Tourenprogramm SAC Olten
Die Sektion vom SAC Olten bietet allen Interessierten gemäss Alter und Fitness das ganze Jahr über Touren vom Flachland bis ins Hochgebirge. Bitte beachtet unser Tourenreglement und die Hinweise zu den Anforderungen.
An den Touren und Anlässen wird fotografiert. Mit der Anmeldung erklärst Du Dich mit der Veröffentlichung der Fotos, auf denen Du möglicherweise erkennbar bist, einverstanden.
Tourenleiter Login für Droptours (Die Logindaten sind dieselben wie für die Tourenanmeldungen — Ich habe mein Kürzel und/oder Passwort vergessen)
Treffpunkte/Tourenbesprechungen
Die Aktiven treffen sich im Winter am Dienstag und Mittwoch (Skate-freier Abend) ab 18.00 Uhr im Momentum in Olten, im Sommer in einem der nahe gelegenen Klettergebiete. Die letzten Infos zu den Touren der Aktiven, der JO und des KiBe kommen per Mail oder SMS/Whatsapp von der Tourenleitung einige Tagen vor der Tour, sobald Wetter und Verhältnisse eingeschätzt werden können. Die SeniorInnen treffen sich jeden Dienstagmorgen um 09.00 Uhr zum Stamm im Restaurant Rathskeller in Olten («Chübel»).
Fr 27. Feb. 2026
Generalversammlung
Pünktlich um 19.30 konnte Präsident Hugues Hagmann die 118. Generalversammlung der SAC - Sektion Olten im Josefssaal Olten eröffnen. Vorher hatten die Damen der Wandergruppe 2000 mit Ingrid Heimgartner mit einem guten Essen, geliefert vom Kolpinghaus Olten, für das leibliche Wohl gesorgt. Nach der Ehrung der Verstorbenen wurden die Jahresberichte kurz gestreift, da sie alle in den Clubmitteilungen zu lesen waren. Der Präsident dankte allen Ressortleitenden für ihre Arbeit durch das Jahr, dem Elmerhüttlichef und Helfern für die Organisation des 35-Jahr- Jubiläums am 9. März, der ein Tag voller Geschichten, Erinnerungen und Begegnungen war. Dem Willehhauschef Jörg Bitterli und den vielen Teams für den sehr erfolgreichen Winterdienst. Die JB-Chefin Monika Walch geht ins Ausland und wird verabschiedet. Mit Christine de Gottardi wurde eine neue J&S Coachin gefunden. Alexandra Freuler übernimmmt neu das Amt einer Archivarin.
Markus Kissling präsentierte die Rechnung und die Rückschau auf die Ausgaber für die Renovation der Weissmieshütte, die weitgehend gesichert sind, auch dank der grosszügigen Spenden von 215'000 Franken. Einige Aufträge konnten schon vergeben werden unter Budget dank guter Offerten. Es werden immer noch Teilnehmer gesucht für die Fronarbeitswochen. Die Weissmieshütte war die bestbesuchte SAC-Hütte mit 7066 Übernachtungen! Dank an Carla und Roberto Arnold. Sommertourenchef Bernhard Meyer tritt nach 20 Jahren zurück und wurde mit Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Nach den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurde die Versammlung geschlossen und bei guten Gesprächen und Bergerlebnissen sass man noch lange zusammen.
Brigitta Köhl
So 15. Feb. 2026
Skitour Alpiglegalm-Morgetepass
Wieder nicht Alpiglegalm-Morgetepass
15.02.2026 Alternativtour Langis - Fürstei, Skitour
Die schwierigen Schnee- und Wetterverhältnisse in den letzten Tagen haben für Daniela wohl einiges an Aufwand bedeutet, eine sichere Alternativtour ausfindig zu machen. So sind wir (Daniela, Stefano, Thomas, Susanne, Barbara, Kiwi) anstatt ins Gantrischgebiet Richtung Glaubenberg aufgebrochen.
Die Tour begann bei wenig Sicht und leichtem Schneefall gemächlich. Der erste Aufstieg hat bereits die Vorfreude auf eine Pulverschneeabfahrt geweckt. Und immer öfter haben sich kleine Lücken in der Wolkendecke gezeigt und die zauberhafte Moorlandschaft mit scheuem Licht beleuchtet. Die Querung entlang des Grats vom Rickhubel zum Fürstei öffnete die wunderbare Rundum-Weitsicht.
Die Vorfreude auf den Pulverschnee wurde bei der Abfahrt übertroffen. Wir fanden dank dem Gegenaufstieg zur Seewenegg auch noch herrlich unverfahrene Hänge.
Was für eine wunderbare Skitour, die wir dank des zuvor schlechten Wetters mit nicht allzuvielen Tourengängern teilen mussten! Vielen Dank an Daniela für die gute Wahl, die Hilfe bei jeglichen technischen Schwierigkeiten und die Geduld für alle Bedürfnisse.
Kiwi Troxler
Fr 13. Feb. 2026
Skitour Wildstrubel
Ochsesattel statt Wildstrubel
Sa 7. Feb. 2026
Fortbildungsmodul "Führen am Berg"
Unter dem Motto "Führen am Berg" trafen sich 16 Teilnehmende aus den Sektionen Olten, Weissenstein, Aarau und Rossberg in Realp. Organisiert wurde das Wochenende von Steffi von Felten – ein grosses Dankeschön für die umsichtige Planung und die perfekte Organisation!
Am Samstagmorgen versammelte sich eine bunt gemischte Truppe von mehr oder weniger erfahrenen TourenleiterInen. Geleitet wurde das Ganze von den beiden Bergführern Walter Fetscher und Markus Burch, die uns mit viel Fachwissen, Geduld und der nötigen Portion Humor durch das Wochenende führten.
Statt im warmen Theorieraum hypothetische Szenarien zu wälzen, wurde gleich beim Aufstieg Richtung Tiefenbach diskutiert, analysiert und reflektiert. Zwischen Spitzkehren und kurzen Verschnaufpausen ging es um Entscheidungsfindung, Kommunikation, Gruppendynamik – und die Frage, wie man gleichzeitig den Überblick behält, die Lawinensituation im Auge hat und merkt, wer schon wieder seine Felle nicht richtig montiert hat. Die frische Bergluft förderte dabei nicht nur die Durchblutung, sondern auch den Erfahrungsaustausch.
Am Sonntag wurde es dann theatralisch: In Rollenspielen wurden typische – und manchem verdächtig bekannte – Situationen nachgestellt. Vom besonders ambitionierten "Ich-hätte-da-noch-eine-Variante"-Teilnehmer bis zum ständigen "Nörgeler" war alles dabei. Das Lachen kam nicht zu kurz, und gleichzeitig wurde deutlich, wie hilfreich es ist, schwierige Situationen in einem geschützten Rahmen zu üben. So fällt es hoffentlich leichter, im Ernstfall ruhig, klar und souverän zu reagieren.
Nicht ganz unwesentlich für die Gesamtstimmung: Für beide Gruppen reichte es auch noch zu ein paar herrlich pulvrigen Schwüngen im Neuschnee. Theorie schön und gut – aber ein paar Tiefschneemeter wirken bekanntlich ebenfalls motivationssteigernd.
Zufrieden, gut durchlüftet und um einige Erkenntnisse reicher kehrten wir ins Tal zurück – mit erweitertem Erfahrungsschatz, gestärktem Netzwerk und vielleicht der einen oder anderen neuen Idee für die nächste Tour.
Seline Stalder
Sa 31. Jan. 2026
Ski- und Snowboardtour Glattgrat
Der Nebel steigt, und auf der eben noch sonnigen Terrasse wird es kühl. Hier genossen wir den Schlusstrunk und setzten gute Gespräche fort. Aber jetzt ist es ohnehin Zeit, das gastfreundliche Pilgerhaus beim Kloster Niederrickenbach zu verlassen. Die nahe Luftseilbahn taucht ins Nebelmeer und bringt uns zum voll besetzten Engelberger Zug nach Luzern.
Wir sind zufrieden mit dem Tag, voller schöner Erinnerungen: Sogar an den letzten Abstieg zu Fuss, auf dem kiesigen Weg bis zum Dörfchen; schon fast in frühlingshafter Stimmung, mit Rückblicken auf eine gleissende Schneelandschaft um den Brisen. Vorher aber natürlich an die Abfahrt über fast unberührte Pulverhänge, wie man sie in diesem schneearmen Winter nicht erwartet hätte! Uns drei Skifreaks sausten die drei Snowboarder des Grüppchens um die Ohren, landeten gelegentlich auch überrascht in einem Loch. – Doch war uns Tourenleiterin Julia nicht eben noch mit Fellskis voraus gestiegen? Ja klar, ihr Splitboard bereichert das Sortiment an vorhandenen Abfahrtsgeräten. Zwei grosse Snowboards überragten die Rucksäcke und wurden tapfer auf Schneeschuhen nach oben getragen, teils auch in der Direttissima, denn es gab sonst nur Ski-Aufstiegsspuren.
