Tourenberichte
ACHTUNG: Wenn ein Bericht in den Clubmitteilungen erscheinen soll, muss unbedingt das Formular "Tourenbericht vollständig ausgefüllt und via die Bereichsverantwortlichen an tourenberichte@sac-olten.ch gemailt werden.
Soll jedoch ein Bericht nur auf der Webseite erscheinen, genügt der Bericht auf Seite 3, zusammen mit den Fotos, an die jeweiligen Tourenleitenden zu senden, welche dann das Hochladen auf die Website übernehmen.
Mo 5. Okt. 2026
23. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Platte um Platte…, Panel um Panel…, Latte um Latte….
Das Verlegen der Terrassenplatten erfordert Geschicklichkeit! Die zu belegende Fläche ist gross, aber das Ziel kommt näher! (Bilder 1+2)
Auf dem Dach sind die Panels für die PV-Anlage gestapelt und bereit zum Montieren. Diese Arbeit erfordert in jeder Hinsicht grosse Sorgfalt. Ausrutscher auf dem Dach wären verheerend. Das Material muss trocken, eisfrei und sauber sein, denn die satinierte Glas-Oberfläche kann schnell Kratzer erhalten. (Bild 3)
Die neue Fassade bedeckt mehr und mehr die Unterkonstruktion und lässt das zukünftige Aussehen erkennen. Die Fensterläden vervollkommnen die neue Ansicht. (Bilder 4-7)
Do 1. Okt. 2026
Im Schaffhauser Blauburgunderland
Hergott lass es endlich regnen - aber nicht am Donnerstag! Somit war die Abmachung getroffen und trotz der zeitweise dunklen Wolken blieb der Regenschutz im Rucksack. Beim Betrachten des Rheinfalls kamen einem fast die Tränen, so ein trauriges Rinnsal. In Trasadingen starteten wir unsere Tour durch die Klettgauer Rebberge. Wir entdeckten kahle Rebstöcke, dies war kein normaler Rückschnitt, sondern parat gemacht zum ausgegraben. Der Weinkonsum gehe jährlich massiv zurück, sodass auch die Anbaufläche verringert werden muss. Oberhalb von Hallau, mit dem Blick auf die Bergkirche St. Moritz, zweigten wir zum Räbhüsli Mündert der Familie Neukomm ab. Dort wurden wir mit einem feinen Souvignier gris und Gewürztraminer begrüsst. Heisshungrig machten wir uns über die Herbstschüblig mit Kartoffel- und Rüeblisalat her. Zum Dessert offerierten uns die Gastgeber Wyguetzli und Pfirsichkuchen, die Früchte stammten aus dem Rebberg. Wir erfuhren einiges über unsere innovative Weinbaufamilie, mehr unter www.weingut-neukomm.ch. Mit einem Schlussspurt über Felder und Wiesen erreichten wir auf der Siblinger Höhe einen früheren Bus uns somit war auch der Schlusstrunk in Schaffhausen gesichert.
Autorin: Therese Däster
Mi 30. Sept. 2026
Aabeberg
Zehn Seniorinnen und Senioren entstiegen im Dorf Kiental dem Postauto und liessen sich`s beim Beck Ällig bei KaWe (Kaffee und Weggli) wohl sein. Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Spiggengrund, einem anfangs schluchtartigen Seitental des Kientals. Eindrücklich waren die Tiefblicke hinunter zum wilden Spiggenbach. Dieser bemühte sich trotz wenig Wasser etwas zu rauschen. Bei der inneri alti Weid wurde der Bach überquert und nun gings aufwärts, die 1100 Höhenmeter wollten schliesslich bewältigt werden. Auf der Alp Mittelberg war Mittagsrast. Ein freundliches Anfragen bei der Sennerin genügte und wir durften uns am grossen Tisch bei der Hütte niederlassen. Gestärkt ging es nun auf zum Gipfelsturm. Mächtig stand die Blüemlisalp vor uns und rundherum wurden die Gipfel benannt. Gspaltenhorn, Wilde Frau, Hohtürli, Gamchilücke, und so weiter. Auf dem Schilthorn war sogar das Drehrestaurant «Piz Gloria» erkennbar. Staunen liess uns auch, wie weit hinauf in diesem Talkessel Alpwirtschaft betrieben wird. Man hat den Eindruck, dass hier jeder Grasfleck genutzt wird. Nach ausgiebig genossener Rast und Aussicht mussten wir natürlich auch wieder runter. Das verlangte anfangs Kozentration und sicheres gehen. Aber der geschnitzte Berggeist am Weg hatte ein wachsames Auge auf uns und alle kamen gut hinab. Den Schlusstrunk hielten wir im Naturfreundehaus «Golderli» bei Dani Bösch, dem ehemaligen Koch der Weissmieshütte und labten uns an den feinen Mandelgipfeln und Schokoladekuchen die uns zu den Getränken gereicht wurden. Dann wurde es Zeit für die Heimfahrt. Es glich fast einem klassischen Ballett, mit welchen Pirouetten der Chauffeur die steilen Kurven meisterte. Begleitet von lustigen Kommentaren erreichten wir Tschingel und den Bahnhof Reichenbach. Der Rest der Reise in den Zügen war dann eher gedrängt. Ganz herzlichen Dank noch einmal an Erika für diese vielseitige und recht anspruchsvolle Tour.
Autor: Ueli Wiedmer, Fotos: Sepp Schuler
Mo 28. Sept. 2026
22. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Terrassenboden, Innenausbau
Beim Terrassenboden können jetzt bereits die Platten gelegt werden (Bilder 1-3).
Auch im Innern wird fleissig die Arbeit an Decken und Wänden vorangetrieben.
Unterkonstruktionen, Lattenroste, Dämmungen, Ständerkonstruktionen aller Innenwände, Beplankungen mit Dreischichtplatten etc. sind Arbeiten, die fertiggestellt sein müssen, damit später die Gipserarbeiten in Angriff genommen werden können (Bilder 4-8).
Do 24. Sept. 2026
Höhenwanderung Walenpfad
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Mo 21. Sept. 2026
21. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Durchbruch innen, Abbruch aussen, Leitungsbau
Der Drucklufthammer ist immer noch gefragt für weitere Mauerdurchbrüche. Um den Vibrationen standhalten zu können, ist Kraft gefordert. Unverzichtbar sind bei dieser Arbeit eine Schutzbrille und ein zuverlässiger Gehörschutz, denn dieses Gerät gehört zu einem der lautesten im Hoch-und Tiefbau.
Durch das Fenster zeigt sich der Arbeitsplatz beim Hüttenzugang.
Leitungsbau ist in Arbeit und der Abbruch der alten Wippe, welche im Steinhaufen kaum mehr zu erkennen ist.
Do 17. Sept. 2026
Grillplausch Waldhütte Gunzgen
Mo 14. Sept. 2026
20. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Terrasse, Statik im Innenraum, Fensterfutter
Die Terrasse soll möglichst fertiggestellt werden, solange die Temperaturen Aussenarbeiten noch zulassen, also vor dem Frost! Bereits sind einige Ladungen Füllmaterial verteilt worden im Terrassenbereich (Bild 1 und 2).
Statische Massnahmen sind eminent wichtig für die zukünftige Sicherheit! Dafür werden Stahlträger und Stützen eingesetzt und Balken montiert.
Viele Vorbereitungen laufen, um später die Innenwandkonstruktionen zu erstellen und den Treppenwechsel in Angriff nehmen zu können (Bilder 3-6).
Bei den Fenstern sind die frisch eingesetzten Fensterfutter erkennbar (Bilder 7 und 8).
So 13. Sept. 2026
Wannelen - Klausenpass - Bisistal
Bericht im Telegramm-Stil (Jürg Schlegel)
Routenkarten und Kennzahlen aus SchweizMobil: siehe erste zwei Bilder
Sonntag, 13. September:
Busfahrt ab Altdorf, am autofreien “Velotag” (https://klausen-monument.ch/) nur bis Unterschächen Dorf, also 20 Min. zu Fuss bis zur Talstation Wannelen. Im 5er-Kistli und 4er-Kabine zur Alp Wannelen (akurat 9 sind wir ja! Das Beizlein ist geschlossen, hübsche Hütten, eine Herde prächtiger Grauziegen mit stattlichem Bock “Capra Grigia” https://www.capragrigia.ch/).
Aufstieg zum Kreuz bei P.1876 – Wanneler Butzli (urnerdeutsch für: Mulde/Kessel) – Chulm (Mittagsrast, die drei männlichen TN machen Abstecher zum “Gipfel” P.2167; kreisende Schwarzmilane) – unter der “Steinplangge” durch (Blockschutt) zum Bach/Moor bei der Oberalp (immer wieder Silberdisteln und das Blau des Gefransten Enzian) – steil über den Chammlitritt nach Chammli (eindrückliche Karrenfelder mit ausgewaschenen Kalk-Skulpturen) – Klausenpass (Betrieb wegen Velotag, Kapelle mit Christophorus-Altarfenster; Ausblick auf Urnerboden, Ortstock bis Spitzmeilen und Gross Kärpf) – Abstieg auf altem Saumpfad zum 2019-2021 neu erbauten Hotel Klausenpass (Übernachtung im Massenlager der hölzernen Dépendance; https://www.hotel-klausenpass.ch/).
Montag, 14. September:
Frühstück nach regnerischer Nacht, Abmarsch um 9 Uhr bei Nieselregen und teils Nebel:
Aufstieg durchs “Balmer Butzli” (Bedeutung siehe oben) zum windigen Balmer Grätli, über dieses sowie zwei (eindrückliche!) Felstürme im südexponierten Steilhang umgehend nach Westen zur Ruosalper Chulm (2177m ü.M.; historischer Viehtriebweg und jahrhundertealte Verbindung ins Bisistal) – zuerst im Nebel mit einem kleinen, unbeabsichtigten Umweg durch die ausgedehnte Ruosalp (Korporation und Kantonsgebiet von Uri, im hintersten Tal der Muota; etwa 20m unter uns fliegen plötzlich zwei Schneehühner auf, weissflügelig im Sommerkleid; unterwegs Mittagsrast, mit Blick auf die mit Strasse und Tunnel erschlossene, weil “gefangene” Alp Oberstafel), hinunter zum Ruosalper Bach (hier verlässt uns ein TN, um zur Glattalphütte SAC aufzusteigen) – kurzer Aufstieg zum Waldisee (mit “fakultativem” Fussbad; entgegen einer falschen Angabe der KI auf Google ein künstlicher See, bestätigt durch die “Zeitreise” von Swisstopo: https://www.ebs.swiss/produktion/ausgleichsbecken/) – Höhenweg und Abstieg zur Talstrasse, dieser entlang nach Schwarzenbach, mit hübscher Kapelle und Restaurant (gemütlicher Schlusstrunk auf der Terrasse, Ankunft eines Glarner Cars). Busfahrt durch das lange Bisis- und Muotatal, mit Umsteigen im Dorf Muotathal, bis Bahnhof Arth-Goldau, Zug nach Luzern – Olten (an 19:10h).
Fazit und Dank
Diese landschaftlich ebenso schöne wie abwechslungsreiche, aber auch kulturell und historisch interessante Tour hat Erika ausgedacht, organisiert und umsichtig geleitet. Dir ein ganz herzliches Dankeschön, Erika!
Fotos von Sepp Schuler und Jürg Schlegel
Do 10. Sept. 2026
Regitzer Spitz
Die Wanderung zum Regitzer Spitz wurde zu einer solchen von Fischenthal nach Wald ZH
Um kurz vor sieben ging die Fahrt in Olten los, mit Ziel auf den Regitzer Spitz (Fläscherberg). Dann kam die Nachricht, dass es ab Zürich nicht mehr weitergeht. Fahrleitungsstörung bis ca. 12:00 Uhr. Alternative Verbindungen waren nicht akzeptabel, da wir dann zu spät gestartet wären. Jürg schlug zur Alternative eine Wanderung im Tösstal vor. Den Vorschlag nahmen alle gerne an. Jeder löste sein neues Ticket und nahm das KaGi im Bahnhof Zürich ein. Kurz nach Acht machten wir uns auf den Weg über Rüti ZH nach Fischenthal. Um halb zehn konnten wir starten. Es ging teilweise steil hoch und viel durch den Wald. Es gab aber auch Strecken mit schöner Sicht, die nur von den Wolken getrübt wurde. Kurz vor dem Bachtel ging es noch über eine Treppe 77 Meter höher auf 1116m. Wer jetzt noch nicht genug hatte, erklimmte den Bachtelturm mit seinen 75 Metern, die Aussichtsplattform war schon nach 166 Treppenstufen und 30 hm erreicht. Was man von hier aus alles sehen könnte bei schöner Fernsicht war beschrieben, doch wir gaben uns mit der näheren Umgebung zufrieden. Der schöne Picknickplatz lud zur Mittagsrast ein. So liess es sich leicht verschmerzen, dass das Restaurant Ruhetag hatte. Von hier aus ging es wieder steil runter auf 603 m nach Wald. Wir kamen am Bachtelspalt vorbei. Es handelt sich um eine 50 m lange und 8 m hohe Nagelfluhspalte. Jürg hielt hier noch eine Überraschung für uns bereit. Mittels eines kurzen Umweges nahmen wir die Herausforderung an. Wer passt durch den Spalt von 40 cm? Fast alle haben es geschafft, auch wenn es etwas klemmte und der Bauch eingezogen werden musste. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir Wald zum Schlusstrunk. In einer Konditorei mussten die Kalorien wieder zugefügt werden, welche auf der 12,7 km langen Tour (561 m hoch und 679 m runter) verbraucht worden waren.
