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Trimmelbachfälle - Wengen

Tour Trümmelbach-Wengen, 7.August 2025 ,
Tourleitung Rita Büchel, 16 TeilnehmerInnen
+1018 Hm -565 Hm / 4.1 h

Trümmelbach oder Trimmelbach?

Wir wissen es jetzt: Beides ist richtig! Die Bezeichnung unserer Tour vom 7. August war also kein Schreibfehler! Woher die beiden Begriffe stammen? Auf einer Webseite fand ich die Erklärung, dass es mit dem Wort Trommel zusammenhänge, da das Tosen der Wasserfälle teilweise wie ein Trommeln zu hören sei! Doch nun von Anfang an:
15 Wanderfreudige hatten sich entschieden, die anspruchsvolle Tour im Lauterbrunnental am 7. August unter der Leitung von Rita Büchel zu unternehmen. Eine gute Entscheidung, es war ja auch stabiles Sommerwetter angesagt!
Die Hinreise (7.29 – 9.42 Uhr) verlief ohne Probleme, obwohl sehr viele Touristen ab Interlaken Ost das gleiche Ziel hatten. Wir waren erstaunt, dass das Bahnpersonal es im Griff hatte, die reservierten Plätze (auch auf der Rückreise) immer für uns frei zu halten.
Nach dem KaGi mit einem selten grossen und leckeren Gipfeli im Trümmelbach Café brachen wir um 10.30 auf. Schon nach wenigen Schritten kamen wir am tosenden Wasserfall vorbei, und dann begann der steile Aufstieg auf dem Zickzackweg im schattigen Schwandwald. Gut, hatte es bei ausgesetzten, steil abfallenden und manchmal auch glitschigen Stellen Haltekabel! Nach einer Stunde hatten wir bereits die Höhe von ca. 1060 m erreicht, wo wir eine Pause machten und herrliche Aussicht ins Lauterbrunnental und auf viele Gipfel hatten.
Nach einem kurzen Abstieg und der Überquerung der Brücke über den Trimmelbach mit einem Blick in die ganz tiefe und enge Schlucht, folgte der weitere Aufstieg, oft immer noch im kühlenden Schatten. Immer wieder war der Blick frei auf die sehr nahe scheinende Jungfrau, das Silberhorn, den Giessen- und Guggigletscher usw., die im blauen Himmel mit ihrem Weiss einen grandiosen Anblick boten. Die meisten Höhenmeter hatten wir nun geschafft und konnten einen ausgiebigen Mittagshalt geniessen. Nach der Abzweigung Stalden (1664) folgte der Abstieg, wiederum durch den kühlenden Wald. Beim Hasenbach konnte, wer wollte, noch die Arme kühlen am ganz kleinen Wasserfall. Weiter ging’s zum Staubbachbänkli. Wie für eine Vorführung konnten wir auf hintereinander aufgestellten Bänken Platz nehmen und «fernsehen» !(Sorry, ich meine in der Ferne auf der anderen Talseite den Staubbachfall sehen.). Gerne hätten wir ein wenig kühlenden Wasserstaub gespürt, denn es wurde mit dem Abstieg zunehmend heisser und wir waren nun nicht mehr im Wald. Das letzte Wegstück zog sich noch hin. Aber wir genossen dann umso mehr den Schlusstrunk im schattigen Garten des Hotels/Restaurant Falken in Wengen. Zu unserer Überraschung verkündete Ueli Widmer, dass er gerade Geburtstag gefeiert habe und deshalb die erste Getränkerunde übernehme. Vielen Dank, Ueli!
Bei der Rückreise verlief wieder alles nach Plan und wir erreichten um 20 Uhr Olten mit wunderschönen Eindrücken von diesem Tag. Herzlichen Dank, Rita, für diese tolle Tour, deine angenehme Führung und perfekte Planung, auch mit genügend Zeit für Pausen.

Autor: Thomas von Arx