Magisch berührte uns am Morgen der Aufstieg vorbei an mächtigen Bergahornen; dann der verschneite Tannenwald, bevor wir zum Brisenhaus der SAC-Sektion Pilatus gelangen. Diese urgemütliche Hütte lassen wir diesmal links liegen und pausieren 80m höher bei einer Alphütte. Über eine Rippe und den letzten Steilhang gelangen wir zur Schuenegg (2168m ü.M.) und auf das flache südwestliche Ende des „Glattengrat“ (so benannt in SwissTopo). Hier überwältigt uns die Aussicht, steil hinunter ins Isenthal sowie auf die umgebenden Berge, dominiert vom Uri Rotstock. Aus der Ferne grüssen im Südosten die Gipfel um den Klausenpass. Gegen Norden schweift der Blick über das Nebelmeer zum Schwarzwald, hinter der Dampffahne des Kernkraftwerks Leibstadt. Jene des zurzeit herunter gefahrenen Gösger Werks fehlt. Erst die höheren Juraberge ab Belchen bis zur Röti überragen den Nebel.
Dankbar für die perfekte Vorbereitung und Führung durch Julia und Melanie sind wir teilnehmenden Bernd, Moni, Tobias und ganz besonders der Schreibende, weil er als „mittelalter“ Senior hier dabei sein durfte!
Bericht sowie einige Bilder: Jürg Schlegel / weitere Fotos: Julia Schärli
Fr 30. Jan. 2026
Mattjisch Horn (2460 m)
Bericht folgt
So 18. Jan. 2026
Langlaufplausch für alle (Warteliste)
Wie so oft in diesem Winter fragten wir uns, ob der Schnee für einen Langlauftag im Jura reichen würde. Er reichte knapp nicht und so entschieden wir uns für die (schnee-) sicherere Variante, die 1500 m hoch gelegene Langlaufloipe Langis.
Top gespurte Loipen, wunderbarer Sonnenschein und viele andere Schnee- und Sonnenhungrige erwarteten uns über dem Nebelmeer. Mit von der Partie waren 12 Aktive und 8 KiBe-Kids. Spätestens mit Ski-Hockey und -Fussball wurden auch die AnfängerInnen mit den schmalen Latten vertraut. Anschliessend sorgten Marianne Wyss, Steffi von Felten, Heide Troitzsch und Boris Orlowsky mit Tipps und Tricks in klassischer und skating Technik für mehr Fahrvergnügen.
Die wohlverdiente Mittagspause im Kaltbad stärkte uns für die nachmittäglichen Rundkurse auf dem teilweise kupierten Gelände und zauberte aus erschöpften Kindern noch wahre Langstreckenprofis hervor.
Merci an alle Teilnehmer:Innen und Helfer:Innen - wir freuen uns sehr, dass der Langlauftag soviel Anklang gefunden hat!
Heide und Steffi
Fr 16. Jan. 2026
Chaiserstuhl für Anfänger
Skitouren & Alpines Wandern in einem
gemütliche Einsteigerskitour im Januar bei Schneeverhältnissen wie im Frühling
Ab Luzern ist unser kleines Grüppli vollständig, und wir fahren gemeinsam mit anderen Skitourengängern durch die grüne Landschaft Richtung Oberrickenbach. Zum Glück bringt uns die Luftseilbahn noch 800 Höhenmeter nach oben, denn fürs Skitourengehen bräuchten wir doch etwas mehr Schnee als das dünne Schümli, das hier unten liegt.
Oben angekommen finden wir endlich Schnee, doch der Föhn hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Unser Ziel, der Chaiserstuel, sowie der gesamte Grat ist aper – das sieht mehr nach Wandern als nach Skitouren aus. Wir sind uns jedoch einig: Durch die mageren Schneeverhältnisse lassen wir uns die Laune nicht verderben. Also los geht’s, mal schauen, wie der Schnee so ist.
Nach etwa einer Stunde haben wir den schattigen Teil der Tour hinter uns gelassen und freuen uns über die Wärme der Sonne. Leider nimmt in dieser Höhenlage aufgrund der Steilheit und der intensiven Sonneneinstrahlung die Schneemenge weiter ab, und die Unterlage wird zunehmend eisig. Also montieren wir unsere Harscheisen und steigen dem Gipfel entgegen, stets auf einem schmalen weissen Schneeband.
Auf dem Grat angekommen legen wir die Ski ab und erklimmen wandernd im Grünen die letzten paar Meter bis auf den Gipfel. Dort geniessen wir bei angenehmen Temperaturen unser Picknick auf der Wiese.
Die Abfahrt ist dann umso rasanter: Es lassen sich noch einige schöne Schwünge fahren, und schon sind wir wieder bei der Seilbahn.
Mit dabei waren, Thomas Müller, Elias Bader, Daniela Hurni
Do 11. Dez. 2025
WaxUp! Ski-Rundtour Obergestele
Cool – das erste Mal gibt es die Gelegenheit, bereits im alten Jahr mit den SAC-Olen auf Skitour zu gehen.
Ich ergreife die Chance, und wir machen uns – leider nur zu zweit – auf den Weg. Mit Zug und Mobility fahren wir ins Diemtigtal.
Gleich zu Beginn wartet das erste Hindernis: Achtung, Holzfällerarbeiten! Dank der frühen Morgenstunde kommen wir trotzdem problemlos durch. Kurz vor Ramse schnallen wir die Skier an und steigen Richtung Gurbsgrat auf. Die Landschaft präsentiert sich im Frühlingskleid, und das Weiss unter unseren Skiern knirscht wie im April. Harscheisen würden das Hochsteigen erleichtern, aber wir wollen es uns ja nicht allzu einfach machen.
Der Sonne entgegen erreichen wir den Gurbssattel, ohne unterwegs einer einzigen weiteren Tourengruppe zu begegnen. Oben auf dem Gipfel geniessen wir beim Picknick die Ruhe und die schöne Landschaft, bevor es – mit viel Geholper und Gekratze, beinahe so laut wie die Militärjets, die beim Aufstieg über uns hinwegdonnern – wieder talwärts geht.
Trotz der suboptimalen Bedingungen hat es richtig Spass gemacht.
Danke, Chris, für die Top-Betreuung von A bis Z.
Daniela Hurni
So 9. Nov. 2025
Allwettertour
Die Allwettertour machte ihrem Namen alle Ehre:
beim Treffpunkt: Nebel;
beim Wandern/Biken: Wolken und zum Glück nur wenig Regen;
auf dem Heimweg: vereinzelte Sonnenstrahlen;
Temperaturen: ideal zum Wandern.
Unsere Wanderung (Tour B) führte vorbei an einer voll automatisierten Stallung, auf einem nicht üblich begangenen Weg zur Hupp. Die Varianten des KaGi’s waren so vielfältig wie die Tourenauswahl.
Weiter gings auf leicht begehbaren Wegen mit Aussicht auf der einen Seite bis nach Basel und zur anderen Seite bis zu den Alpen.
Ob auf Tour A, B, mit Bike oder Auto: das Ziel aller war das Restaurant Frohburg. Das gemeinschaftliche Mittagessen, das Vorstellen des Vorstandes sowie anderer Funktionäre des SAC Olten und das Kennenlernen der Neumitglieder, mit den verschieden Beweggründen zum Beitritt in den SAC Olten, rundeten den offiziellen Teil des Anlasses ab.
Der individuelle Rückweg erfolgte entweder mit ÖV ab Hauenstein, mit direktem Abstieg nach Olten oder Wisen oder mit Umwegen zu einem Nachtrunk, schlussendlich nach Hause.
Bericht: Lilian Nanzer
Fr 7. Nov. 2025
Herbstversammlung
Das ausführliche Protokoll kannst du in den Clubmitteilungen Nr. 4 Dezember 2025 nachlesen.
Fr 31. Okt. 2025
4000er Gipfeltreffen, gemalt von Peter Peier
30 gemalte 4000er Gipfel
Peter Peier ist ein begeisterter Berggänger und Läufer. Gerne verbringt er seine Freizeit mit Joggen, Wandern im Jura und in den geliebten Bergregionen. Oft ist er mit seiner Familie oder mit Freunden unterwegs auf längeren Wanderungen oder Bergtouren. Dabei wird fotografiert und oft das Skizzenbuch hervorgeholt. Zu Hause liebt er es, Berggipfel oder ganze Alpenlandschaften auf Internet abzurufen und für sich meditativ abzubilden. Die «Gipfel-Porträts» sind von einer berückenden Gegenständlichkeit; die meisten sind dem Betrachter bereits umrisshaft bekannt; aber in dieser greifbaren Nähe haben sie nun – in der Gestaltung und Anordnung von Peter Peier – eine ganz spezielle Wirkung. Mit Aquarell-Stiftenund Kreide durch den Künstler, der sich in stiller Selbstkonzentration ganz den Erscheinungen unterordnet. Kein Bild ist gleich wie das andere; was aber die Werke eint, ist Peiers Kunst der Vergegenwärtigung in der technisch perfekten Umsetzung des Gesehenen und von ihm neu Gestalteten.