Die Rückreise nach Olten klappte problemlos. Wir danken Eva für die schwierige, herausfordernde Organisation der Reise und Jürg für die wunderschöne Alternative im Tösstal.
Bericht: Monika Spahr
Mo 7. Sept. 2026
19. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Drei Phasen der Hütte, «blaue Hütte», Sitzbank, Ausfugen, ein kurzer Blick in die Hütte
Bild 1: Am unteren Bildrand ist der schräge braune Holzbalken zu sehen: Ein Dachkonstruktionszeuge aus der Phase 1 der Hütte.
Zwischen den Balken fällt der Blick auf einen Überrest des gemauerten Dachfirsts aus Phase 2.
Bild 2: Der Blick durch die noch vorhandenen Fenster zeigt die neu eingesetzten Fenster von Phase 3.
Das momentane Blau der Hütte belebt das Bild. Doch die blaue Dampfsperre ist nur ein wichtiger Zwischenschritt und wird der Holzfassade weichen müssen. Inzwischen gehen die Arbeiten auf dem Dach und an der Bruchsteinmauer voran. Die Sitzbank, die direkt an die Bruchsteinmauer anschliesst, ist auch erstellt.
Die Arbeiter zeigen nun gerade geduldigen Einsatz mit dem Ausfugen der Bruchsteinmauer. Von Hand, wie ein Patissier, füllen sie mit Pflaster in Spritzsäcken Fuge um Fuge…
Ja, wer sich in die Hütte begibt, findet da weder Küche noch Stuhl… Auch hier wird hart gearbeitet. Zum Teil müssen Balken eingesetzt werden. Da sind Teleskopstützen wichtige Hilfsmittel.
Sa 5. Sept. 2026
Wanderwoche Arosa
Wanderwoche Arosa
5.-12. September 2026
Bei Ankunft werden wir begrüsst mit der Aroser Sonne und dem Oltimer-Rennen Litzirüti-Arosa, das dieses Wochenende stattfindet. Die ersten Eindrücke machen wir mit dem Spaziergang ab Innerarosa. Das Hotel Altein bietet alles, schöne und saubere Unterkunft, gutes Essen und freundliches Personal, nicht zu vergessen der wunderbare Wellnessbereich. Schwellisee und Aelplisee im Gebiet Hörnli sind die Ziele des nächsten Tages. Der Aelplisee auf 2155 m ist ausgetrocknet, eine Herde Schafe überquert gerade den See. Der Schwellisee auf 1930 m hat Wasser und die Plessur, welche von der Region Aelplisee kommt, fliesst nach Litzirüti-Langwies und durch das Schanfigg; in Chur mündet sie in den Rhein. Auf dem Eichhörnliweg Arosa-Maran sind die dunkelbraunen Hörnchen sehr zutraulich und lassen sich von Hand füttern. Die Fahrt mit der Gondel auf das Weisshorn ist fantastisch, ebenso die Aussicht oben. Im Restaurant ist eine 360 Grad Panoramatafel angebracht mit den Namen aller Berge und Spitzen. Das kleine Bergkirchli und das Heimatmuseum in Innerarosa besuchen wir auf dem Rückweg. Beide sind sehenswert. Im Welschtobel ist der Bach nur noch ein Rinnsal, der kleine Wasserfall weiter oben hat aber noch Wasser. Drei Frauen steigen weiter Richtung Alteiner Wasserfall und sind begeistert. Eine schöne Schweizer Familien Feuerstelle lädt zum Rasten ein, bevor der Weg nach Litzirüti absteigt. Unterwegs sehen wir noch Ueberreste der alten Staumauer und des Kraftwerks. Am Mittwoch ist Schlechtwetter angesagt, fünf Frauen reisen nach Chur zum Lädele. Die andern wandern ab Litzirüti nach Langwies und müssen sich etwas gedulden, bis die RhB über den Viadukt fährt, um das beste Foto schiessen zu können. Im Restaurant Edelweiss in Langwies lassen wir es uns gut gehen. Vor der Heimreise besuchen wir das Viadukt-Museum beim Bahnhof Langwies, welches den Bau des Viadukts zeigt, welcher 1914 eröffnet wurde. Der angekündigte Regen kommt erst am Nachmittag. Nebelverhangen ist Arosa am folgenden Morgen. Heutiges Ziel ist das Hörnli. Auf interessantem Weg am Camping und Müliboden vorbei erreichen wir die Talstation der Hörnlibahn. Oben angekommen auf 2512 m schauen wir auf das Nebelmeer und die mit Nebelschwaden umhüllten Berge. Die Crew in der Hörnlihütte hat auf uns gewartet, jetzt gibt es Arbeit. Die Hörnlibahn wird nächstes Jahr grösser gebaut und im Dezember 2028 wieder eröffnet. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Kehr zur Sennerei Maran und decken uns mit herrlichem Käse für zu Hause ein. Die Ochsenalp ab Prätschli über Rot Tritt kann begeistern. Der Aufenthalt auf der sehr schön dekorierten Alp mit den überaus freundlichen Frauen im Service ist ein schöner Abschluss, welche ein paar Frauen mit dem Rückweg über Scheidegg noch toppen. Alles in Allem eine schöne Wanderwoche, ohne Stress und mit viel Rücksichtnahme seites der Leitung. Der Wanderleiterin Ingrid wird herzlich gedankt am Schlussapéro im Panoramarestaurant des Hotel Altein.
Bericht: Ingrid Heimgartner
Fr 4. Sept. 2026
Alpinwanderung Chrinnenhorn 2741 m
Grossartige, aber recht anspruchsvolle Alpinwanderung (T4), exponierter Hüttenweg; Übernachtung in der schön gelegenen, aber stark belegten Glecksteinhütte; tolle Ausblicke (wenn auch mit enorm geschwundenem Oberem Grindelwaldgletscher); alle sechs Teilnehmer/innen waren glücklich mit der Führung von Jörg Bitterli: vielen herzlichen Dank!
Fr 4. Sept. 2026
Kletterklassiker Engelhörner (Warteliste)
Kletterklassiker: Wenn die Engel zu den Hörnern rufen
Wieder einmal riefen Alex und Daniel zu den Kletterklassikern – und wir konnten natürlich nicht widerstehen.
Freitag ging’s bei Sommerhitze erst zur Engelhornhütte und dann, ganz klassisch, in die südwestseitige Route «Schneewittchen»: 6a-Platten, 1a-Absicherung und ein paar Stellen, an denen man sich notfalls über die Haken ziehen konnte. 😉
Samstag wollten wir früh zur Kingspitz-Nordostwand. Das Wetter hatte allerdings andere Pläne. Also Plan B: «Haslizwerg» am Rosenlauistock, verlängert auf den Tannenspitz über die Westkante – inklusive 50 m überhängendem Abseilen. Auch nicht schlecht!
Sonntag dann noch früher raus und endlich zum Klassiker an der Kingspitz. Nach alpinem Zustieg über 3er-Kamine und brüchige Bänder starteten wir hinter einer eher gemütlichen Seilschaft mit ausgeprägten Kommunikationsproblemen. 😁
20 spektakuläre, abwechslungsreiche, teilweise glatte und nie übermässig gut gesicherte Seillängen später: Sonne, Gipfelglück!
Dann noch drei Stunden wildes T5/T6-Abklettern und mehrfaches Gruppen-Abseilen. Zurück zur Hütte, packen, stärken – und ab zum Auto.
Pünktlich zur Dunkelheit um 20 Uhr waren wir dort. Knapp 14 Stunden nach dem Start.
Ausgiebiger wurde wohl noch kein Klassiker-Wochenende genutzt. ;-)
Do 3. Sept. 2026
Bürgenstock - Seewligrat - Stansstaad
3. September 2026
Bürgenstock-Seewligrat-Seewli (Stansstaad)
15 Unentwegte nahmen bei Prachtswetter und mässiger Hitze an dieser als einfach ausgeschriebenen Genusstour teil, die via Luzern (KaGi im See-Bistro) mit dem Resort-Shuttle nach Kehrsiten und der dortigen Standseilbahn auf den Bürgenstock führte. Schon dort war die Aussicht überwältigend, sie hat sich im Verlauf der U-förmigen Umrundung der imposanten Hotelstadt durch immer neue Ansichten der verschiedenen Abschnitte des Vierwaldstättersees in den vier Himmelsrichtungen noch gesteigert und kulminierte zuletzt beim Abstieg vom Seewligrat mit dem Blick auf den Alpnacher- und den Sarnersee. Sogar der Mönch blinzelte uns von jenseits des Brünig zu. Ueli Zwahlen hat diese Tour zeitlich und punkto Routenwahl trefflich rekognosziert und realisiert. Es gab genügend Trinkhalte, einen prächtigen Platz für die Mittagspause mit einem gigantischen Hexenring brauner zartfleischigen Röhrlinge, die als Butterpilze identifiziert wurden. Diejenigen, die solche für ein abendliches Pilzgericht einsammelten, leben immer noch. Während der Weg bis zu Pt 952 des Seewligrates mit dem versprochen T1 korrelierte, war der Abstieg unvermutet rot-weiss bezeichnet und der schmale Jägerweg unterhalb und parallel zu einer langen Fluh happig und für einige Knieklapprige eine existentielle Prüfung. Nach einer nervenberuhigenden geistigen Einkehr vor einer Lourdes-Grotte half uns dann das Postauto ab Seewli ob Stansstaad dabei, unsere Kniee um 400 HM zu entlasten. In Stansstaad bestiegen wir wiederum das Schiff bis Luzern, wo die Zeit reichte, den Schlusstrunk am See zu geniessen.
Ueli, herzlichen Dank für die abwechslungsreiche und unvergessliche Tour
Autor: Andreas Burckhardt, Fotos Sepp Schuler
Mo 31. Aug. 2026
18. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Materialentsorgung, Spenglerarbeiten, Natursteinmauer samt neuen Fenstern, Wippenschacht
Ja, immer wieder stapelt sich Abbruchmaterial vor der Hütte, abflugbereit zum «Sandig Bodu».
Auf dem Dach sind die Spenglerarbeiten in vollem Gange. Die Dachrinne und der Schneefang sind montiert.
Die Natursteinmauer an der Fassade ist sehr fortgeschritten. Zu beachten ist die senkrechte Steinlage bei den Fensterstürzen, die bis zum völligen Austrocknen noch abgestützt werden muss. Die neuen Fenster mit ihren dunklen Rahmen sind montiert.
Bereits vor einigen Wochen hatten Fronarbeiter beim alten Wippenschacht Steine abgetragen. Der neue Wippenschacht ist näher bei der Hütte vorgesehen. Die Baugrube wird schrittweise vorbereitet für den neuen Wippenschacht.
Do 27. Aug. 2026
Stoos - Chlingenstock Bergwanderung
Bergwanderung vom Do 27.08.2026
Stoos-Chlingenstock – Huserstock - Stoos
Tourenleiterin: Rita Büchel
Um 6.15 h traf sich die Gruppe der 14 tapferen Frühaufsteher vor dem Spettacolo. Zug und Bus bringen uns zur Stoosbahn. Diese bringt uns um 8.40 h auf den Stoos. Das Dorf liegt auf einem Hochplateau auf rund 1300 m ü. M. Während der Bergfahrt nehmen wir das wohltuende Grün der Weiden wahr. Die Trockenheit scheint hier weniger extrem zu sein als im Jura. Wir kehren in die Stoos Lodge zu Kaffee und «Gipfeli» ein. Dort werden wir freundlich empfangen. Bald schon starten wir zum Aufstieg auf den Chlingenstock (1935 m.ü.M). Dabei bietet sich uns eine abwechslungsreiche Bergkulisse, obwohl die Sicht durch Saharastaub in der Atmosphäre getrübt ist. Wir bestaunen die Mächtigkeit des Grossen und Kleinen Mythen im Norden und die Innerschweizer Alpen im Süden. Margrit macht uns gelegentlich auf die Bergflora aufmerksam. Es zeigen sich immer wieder Silberdistel, Eisenhut, Studentenröschen usw, die unser Herz erfreuen. Nach 2.15 h Aufstieg erreichen wir den Gipfel. Trotz vielen Touristen, die mit der Sesselbahn den Chlingenstock «besteigen», kann die Mittagsrast gleich neben dem Gipfelkreuz stattfinden. Danach laufen wir auf dem Grat in Richtung Huser Stock. Die zahlreichen Treppenauf- und abstiege erinnern ein bisschen an das1000er-Stägli in Olten. Wegen des immer heftiger aufkommenden Föhns müssen Hüte und Mützen gut gesichert werden, und kurz vor dem Huser Stock entscheidet sich die Gruppe, auf den zweiten Gipfel zu verzichten und den Abstieg über die Alpweiden und via Seeli unter die Füsse zu nehmen. Zurück bei der Stoos Lodge geniessen wir herrlich Erfrischendes und die anregenden Gespräche. Die Rückfahrt nach Olten zieht sich hin bis nach 20 h, da die ÖV-Verbindungen ungünstig sind und eine Störung des öffentlichen Verkehrs dazukommt. Trotz Müdigkeit zeigt sich die Gruppe gutgelaunt und zufrieden. Ein grosser Dank gebührt Rita für die Vorbereitung und die umsichtige Leitung dieser unvergesslichen Tour. Wir kommen gerne wieder mit!
