, wir wählen somit das Frühaufsteher-Frühstück um 4 anstelle von 7 Uhr. Im Lichte der paar Stirnlampen macht sich die Gruppe über zahllose Blockfelsen zum Grossen Bigerhorn auf. Allmählich leuchten die Walliser 4000er in der Morgensonne. Die letzte Stunde heisst es aufgepasst, um auf dem recht frischen und gefrorenen Schnee nicht auszurutschen. Bis zum Schluss sind die zahlreichen Markierungen in weiss-rot-weiss gehalten, was an exponierten Stellen erstaunt - aber wir sind ja offiziell auf einem Wanderberg. Erneut wird das Tempo so gehalten, dass schliesslich die ganze Gruppe um 8 Uhr auf dem Gipfel das atemberaubende Panorama geniessen kann. Jörg Bitterli meint, bereits den Duft der Käseschnitte riechen zu können, mit der sich die Küchenequipe zurück in der SAC-Hütte rehabilitiert. Beim Rückweg nach Gasenried merken wir erst, wie lange wir am Vortag hochgewandert sind. Die Rückfahrt zieht sich «dank» der Italiener wegen eines Zugausfalls ebenfalls etwas in die Länge. Das tut der Zufriedenheit der Wandergruppe aber keinen Abbruch. Für manche ist es die höchste und/oder grösste Wanderung, für andere Vorbereitung für den New York Marathon oder den Swiss Alps 100 gewesen. Beim nächsten Mal gerne auch mit Dieter.
Teilnehmer: Hugues Hagmann, Lilian Nanzer, Jörg Bitterli, Erich Holzer, Achill Holzer, Lauriane Fivaz, Markus Stadler, Friederike Triebel, Regina Hess, Barney Blum.
JO Hochtouren-Wochenende, Almageller Hütte, 1.8.-3.8.25
Tag 1
Wir trafen uns um 7.15 Uhr am Bhf Olten. Als wir feststellten, dass wir ein Seil zu viel dabei hatten, schlossen wir es noch schnell in eins der Schliessfächer ein. Hoffentlich kommt es jemand abholen.
Nach diesem etwas stressigen Start in den Tag reisten wir mit dem ÖV bis zum Allmageller Dorfplatz, von dort aus nahmen wir den Sessellift um die ersten paar Höhenmeter gemütlich zu überwinden. Danach wanderten wir über mehrere Hängebrücken und zick zack Kurven und grüssten ein paar Steinböcke und viele Schafe. Bei einer Pause umterwegs zeigte uns Aaron, wie mit Kompass und Karte zu navigieren war.
Bei der Allmageller Hütte angekommen, hiess es erstmal Einrichten, Kuchen essen und sich darüber freuen, dass das Seil eine Abholerin gefunden hat. Später als die Energie des Kuchens wirkte, machten wir uns auf, um die wichtigsten Dinge für Hochtouren zu repetieren und auszuprobieren.
Nach einem schönen, anstrengenden Tag und einem feine Znacht ging es für alle ziemlich bald ins Bett.
Tag 2
Nach der ersten Nacht in der Hütte wussten wir, was wir am nächsten Morgen alles besser machen wollten als unsere Zimmergenossen der ersten Nacht. Wieso um 20 nach 3 Uhr laut aufstehen, wenn das Frühstück erst ab 4 Uhr ist? Wir standen dann um 7 Uhr gemütlich auf und passten unsere Tour dem Wetter an. Denn zum Glück hatte es Nebel: Aus Olten kommend fühlten wir uns wohl und fanden auch den Weg auf den Mittelrück auf das erste Mal.
Da es für einige von uns die erste Tour dieser Art war, waren wir froh um den anhaltenden Nebel. So sahen wir während der einfachen Gratkletterei nicht, wie steil es nebenan wirklich runter ging...
Nach einem kurzem Abstecher in den See, ging es zurück in die Hütte, wo wir alle versuchten unseren übermässigen Proviant zu beseitigen.
Tag 3
Am letzten Tag klingelte der Wecker um 03:45 Uhr. Bereits kurze Zeit später sassen wir mit gepackten Rucksäcken beim Frühstück. Aus unserer Sicht ging das deutlich effizienter als bei unseren Zimmergenossen am Vortag. Bei Stirnlampenlicht zogen wir los Richtung Zwischenpass. Waren am Anfang noch sehr viele Seilschaften unterwegs,
erreichten wir den SSE- Grat Richtung Weissmies. Während einer kurzen Pause zogen wir unsere Gstältli an und assen weiter von unserem Proviant. Es reichte sogar um Aaron direkt mit zu verpflegen. Um ca. 09:00 Uhr erreichten wir den Weissmies und waren damit 2h vor der prognostizierten Ankunftszeit auf dem Gipfel. Mit dem Abstieg durch eine eindrückliche Gletscherlandschaft, erreichten wir die Gondelstation Hohsaas. Von dort aus gings mit dem ÖV nach Hause und selbstverständlich assen wir weiter von unseren mitgetragenen Snacks. Ob sie nun wohl aufgegessen sind?
Was auf jeden Fall sicher ist, dass die Tour für uns ein grossartiges Erlebnis war. Ein grosses Dankeschön gilt unserem Bergführer Aaron und demTourenleiter Adi!
Ingrid holte uns früh aus den Betten, Treffpunkt war schon um 6 Uhr 20. Bei trübnassem Wetter ging die Reise mit einer unerschütterlichen Zuversicht los, im Wallis die Sonne zu finden. Und so war es dann auch, nach dem Lötschbergtunnel begrüsste uns ein blauer Himmel. Nach der KaGi-Stärkung in Haute Nendaz mit Truffes von Walter ging es entlang der Bisse du Milieu nach Planchouet, meist wunderbar schattig, denn die Sonne gewann merklich an Kraft. Die meisten genossen im Restaurant la Bisse ein feines Zmittag, die Picknicker zusätzlich einen Powernap mit Göttlichem Segen neben der Kapelle. Zurück ging es einen wunderbaren Weg entlang der Bisse Vieux. Manchmal war sie still und leise, dann wieder plätschernd oder rauschend und manchmal rasend Richtung Haute Nendaz. Es erfasste uns schon eine gewisse Ehrfurcht ab diesen lebensspendenen Bauwerken welchen in ihrer Blütezeit am Ende des 19. Jahrhunderts 1800 Kilometer erfasste.
Ingrid, wird danken dir ganz herzlich für die tolle Tour, die lange Reise hat sich ohne wenn und aber absolut gelohnt.
Autorin: Therese Däster