Peter Peier unterstützt den Umbau der Weissmieshütte pro verkauftem Bild mit CHF 300.00.
Preisliste
Bereits verkauft sind:
03 Breithornzwillinge West 4141m
05 Castor 4228m
15 Lagginhorn 4010m
23 Pollux 4092m
26 Täschhorn 4490m
27 Weisshorn 4505m
28 Weissmies 4023m
29 Zinalrothorn 4221m
So 12. Okt. 2025
Engelberg - Rot Grätli - Chaiserstuel (OW)
Mit Vorfreude auf zwei sonnige Herbstwandertage fand sich unsere kleine Gruppe - Jürg, Françoise, Regula, Marie-Luise, Regina - kurz vor halb 9 Uhr am Bahnhof ein. In Engelberg angekommen gings mit der Gondel hinauf ins Ristis. Wir liessen den Nebel hinter uns, das Bergpanorama breitete sich zunehmend vor uns aus. Ganz klar gab es einen Kaffeehalt auf der sonnenbeschienen Ristis-Terrasse bevor wir die Wanderung hinauf zu unserem Tagesziel, der Rugghubelhütte, antraten. Diese SAC-Hütte schien beliebt zu sein, denn eine beachtliche Anzahl Hüttenbesucher kam uns entgegen. Auch wir konnten den tollen Ort hoch über dem Engelbergertal ausgiebig geniessen, bevor das Hüttenteam das feine Znacht auftischte. Der Sonnenuntergang am Horizont war ein Farbenspiel und wer in der Nacht noch ein Blick zum Himmel warf, sah unzählige Sterne ganz nah. Nach mehr oder weniger Hüttenschlaf fanden wir frühmorgens mit einer tollen Sonnenaufgangsstimmung mühelos in einen neuen Wandertag. Auf dem knapp 2-stündigen Aufstieg zum 2558 m hohen Rot Grätli, ging der Blick immer wieder zurück, zum Engelberger Rotstock, dem Titlis, den fernen Berner Alpen und nicht zuletzt zu dem in der Weite sich wie aus Watte formenden Nebelmeer. Mit Erreichen des Rot Grätli öffnete sich uns eine neue Aussicht, ins Urner Grosstal und weit und weiter bis zum Säntis. Jürg konnte uns so manchen der vielen Berggipfel benennen. Doch es galt nun, sich auf den teils noch mit Schneefeldern bedeckten Abstieg zu konzentrieren. Der Fokus lag auch auf den Schuhen, denn ausgerüstet mit “Krallen”, guten oder verdankenswert vom Hüttenwart notfixierten Sohlen (!), wanderten wir unter fachkundiger Anleitung von Jürg über eine ehemalige Gletscherlandschaft Schritt für Schritt sicher talwärts. Auf einer Moräne weit entfernt war eine grosse Ansammlung Gemsen, oder doch Steinböcke? ... auszumachen. Der Bergweg brachte uns in ca. 2 Stunden hinüber zum Schoneggsattel und spontan wählten wir für die Mittagsrast den Chaiserstuel, was noch eine halbe Stunde Aufstieg erforderte. Oben auf dem für einmal ganz flachen, grasüberwachsenen Gipfel war das Bergpanorama einfach wieder nur wunderbar. Gestärkt ging's dann wieder talwärts hinunter zur Bannalp, wo wir nach einer verdienten Einkehr in die kleine Gondel nach Oberrickenbach stiegen. Der Nebel hatte uns wieder. Problemlos verlief die Rückreise nach Olten. Ein grosser Dank gebührt Jürg Schlegel für seine umsichtige Planung und Führung. Es waren zwei wunderbare Wandertage!!!
Autorin: Regina Hess
Sa 27. Sept. 2025
Jubiläumsfeier
100-Jahrfeier Weissmieshütte am Samstag, 27. September 2025
Geschichtliches: 1925 erwarb der SAC Olten das Berghotel Weissmies, welches 1894 gebaut und im August 1925, nach einem Umbau eröffnet werden konnte. 1961 wurde die danebenstehende, neu gebaute Hütte eingeweiht. Sie wurde in den vergangenen Jahren laufend saniert und soweit möglich den steigenden Bedürfnissen der Besucher angepasst.
Seit dem Januar 2025 war das OK bestrebt, der «100 Jahr-Feier Weissmieshütte» einen würdigen Rahmen zu geben und für die Besucher ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Im Hinblick auf das bevorstehenden Neu- und Sanierungsprojekt wurde das Ziel gesetzt, den finanziellen Rahmen nicht zu sprengen. Etwas schlaflose Nächte bereitete dem OK die Wettervorhersagen die jeden Tag wieder änderten. Es wurde verschiedene Optionen des Festprogramms durchdacht. In der Nacht von Freitag auf Samstag war eine tüchtige Menge Schnee gefallen, die das geplante Wanderprogramm zur Hütte durchkreuzte. Der Saastaler Wettergott schien die Organisatoren jedoch zu mögen, er liess die Niederschläge zunehmend abklingen.
Am Samstagmorgen trafen alle angemeldeten SAC-Mitglieder und die eingeladenen Gäste in Saas-Grund ein. Niemand liess sich vom leichten Schnee und Regen abhalten und niemand wollte die Feier verpassen. Eine Gruppe formierte sich gleich schon in Saas-Grund zum Aufstieg zur Hütte, den andern bot der einheimische Tourismuspfarrer, Christoph Gysel spontan eine Dorfführung an. Danach gab es individuelle Aufstiege mit und ohne Startkaffee oder Apéro im Restaurant Kreuzboden. Alle waren schliesslich schon früh aus den Federn gekrochen. Der Aufstieg war herrlich, es begleitete sie gleissender Sonnenschein und feiner Schneefall. Ob es sich um wohl Feen-Staub aus Saas-Fee handelte. Bald schon lichtete sich der Nebel und die Sonne wärmte die Ankömmlinge auf der Weissmieshütte.
Pünktlich um 14.00 Uhr konnte die Feier auf der vom Schnee geräumten und festlich dekorierten Terrasse mit den wohligen Alphornklängen der Alphornfreunde vom Gletscherdorf eröffnet werden. Nach einem kühlen Begrüssungstrunk folgten die Begrüssungsworte des Präsidenten vom SAC-Olten, Hugues Hagmann. Er gab seiner grossen Freude Ausdruck über die vielen Gäste und bedankte sich für ihr Kommen. Sehr bewegende und auch nachdenkliche Worte fand Alwin Venetz, der Gemeindepräsident von Saas-Grund. Er fand auch lobende Worte zum Erhalt der Jubiläumshütte und betonte die gute und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Planern des Umbauprojekts der Weissmieshütte. Er signalisierte aber auch die grosse Akzeptanz in der Bevölkerung des Saastales. Samuel Anthamatten, Präsident SAC-Saas bekundete auch viel Anerkennung zum Erhalt der alten Hütte und wünschte dem SAC-Olten für das Bauprojekt viel Erfolg. Dem Hüttenwartehepaar wurde vom Seniorenobmann Markus Heimgartner eine kunstvoll geschnitzte Erinnerungstafel überreicht. Sie entstand in der Werkstatt des Emmentaler Schnitzers Ruedi Simmler. In verdankenswerter Weise wurde diese von Hans Rüegsegger gesponsert. Mit einem "Genepi-Automat", überraschte der Elmerhüttlichef, Thomas Jäggin das Hüttenwartehepaar.
Um 15.00 Uhr standen auf den Tischen feine Apéro-Pättli mit Saaser-Hüüswurst, Trockenfleisch, Käse und Brot parat und das Schwyzerörgeli-Trio "Chriitergeist" heizte schon mächtig ein. Allen Teilnehmenden wurde ein Andenken an die 100 Jahrfeier in Form eines wasserdichten Match-Sacks mit der Aufschrift "100 Jahre Weissmieshütte Sektion Olten" übergeben. Schon bald verabschiedeten sich viele Gäste und machten sich auf den Heimweg. Beeindruckend, dass sie die lange Reise nur für diese Feier auf sich genommen haben. Nach einem wahrlich generösen Nachtessen wurde gelacht, getanzt, gesungen und Abenteuergeschichten rund um die Weissmieshütte ausgetauscht. Das OK hatte zwar beste Vorarbeit zu einem gelungenen Abend vorgelegt aber die äusserst gut gelaunte und strahlende Gästeschar war jedoch ausschlaggebend für einen rauschenden Abschluss der Feier.
Der frühe Morgen belohnte mit Sonnenschein und einer wundervollen Fernsicht auf die unweit entfernten Bergspitzen. Auf vielen Varianten wurde der Abstieg zelebriert, einige fuhren noch auf das Hohsaas, andere nahmen die Tour über die Almageller-Alp unter die Füsse und eine weitere Gruppe wanderte der Saaser-Vispa entlang nach Saas-Almagell zum obligaten Schlusstrunk.
Das OK bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden der 100-Jahr Jubiläumsfeier. Die vielen positiven Rückmeldungen zum gelungenen Wochenende geben dem OK den Ansporn beschwingt die Vorbereitungen der kommenden Einweihungsfeier in Angriff zu nehmen.