Autorin:Geneviève Frei-Rhein
Mo 24. Aug. 2026
17. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 17 im August 2026
Frondiensteinsätze, Arbeit an der Bruchsteinmauer, Ausbau des Täfers
Die Wochen verrinnen und beinahe hätte ich übersehen, dass inzwischen die Frondiensteinsätze nach der Pause wieder gestartet sind: Fabian Egger arbeitete vom 10.-15. August, Sämi arbeitete vom 17.-21. August und zeitgleich im Einsatz waren Lehrlinge der Firma Gottlieb-Müller AG aus Zofingen (siehe sep. Bericht unten).
Die Arbeit an der Bruchsteinmauer nimmt Form an. Leider waren die mühsam gesammelten Steine für die Auskleidung der Fassade teils nicht geeignet. Da die Zeit vor dem Kälteeinbruch eilt, musste vom örtlichen Steinbruch der Bahnbetriebe eine Ladung Steine zugeführt werden. Immer wieder braucht es Absprachen und Plankonsultationen, so auch bei der Natursteinmauer.
Auch im Innern gehen die Arbeiten voran, auch wenn der Chef der Schreiner, Jörg Zurbriggen, die Achillessehne gerissen hat. Das Täfer wird ausgebaut und stapelt sich erstmal vor der Hütte.
Bericht zur Lehrlingswoche der gottlieb müller ag aus Zofingen
Eine besondere Woche auf der Weissmieshütte für unsere Lernenden
Fünf unserer Maurer-Lernenden durften eine besondere Praxiserfahrung sammeln: Eine Woche lang halfen sie im Rahmen eines freiwilligen Einsatzes bei der Renovation der Weissmieshütte des SAC auf rund 2700 m ü. M. mit.
Von Zofingen ging es mit Zug, Bus und Gondel nach Hohsaas und anschliessend zu Fuss zur Hütte. Der Aufstieg war bei kaltem Wetter für alle eine Herausforderung - einige schafften ihn in rund 20 Minuten, andere liessen sich etwas mehr Zeit.
Vor Ort wurden die Lernenden von Hüttenwart Roberto und Ueli vom SAC herzlich begrüsst. Während der Woche erhielten sie spannende Einblicke in Arbeiten, die in unserem normalen Tagesgeschäft sonst kaum vorkommen. Besonders wertvoll war die Mitarbeit beim Erstellen eines Bruchsteinmauerwerks an der Fassade. Aber auch Steinernte und verschiedene Rückbauarbeiten standen auf dem Programm.
Auch neben der Arbeit gab es tolle Erlebnisse für unsere Lernenden: Eisbaden im Bergbach, Steinböcke beobachten, Quarze suchen, Jassen und gemütliches Beisammensein gehörten dazu.
Ein herzliches Dankeschön an Philippe von der Firma Bernser Bau GmbH und an Dominik von der Firma Burn Spezialbau AG für die fachkundige Einführung in die nicht ganz alltäglichen Arbeiten des Maurerhandwerks. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Ueli vom SAC, der diesen besonderen Einsatz ermöglicht hat sowie bei Seraina Hochuli, unserer Berufsbildnerin, für die Begleitung unserer Lernenden während der gesamten Woche. Eine tolle Woche mit wertvollen Erfahrungen, neuen Einblicken und vielen gemeinsamen Erlebnissen!
Seraina Hochuli
Berufsbildnerin
gottlieb müller ag
4800 Zofingen
Mo 17. Aug. 2026
16. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 16 August 2026
Arbeiten vor dem Frost, Ergänzung des alten Dachgiebels
Kaum verabschiedet sich die grosse Wärme, richtet sich der Fokus bereits in Richtung der kommenden kälteren Tage. Für die Hütte in dieser Höhe von 2726 m bedeutet dies: Alle Arbeiten vorantreiben, die jetzt noch vor dem Frost getätigt werden müssen, z.B. der Anschluss der Terrasse an die Hütte, damit danach die Arbeiten an der Bruchsteinmauer der Fassade realisiert werden können, solange noch milde Temperaturen vorherrschen.
Im Dachgeschoss werden die Überreste des alten Dachgiebels weitergezogen und ergänzt bis zur Holzwand.
Sa 15. Aug. 2026
Tourenwoche Saas Almagell
TOURENWOCHE DER SENIORINNEN UND SENIOREN
SAAS ALMAGELL
15. bis 22. August 2026
Die diesjährige Tourenwoche wurde wiederum von Erika Richiger als prima inter pares des Tourenleiterteams mit Walter Büchel, Jürg Schlegel und Thomas von Arx geleitet, sowie von Eva Buschan, welche den administrativen Aufwand wie immer bravoureus meisterte. Täglich - mit Ausnahme eines »Ruhetages« am Donnerstag - wurden 2 - 3 mehr oder weniger anspruchsvolleTouren offeriert, die alle mit Erfolg und unfallfrei abliefen. Die Unterkunft im Hotel Kristall und Saphir war einwandfrei, das Wetter machte auch mit und die kühlen Nächte und mässige Tageswärme waren nach den Hitzeperioden im Unterland äusserst wohltuend. Die 28 Teilnehmer konnten am Schluss zufrieden und dem Leiterteam dankbar auf eine gelungene Woche zurückblicken.
Redaktion: Andreas Burckhardt
Samstag 15. August
Nachdem sich unsere Schar nach der mittäglichen Ankunft im Hotel umgesehen und sich kurz verpflegt hatte, starteten alle Teilnehmer zum ersten und letzten Mal gemeinsam unter der Führung von Walter zur traditionellen Einlauftour am Fuss des durch Carl Zuckmayer bekannt gewordenen Kapellenwegs, der recht schweisstreibend bei 26° Celsius von Saas Grund nach Saas Fee über natürliche Steintreppen durch einen Lärchenwald führt. Erbaut im 18. Jahrhundert wird der Leidensweg Christi in 14 kleinen und einer grossen Kapelle - derjenigen zur hohen Stiege - dargestellt. Nach einer Rast auf dem malerischen Vorplatz verliessen wir den bequemen Weg, um tief in die Schlucht der Feer Vispa zu tauchen und dann durch einen lichten Föhren- und Arvenwald ebenso stotzig wieder bis zum sagenhaften Gasthaus Bodmen anzusteigen, dessen Besuch uns aber verweigert wurde, wartete doch im Hotel bereits der Begrüssungsaperitif auf uns. Die gut zweistündige Wanderung hat uns bestens in die Atmosphäre und die Landschaft im Saasertal eingeführt, Walti sei Dank!
Andreas Burckhardt
Sonntag, 16. August
Bergwanderung Hannig – Gletscherweng – Balmiböden – Saas Fee, 10 km +530m/-1066m 4h
13 Teilnehmer starteten unter der Leitung von Thomas zur ersten Bergwanderung in der Tourenwoche 2026. Von der Hannig Talstation blickten wir auf die Gletscher oberhalb Saas Fee, die sich massiv zurückgebildet haben. Auf der Hannig angekommen gings über den Steinwildpfad in Serpentinen zum Mällig 2700. Steinböcke sahen wir leider keine, dafür hatten wir eine grosse Gletscherkulisse und atemberaubende Aussichten auf das Allalinhorn, den Alphubel, die Mischabelkette und auf der anderen Talseite auf die Weissmiesgruppe und Weissmieshütte. Der Domspitz wurde leider von einer Wolke bedeckt. Auf dem höchsten Punkt Gibidum (2763) gabs eine Trinkpause. Interessant war der steile, teils ausgesetzte Abstieg (rund 1000m) auf steinigem Weg, der sich durch Geröllfelder windete. Dann wanderten wir durch einen flechtenbehangenen, lauschigen Lärchenwald, der sonnig durchflutet wurde, ein richtiger Märchenwald. Der Weg mündete am Schluss in den berühmten Höhenweg von Grächen nach Saas Fee. Nach 4 ½ h Wanderzeit gabs den wohlverdienten Schlusstrunk in Saas Fee. Thomas leitete diese abwechslungsreiche Wanderung sehr umsichtig. Herzlichen Dank.
Ursula Altermatt
3. Wanderung an der Ostflanke des Saasertals
Nach einer kurzen Besprechung vor dem Hotel beginnen wir unter der Leitung von Jürg die heutige Wanderung mit einem moderaten Aufstieg bis zur Brücke über den Wasserfall des Leebachs. Entlang der «Moosgufer-Suone» geht es weiter durch den Wald, unterbrochen mit informativen Erläuterungen von «Profi» Jürg. Der Abstieg nach Saas-Grund erfolgt nach einer kürzeren Pause. Hier verlassen einige Kameradinnen die Gruppe und fahren zurück ins Hotel. Der verbliebene Rest der Wander/Innen wanderte weiter talabwärts, besichtigten den alten Weiler Bidermatten und erfreuten sich an der barocken Rundkirche in Saas-Balen. Rundum ist frau/man zufrieden, eine wunderschöne «Sonntags-Wanderung» erlebt zu haben.
Silvia Widmer-Plüss
Montag, 17. August
Bergwanderung Plattjen-Saas Fee
Direkt am Berghang gegenüber dem Hotel beginnt unter der Leitung von Erika unsere Wanderung. Der steile Wanderweg Richtung Rufibodma - Plattjen ist wenig begangen, birgt Ruhe und lässt uns eintauchen in einen malerischen Lärchenwald. Dieser lichtet sich hin und wieder und das Sonnenlicht betont die verschiedenen Grüntöne der Stauden. Beeren gibt es noch viele. Die Alpenrosen hingegen sind verblüht. Erika schwärmt von den Blumen und Farben, die sie auf einer früheren Wanderung an dieser Stelle angetroffen hat. Weiter oben bestaunen wir knorrige, vom Alter oder von Wetterkapriolen gezeichnete Arven sowie mächtige Felsblöcke, die sich wohl vor sehr langer Zeit von den weit oben sichtbaren Felshängen gelöst haben. Unterwegs entdecken wir Gämsen – sie sind willkommene Fotomotive! Wir kommen nahe zur Waldgrenze und der Weg wird etwas steiniger. Saas-Almagell ist weit unten im Tal sichtbar. Auf der gegenüberliegenden Seite erkennen wir die Almageller Alp und die Panoramawege, die sich als feine Streifen entlang der Berghänge abzeichnen. Wir erreichen die Bergflanke auf 2260 m Höhe und wandern weiter in Richtung Plattjen. Hinter Plattjen erhebt sich das 3000 m hohe Mittaghorn. Unsere Picknickpause fällt kurz aus. Dunkle Wolken ziehen auf und schon bald beginnt es zu regnen. So macht sich eine wetterfest und farbenfroh gekleidete Wandergruppe zügig auf den Weg durch Wiese und Wald hinunter ins Tal. Regen! Eine willkommene Abwechslung nach den vielen Hitzetagen! Vor Saas-Fee teilt sich die Gruppe auf. Einige besuchen die Gletschergrotte hinter Saas-Fee. Nein, das ist keine kalte Eisgrotte, sondern ein gemütliches Restaurant. Die anderen wählen den einer Suone folgenden, direkten Weg ins Dorf. - Ein grosser Dank gebührt Erika für die Organisation wie auch Leitung dieser wunderschönen und herrlich aussichtsreichen Wanderung!
Regina Hess
Bergwanderung Saas Grund - Alp Trift
Unsere Tour unter der Leitung von Walter begann mit der Fahrt im Postbus nach Saas Grund Post. Hier startete die Wanderung über schmale Wege durch das Dorf, bis der Wanderweg nahe der Seilbahn Richtung Trift begann. Wir wanderten durch den Lärchenwald, ohne von Bikern gestört zu werden, der Triftalp entgegen. Die Steigung war sehr gleichmässig und es kamen alle ins Schwitzen. Auf der Trift Alp konnten wir die Kapelle besichtigen und vor einer Hütte einen gemütlichen Stopp einlegen. Da der Regen wohl schneller kommt rasteten wir nur kurz und machten uns auf den Weg zur Triftstation. Die Bewölkung liess nichts Gutes erwarten. An der Bergstation Hohsaas erklärte uns Walti noch die Gletscherwelt vom Weissmiesgletscher und die Skulpturen zu den 18 Viertausender. Leider wurden wir ganz am Anfang des Weges schon vom Regen zur Umkehr gezwungen da der Weg zu ungemütlich wurde und die Berge in den Wolken verschwanden. Eine Gruppe genoss das Restaurant Hohsaas und die andere das am Kreuzboden. Leider lies der Regen nicht nach und wir entschlossen uns ins Tal und zurück ins Hotel zu fahren.
Monika Spahr
Dienstag, 18. August
Bergtour Mattmark- Ofental -Tälliboden - Moropass - Mattmark
16.3 km + 942m - 939m 5h.42’
17 TeilnehmerInnen unter Leitung von Thomas entschieden sich für diese lange Bergtour. Zum Glück konnten wir unser Frühstück schon um 7 Uhr geniessen und nach der Busfahrt zum Mattmarksee bereits um 8.30 Uhr mit der Überquerung des Staudamms beginnen. Nach einem flachen Wegstück an der Ostseite des Stausees begann der Aufstieg zum Ofental bei sonnigem Wetter und angenehmer Temperatur. Nach der Überquerung des Ofentalbaches führte der Weg oberhalb der Distelalp oft über Felsblöcke und -platten, welche Trittsicherheit und Aufmerksamkeit erforderten. Das Gleiche galt auch für den Abstieg zum Tälliboden, den wir zur Mittagszeit erreichten. Hier entschieden sich alle, ob sie für das Ziel Moropass noch mindestens 2 Stunden Wanderzeit für den Auf- und Abstieg unter die Füsse nehmen wollten. 4 Wanderinnen entschieden sich dagegen und nahmen nach der Mittagspause den Abstieg nach Mattmark auf der Westseite des Sees unter der Leitung von Erika in Angriff. Der Blick Richtung Moropass zeigte ein Gelände, das steil, unwegsam und schroff wirkte, was vermuten liess, dass der Aufstieg steil und anspruchsvoll sein würde. Doch zu unserem Erstaunen war er bis kurz vor dem Pass oft gut begehbar auf den noch vorhandenen Pflästerungen des historischen Saumwegs aus dem Mittelalter. Nur das letzte Stück des Weges verlangte auf und an grossen Felsblöcken vorbei nochmals erhöhten Effort. Oben auf dem Pass und auf der Grenze zu Italien angekommen genossen wir die Aussicht. Die Gipfel des Monte Rosa Massivs waren aber durch Wolken verdeckt. Einige liessen es sich nicht nehmen, noch bis zur goldenen Madonna hochzusteigen. Der Abstieg zurück nach Tälliboden gestaltete sich einfacher als angenommen. Die letzten Etappen unserer Tour, der Abstieg zum Mattmarksee und der lange, meistens geteerte Weg an der Westseite des Stausees bis Mattmark verlangten dann doch noch Geduld und Ausdauer. Die Anstrengung hat sich aber gelohnt und wir haben einen sehr schönen Tag erlebt.
Thomas von Arx
Mattmark Stausee Rundwanderung
7 Frauen und 1 Mann fahren mit dem Bus zum See, wo uns Tourenleiterin Rita auf der 117m hohen Staumauer noch einige Erklärungen dazu gibt. Baujahr 1960-67. Vielen in Erinnerung ist das tragische Unglück 1965 mit dem Gletscherabbruch des Allalin, wo 88 Menschen davon 56 italienische Bauarbeiter und Einheimische in den Baubaracken ihr Leben verlieren. Im Moment ist der See nicht gefüllt, da die Kraftwerk Mattmark AG letzten Winter guten Strom verkaufen konnte. Rita beschliesst mit uns doch noch ein paar HM zu machen. So steigen wir dem westlichen Seeufer entlang hinauf zur Distelalp. In angenehmem Tempo führt Rita uns hinauf und Andreas als Schlussmann ist froh, dass es nicht so viele Blumen zum Fotographieren hat. Auf der wildromantischen Alp machen wir nach 2 Std. unsere Mittagsrast am Pletschen. Der Abstieg führt entlang des Ofentalbach hinunter über eine etwas zerbrechlich wirkende Brücke. Rita macht den Test, und alle folgen ihr. Nach einer Std. erreichen wir das Seeufer beim Zufluss der Saaser Vispa. Auf der anderen Seeseite wandern wir 1 Std. zurück. Beeindruckend sind die Wassermassen die vom Schwarzbergtalbach hinunterrauschen. Im Beizli bei der Staumauer nehmen alle wohlbehalten den Schlusstrunk und nachher geht’s wieder mit dem Bus hinunter. Danke Rita für die schöne Tour.
Dora Sigrist
Mittwoch, 19. August
Bergwanderung Almageller Erlebnisweg
10 km +530m/-1066m 4h
Der Sessellift bringt uns um 9 Uhr morgens unter der Leitung von Jürg vom noch schattigen und kühlen Saas-Almagell hinauf nach Furggstalu. Der idyllische Weiler besteht aus wenigen eng zusammenstehenden Häusern, deren Wände aus Lärchenholz über die Jahre dunkel und beständig geworden sind. Mittendrin die kleine Kapelle mit ihren bunten Fenstern. Oberhalb des Weilers ist der Ausgangspunkt des Almageller Erlebnisweges. Wir nehmen mutig den 2,8 km langen und über rund 300 Höhenmeter führenden Abenteuerweg in den Felsen hoch über Saas-Almagell in Angriff. Trittsicher und schwindelfrei meistern wir Holztreppen, kurze Leitern, gesicherte Felspassagen und die zwei Hängebrücken (60 und 45 m). Belohnt werden wir mit einer traumhaften Aussicht auf die sonnenbeschienene Saaser 4’000er-Bergwelt. Wir erreichen den schönen lichten Wald bei Mittli Flüe. Bald danach öffnet sich uns das Almagellertal. Entlang des Talbaches erreichen wir nach einem kurzen Anstieg das Berghotel (2200 m) wo wir einkehren. Wieder talwärts gehend, biegen wir bald ein in den unteren Panoramaweg hoch über dem Saastal in Richtung Saas-Grund. Er führt uns gute 2 Stunden über Grashänge, vorbei an schattenspendenden Bäumen, ist öfters schmal wie auch ausgesetzt. Ab und zu sind es auch stabile Felsblockfelder, deren Überquerung Konzentration erfordert. Anschliessend geht es eine gute Stunde durch den Bergwald in das tief im Tal gelegene Saas Grund, von wo uns der Bus zurück nach Saas-Almagell bringt. – Wir danken Jürg herzlich für die Leitung dieser tollen Bergwanderung. Wir haben die schöne Natur, die Abwechslung und immer wieder auf’s Neue die beeindruckende Aussicht auf die Walliser Bergwelt genossen. Und das Abenteuer Erlebnispfad, das war echt cool!
Regina Hess
Bergwanderung Saas Almagell – Almagelleralp 2194 – alter Höhenweg – Blumenweg – Kreuzboden
Vom Hotel aus wanderte Erika mit zwei Wanderinnen zuerst durch den Lärchenwald und bald dem Bach entlang steil hinauf auf die Almagelleralp. Unterwegs begegnete uns eine grosse Schafherde mit Hirtenhunden und Hirten. Oben angekommen gabs einen feinen Zwetschgenkuchen. Dann führte uns Erika auf dem schmalen alten Höhenweg, manchmal ausgesetzt und häufig über Steinblöcke, immer höher hinauf durchs wildromantische Almagellertal. Trittsicherheit und gutes Gleichgewicht waren gefragt. In der Ferne hatten wir nebst Saas Fee mit der Bergkulisse auch den Mattmarkstausee im Blick. Nachdem die Gruppe entschied, nun doch auf den Kreuzboden zu wandern, führte uns der Weg zwischen den Lawinenverbauungen hindurch. Arbeiter waren daran die Lawinenverbauungen auszubessern und für den kommenden Winter sicher zu machen. Bald darauf waren wir auf dem Alpenblumenpromenadenweg. Auf Tafeln konnten wir unser Wissen überprüfen. Bei voller Blüte und verteilt auf die verschiedenen Jahreszeiten, sollen ca. 240 Blumenarten zu sehen sein. Die Gondel fuhr uns dann vom Kreuzboden nach Saas Grund hinunter. Erika leitete die kleine Gruppe in ihrer gewohnten ruhigen und umsichtigen Art sicher durch manchmal recht anspruchsvolle Wegführungen. Herzlichen Dank.
Ursula Altermatt
Bergwanderung Hannigalp über Saas Fee nach Saas Almagell
Heute ging es unter der Leitung von Walter nach Saas Fee. Nachdem die ersten Höhenmeter zu Fuss erklommen waren ging es mit der Bahn ca. 400 hm hoch auf die Hannigalp. Das Kagi liessen wir ausfallen und genossen dafür die Sicht auf die 4000 er, welche uns am Montag von Petrus verwehrt wurde. Der Wanderweg führte am Spielplatz vorbei auf den Mischabelweg in Richtung Torrenbach immer leicht bergab. Die Sicht auf die Bergwelt war grandios. Nach der Überquerung des Torrenbach folgten wir dem Weg weiter zum Triftbach. Hier konnten wir eine grosse Geissenherde beobachten, welche gerade vom Hirten heraufgeführt worden war. Nach kurzer Zeit ging es im Zickzack die Schönegge runter. In der Mitte zweigten wir ab um auf den Moränenweg zu kommen. Kurz vor der Talstation Felskinn testete Walti noch einmal unsere Bergängigkeit und lotste uns einen steilen Weg runter zur Wassermühle. Auch diesen Abschlusstest bestanden alle mit Bravour. Weiter ging es an einer schön angelegten Suone an Saas Fee vorbei Richtung Waldhaus Bodmen. Hier gab es den verdienten Schlusstrunk, bevor die letzte halbe Stunde nach Saas Almagell unter die Füsse genommen wurde.
Monika Spahr
Donnerstag, 20. August freier Tag
Freitag, 21. August
Bergwanderung Saas - Almagell – Mattmark
Da blieben nur noch sieben – an diesem Regentag wollte die andere Hälfte lieber bei Spiel und Tee im Hotel ausharren. Doch wie vom Radar vorhergesehen gab’s ein fast niederschlagsfreies Fenster, das genügte, um trockenen Fusses zum Staudamm Mattmark zu gelangen. Und welch schöner Weg! Vorerst hiess es zwar, bis zum Zollamt am Dorfrand der Strasse zu folgen. Dem Bach entlang erreichten wir sodann Kraftwerk und Ausgleichsbecken bei „Zer Meiggeru“. Hier wird einerseits mit einem naturgetreuen Modell des für diese Bauten geopferten Weilers gedacht, andrerseits in einer modernen Kapelle der 88 Opfer des Gletscherabsturzes vom Allalin. Das Triptychon an der Altarwand, eines einheimischen Künstlers, erinnert an den Malereistil von Ferdinand Gehr in der Oltner Marienkirche. Bald danach finden wir uns im zauberhaften „Eiju Wald“ wieder (ich las ohne Brille „Elfen Wald“: das ist er wahrhaftig!): Grosse Steinblöcke, dazwischen geheimnisvolle Spalten und Höhlungen, ein Felsentörchen, knorrige Lärchen und Arven, süsse Himbeeren, gelb und rot leuchtende Pilze; Arvenzapfen mit ihren Nüsschen, zerpflückt vom Tannenhäher (dessen Gekrächze uns begleitet). Dann das Geläute von Eringerkühen am Bord, am Hang eine treppenartig gebaute Alphütte. – Kurz vor dem Staudamm der eindrucksvolle Blick auf das geschliffene Felsenbett des abgerutschten und in unsichtbare Höhen zurückgezogenen Allalingletschers. Vor dem verdienten Kaffee im Restaurant nun doch ein Nieselregen vom nebelverhangenen Staudamm her. Aber: Es hat sich gelohnt! Und wir sind rechtzeitig im Hotel beim Abschiedsapéro
Jürg Schlegel
Besichtigung des Museums Sonnhalde in Saas Grund und Bergwanderung über den Säumerweg nach Saas Fee
Das Wetter lud zum Museumsbesuch „Sonnhalde“ in Saas Grund ein. Hier hat Christoph Gysel ein schönes Kulturzentrum geschaffen. Wir konnten uns z.B. über das Mattmarkunglück vor 61 Jahren informieren, den Bau der ersten Strasse im Saastal, dem ersten Bergführer Alexander Burgender, und sahen verschiedenste Kulturfilme über das Saastal. Zwei Stunden waren schnell vorbei und der Regen liess nach, sodass wir uns wie geplant auf den Säumerweg machen konnten. Unter Waltis Leitung starteten wir in Saas Grund, direkt bei der Brücke über sie Saaser Vispa. Er führte hauptsächlich durch den Wald und hat teilweise recht steile Passagen. Nach der Überquerung der Strasse erreichten wir die Joseph Kapelle. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick ins Saas Tal. Weiter geht es durch felsiges Gebiet weiter hoch. Während der Verschnaufpausen erzählt Walti historische Details. Z.B. startete der erste Postbote 1849 zu Fuss zweimal die Woche für 135 Franken pro Jahr mit dem ersten Postdienst. Auf dem Heimweg von Stalden nahm er die Post mit, Pakete mussten persönlich abgeholt werden. Oberhalb der Kapelle verliessen wir den Säumerweg und wanderten Richtung Kappelenweg. Zu unserer grossen Freude entdeckten wir 4 Gämsen oberhalb des Weges. Es war ein guter Weg im Wald zwischen grossen Steinblöcken. Kurz vor der Kapelle «Maria zur Hohen Stiege» erreichten wir den Kapellenweg. Oberhalb der Kapelle ging es über eine Steintreppe weiter hoch und noch ein kurzes Stück Strasse nach Saas Fee zum Terminal. Auf der Fahrt zurück nach Saas Almagell regnete es wieder. Hatte Walti doch ein perfektes Timing für diesen abwechslungsreichen Tag.
Monika Spahr
Fr 14. Aug. 2026
Grand Cornier (3'961 m)
Freitag, 14. August
Lange Anfahrt im überfüllten Bus, dafür kurzer Hüttenaufstieg. Bergschuhe warmlaufen am Nachmittag ohne Gipfel wegen Regeneinbruch mit Gewittergefahr.