Autoren: Therese Däster und Walter Büchel
Sa 13. Sept. 2025
Running-Tour
Leiter: Thomas Lüthi
Teilnehmer: Carlo Valsangiacomo, Alex Troitzsch, Stefan Goerre
Nach einer abenteuerlichen OeV-Fahrt mit 5x Umsteigen und 2 Alpabzügen starten wir um 10.15 Uhr auf dem Glaubenbergpass mit Ziel Brienzer Rothorn oder anders ausgedrückt: einmal quer über die Landeskarte Nr. 1189. Im Unterschied zu den «normalen» Bergtouren ist man beim Trailrunning sehr leicht unterwegs und kommt entsprechend zügig vorwärts. Ueber Sattelstock, Bärenturm, Haldimattstock, Heimegg und Rotspitzel erreichen wir über aussichtsreiche Grate und lauschige Hochmoore nach gut 2 Stunden die Glaubenbielen-Passhöhe. Die flacheren Abschnitte und die Abstiege legen wir joggend zurück, in den steileren Aufstiegen schonen wir die Kräfte und marschieren. Beim Brunnen in Jänzimatt können wir unsere Getränkeflaschen füllen für die zweite, anstrengendere Hälfte des «Sörenberg-Hufeisens». Beim langen und steilen Aufstieg zum Mändli merken wir schmerzhaft, dass wir schon einige Kilometer und mehrere Stunden in den Beinen haben. Der Weiterweg bis zur Hoch Gumme ist eine richtige Panoramastrecke und wir geniessen den Blick auf die vor uns aufgereihten Berner Viertausender. Der Abstieg in die Zwischenegg und die Querung des Arnihaggens hoch über dem Eisee sind so ausgesetzt, dass wir wohlweislich vom Joggen absehen, denn Stolpern ist hier nicht zu empfehlen. Beim Schlussaufstieg aufs Brienzer Rothorn müssen wir nochmals die Konditionsreserven mobilisieren bis wir um 15.45 Uhr müde, aber glücklich und zufrieden auf der Bergstation einlaufen. Die Trailrunningtour in Zahlen: 25 km Distanz, 2066 m Höhendifferenz im Aufstieg, 1300 im Abstieg, 9 Gipfel, ca. 15 (irgendwann haben wir aufgehört, zu zählen…) Drehkreuze. Ein grosser Dank an Thomas Lüthi für die super Vorbereitung und die souveräne Leitung der Trailrunning-Tour. Wir freuen uns schon auf die Ausgabe 2026!
Stefan Goerre
Fr 5. Sept. 2025
Kletterklassiker am Salbit
Mein liebes Kind, es ist Zeit ins Bett zu gehen. Da dein Vater noch in den Bergen ist, werde ich dir heute eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen. Vor vielen vielen Jahren, als in den Wintern noch viel Schnee lag und im Sommer das Gras grün in der Sonne leuchtete, da machte sich der gute Max mit seinem Freund Franz bereit für ein Abenteuer. Schwer bepackt mit Seilen, Schnüren, Haken, Hammern, gewandet in schweren Lodenhosen stiegen sie auf. Ihr Ziel lag in den Urner Alpen, sie wollten zum schönen Salbitschijen und dort ihre eigenen Wege finden. So stiegen sie nach einem langen Arbeitstag mit ihren schweren Rucksäcken zur schönen Salbithütte auf. Damals noch eine kleine Berghütte mit wenig Komfort und noch weniger Platz in den Schlafkojen. Sicher genossen sie aber auch damals schon eine leckere Suppe vor der Hütte im Abendlicht. Am nächsten Morgen war der Tag ihres Abenteuers gekommen: Noch im Dunkeln stiegen sie auf zur ausgekundschafteten Schwachstelle in dieser abweisenden, steilen Ostwand. Die ersten Meter, ja die ersten Seillängen, ging es noch leicht und unter einem grossen Block hindurch. Je näher sie den Zwillingstürmen kamen, desto steiler und ausgesetzter wurde die Kletterei. War der Durchstieg möglich? Ein wahres Abenteuer. Mit schmerzenden Füssen, verschrammten Händen erreichten sie den Grat. Nur einmal noch Abseilen, drei kurze Längen weiterklettern und schon standen sie unter der Gipfelnadel. Ob damals dort schon ein Schlaghaken steckte? Oder ob gar Max ihn schlug? Vielleicht mussten sie auch schnell Absteigen, da die Tage im Mai genauso kurz sind wie jetzt im September. Vielleicht musste Max auch schnell nach Hause zu seinen Kindern. Das mein liebes Kind, weiss ich leider nicht. Aber eines kann ich dir sagen: wenn dein Papa noch nicht am Auto ist, dann steigt er vermutlich noch ab...
Tour: "Niedermann (6a)". Erstbegehung Mai 1956 durch Max Niedermann und Franz Anderrüthi. Teilnehmer: A. Troitzsch, D. Tschanz, T. Wigger, T. Jack
Begehungszeit: 14:45 h (bis zum Auto im Tal)"
Sa 9. Aug. 2025
Tête de Milon
Nach 45 sonnendurchfluteten Minuten im Bus, während die Elite des Sierre-Zinal-Laufs die Straße kreuzt, erreichen wir voller Vorfreude das Bergdorf Zinal. Die Hitze des Aufstiegs zur Cabane d'Arpitettaz dämpft zwar kurz unsere Euphorie, doch die Stimmung steigt schnell wieder: Die Hütte ist bestens bewartet, kühle Getränke und köstlicher Kuchen erwarten uns – dazu ein Panorama, das seinesgleichen sucht: Weisshorn, Zinalrothorn, Besso, Dent Blanche und Grand Cornier thronen majestätisch über dem Tal.
Am Sonntag starten wir um 04:45 Uhr in Richtung Col de Milon. Bald beginnt die Kletterei auf der Crète de Milon. Der Grat zeigt sich zunächst brüchig, doch der Fels wird zunehmend kompakter und bietet genussreiche Passagen. Fast alle lohnenden Türme werden erklettert – ein Fest für Alpinisten!
Manuela und Thomas meistern die anspruchsvolle 5a-Schlüsselstelle (halb-)souverän (A0) in Bergschuhen. Unsere Dreierseilschaft wählt die plattige Umgehung und dafür alternative Türme, die ebenfalls mit herrlicher Kletterei aufwarten.
Der Abstieg führt über den aufgeweichten Turtmanngletscher. Teilweise sinken wir bis zur Hüfte ein, sei es im weichen Schnee oder in versteckten Gletscherspalten, die nur Luft unter den Füßen bieten. Eine Pause in der Tracuithütte bringt Erholung – und natürlich wieder Kuchen!
Der Abstieg nach Zinal zieht sich. Manche von uns zweifeln, ob wir jemals unten ankommen – doch unterwegs begegnen wir sogar Wanderern in Flip-Flops – es geht also doch ;-). Nach rund 12 Stunden erreichen wir endlich den Brunnen in Zinal (Wasser!) und den noch geöffneten Supermarkt (Chips, Rivella, Panaché).
Eine lange, abwechslungsreiche Tour bei Traumwetter!
Teilnehmer: Markus, Manuela, Thomas, Stefan, Lorenz
Do 7. Aug. 2025
Vernissage zur 100 Jahr-Feier Weissmieshütte
/pdf/20250827-Poster-Vernissage-Weissmieshuetten.pdf
Zeitungsbericht «Vernissage der Ausstellung zur 100 Jahr-Feier Weissmieshütte in Saas-Grund», inkl. Bilderausstellung von Peter Peier.
Um die Bevölkerung von Saas-Grund, sowie die Berggänger und Hüttenbesucher mit dem Umbau der Weissmieshütte vertraut zu machen, bekamen wir vom Kurator des Kulturzentrum Sonnhalde Saas-Grund, Christoph Gysel die einmalige Gelegenheit, eine Ausstellung zu lancieren. Diese wurde am 7. August 2025 im Museum eingerichtet und mit einer kleinen Vernissage würdig der Öffentlichkeit übergeben. Bereichert wurde der Ausstellungsraum nebst allen Bauplänen und dem Modell mit Bildern vom Oltner Kunstmaler Peter Peier, welcher alle 4000er Bergspitzen gemalt hat. Einen Teil des Kauferlöses spendet er für den Hüttenumbau.
Trotz der etwas knappen Vorlaufzeit, konnte dieser Event dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, schnell und unkompliziert organisiert und eingerichtet werden. Die Vernissage fand bei herrlichstem Saaser-Himmel statt. Christoph Gysel und der Präsident des SAC Olten begrüssten die Gäste und der Gemeindepräsident von Saas-Grund, Alvin Venez, fand sehr lobende Worte für das das erfolgversprechende Projekt und dem mit viel herzblutverbundenem Engagement des SAC Olten. Peter Peier erklärte die Bergbilder den interessierten Gästen. Spannend sind die Beweggründe zur Entstehung und seine Maltechnik. Als Leckerbissen und einem würdigen Abschluss des Abends, durften den Geschichten und Sagen, gelesen und erzählt von Christoph Gysel, im Saaser-Stübli gelauscht werden.