Nachtessen: Chili SIN Carne und Glacé.
Samstag, 15. August
Früh los auf den Gletscher. Es geht nicht auf den Grand Cornier (wegen Steinschlaggefahr und Blankeis) sondern auf zwei Gipfel mit wunderbarer, langer Gratkletterei: Pointes du Mourti und Dent des Rosses.
Tagesmotto: Drei Seilschaften im Sandwich angeordnet.
Nachtessen: Mega gute Lasagne CON sehr viel Carne und wieder Glacé.
Sonntag, 16. August
Wieder früh los. Gleiche Zeit wie gestern und die fünf Minuten Verspätung von gestern haben wir heute aufgeholt. Wir gingen schon um 05:10 Uhr los. Steiler Anstieg zum Grat mit würziger Note. Luftige und lange Gratkletterei zur Aiguilles de la Lé. Weiter geradeaus über den Grat bis zum weitentfernten Gipfelkreuz.
Tagesmotto: Immer dem Seil nach.
Rutschiger, schneller Abstieg zum Parkplatz, wo wir das Postauto knapp (fünf Minuten) verfehlten. Dafür durften wir im Bus mit Corina und Walter bis Vissoie fahren, wo wir die drei wunderschönen Tourentage im Restaurant abschlossen.
Tourenbericht von Susanne, Andy und Edouard
Fotos von allen Teilnehmenden
Do 13. Aug. 2026
Passwanderung Andermatt-St. Gotthard
Passwanderung von Andermatt zum Sankt Gotthard
Ein klein kleines Grüppchen von 10 Personen machte sich am Morgen auf den Weg nach Hospenthal. In Andermatt wurden wir vor die erste Herausforderung gestellt. Wir waren so in unsere Gespräche vertieft, dass wir die Durchsage überhörten, dass der Zug nicht weiterfährt. Ein freundlicher SBB-Angestellter wies uns aus dem Zug und wir nahmen den Ersatzzug. Gut hat er auf uns gewartet. Mit leichter Verspätung erreichten wir Hospenthal. Nach dem KaGi im Restaurant St.Gotthard ging die Wanderung gegen 10:00 los. Wir überquerten die Gotthardreuss über eine alte Steinbrücke. Nach dem auffüllen der Flaschen mit kaltem Brunnenwasser gingen wir zuerst über Wanderwege an der Reuss nahe der Gotthardstrasse hoch. Bald wechselte der Wanderweg zum Säumerpfad. Wir wanderten über alte Säumerpfade immer nahe der Reuss entlang und waren froh um unsere leichten Rucksäcke. Dachten wir doch an an frühere Zeiten wie der Passübergang zum Warentransport und nicht dem Vergnügen diente. Beim Mittagessen kam die Pferde Postkutsche von Andermatt an uns vorbei. Vor der Bergkulisse ein Highlight. Die Säumerpfade waren gut zu begehen und so kamen wir schon nach 3,5 Stunden auf dem Pass an. Hier genossen die einen das Wasser des Sees zum Abkühlen und die anderen ein kühles Getränk. Die Rückfahrt über Airolo verlief problemlos. In Olten umfing uns dann wieder die Hitze.
Danke Jörg für die organisation und den schönen Tag.
Mi 12. Aug. 2026
Geburtstagsfeier der Senioren
64 Kameradinnen und Kameraden folgten der Einladung zur diesjährigen Senioren-Geburtstagsfeier auf die Alp Oberbuchsiten.
Leider mussten sich 16 SeniorInnen entschuldigen, dafür waren 18 “Geburtstagskinder” anwesend und konnten vor dem Mittagessen vom Seniorenobmann Markus Heimgartner persönlich begrüsst und kurz vorgestellt werden. Gefeiert werden übrigens an diesem Anlass immer die 65-70-75-80-85-90-95-100-jährigen des laufenden Jahres.
Besonders erwähnt sei Rösli Heule, Rösli war mit 96 Jahren die älteste Anwesende an der diesjährigen Geburtstagsfeier.
Der Dank von Markus ging zuerst an die Jubilaren, welche wie üblich mit ihrer Spende das komplette Mittagessen finanzierten. Weiter dankte Markus aber auch dem ganzen Team der Alp.
Hans Rüegsegger und seine Küchen- sowie Servicefrau-/mannschaft leisteten an diesem Hochsommermittwoch tolle Arbeit, bedienten die Gäste mit grosser Freude und das an ihrem Wirtesonntag!
Wie lange die Geburtstagsfeier schlussendlich gedauert hat, bleibt unbekannt, mussten doch der Schreibende sowie auch der Seniorenobmann frühzeit von der Alp zurück ins Tal, weil am Abend in Olten noch eine SAC-Vorstandssitzung abgehalten wurde.
Andy Sigrist
Mo 10. Aug. 2026
15. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 15 August 2026
Sockelrohre/ Kleinmaterial demontieren/ Grillhäuschen
Rund um die Hütte muss die Position der Sockelrohre überdacht und teils verlegt werden.
Einige Kleinmaterialien müssen in der Hütte noch eingesammelt, demontiert und zwischengelagert werden.
Dies betrifft das Pickelgestell, die Wandhaken inkl. Bretter, Konsolen, Körbe, Lampen-fassungen, Feuerlöscher und auch die Bettnummerierungen.
Diese Woche ist Fabian für den SAC im Einsatz.
Das Grillhäuschen muss versetzt werden und Platz frei machen für die neue Terrasse. Es wird vorübergehend als Lagerraum genutzt für Material aus der SAC Hütte.
Do 6. Aug. 2026
Zermatt-Zmutt-Zermatt
Zermatt-Zmutt-Zermatt, Donnerstag, 6. August 2026
Früh morgens ging es per Bahn via Bern-Visp nach Zermatt. Gestärkt mit KaGi machten sich 17 Wanderfreudige in Zermatt auf den Weg. Der erste Abschnitt war recht steil. Danach ging es abwechslungsreich auf dem Kulturweg weiter. Mal an der Sonne, mal schön schattig. In Herbrig trafen wir auf den ältesten Stadel Europas. Erbaut 1261. Der König der Berge hat sich geziert. Das Matterhorn gab zwischen den Wolken immer nur kleine Abschnitte von sich preis. Das Mittagessen aus dem Rucksack genossen wir im wunderschönen Weiler Zmutt. Das pittoreske Zmutt ist der älteste Weiler der Schweiz. Nach der Mittagsrast führte uns der angenehme Weg über den Zmuttbach auf die andere Seite nach Bielti. Danach über Blatten durch die wilde, schön kühle Gornerschlucht ging es talwärts nach Zermatt. Dort herrschten 28 Grad. Da war der Schlusstrunk sehr willkommen. In Visp hatten wir nochmals Gelegenheit, unsere Kehlen zu spülen. Danach ging es mit dem Direktzug nach Olten. Es war ein toller, abwechslungsreicher Tag. Herzlichen Dank an Ingrid. Wie immer eine tolle Organisation.
Verfasser: Ruedi Merz, Fotos Markus Heimgartner
Mi 5. Aug. 2026
Alpinwanderung Hochstollen 2480 m
Schon vor 9 Uhr waren wir 12 Teilnehmer und Tourenleiter Hugues Hagmann auf der Melchsee-Frutt angekommen und gönnten uns nach der langen Fahrt KGI. Nach kurzen Vorbereitungen für die Wanderung starteten wir beim schönsten Wetter dem Melchsee entlang. Schon bald wurde es steiler und die Schweisstropfen machten sich bemerkbar, da es auch auf dieser Höhe sehr warm war. Nach einer Stunde und ca. 400 hM gönnte uns Hugues eine kurze Trinkpause, bevor wir den steilen Weg Richtung Abgschütz unter die Wanderschuhe nahmen. Auf dem Grat angekommen wurden wir mit einer unbeschreiblichen Aussicht auf die Berner Riesen belohnt. Die letzten 200 hM gingen dann auf schmalen und teilw. ausgesetzen Wegen weiter bis zum markanten Gipfel des Hochstollen 2480 m Nach ausgiebiger Rast und Fotosessions machten wir uns auf den Abstieg Richung Käserstatt. Der Wanderweg scheint auch die Skipiste zu sein etwas steil und rutschig. Bei Käserstatt hatten wir dann genügend Zeit für den Schlusstrunk und konnten sogar eine Stunde früher als geplant zurückfahren. Danke dem Tourenleiter Hugues Hagmann für die Organisation und die rücksichtsvolle und sichere Leitung der schönen Wanderung.
Jörg Bitterli
Mo 3. Aug. 2026
14. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Unermüdlicher Einsatz von Carla und Roberto
Eine Bauzeit mitzutragen, innerlich und äusserlich, braucht Substanz und grosse Flexibilität!
Ein grosser Dank im Namen der Sektion Olten gilt Carla und Roberto Arnold, unserem geschätzten Hüttenwartpaar.
Ihre ruhige und engagierte Präsenz seit Jahren ist auch jetzt in der Bauzeit eine Konstante, die eine wohltuende Sicherheit und Vertrautheit vermittelt.
In den kommenden Clubnachrichten wird ein Interview mit ihnen zu lesen sein.
So 2. Aug. 2026
KiBe + JO Kletterlager
Pünktlich um 8.30 Uhr starteten wir unsere Reise am Sonntag, 2. August, mit dem Zug Richtung Sustenpass. Die Route führte über Luzern und Meiringen, bevor uns der Bus die letzten Kurven bis zum Steingletscher chauffierte. Mit dabei: 13 motivierte Teilnehmende, 6 Leiterinnen und Leiter, 3 Personen im Kochteam und 1 Bergführer – beste Voraussetzungen für eine gelungene Lagerwoche! Im Lagerhaus angekommen, war das Wichtigste zuerst angesagt: Mittagessen! Gestärkt machten wir uns an die Knotenwiederholung, bevor es in den nahegelegenen Klettergarten ging. Dort konnten wir erste Routen im Toprope klettern. Fast alle fanden den Klettergarten problemlos … eine Gruppe beschloss allerdings, die Umgebung zuerst noch etwas genauer zu erkunden. Irgendwann fanden aber auch sie den richtigen Weg. Leider zog am Nachmittag Regen auf, sodass wir den Rückweg etwas früher antreten mussten. Im Lagerhaus warteten eine kleine Stärkung, lustige Kennenlernspiele und viele lachende Gesichter auf uns. Zum Abendessen wurden wir mit Salat, Spaghetti und Vanille- oder Schoggicreme mit Birnen verwöhnt. Anschliessend wurde draussen noch gespielt und wir lernten das grosse Wochenspiel „Mörderlies“ kennen. Müde, zufrieden und voller Vorfreude auf den nächsten Tag verschwanden schliesslich alle in ihren Schlafsäcken.
Am nächsten Tag, nach einem feinen Frühstück, schnürten wir die Wanderschuhe und marschierten rund 45 Minuten zu einem höher gelegenen Klettergarten. Dort hiess es: Vorstieg! Unser Bergführer Robin führte uns Schritt für Schritt ein. Für ein paar war es das erste Mal. Trotzdem wagten sich viele mutig in die Wand. Ein richtig tolles Erlebnis! Am Nachmittag wartete bereits das nächste Highlight: Robin richtete eine Abseilstelle ein. Und tatsächlich, alle fassten ihren Mut und seilten sich mindestens einmal ab. Einige fanden es sogar so cool, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten. Gerade rechtzeitig, bevor der nächste Regenschauer einsetzte, machten wir uns auf den Rückweg. Zum Abendessen gab es feines Riz Casimir und als Dessert eine leckere Früchtewähe. Den Tag liessen wir gemütlich bei einer Runde Hitster ausklingen.
Am Dienstag teilten wir uns auf. Während sich die eine Gruppe nochmals im nahegelegenen Klettergarten austobte, machte sich die andere auf den Weg zum Steinsee. Dort standen einfache Mehrseillängen auf dem Programm. Egal, in welcher Gruppe: Alle konnten etwas Neues lernen, bestehende Fähigkeiten festigen und viele wertvolle Erfahrungen am Fels sammeln. Die Fortschritte waren bei allen deutlich sichtbar und der Spass kam natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Ungefähr um halb vier trafen sich alle wieder beim Lagerhaus. Doch an Ausruhen war noch nicht zu denken: Patrick hatte einen Orientierungslauf vorbereitet. Über das Gelände verteilt mussten Buchstaben gefunden werden. Mit etwas Köpfchen und Teamarbeit entstand am Ende das Lösungswort: SUSTENPASS. Nach dem feinen Abendessen mit Älplermagronen folgte die Rangverkündigung. Natürlich gab es auch kleine Preise. Beim Abendprogramm wurde es dann richtig kreativ. Sara leitete das beliebte Zirkusspiel, bei dem wieder einmal herzhaft gelacht wurde. Anschliessend wurden Gruppen gebildet, die kleine Theaterszenen einstudierten. Ob verrückte Figuren oder unerwartete Wendungen, einige konnten die Lachtränen nicht zurückhalten.
Am Mittwoch zog es ausnahmsweise alle gemeinsam an denselben Ort. Nach einem feinen Frühstück, das Küchenteam hat uns einmal mehr grossartig verwöhnt, machten wir uns auf den Weg. Dieser führte zuerst der Strasse entlang, dann durch einen Tunnel und vorbei an unzähligen Autos und Motorrädern. Das Ziel war der höher gelegene Klettergarten «Himmel». Der «Himmel» bot griffigen Fels und schaffte mit anspruchsvollen und gleichzeitig spassigen Klettereien in der Platte Vertrauen in die eigenen Füsse. Gekrönt wurde der Tag durch das Abseilen am Wasserfall. Die 25 Meter zauberten allen ein Lächeln ins Gesicht und tränkten so manches Outfit. Nachdem das Lagerspiel „Mörderlis“ kurzzeitig ins Stocken geraten war, kam das Ende nach der Neuauslosung umso schneller. Nino gelang der entscheidende Streich und sicherte sich den Sieg gegen Julia, die mit fünf Opfern die fleissigste Mörderin war.
Die erfahrenste Klettergruppe begab sich am Donnerstag auf ein Mehrseillängen-Abenteuer auf der Urner Seite des Sustenpasses. Der Guferstock bot dafür das geeignete Testgelände und stellte die erfahrene Truppe bereits ab dem Start auf die Probe. Die zweite Gruppe verbrachte den Donnerstag im Klettergarten Eden, um sowohl die Klettertechnik als auch die Zusammenarbeit in den Seilschaften weiter zu festigen. Konzentration wurde der Sportkletter-Truppe bereits beim Zustieg durch den Nebel abverlangt. Dies hielt jedoch niemanden davon ab, seine Leistung am Fels zu beweisen und auch in den kniffligsten Abschnitten der Routen einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Küche verwöhnte am letzten Abend erneut alle Lagerteilnehmenden. Bratwurst mit Kartoffel- und Hörnlisalat lockte Kinder und Leitende gleich mehrmals an die Theke für einen Nachschlag. In einem Quiz rund um Kletterei und die Region des Sustenpasses machte der knappe Endstand deutlich, wie gut sich die Teilnehmenden, unabhängig von ihrem Alter, auskennen. Die Preise der Gönner entlohnten die starken Leistungen zudem angemessen.
Erfahrung und Können zeigte auch die Lagerleitung. Sie startete bereits am Donnerstagabend mit den Vorbereitungen für den Abreisetag, brachte das Chaos im Kletterequipment wieder einigermassen unter Kontrolle und liess die Rucksäcke so weit wie möglich packen. Das Resultat war ein reibungsloser Freitagmorgen, der sogar noch Zeit für die eine oder andere Runde Werwölfeln oder 15/14 liess.
Wir bedanken uns herzlich beim Küchenteam für das sehr gute Essen, bei den Leitenden, beim Bergführer Robin und bei allen Teilnehmenden für die tolle Woche.
Sara Zanin und Cédric Böller
Fr 31. Juli 2026
Sustenhorn Ostgrat
Nachdem das Sustenhorn “ins Wasser gefallen” ist, haben wir immerhin die Arete spéciale bei Moutier gemacht inklusive Klettersteig im Zustieg, Zugsdurchfahrt und Vogelperspektive auf die Auto- und Velofahrer in der Birs-Schlucht. Thomas Jack hat die Tour mit seiner Profi-Kamera minutiös dokumentiert.
Do 30. Juli 2026
Wildspitz
Der Zug bringt uns nach Sattel bei Arth Goldau und wir kehren ein zu Kaffee und Gipfeli. Bald schon beginnt der steile Aufstieg zum Wildspitz, der höchsten Erhebung der Rossberg- Bergkette im Kanton Zug. Wald schenkt uns etwas Kühle und wechselt ab mit den der Sonne ausgesetzten Weiden. Mit Bravour, so meint Walti Büchel, als wir kurz vor dem Grat im Schatten ruhen, hat die 17-köpfige Gruppe den steilen Aufstieg gemeistert. Danke Walti. Denn ja, das hat sie durchaus und wird nun mit einem tollen Panorama belohnt. Mythen, Lauerzersee, Innerschweizer Berge, Vierwaldstättersee, Rigi und - als wir den Grat erreichen, Aegeri- und Zugersee, Zürichsee! Berggipfel, Ortschaften und Seen werden benannt, Wanderer-erinnerungen geweckt. Etwas getrübt ist die Sicht, wohl wegen des hitzebedingten Dunstes. Wir erreichen die Alpwirtschaft Halsegg, folgen dem Grat und kurz vor dem Wildspitz, beim Gipfelkreuz Langmatt, geniessen wir unser Picknick im Schatten eines Unterstandes. Auf dem Wildspitz (1560 m) dann, im Restaurant, kehren wir gemütlich ein, bevor es - nicht über Gnipen ins Bergsturzgebiet- sondern direkt abwärts, durch Weiden, Wälder zur Obhegkapelle geht. Ein Zwischenhalt gibt’s im Holzkirchlein. Rita nimmt uns mit ihren Ausführungen zum Bau der Kapelle mit in vergangene Zeiten. So spannend! Weiter dann talwärts – wie schön, ein Waldabschnitt mit üppiger Vegetation und markanten Nagelfluh Felsen! Und, zurück in Sattel, geniessen wir in der Konditorei nach einem heissen Wandertag herrlich Erfrischendes. - Einen grossen Dank gebührt Rita für die Planung der Tour sowie die so umsichtige Wanderleitung! Es war eine wunderbare, aussichtsreiche Rundwanderung im Herzen der Schweiz.
Autorin: Regina Hess, Fotos Marie-Louise Baumann
Mo 27. Juli 2026
13. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 13 im Juli 2026
Erweiterte Hütte: Ansichten, Türdurchbruch alte Hütte
Die neue Hülle dominiert in den Fotos sehr stark, je nach Ansichtswinkel.
Aber es gibt sie noch die alte Hütte! Sie ist die unerschütterliche Basis, die ergänzt, aber niemals vergessen wird!
Die Bilder beweisen ihr Vorhandensein…
Erstmal ist es aussen flott vorangegangen. Nun warten aber viele Detail-Arbeiten aussen und innen.
Ein Beispiel: das Unterbetonieren der Auflager von Stützen (Bild 4).
Bei der alten Hütte wird mit dem Türdurchbruch eine erste Vorbereitung getroffen für das kommende Küchenprovisorium (Bild 5)
Sa 25. Juli 2026
Rheinwaldhorn (3'402 m)
Hinterrhein-Zapporthütte-Rheinwaldhorn/Canallücka-Zervreila
Nach guter Manier reisen wir mit dem ÖV zum Tunnelportal Hinterrhein. Als wäre die Reise nicht bereits genug lang, verpassen wir das Postauto in Villaggio San Bernardino und machen noch ein Ausfährtli über den geschlungenen Strassen des San Bernardino Pass.
Über den Militärspielplatz stemmen wir uns gegen den Wind und marschieren auf und ab dem Hinterrhein entlang zur Zapporthütte. Das Rheinwaldhorn/Adula hüllt sich in Nebel und die Prognose für Sonntag sieht leider nicht viel besser aus. Kurzentschlossen erkunden wir den kleinen Klettergarten gleich bei der Hütte, so haben wir zumindest die Seile nicht vergebens mitgetragen. Nach einem leckeren Znacht studieren wir ausgiebig das Wetter und entschliessen uns für eine Alternative auf Grund von Regen möglichen Gewittern und Nebel. Am Sonntag steigen wir um 7.00 Uhr auf zur Canallücka, einmal fast geradlinig hoch und erhaschen dabei einen Blick in die einsam wilde Ebene des Ursprung gleich unter der Adula. Dem aufsteigenden Nebel entfliehen wir runter ins Tal zum Zervreila Stausee. Nach einem erfrischendem Regensprutz erreichen wir das Gasthaus Zervreila wo wir uns mit Heidelbeerkuchen und Kaffe für die Heimfahrt stärken. Danke Patrick für die Organisation und Reiseleitung.
Barbara, Beke, Daniela, Thomas
Do 23. Juli 2026
Katzenstrick Schwyz
Wolfgang versichterte sich bei den drei angemeldeten Damen, ob die Tour auch in Kleinformation durchgeführt werden soll - natürlich, wir sind dabei! Es ist die perfekte Gruppengrösse, denn so haben alle auf einem Bänkli Platz. Vom Bahnhof Rothenthurm ging es durch das Hochmoor, wo die Armee einst einen Waffenplatz geplant hatte. Hier befand sich einst auch eine Letzi-Schutzmauer, weil sich die Bewohner der Gegend ständig gegen Angreifer schützen mussten, der rote Thurm ist noch das Überbleibsel dieser Zeit. Beim angenehmen Aufstieg zum Chatzenstrick erzählten wir uns alle Pfarrerwitze die uns in den Sinn kamen und so waren wir schnell oben und genossen den Blick auf Einsiedeln. Über einen steileren Anstieg erreichten wir Samstagern, immer wieder mit einem tollen 450° Ausblick ins Alptal. Weiter ging es über einen herrlichen Höhenweg nach Ruchegg, wo wir mit zwei weiteren Wandereren eine Therapiestunde abhielten. Unter anderem haben wir beschlossen, dass das KaGi ein Menschrecht sei. Schon den ganzen Tag schmachtete Wolfgang nach einen Riesencoup mit Erdbeeren, Ananas und viiiiiel Rahm, leider erhielt er beim Schlusstrunk nur Glace mit Rahm, die Ananas werden nachgeliefert.
Autorin: Therese Däster, Fotos: Therese Däster
Mo 20. Juli 2026
12. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 12
Die zukünftige Aussenhülle ist da!
Eben waren da einerseits noch die mit Planen überdeckte «Dachwunde», andererseits die neuen Fundamente, die auf das Tragen der neuen Mauern warteten…
Und Simsalabim empfängt uns bereits die gesamte zukünftige räumliche Ansicht der Hütte im Rohbau!
In keiner anderen Woche ist die Veränderung vor Ort so eindrücklich, bildstark und augenfällig wie jetzt!
Die Bilder sind ein optischer Leckerbissen und sprechen für sich!
Holzelemente, zwischengelagert auf dem «Sandig Bodu», versehen mit allen zukünftigen Aussparungen wie Fenster und Türen, werden Schlag auf Schlag zur Hütte geflogen, empfangen, justiert und eingehängt…
ein kräfteraubendes Zusammensetzspiel im grossen Stil, das Präzision im Laufschritt erfordert, ergänzt durch die Herausforderung eines teils sehr starken Windes.
Zentrale Personen vor Ort:
Architektur: Sereina Fritsche, Anna Jeschko
Firma Beer Holzbau: Ingenieur/Projektleiter Jonathan Brönnimann
Marcel Wiedmer
Pilotin Air Zermatt Julie May
Firma Burn Spezialbau: Dominique Jenni und Christian verlängern Felsanker, die bis zu 3m in den Fels gebohrt und einzementiert werden.
Hüttenwart Roberto Arnold
Sa 18. Juli 2026
Sonnighorn über den NE-Grat
Bei hochsommerlichen Temperaturen stiegen wir zur Almagellerhütte auf, wo wir den Abend mit einigen Runden Meierausklingen liessen. Nach dem Frühstück um 4 Uhr herrschte Hochbetrieb: Gefühlt das halbe Wallis machte sich auf den Weg zum Weissmies, während wir bald ganz alleine Richtung Sonnighorn abbogen – ein Gipfel ohne Overtourism.
Über Wegspuren zum Sonnigpass, Geröllhalden und zermürbende Gletscherschliffplatten erreichten wir den Grat. Gletscher und Firn waren so weit abgeschmolzen, dass kein Schnee- oder Eiskontakt mehr nötig war. Dafür folgte schöne Gratkletterei in meist gutem Fels. Ein Felszahn wurde abgeklettert, weitere Passagen direkt überklettert oder auf schmalen Bändern umgangen, bevor wir das Sonnighorn gerade noch im Sonnenschein erreichten. Kurz darauf zogen Nebel und Wind auf und aus dem Sommertag wurde innert Minuten Herbst. Auf dem Rückweg verloren wir kurz die Steinmänner auf der italienischen Seite und kehrten auf den Grat zurück. Am Sonnigpass entschädigte uns eine Steinbockfamilie, bevor der lange Abstieg begann. Eine einsame, abwechslungsreiche Tour mit schöner Gratkletterei und genügend Zeit, über Wiederholungspläne nachzudenken – mit eher bescheidenem Ergebnis.
Do 16. Juli 2026
Ramslauenen - Gehrihorn
Bericht Gruppe 1: In Reichenbach, dem «Lötschberger» entstiegen, fällt einem das markante Felsband mit dem Gehrihorn mittendrin auf. Das hat Eva heute für uns 23 Teilnehmende als BW-Ziel erkoren. Deshalb besteigen wir den Bus nach Kiental und lassen uns von dem 2er-Sessellift gemächlich zum Berghaus Ramslauenen hochtragen. Dort warten bereits Kaffi und Zopf bei Selbstkosten auf uns. Das Gehrihorn präsentiert sich von hier als steiler Wiesengrat – weniger als «Horn». Einer früheren Usanz entsprechend, teilen wir uns in 2 Gruppen auf und starten den recht steilen Aufstieg. Meiner Erinnerung an einige Jahre zurückliegende Skitour zufolge waren für den Aufstieg unzählige Spitzkehren nötig und heute sind es nicht weniger Kehren v. a. im oberen Bereich zum Gipfel. Den erreichen wir gegen «high noon» und sind – wie schon während des Grataufstiegs – entzückt über die sich prächtig präsentierende Umgebung.