Das Projekt «Um- und Erweiterungsbau der Weissmieshütte» ist somit auch im Saastal erfolgreich angestossen worden somit und es steht der Umsetzung nichts mehr im Weg. Details können auf www.sac-olten.ch entnommen werden.
Nebst unserer Präsentation beherbergt die Sonnhalde verschiedene Wechselausstellungen, z.B. der tragische Niedergang einer Eislawine vom Allalingletscher auf die Baustelle des Mattmark-Staudamms. Das faszinierende Leben von Pfarrer und Tourismus-Pionier Josef Imseng, Geschichten des aus Saas-Fee stammenden Königs der Bergführer Alexander Burgener und so einiges mehr.
Es lohnt sich sehr, sich diese Zeitgeschichten im alten Pfarrhaus Sonnhalde in Saas-Grund anzuschauen, der Eintritt ist kostenlos. Die Öffnungszeiten sind täglich von 08.30-20.30 Uhr.
8. August 2025/Therese Däster
Sa 2. Aug. 2025
Alpinwanderung Gross Bigerhorn 3635 m
Wer schreibt den Tourenbericht? Auf meine freiwillige Zusage meint Loriane, ChatGPT würde das mit 5 Stichwörtern im Nu erledigen.
Die folgenden Zeilen entstanden ohne KI.
Unser Präsi Hugues lud von JO bis Seniorinnen zum Beklimmen des höchsten Wanderbergs Europas ein, es entstand ein 11-köpfiges generationsübergreifendes Projekt. Dieters Kopf blieb ein Phantom. Er wurde zuletzt 3 Minuten vor Zugabfahrt auf dem Weg zum Billetautomaten gesehen. Somit spuckt das Postauto 10 Nasen in den Nieselregen von Gasenried , eigentlich die Sonnenterasse von St. Niklaus VS, aus. Nach dem Zickzack steil den Lärchenwald hinauf stehen bei aufhellender Witterung zunächst Schwarznasenschafe, nach Wechsel auf die andere Bachseite 2 Steinböcke Spalier. Der Weg wurde vor 2 Jahren abgeändert und überquert nun nicht mehr den schwindenden Ried-Gletscher – wir erahnen am Ausmass der Moränen, wie weit talwärts dieser vor 150 Jahren gereicht haben muss. Am späteren Nachmittag erreichen wir die Bordierhütte auf knapp 2900m. Vor dem Znacht reicht die Zeit somit gut zum Benutzen der Schaukel vis-à-vis der Eismassen. Das Znacht bietet v.a. für Erich, unseren Vegetarier, eine kulinarische Besonderheit. Die beiden Rüebli im Teig als Ersatz für die ummantelten Wienerli können ihn leider nur visuell halbwegs zufrieden stellen. Er hat auf ein Spiegelei eines der Hochgebirgshühner vor der Hütte gehofft. Als Absackerli serviert uns der Wirt eine Runde Génépi – Lilian hat diese Blümlein bereits im Aufstieg gesichtet und plant nun eine eigene Produktion, hoffentlich mit goldenem statt grünem Glanz. Unserem Wunsch nach Zmorge um 5 Uhr wird leider nicht entsprochen, wir wählen somit das Frühaufsteher-Frühstück um 4 anstelle von 7 Uhr. Im Lichte der paar Stirnlampen macht sich die Gruppe über zahllose Blockfelsen zum Grossen Bigerhorn auf. Allmählich leuchten die Walliser 4000er in der Morgensonne. Die letzte Stunde heisst es aufgepasst, um auf dem recht frischen und gefrorenen Schnee nicht auszurutschen. Bis zum Schluss sind die zahlreichen Markierungen in weiss-rot-weiss gehalten, was an exponierten Stellen erstaunt - aber wir sind ja offiziell auf einem Wanderberg. Erneut wird das Tempo so gehalten, dass schliesslich die ganze Gruppe um 8 Uhr auf dem Gipfel das atemberaubende Panorama geniessen kann. Jörg Bitterli meint, bereits den Duft der Käseschnitte riechen zu können, mit der sich die Küchenequipe zurück in der SAC-Hütte rehabilitiert. Beim Rückweg nach Gasenried merken wir erst, wie lange wir am Vortag hochgewandert sind. Die Rückfahrt zieht sich «dank» der Italiener wegen eines Zugausfalls ebenfalls etwas in die Länge. Das tut der Zufriedenheit der Wandergruppe aber keinen Abbruch. Für manche ist es die höchste und/oder grösste Wanderung, für andere Vorbereitung für den New York Marathon oder den Swiss Alps 100 gewesen. Beim nächsten Mal gerne auch mit Dieter.
Teilnehmer: Hugues Hagmann, Lilian Nanzer, Jörg Bitterli, Erich Holzer, Achill Holzer, Lauriane Fivaz, Markus Stadler, Friederike Triebel, Regina Hess, Barney Blum.
So 6. Juli 2025
Tourenwoche Unterwallis
Am Montag startet der Tag um 5 Uhr mit einem Frühstück bei Kerzenlicht und leichtem Regen. Ein steiler Aufstieg über Schnee und Geröll, vorbei an einer grossen Lawine, führt uns auf den ersten Col des Tages, den Col des Essettes. Auf der anderen Seite wartet ein ebenso steiler Abstieg und eine Querung des Glacier de Treutsebo. Mit dem nächsten Aufstieg stehen wir am Col de Crête Sèche und wiederum geht es über einen Gletscher, den Glacier des Planereuses zum dritten und letzten Col des Tages, den Col des Planereuses. Der letzte steile Abstieg, mit Einlage einer Blankeis-Querung, führt auch schon zur Cabane de Saleinaz, dem Tagesziel, wo wir mit einem warmen Willkommensgetränk erwartet werden. Zu Mittag gibt es eine Runde Rösti oder Omelette, und mit durchwachsenem Wetter (Sonne/Wolken/Nebel/Regen) und der Hoffnung, dass die Schuhe doch noch trocknen, geht der erste volle Tag schon langsam zu Ende.
Donnerstag, 10.7.2025: Gruppe A
Kleine Ueberschreitung der Aiguille Dorées
Es ist 5 Uhr morgens, wir stehen im Col Crettaz am Einstieg der Aiguilles Dorées, es ist kalt, es geht ein giftiger Wind und obwohl wir extra früh in der Cabane de Trient losmarschiert sind, ist uns eine andere Seilschaft zuvorgekommen und wir müssen - leicht frustriert - warten. Die Laune wird schlagartig besser, als die ersten Sonnenstrahlen die Granitplatten neben uns goldgelb färben. Vom ersten Meter weg heisst es zupacken, denn die 3 Seillängen bis zum Grat sind die anspruchsvollsten der ganzen Tour. Auf dem Grat empfängt uns die ersehnte Sonne und ab jetzt geniessen das Plaisirklettern in warmem griffigem Granit in vollen Zügen. Auf dem Gipfel des Trident finden wir eine grosse Platte, auf der alle sechs bequem Platz haben für das Gipfelpicknick. Die erste Abseilstrecke bis zum Col Copt ist die letzte Gelegenheit, um Tuber, Prusik und Standschlinge optimal einzustellen, bevor wir in den Kühlschrank der teilweise senkrechten Abseilpiste vom Col bis auf den Trientgletscher eintauchen. Hier sind keine Fehler mehr erlaubt und gutes Teamwork ist gefragt: Marc, Manuela und Claudia suchen am Einfachseil die Abseilstände und Aaron, Tom und ich machen den «Besenwagen» am Doppelseil. Das klappt so gut, dass wir nach 1.5 Std. wieder festen Boden unter den Schuhen haben und in der warmen Nachmittagssonne den Schlussabstieg zur Cabane d’Orny in Angriff nehmen können. Hier sitzt die andere Hälfte unserer Gruppe nach erfolgreicher Besteigung der «Arête du Table» bereits beim Zvieriplättli, dem wir uns gerne anschliessen und dabei erfahren, dass auch bei ihnen ist alles rund gelaufen ist und sie wie wir ein ungetrübtes und eindrückliches Tourenerlebnis hatten.
Donnerstag, 10. Juli 2025 Gruppe B
Cabane du Trient – Aiguilles du Tour, Arête de la Table
Gruppe: Walter, Andreas, Patrick, Lorenz, Markus, Hugues
Für das Highlight der Woche ist die Tagwache früh angesetzt: 03:45 Uhr. Eine Stunde später starten wir mit einem kurzen Abstieg und einer weiteren Überquerung des Plateau du Trient. Die Route führte uns wieder über den Col Supérieur du Tour zum Einstieg des Arête de la Table auf ca. 3'180 m. Wir kletterten direkt von ganz unten dem Grat entlang und stiegen nicht, wie andere Seilschaften, zuerst über ein Couloir hoch. Die Kletterei war phänomenal! Wir hatten alle während der gesamten Kletterei, via «Table» auf den S-Gipfel des Aiguilles du Tour 3'540 m, ein Lachen im Gesicht. Nach einer kurzen Gipfelrast und dem Geniessen der tollen Aussicht machten wir uns an den Abstieg. Dieser führte uns direkt auf das Plateau du Trient und weiter über den Col d’Orny, dem Glacier d’Orny zur Cabane d’Orny. Bei einem feinen Apéro-Plättli und einer Schorle liessen wir den super Tag Revue passieren und warteten auf den anderen Teil der Gruppe, welcher den Tag an der Aiguilles Dorées verbrachte.