Nach einer gebührenden Mittagsrast wagen wir uns an den teils mit Seilen gesicherten Abstieg durch Fels und Grashänge und wandern unterhalb des Rüederigsgrat bis zu der Grathütte. Dort treffen wir auch auf die Gruppe 2, die einen Weg ca. 150m unter unserem bewanderten. Nach einer «Hydration break» mit Aussicht auf den weiteren Verlauf des Giesegrats zum Sattelhorn beginnen wir den anfangs steilen Abstieg nach Underbächli. Auf Alp- und Waldstrasse mit Zwischenaufstieg durch den Wald erreichen wir die Seilbahn-Bergstation. Wegen Gewitterandrohung und möglicher Bahnschliessung fläzen wir uns frühzeitig in die Sessel und suchen im wenig aktiven Kiental nach Möglichkeiten zum obligaten Schlusstrunk, der teilweise individuell gestaltet wird. Beim Dorfbäcker auf der Terrasse und im Kientalerhof bekommen wir was unser Herz begehrt. Mit Bus und Bahn geht’s heimwärts - das Gehrihorn verabschiedet sich mit etwas Gewittergewölk – und kurz nach 19 Uhr erreichen wir Olten.
Bericht Gruppe 2: Rita Büchel führte die Gruppe 2 in gemütlichem Tempo einige Minuten hinter der Gruppe 1 den stotzigen Hang hinauf bis zum Pkt. Rüederigs auf 1949m ü.M. Dort trennten sich die Wege der beiden Gruppen. Wir nahmen den etwas einfacheren Pfad cirka 150m unterhalb des Kretenweges in Angriff. Immer wieder konnte in kleinen Trinkpausen und auch während des Mittaghaltes die schöne, ja wundervolle Aussicht genossen werden. Bei der Grathütte auf 2079m ü.M. vereinten sich die beiden Gruppen wieder. Der Abstieg musste wegen bereits am Morgen angekündigten und nun hereinziehenden Gewitterwolken unverzüglich unter die Wanderschuhe genommen werden. Bereits auf dem Sessellift ab Ramslauenen bis Kiental wurden dann die beanspruchten Füsse baumeln gelassen und alle konnten die Talfahrt ohne Regentropfen geniessen. Trockenen Hauptes trafen wir alle in Kiental ein und das Gewitter hatte schlussendlich den Weg knapp an uns vorbei gefunden, danke Petrus.
Eva, wir freuen uns für den schönen Tag und danken dir für die geglückte Organisation.
Ingo Seidl & Andy Sigrist
Anekdote zum Schluss: Besucht man zum Schlusstrunk in Kiental den Kientalerhof, gilt zwar dort Selbstbedienung, dafür gibts Gratis-Dessert für alle, freundlichst serviert von Andrea...
Mo 13. Juli 2026
Einfache Hochtourenwoche Grialetsch und Ela
Montag, 13.7.2026 (Lilian Nanzer)
Wir fuhren mit dem ÖV nach Flüela Hospiz. Auf der Fahrt durften wir die Umwandlung von einer Trink- in eine Duschflasche kennenlernen, was ja nach einer Bergtour recht praktisch sein kann.Beim Aufstieg zur Grialetschhütte genossen wir die angenehmen Temparaturen. Die Hütte hat viel Raum und grosszügige Zimmer. Wir deponierten alles Unwichtige in der Hütte und machten uns auf den Weg zum Chilbiritzenspitz, wo wir unsere Kletter- und Technikkenntnisse anwenden und durch Aaron verfeinern lassen konnten.Mit einem feinem Nachtessen inmitten der schönen Bündner Bergwelt liessen wir den Tag ausklingen.
Dienstag, 14.7.2026 (Marianne Wyss-Jäggi)
Feines Morgenessen um 7 Uhr, gemeinsam mit vielen Holländern! Um 8 Uhr Start zur Fuorcla Radönt, dann geplanter Aufstieg zum Piz Radönt («der Runde»). Anfangs lief es auch rund und die vier Seilschaften stiegen langsam, aber stetig den Ostgrat hoch. Bereits vor der Mittagszeit zogen sich aber schwarze Wolken über dem Grat zusammen und es fing kurzzeitig an zu graupeln. Der Aufstieg bis zum Piz war aber noch nicht einmal bis zur Hälfte geschafft. Gemeinsam entschieden wir, abzusteigen. Der Abstieg führte durch Schutt und Geröll. Unten angekommen, schien die Sonne wieder. Stefan schlug einen einfacheren Aufstieg zum Ziel vor. Zu viert bestiegen wir «den Runden» ein zweites Mal. Anfangs lief es gut mit einfacher Kletterei. Doch es wurde immer schwieriger und wir entschieden uns ein weiteres Mal zur Umkehr. Immerhin, ¾ des Radönts sind geschafft. Wer weiss, vielleicht lässt er uns ein Andermal hinauf. Mit einem erfrischenden Bad im Grialetschsee und einem feinen Znacht in der «Holländerlastigen» Hütte rundeten wir diesen Tag ab.
Mittwoch 15.7.2026 (Susanne Kaufmann)
Morgensonne (Kletterroute) war uns nicht beschieden, weil wir wettertechnisch in der Nähe der Grialetschhütte bleiben mussten. Ausbildung inklusive Teamabseilung war angesagt zur Steigerung der Effizienz und Sicherheit am Berg. Dislokation von der Grialetschhütte zur Linardhütte. Abstieg zur Flüelapassstrasse, effiziente Verschiebung per Autostopp bis Lavin und Poweraufstieg (1 h 52 Min für 900 Höhenmeter) zur Linardhütte , wo wir vom sehr zuvorkommenden einheimischen Hüttenwart mit Braulio empfangen wurden. Was ja nur noch selten vorkommt: wir hatten die Hütte praktisch für uns allein.
Donnerstag 16.67.2026 (Rahel Fuchs&Carole Pfefferli)
Nach einem stärkenden Frühstück mit selbst gebackenem Brot von Hüttenwart Sepp ging es für uns Richtung Piz Linard via Normalroute. Der Weg führte uns über lose Geröllfelder und durch steile Couloirs zum Westgrat, von dort aus in etwas festerem Fels weiter bis auf den Gipfel. Bei angenehmen Temperaturen und wunderbarer Aussicht genossen wir unseren Gipfelmoment. Beim Abstieg begegneten wir einer interessanten Bergsteigergruppe. Ob Sonnenhut, Turnschuhe oder gar Sandalen die passende Ausrüstung für diesen Berg sind? Für uns war der Fall klar. Immerhin kamen sie unserer Bitte nach und machten eine Pause, um uns nicht durch losgelöste Steine in Gefahr zu bringen. Sorgfältig darauf bedacht, keinen Stein ins Rollen zu bringen, stiegen wir auf der Aufstiegsroute wieder ab. Auf dem Rückweg zur Hütte erfrischten wir uns im kühlen Bergsee Lai da Glims. Am Abend verwöhnte uns Hüttenwart Sepp mit einem feinen Znacht, und wir genossen einen gemütlichen Hüttenabend, die Hütte hatten wir ganz für uns allein!
Freitag, 17. Juli
Da das Wetter nun doch besser war als erwartet, entschieden wir uns, von der Chamona dal Linard zum Vereinaberghaus zu wandern und von dort aus den Heimweg anzutreten. Dank Stefan Füzi konnten wir diesen Plan umsetzen: Er stieg auf dem Aufstiegsweg zurück nach Lavin ab und holte dort unsere Steigeisen und Pickel ab, die wir im Hotel Piz Linard eingelagert hatten. Anschliessend machte er sich mit neun Pickeln und neun Paar Steigeisen im Gepäck auf den Heimweg nach Olten. Danke, Stefan! Für uns anderen führte der Weg über die Fuorcla da Glims und den Pass dal Vereina, vorbei an schönen Bergbächen, Seen und Bergwiesen, zum Berghaus Vereina. Nach einem feinen Zmittag und einer Runde Skajo fuhren wir mit dem Alpentaxi nach Klosters. Müde, aber mit vielen schönen Erinnerungen an diese Tourenwoche, ging es von dort mit dem Zug zurück nach Olten.
Mo 13. Juli 2026
11. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 11 im Juli 2026
Noppenfolie, Setzwellen, T-Träger, Ablagepodest
Bis 3. August ist Pause bei den Frondiensteinsätzen.
Die Arbeiten, die momentan weiterlaufen, sind optisch nicht so spektakulär, später sogar unsichtbar, aber trotzdem eminent wichtig für eine gute Bausubstanz. Die Betonwand wird in diesem Bereich mit Noppenfolie ausgekleidet und mit sickerfähigem Material hinterfüllt. Auf der Mauerkrone sind Holz-Setzwellen zu erkennen. Sie dienen dazu, die Unebenheiten im Beton auszugleichen, welche die präzise Position des späteren Holzbaus bestimmen.
Die massiven Stahlwinkel an der Natursteinmauer sind mit Stahlankerschrauben befestigt. Sie werden später die flächige Geschossdecke tragen.
Das Ablagepodest ist bereit für den nächsten Holztransport. Das Gerüst ist für den Einbau der Holzkonstruktion erweitert. Der Transport der Air Zermatt ist für Montag vorgesehen.
Do 9. Juli 2026
Adelboden
Françoise empfängt 17 gutgelaunte Senioren um 06.15 beim Spettacolo. Im Zug beim einkassieren und Informationen über die Fahrt kämpft Françoise nur mit dem Kugelschreiber. Und wir hatten schon viel zu lachen. In Spiez mussten wir zum umsteigen einen Spurt loslegen, und über die Rampe schon die ersten Hm bewältigen.
Die Fahrt mit dem Bus ab Frutigen war erholsam und immer wieder beeindrucken mich die Fahrkünste, die Ruhe und die grosse Verantwortung der Chauffeure und immer mehr auch Frauen. Zum KaGi im Kaffee Haueter wurden wir freundlich und speditiv (und das im Kt. Bern) empfangen und es gab feinen Zopf. Um 10.00 ging unsere Wanderung los. Die Hm hatten wir schon bald hinter uns und weiter gehts gemütlich über Feld und schattige Waldwege, und immer wieder die wunderbare Aussicht zum Elsighorn, Tierhörnli, Chuenisbärgli, Engstligenfälle und Engstligenalp. Um 11.00 (ist 12.00 Winterzeit) knurrt der Magen und wir rasten beim schönen Picknickplatz Daubenfels. Beim Abstieg stehen wir alle nachdenklich vor dem ausgetrockneten Bachbett des Stigelbach, und dem Allebach entlang,wo doch noch etwas Wasser kommt gehen unserem Ziel entgegen. Im Bären geniessen wir unseren Schlusstrunk. und haben genug Zeit zum besichtigen des Dorfes mit der wunderschönen Kirche und zum lädele. Danke Françoise für Deine angenehme Tourenleitung, Deine Vorarbeit und Markus Stadler dem Schlussmann mit der Apotheke die wir zum Glück nicht brauchten, und auch keine Notfallkarte suchen mussten.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Markus Heimgartner
Mo 6. Juli 2026
10. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 10 im Juli 2026
Fassadenmuster, Demontage des Dachstuhls
Das erstellte Fassadenmuster muss überarbeitet werden.
Die SAC Arbeitsgruppe mit Thomas Jäggin, Ueli Wiedmer und Walti Büchel erarbeiten nach Anweisung von Dominique Jenni Schattenfugen in das Fassadenmodell, damit es der bestehenden Bruchsteinfassade entspricht in Fugenbreite -und tiefe. In mühsamer Arbeit wird aufgespitzt und mit neuem Fugenmaterial ausgebessert, bis zur Zufriedenheit der Architektinnen.
Die Dachdemontage bedeutet Arbeit in verschiedenen Bereichen: Abbruch der Solaranlage, der Spenglerbleche, des Eternits (benötigt Schutzanzüge!), des Kamins, der Mauern, der Dachsparren und des gewaltigen Firstbalkens.
Für Mauerabbrüche zuständig sind Dominique Jenni, John Germann von der Firma Burn Spezialbau. Für den Holzabbruch zuständig sind Christian Meyer, Luca Siegfried, Jaif Krebs, Martin Probst von der Firma Beer Holzbau
Aus der Distanz betrachtet sieht der Baufortschritt beachtlich aus und lässt die geplante Volumenvergrösserung bereits klar erkennen.
So 5. Juli 2026
Tourenwoche Berner Oberland
Tourenbericht Tourenwoche Berner Oberland
Bergführer Walter Fetscher
Teilnehmer Markus Berger, Manuela Villiger, Claudia Coulin, Salome Kisker, Hugues Hagmann, Patrick Mugglin
Sonntag 05.07.2026 Lauteraarhütte
Gemütlich um die Mittagszeit starten wir im Grimsel Hospiz. Der sonnige Weg entlang des Grimselsees lässt uns nicht kalt und so gelangten wir rasch ins Schwitzen. Der Anschliessende Aufstieg zur Lauteraarhütte war nach einer stärkenden Pause auch rasch geschafft.