Letzter Tag – Aiguilles d'Arpette
Für den letzten Tag hatten wir uns eine kurze, aber schöne Gratkletterei zu den Aiguilles d'Arpette vorgenommen. Bei einer schönen Morgenstimmung und den ersten Sonnenstrahlen starteten wir unmittelbar mit dem Aufstieg auf den Grat. Dank des griffigen Felses erreichten wir schnell einen der ersten Gipfel. Nach einer kurzen Abkletterstelle wechselten wir auf den zweiten Grat. Dort war etwas mehr Vorsicht geboten, da wir vermehrt losen statt festen Fels vorfanden bis wir schliesslich den Gipfel erreichten..
Für den Abstieg umrundeten wir die Aiguilles über das Blockfeld direkt zur Hütte. Von dort aus traten wir die Heimreise an: Zuerst die Wanderung zur Seilbahn von La Breya, eine kurze letzte Zwischenverpflegung mit Aussicht und dann anschliessend mit Bus und Bahn zurück nach Hause.
Fr 4. Juli 2025
Gross Schärhorn via Bocktschingelgrat
In Arth-Goldau stiessen wir auf unsere Tourenleiterin Yvonne und wir fuhren zusammen nach Erstfeld. Nach einem Kaffee und einem Platzregen stiess unser Bergführer Walter Fetscher dazu und wir füllten das Alpentaxi, um den Aufstieg zur Hütte zu verkürzen. Die Fahrt ins Maderanertal zum Hotel Maderanertal war sehr eindrücklich! Von dort aus stiegen wir ca. 1000 Hm zur Hüfihütte auf und wurden dort mit einem kalten Tee freundlich begrüsst. Am nächsten Morgen war bereits um 3.00 Uhr Tagwacht. Mit Stirnlampen machten wir uns auf den Weg und montierten bereits nach einer halben Stunde die Steigeisen. Auf dem Hüfifirn machten wir einen weiten Bogen, bis wir zum Einstieg des Bocktschingelgrats gelangten. In drei Seilschaften in meist einfacher Kletterei mit einer Schlüsselstelle geht’s auf den Gipfel des grossen Schärhorn. Abstieg erfolgt über Chammlilücke und Iswändli zum Klausenpass. Obwohl die Sichtverhältnisse wechselhaft waren und die Schneeverhältnisse unter der Wärme gelitten haben, war es eine unvergessliche tolle Tour.
Im Namen von Frank, Simon, Andi, Caspar und André möchte ich mich bei Yvonne herzlich bedanken für die Organisation und Walter für die kompetente Führung.
Auch ein Dankeschön an die Seilführer Yvonne und Frank.
Markus Stadler
Fr 4. Juli 2025
Naturkundliche Bergwanderung
Naturkundliche Bergwanderung im Aletschwald 4.-6. Juli 2025
mit Sasha Roderer und Max Jaggi
Zehn begeisterte Bergwanderer machten sich am 4. Juli mit dem obengenannten Team auf den Weg zum Aletschwald. Auf der kühleren Riederalp angekommen, stiegen wir zu unserem Domizil, der Villa Cassel hoch. Gebaut 1900 von Sir Cassel aus England, wo sich heute das Pro Natura Zentrum Aletsch befindet.
Drei Tage wanderten wir u.a. aufs Riederhorn 2231 m, im berühmten Aletschwald mit uralten Arven, Lärchen und Föhren. Immer wieder mit interessanten Details zur Flora und Fauna von Sasha und Max. Auch war traurigerweise der schwindende Aletschgletscher stets vor unseren Augen.
Leider hiess es am Sonntag schon wieder Abschied nehmen, die vielen interessanten Eindrücke und Informationen nehmen wir mit nach Hause.
Sa 28. Jun. 2025
Miesplanggenstock 2874 m
Wir durften am 28. und 29. Juni 2025 ein wunderschönes, von Manuela Villiger perfekt organisiertes Tourenwochenende in der Sewenhütte verbringen und den Bächenstock besteigen. Auf Grund unserer dort gemachten Erfahrungen, möchten wir hier den Leserinnen und Lesern einige mehr oder weniger hilfreiche Tipps für einen möglichen Ausflug mit auf den Weg geben:
Nicht machen: Den Miesplanggenstock erklimmen und auf ein/zwei gute Griffe hoffen.
Machen: Den Bächenstock (3010 M.ü.M.) erklimmen und eine wunderbare Kletterei und grossartige Aussicht geniessen. Die Südost-Sporn-Route ist sehr gut mit Bohrhaken ausgestattet und kann direkt bis zum Gipfel begangen werden. Um den letzten schwierigeren Abschnitt im 5. Grad zu umgehen, kann vor der letzten Seillänge auf den Westgrat ausgewichen werden.
Nicht machen: Vergessen Sonnencreme einzustreichen.
Machen: Jede Körperstelle inkl. Nasenlöcher mit Sonnencreme grosszügig bedecken.
Nicht machen: Den gleich neben der Sewenhütte gelegenen Klettergarten nutzen, über dem eigenen Niveau klettern und sich im Überhang für den nächsten Tag verausgaben.
Machen: Den nahegelegenen Klettergarten als Vorbeitung/Training für die geplante Tour nutzen.
Nicht machen: Einen ganzen, rezent würzigen Käse mit auf die Tour nehmen und ihn seinen Gestank auf dem Gipfel verbreiten zu lassen.
Machen: Flipflops mitnehmen und den Käsegeruch der Füsse geniessen.
Nicht machen: Vergessen das Zugticket zu lösen.
Machen: 1 Jahr im Voraus die Plätze in der Hütte reservieren, so dass die Hüttenwartin fast etwas überrascht ist, dass da wirklich jemand auftaucht.
Nicht machen: Den Zuger- mit dem Vierwaldstättersee verwechseln.
Machen: Auf dem Bächenstock die geographischen Begebenheiten erkennen und bekannte Gipfel wie Sustenhorn, Chli Spannort, Titlis, Tödi, etc. bestaunen.
Nicht machen: Behaupten es gäbe nie Älplermagronen in SAC-Hütten.
Machen: Sich die unglaublich schmackhaften Älplermagronen der Sewenhütte schmecken lassen.
Absolute Empfehlung: Mit den Kindern die Sewenhütte besuchen, sie beim grossen Angebot an Spiel und Spass der Hütte die Bergwelt entdecken lassen und sich ein Stück leckeren Kuchen gönnen.
Vielen Dank Manuela und den beiden Seilführern Markus Berger und Stefan Schneider für eure souveräne Arbeit.
Sa 28. Jun. 2025
Piz Medel 3210m
Hochtour zum Piz Medel (3210 m) über die Greinaebene
Teilnehmer:innen: Hugues, Lilian, Jörg, Lukas, Pitsch, Ingo, Rebecca und Marta
Am Samstag starteten wir unsere zweitägige Hochtour in Puzzatsch (1667 m). Der steile Anstieg zum Diesrutpass (2428 m) über rund 760 Höhenmeter auf nur fünf Kilometern forderte uns gleich zu Beginn, belohnte aber mit einem herrlichen Blick auf die Weite der Greina-Ebene, eine wohltuende Harmonie zwischen Natur und Bergsport.
Nach etwa sechs Stunden erreichten wir die gemütliche Scalettahütte, wo wir mit schokoladigem Kuchen, guter Küche und dem hauseigenen Wein verwöhnt wurden – ein echter Genuss! das definitiv eine besondere Erwähnung im Tourenbericht verdient hat.
Am Sonntag brachen wir früh auf. Vor uns lag der lange Aufstieg zum Piz Medel (3210 m), für den wir in unserer Gruppe etwa sechs Stunden einplanten. Nach dem Gipfelerfolg machten wir uns auf den Rückweg über den Medelgletscher und weiter durch das Val Cristallina. Die Route bot alles, was das Bergsteigerherz begehrt: eine Gletscherüberquerung, Blockgelände, Kletterpassagen, sogar – wenn auch sehr kurz – eine mit Seilen gesicherte Stelle, und schließlich einen langen Abstieg auf Wanderwegen durch das wunderschöne Val Cristallina hinunter nach Curaglia. Mit ein paar Stunden mehr als geplant erreichten wir schließlich Curaglia, und sehen wir den positiven Aspekt daran, konnten dafür aber eine richtig leckere Pizza in Disentis genießen.
An beiden Tagen legten wir jeweils über 2000 Höhenmeter zurück, mit Distanzen von rund 15 km am Samstag und etwa 18 km am Sonntag. Die landschaftliche Vielfalt und die eindrucksvolle Besteigung des Piz Medel machten jede Anstrengung des Teams mehr als lohnenswert.
Ein großes Dankeschön an Hugues für die perfekte Organisation und dafür, dass er uns einen der eindrucksvollsten und schönsten Orte im Kanton Graubünden nähergebracht hat.
Ein ganz besonderer Dank gilt Ingo, der mit seinen 82 Jahren so souverän den Gipfel erreicht hat – eine wahre Inspiration und eine Lektion in Willensstärke und Begeisterung für uns alle!
Sa 21. Jun. 2025
Weissmies SSE-Grat
Unter der Leitung von Hugues Hagmann (Präsident SAC Sektion Olten) durfte ich als Gast mit auf eine wunderschöne Hochtour. Drei Dreierseilschaften machten sich also auf den Wege, um den im Südlichen Wallis liegenden Weissmies zu besteigen. Der Präsident empfing die Hälfte der Horde in Olten. Die Seilschaftsführerinnen jedoch haben sich die Chance nicht entgehen lassen und sind am Vortag schon zum Almageller Bergrestaurant hochgestiegen, um sich anzuklimatisieren und die schöne Gegend zu erkunden. Übernachtet hat die 4er Truppe im Bergrestaurant, welches von einer legendären Lehrerin aus dem Saas-Tal geführt wird. Viele junge Bergsteiger sind bei ihr in der Schule gewesen und freuen sich über den Kuchen der dort serviert wird. Dass die kopfrechnerischen Fähigkeiten ab ü60 etwas nachlassen, wird vom Charme allemal kompensiert. :-) Die Tour startete für die von Olten aus kommende Truppe im Dorf Saas-Almagell auf 1'672 m ü. M. und führt zunächst in rund 1.5 Stunden über den gut ausgebauten Bergweg zur Almagelleralp auf 2'194 m, einer bewirteten Alp mit schöner Terrasse. Der Weg ist oft so gut ausgebaut, dass er wohl von den damaligen Händlern mit Mulis überschritten worden sein muss, so zumindest die Überlieferungen. Von dort erfolgt der weitere Aufstieg zur Almagellerhütte SAC auf 2'894 m, die nach weiteren 700 Höhenmetern in ca. 1.5 – 2 Stunden erreicht wurde. Dort traf die Oltner Horde auf die Seilschaftsführerinnen. Wir machten uns bekannt und genossen die Atmosphäre. Die verbleibende Zeit wurde noch dazu benutzt die Anseiltechnik zu repetieren und sich über das technische Material auszutauschen. Steigeisen, Gstältli, Schrauben, Schlingen, Karabiner etc. wurden gegenseitig abgecheckt.
Der Präsident höchst persönlich wollte um 4 Uhr morgens los. Das Frühstück wurde jedoch erst dann serviert und so begannen wir mit Stirnlampe um 04:35 unseren Aufstieg über Moränengelände und ein erstes Schneefeld in Richtung Zwischbergenpass, den wir nach ca. 1.5 Stunde und einem Höhengewinn von 348 Hm auf 3'242 m erreichten. «Chli esse und trinke» Dort öffnet sich der Blick zum Weissmies-Massiv und Blick in Richtung Tessin. Herrlich!
Vom Pass aus führte uns die Route weiter über ein steiles Schneefeld (teils gefroren) nordostwärts zum Einstieg in den Südostgrat auf ca. 3'550 m. Steigeisen-Adjustments und ein Helm der sich von einem Rucksack löste und sich zum Glück nach ein paar Meter schon im Fels verfing, dienten in der sich langsam dünner werdenden Luft der Abwechslung. Der Einstieg in den Südostgrat erfolgte bei auf ca. 3'550 müM. Dort begann das Abendteuer. Der Fels war meist aper und konnte gut gegriffen werden. Die Sonne hatte bereits genügend Wirkung, sodass sich der Fels etwas erwärmte. Die Route verläuft abwechslungsreich über Felsstufen (UIAA I–III) und Firnpassagen bis zum Gipfel auf 4'017 m. Die letzte Firnüberschreitung auf den Gipfel waren unbeschreiblich. Der Gang zum Gipfel war bei wolkenlosem Himmel, einer Fernsicht wie auf Postkarten, etwas der ganz besonderen Art. Für einige der Mannschaft war es der erste 4000er, was das Erlebnis noch multiplizierte.
Der Abstieg erfolgt über die Nordwestflanke des Weissmies und den Triftgletscher, wobei ca. 875 Hm auf Gletschereis und Firn abgestiegen wurden. Wir passten unsere Seilverlängerung entsprechend an und stiegen in dieser doch steilen Flanke ab. Diese Passage erforderte eine gute Kondition, denn im unteren Drittel war der Schnee schon recht nass und kurz vor dem letzten Flachstück mussten wir nochmals am kurzen Seil gehen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man die Station Hohsaas auf 3'142 m, von wo aus die Talfahrt mit der Seilbahn über Kreuzboden nach Saas-Grund (1'550 m) erfolgte. Nicht alle :-) Hugues lag uns den ganzen Tag schon in den Ohren, dass vor dem Umbau der Weissmieshütte doch noch ein Überraschungsbesuch bei der sektionseigenen Hütte anliege…. Ein Teil der Truppe verabschiedete sich dann und reiste nach Saas Grund, während diejenigen, die noch nicht genug Abstiegsmeter in den Oberschenkel hatten, noch den kurzen Umweg zur Sektionshütte machten. Was dort geschah, bleibt geheim :-)
Ich bedanke mich bei Hugues, dass ich als Gast an dieser Tour teilnehmen durfte. Die Menschen und die Tour und alles was dazugehört haben mich inspiriert, mich gleich in dieser Sektion anzumelden.
Es grüsst aus Bremgarten
Felix
Di 17. Jun. 2025
Sandsteinklettern und Baden am Büffelfels
Trotz perfektem Feierabend-Wetter bestand das Teilnehmerfeld dieses Sektionsanlasses letztlich nur aus Tourenleiterin Petra Waldburger und Teilnehmer Stefan Goerre. So bin ich beim Klettern am idyllisch beim Zusammenfluss von Sense und Schwarzwasser vor den Toren Berns gelegenen Büffelfels in den Genuss einer 1:1-Betreuung gekommen! Und die war auch nötig, denn zu Beginn war der Sandstein für mich ziemlich gewöhnungsbedürftig (eben sandig…), aber dank dem Know-how von Petra hats bald richtig Spass gemacht. Vielen Dank, Petra-nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei.
Stefan Goerre
Sa 14. Jun. 2025
Fels- & Firnkurs
Der diesjährige Fels- und Firnkurs wurde rund um die Sustlihütte durchgeführt. Drei Gruppen mit jeweils einem Kursleiter zeigte uns die nötigen Knoten und Techniken zum Sichern. Unglaublicherweise braucht man nur sehr wenig Material, um sich sicher am Seil, im Felsen oder im Firn fortzubewegen.
«Wer diese kann», ist gut gerüstet für mehr Sicherheit: Den Mastwurf-, den Halbmastwurf-, den Achter- und Prusikknoten.
Um das Erlernte anwenden zu können, fand am Sonntag eine kurze Anwendungstour statt.
Noch eine Bemerkung als Tourenleiter. Ich kann bestätigen, dass man an einem solchen Kurs Neues lernt und Kenntnisse und Fähigkeiten verbessen und erweitern kann. Das ist gut für die eigene Sicherheit und das sichere Vorausschauen beim Tourenleiten.
Die beiden Kurstage waren insgesamt sehr spannend und lehrreich. Ein herzlicher Dank den Kursleitern Aaron, Andreas und Manuel! Sie haben kompetent ihr Wissen und ihre Erfahrung vermittelt!
Bernhard
Sa 7. Jun. 2025
Tourenleiter FK Sommer
Der Fortbildungskurs für die Tourenleitenden Sommer der SAC Sektion Olten fand rund um die Sewenhütte im wunderschönen Kanton Uri statt.
Klassische Themen wie die verschiedenen Knoten, das Anseilen inkl. korrekter Seilverkürzung, Klettern mit den Bergschuhen, Abseilen, Verankerungen, Flaschenzug etc. standen auf dem Programm. Zudem konnten auch individuelle Themen, welche von den Teilnehmenden eingebracht wurden, vertieft angeschaut werden. Ob draussen direkt am Fels oder auf dem Firn oder auch in der warmen, windstillen und trockenen Hütte mit dem Theoriebuch "Bergsport Sommer" oder dem Faltblatt "Technik und Taktik Hochtouren".
Ein Schwerpunkt wurde auch auf die Tourenplanung gelegt. Zudem unternahmen wir eine kleine Anwendungstour, bei welcher vom "kurzen Seil" bis hin zu Mikroseillängen alles geübt und verfeinert werden konnte.
Ein solcher Kurs ist immer wieder sehr interessant und lehrreich. Man lernt ja bekanntlich nie aus...
Ein Dank geht an Walter für die kompetente technische Leitung dieses Wochenendes!
Mo 31. März 2025
Skitourenwoche Unterengadin/Silvretta
Der Start der Tourenwoche war ein Dämpfer. Bereits vor der Tourenwoche verletzte sich Karin am Knie und konnte nicht dabei sein und Christoph war derart erkältet, dass er zu Hause bleiben musste. Am Einfahrtag selber im Skigebiet Mottas Naluns, verletzte sich Barbara am Knie. Mit Matthias zusammen fuhren sie ins Spital und anschliessend nach Hause. So warens nur noch 6 TeilnehmerInnen.
Sehr gut betreut von Bergführer Andy Steingruber und Aspirant Mauro Giovanoli durften wir dann aber eine super Woche mit einfachen Aufstiegen und tollen Pulverschneehängen geniessen.
Der Nebel spielte zwar anfangs Woche noch etwas Spielverderber, Ende Woche meinte es dann aber die Sonne sehr gut mit uns.
Höhepunkte gabs mehrere, unter anderem die Besteigung der Hinteren Jamspitze und der Dreiländerspitze auf 3196 m. Zudem zahlreiche wunderbare Abfahrten.
Jause und Kaiserschmarren versüssten das Leben nach den Touren.
Vielen Dank Andy und Mauro für die sichere und umsichtige Führung durch das Silvrettagebiet!!
Fr 28. März 2025
Gletschertour Saas Fee
28.-30.3.2025: Le Tour – Refuge Albert 1er – Col Supérieur du Tour – Cabane du Trient – Aiguille du Tour – Trient
Da die Wetterprognosen für Freitag und Sonntag gut waren resp. für den Samstag schlecht, entschied Thomas Rose die 3-Tagestour trotzdem durchzuführen.
Freitag, 28.03.2025
gemütliche Anreise zu viert (Thomas Rose, Lukas Epprecht, Christoph Flury, Harald Bégue) nach le Tour mit ÖV. Anschliessend weniger gemütlich den steilen und harten Aufstieg zur Refuge Albert 1er auf 2'702m ü. Meer. Nach 1400 Höhenmeter erreichten wir noch bei schönstem Wetter die Hütte. Aufgrund der schlechten Wetterprognosen vom Samstag waren wir praktisch alleine in der Hütte.
Die neue umgebaute Hütte wusste mit architektonischen Besonderheiten, wie Schwarz gestrichenen Wände und Decken sowie mit grosszügigem Sofa zu überraschen. Auch das Abendessen war aussergewöhnlich: Couscous mit Tajine (Lammeintopf).
Samstag, 29.03.2025
Ausschlafen bis 07.30 Uhr und gemütliches Morgenessen, bevor es in das Schneegestöber Richtung Col Superieur du Tour auf 3'288 m ü. Meer ging. Die Sicht war zeitweise bei Null, lockerte jedoch ab und zu auf, so dass der Steile Übergang ohne Umwege gefunden wurde. Das letzte Stück musste mit Steigeisen zurückgelegt werden. Durch den Nebel wurde eine Mystische Atmosphäre geschaffen, auch schlechtes Wetter hat seinen Reiz. Vom Col weiter über das Plateau du Trient und Schlussaufstieg zur Cabane du Trient 3'169 m ü. Meer. Auch diese Hütte wusste mit einem schönen in Holz gehaltenem Innenausbau und einem feinen Nachtessen zu gefallen.
Sonntag, 30.03.2025
Frühes Aufstehen bei schönsten Wetter, Abfahrt mit Stirnlampe auf das Plateau du Trient und weiter zum Aiguilles du Tour 3'540m ü. Meer welcher frisch mit Schnee überzuckert präsentierte. Aus Zeitgründen mussten wir leider die letzten 50m, welche Technisch anspruchsvoller waren und mit Seilsicherung bewältigt werden müssten auslassen, da das Postauto in Trient nur zweimal täglich fährt. So machten wir uns für die lange Abfahrt nach Trient 1'300 m ü. M. bereit. Die Schneeverhältnisse waren okay und es konnte bis nach Trient mit den Skiern teils abenteuerlich über Bäche und Wanderwege abgefahren werden. Anschliessend Rückreise mit Bus und Bahn.
Fazit: Zwei Tage mit schönem, ein Tag mit mieslichem Wetter (2+1). Wunderschöne Landschaften, welche für uns unbekannt waren, schöne Hütten, gutes Essen, anstrengende Aufstiege. Es hat sich gelohnt!
Sa 15. März 2025
Piz Cavradi via Piz Nurschalas
Nach einigen Absagen fuhren wir zu zweit nach früher Abfahrt in Olten mit Franks Bus nach Andermatt. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Zug, gings um Punkt 8 Uhr los vom Oberalppass Richtung Pazolastock.
Bei schönstem Wetter und hartem Schnee ging es zügig vorwärts. Um 9:45 standen wir schon auf unserem ersten Gipfel, dem Pazolastock. Wir genossen die Aussicht und freuten uns auf die erste Abfahrt. Der Schnee war oben noch hart, doch im Verlauf der Abfahrt weichte er auf und ermöglichte uns tolle Schwünge. In der Ebene unten angekommen, ging es auch schon ans Anfellen.
Dabei bemerkte Frank, oh schreck! Sein Board ist gebrochen! Die Carbonschicht eines seiner drei Splitboardteile hat oberhalb der Bindung einen klaren Bruch erlitten. Es muss im harten Teil der Abfahrt passiert sein. Zum Glück waren Belag und Kante noch in Ordnung und die Fortsetzung der Tour war möglich. Um uns von dem Schock zu erholen, machten wir nach einem kurzen Aufstieg bei der Maighelshütte Pause und genossen die warmen Temperaturen bei Kaffee und Most.
Nach dieser Stärkung ging es dann weiter zum zweiten Gipfel, dem Piz Cavradi. Danach ging es in die Abfahrt und in tollem Sulzschnee weiter nach Tschamut.
Trotz allem eine grossartige Tour bei schönstem Wetter! Vielen Dank an Frank für den Fahrdienst und die souveräne Tourenleitung.
So 9. März 2025
35J Jubiläum: Geführte Schneeschuhwanderung
Jubiläumsfest 35 Jahre Skihütte Elm / Sonntag, 9. März 2025
Seit 35 Jahren wird die Skihütte Elm im Winterhalbjahr vom SAC Olten gemietet.
Klaus Jäggi war Entdecker und Initiant der Skihütte, auch Hüttenchef von 1990 bis 2000. Die damalige, sehr einfache Einrichtung wurde von Christoph Bläsi (Hüttenchef 2001/2006) und vor allem von Fredy Huser (Hüttenchef 2007/2020) nach und nach «modernisiert». Viele Freiwillige haben in diesen 35 Jahren beim Einrichten und an den traditionellen Holzerweekends mitgeholfen.
Am Jubiläumsfesttag schien zwar die Sonne, aber der Föhn blies recht kalt. Ueli holte uns bei der Mittelstation der Sportbahnen Elm ab und führte uns auf dem dahinschmelzenden Schnee zur Skihütte auf der Alp Oberempächli. Thomas und Leonie, Hüttenteam seit 2021, verwöhnten uns in der warmen Wohnküche mit einem Apéro, mit Suppe und Wurst und vor der Heimkehr mit einem Zvieriplättli. Eine Hüttenführung, ein Quiz und gute Gespräche rundeten den Festtag ab.
Herzlichen Dank für’s Mitfeiern und allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz an diesem Wochenende und unter dem Jahr. Thomas und Leonie, besonders an euch ein grosses Dankeschön und weiterhin viel Freude und Erfolg mit dem «Elmerhüttli»!
Markus Kissling
So 9. März 2025
Skihüttli Elm 35J Jubiläumsfeier
Jubiläumsfest 35 Jahre Skihütte Elm / Sonntag, 9. März 2025
Seit 35 Jahren wird die Skihütte Elm im Winterhalbjahr vom SAC Olten gemietet.
Klaus Jäggi war Entdecker und Initiant der Skihütte, auch Hüttenchef von 1990 bis 2000. Die damalige, sehr einfache Einrichtung wurde von Christoph Bläsi (Hüttenchef 2001/2006) und vor allem von Fredy Huser (Hüttenchef 2007/2020) nach und nach «modernisiert». Viele Freiwillige haben in diesen 35 Jahren beim Einrichten und an den traditionellen Holzerweekends mitgeholfen.
Am Jubiläumsfesttag schien zwar die Sonne, aber der Föhn blies recht kalt. Ueli holte uns bei der Mittelstation der Sportbahnen Elm ab und führte uns auf dem dahinschmelzenden Schnee zur Skihütte auf der Alp Oberempächli. Thomas und Leonie, Hüttenteam seit 2021, verwöhnten uns in der warmen Wohnküche mit einem Apéro, mit Suppe und Wurst und vor der Heimkehr mit einem Zvieriplättli. Eine Hüttenführung, ein Quiz und gute Gespräche rundeten den Festtag ab.
Herzlichen Dank für’s Mitfeiern und allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz an diesem Wochenende und unter dem Jahr. Thomas und Leonie, besonders an euch ein grosses Dankeschön und weiterhin viel Freude und Erfolg mit dem «Elmerhüttli»!
Markus Kissling