Markus Berger
Montag, 6. Juli 2026 Hienderstock
Mit der ersten Helligkeit um 05:00 Uhr startete unsere erste Tour der diesjährigen Tourenwoche. Direkt hinter der Hütte (2392 m ü.M.) ging es hoch: Zuerst über steile Pfade, danach über Felsaufschwünge und zuletzt über kleinere Firnfelder. Nach gut zwei Stunden erreichten wir das Hiendertelltijoch, 3093 m ü.M. Nun begann die lohnende Kletterei auf den Ostgipfel des Hienderstocks (3307 m ü.M.). Die Schlüsselstelle befand sich direkt am Anfang. Alle meisterten diese souverän. Anschliessend kletterten wir noch luftig über den Grat zum gleich hohen Westgipfel. Nach einer ausgedehnten Gipfelrast machten wir uns auf die Suche nach der Abseilstelle, welche wir nach einiger Zeit auch fanden. Die Tourenbeschreibung war hierzu nicht wirklich eine Hilfe… 3x Abseilen und wir waren wieder auf einem der Firnfelder, welches wir vom Aufstieg her kannten. Auf dem gleichen Weg stiegen wir wieder zur Hütte ab, wo uns Markus mit dem Hüttenwart Stefan bereits empfing. Eine gelungene, aber auch lange Einlauftour, welche Lust auf mehr machte.
Patrick Mugglin
Dienstag 07.07.2026 Brandlammhorn
Mit aktuellem Topo und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen machten wir uns an die Überschreitung der Brandlammhoren. Der Einstieg sollte diesmal einfacher zu finden sein als bei Walters erster Begehung vor über 20 Jahren. Seine damalige Führer-Notiz «hart südlich», über die wir uns im Vorfeld köstlich amüsiert hatten, erwies sich allerdings als erstaunlich zeitlos. Trotz moderner Unterlagen standen wir bald wieder ratlos vor der Wand, und Walter musste wie damals den ersten Aufschwung im hakenlosen Felsen erkunden. Erst danach fanden wir den eigentlichen Einstieg: weiter rechts und wenig offensichtlich. Was «hart südlich» bedeutet, wissen wir bis heute nicht.
Danach zeigte sich die Tour von ihrer besten Seite. Die abwechslungsreiche Gratkletterei mit kräftigen Aufschwüngen, luftigen Passagen und einem schönen plattigen Gipfelaufschwung entschädigte für die Einstiegssuche. Der Abstieg über die Platten mit mehreren Abseilmanövern wurde einzig von einem hartnäckigen Seilverhänger unterbrochen. Weniger genussvoll war der Schluss über Gletscherschliff und Geröll – umso besser schmeckten Kaffee und Kuchen auf der Bächlitalhütte.
Manuela Villiger
Freitag 10.07.2026 Kletterei Bächli Beach
Nach ausgiebigem Ausschlafen bis zum Tagesanbruch marschierten wir in ins Klettergebiet Bächli Beach, das von der Hütte aus gut sichtbar ist. Ein Tag quasi ohne Zustieg, was für ein würdiger Abschluss.
Dort kletterten wir in plattigem Fels am kühlen Morgen ein paar Seillängen, bevor der Fels von etwa 20 Seilschaften überrannt wurde. So packten wir unser Material fröhlich zusammen und beobachteten den entstehenden Dichtestress vom Wandfuss, aus dem See und über Kaffee und Kuchen hinweg und freuten uns über unser Tagwerk.
Ein schöner Abschluss einer tollen Tourenwoche, bei der wir stolz auf unsere individuellen Leistungen zurückblicken können, mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck.
Claudia Coulin
Fr 3. Juli 2026
Überschreitung vom Chli- zum Gross Leckihorn
Überrascht vom kurzen Hüttenzustieg dank Taxi nach Oberstafel lagen nachmittags noch ein paar Seillängen Felsgewöhnung im Klettergarten in den geplanten Seilschaften drin. Ein halbes Znacht (laktosefrei) und ein doppelter Dessert sorgten für die nötige Energie für den nächsten Tag. Gegen 5 Uhr begann unser mystischer Aufstieg zum Gletscher zwischen Nebelschwaden und Sonnenaufgang. Luftige Gratkletterei am griffigen Felsen erwartete uns am ersten Grat. Dank besten Briefings durch Walter ging es speditiv mit 4 Seilschaften (!) zum Gipfel des kleinen Leckihorns und nach einer Schneefeldquerung zum anspruchsvolleren Aufstieg zum grossen Leckihorn. Auf eine ausgedehnte Znünipause auf dem Vorgipfel folgte eine luftige Abkletterei zum tiefer gelegenen(!) Gipfelkreuz. Nachdem das vom Gipfel erspähte Seeli in Hüttennähe Erfrischung versprach, war auch der schweisstreibende Abstieg rasch gemeistert. Nun folgte das Übliche: Kaffee, Kuchen, Käseschnitte und irgendwann das Eintauchen in die sommerliche Wärme im Unterland. Herzlichen Dank Walter fürs Führen und Yvonne fürs Organisieren dieser tollen Tour.
Do 2. Juli 2026
Brisen Haldigrat
Wenn Markus Stadler eine Tour ausschreibt, welche im Titel einen Grat beinhaltet, dann sollten die Teilnehmer die Wanderschuhe gut schnüren. Das haben die 11 Teilnehmer auch gemacht und den Tourentag mit Vorfreude und Respekt angetreten. Nach den Instruktionen wussten alle, worauf wir uns angeblich eingelassen hatten. Der Aufstieg über den Haldigrat war sehr steil und nach dem Regen etwas "schliefrig", doch gut machbar. Nach den sehr achtsam vorgenommen Gipfelfotos und einer Zwischenverpflegung nahmen wir den Abstieg in Angriff, nicht ganz einfach, denn der Weg war nach den heftigen Regenfällen kaum mehr vorhanden. Die ganze Gruppe war sehr konzentriert, und die Freude danach war immens. Im Brisenhaus des SAC-Pilatus kam Jörg endlich zu seiner Käseschnitte, von welcher er schon beim KaBuzo schwärmte. Die Bahn brachte uns von der Klewenalp nach Beckenried, wo Roland seine Schuhe im nächsten Kerichteimer entsorgte. Nach einem abschliessenden Apéro kam der krönende Abschluss, die Schiffahrt auf der Schiller nach Luzern. Nach dem obligaten Schlussspurt in Luzern zum reservierten Abteil, sanken wir alle glücklich und müde in die Sitze.
Danke Markus, wieder mal eine unvergessliche Tour.
Autorin: Therese Däster, Fotos: Beat Meier, Jürg Schlegel
Mo 29. Jun. 2026
9. Arbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 9 im Juli 2026
Spatenstich, Gerüst, Reparaturen, Fassadenmuster
Der Spatenstich kann würdevoll und farbenfroh nachgeholt werden, präsentiert durch die Arbeitsgruppe dieser Woche: Peter Lüscher, Tobias Bossert, Ueli Wiedmer, Freddy Huser, Walti Büchel, Fritz Ramseier
Rund um die Hütte wird das Gerüst fertig erstellt. Es stehen Abbrucharbeiten am Dachgeschoss an: Demontage der bestehenden Firstpfette, Abbruch der Bruchsteinwände beim Giebel.
Kletterkünste und geschickte Hände sind gefragt für verschiedene Reparaturen: Am alten WV-Gebäude wird ein kleiner Schaden an der Dachkonstruktion geflickt, verursacht durch den Armeehelikopter.
Unangenehm oder nicht, gemacht muss es sein! Alle Pissoirs müssen wieder gereinigt und durchgängig gemacht werden.
Auch die Werkzeuge brauchen Reparatur und Unterhalt.
Ganz wichtig ist auch die Sanierung der Brunnenzuleitung. Die Leitung ist verstopft, muss verlängert und neu angeschlossen werden.
Das Fassadenmuster muss erstellt werden. Dazu braucht es passende Steine.
Sa 27. Jun. 2026
Alpinwanderung Mont de l'Etoile 3369 m
Pünktlich um 6.29 Uhr konnten wir in Olten den Zug besteigen und die vom Tourenleiter Hugues reservierten Sitzplatze einnehmen, in Sion gings dann mit dem Postauto weiter nach Arolla, wo wir uns noch kurz verpflegten und für den Aufstieg ausrüsteten. Gleich hinter dem Gasthaus gings dann recht steil den kühlen Wald hoch, danach über Wiesenwege, Bäche, Schneefelder, Geröll zur Cabane des Aiguilles Rouges, wo wir früh am Mittag ankamen. Mit Trinken, Essen, Ausruhen verbrachten wir den Tag bis zum Abendessen, das entgegen den Erwartungen echt gut war. Die Küche ist da nicht wirklich sehr modern..
Hugues erklärte uns nach dem Essen den detaillierten Weg für den folgenden Tag.
Am Sonntag sind wir dann kurz vor 7 Uhr aufgebrochen, durch wildes Gelände, lange Moräne und dann den steilen, rutschigen, Gipfelgrat bis zum Mont de l'Etoile 3369 m wo wir kurz vor 9 Uhr den Gipfel erreichten,
Nach kurzer Stärkung, Gipfelbilder und Kleiderwechsel gings dann wieder vorsichtig runter, bis zum Bach, wo dann der normale Weg weiter bis zum Lac Bleu führte, wo einige reingesprungen und sich erfrischt haben. Danach gings nach Arolla La Gouille und Richtung Olten zurück, Danke Hugues fürs Oganisieren.
Mo 22. Jun. 2026
8. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 8 im Juni 2026
Die Betonierungsarbeiten sind abgeschlossen!
Die Architektinnen Sereina Fritsche und Carol Hutmacher machen sich auf den Weg zur Hütte. Es stehen Besprechungen an, z.B. betreffs der kommenden Holzarbeiten. Jörg Zurbriggen von der Holzkreation Zurbriggen AG, die Architektinnen und Michael Gyger treffen sich zum Gespräch.
Steine, Steine, Steine…: Diese Woche sind die Lehrlinge der Firma Galli vor Ort und stellen ihre Kräfte zur Verfügung.
Ja die Fundamente stehen. Sie sind hier klar und sauber zu sehen, und lassen kaum mehr erahnen, wieviel Arbeitsschritte bereits getätigt worden waren, wieviel helfende Hände hier bereits gewirkt hatten und weiter gefragt sind!
Die Steinernte und Räumungsarbeiten sind immer noch ein Thema, aber auch der Transport der Big-Bags zur Hütte mit der Air Zermatt. Ein Highlight war sicher das Anhängen der Lasten an die Longline. Die Truppe ist mitten in der Arbeit mit den Steinen zu sehen. Viele Big-Bags gilt es zu füllen!
Bericht der Firma Galli:
Eine Woche ohne Dusche, dafür mit Helikoptereinsatz, Gipfelbesteigung und unvergesslichen Erfahrungen, genau solche Erlebnisse prägen eine Berufslehre.
Bei der Galli Hoch- und Tiefbau AG sind wir überzeugt, dass eine gute Ausbildung weit mehr umfasst als Schule und Baustelle. Junge Berufsleute entwickeln sich besonders dann weiter, wenn sie Verantwortung übernehmen, neue Herausforderungen annehmen und gemeinsam als Team wachsen können.
Anfang Juni durften unsere Maurer- und Strassenbau-Lernenden eine besondere Woche bei der SAC Weissmieshütte in Saas-Grund auf 2'726m ü. M. verbringen und aktiv beim Umbau der Berghütte mitarbeiten. Für unsere Lernenden war diese Woche in vielerlei Hinsicht eindrücklich. Die Unterkunft war einfach, Massenlager statt Hotel und keine Dusche. Gleichzeitig konnten sie erleben, wie unter den besonderen Bedingungen im Hochgebirge gearbeitet wird. Beton wurde direkt vor Ort gemischt, Materialtransporte mussten genau geplant werden und viele Arbeitsabläufe unterschieden sich deutlich von einer Baustelle im Mittelland.
Ein absolutes Highlight war der Helikoptereinsatz. Die im Bachbett gesammelten Steine wurden zur Hütte geflogen um anschliessend vermauert zu werden. Ein Erlebnis, das wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Neben der praktischen Ausbildung war uns auch das Thema Arbeitssicherheit besonders wichtig. Gemeinsam mit unserem Sicherheitsbeauftragten Sydney Winiger konnten wir die Lernenden auch unter diesen speziellen Bedingungen für sicheres Arbeiten sensibilisieren. Gerade in einem anspruchsvollen Umfeld wie dem Hochgebirge zeigt sich, dass Arbeitssicherheit kein Zusatz ist, sondern die Grundlage für jede erfolgreiche Baustelle.
Natürlich durfte auch der Teamgeist nicht zu kurz kommen. Gemeinsam bestiegen wir das Jegihorn auf 3'206 m ü. M., eine beachtliche Leistung, auf die unsere Lernenden stolz sein dürfen. Den gelungenen Abschluss dieser intensiven Woche bildeten die rasante Talfahrt mit den Trottinetts sowie eine wohlverdiente Abkühlung im Thunersee.
Solche Wochen vermitteln nicht nur fachliches Wissen. Sie fördern Eigenverantwortung, Zusammenhalt, Durchhaltevermögen und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gleichzeitig entstehen Erinnerungen und Erfahrungen, die weit über die Lehrzeit hinaus Bestand haben.
Als Ausbildungsbetrieb ist es unser Ziel, unseren Lernenden nicht nur das Handwerk zu vermitteln, sondern sie auf ihrem Weg zu engagierten und verantwortungsbewussten Fachkräften zu begleiten. Genau solche Erlebnisse tragen dazu bei.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Sponsoren, die diese Woche möglich gemacht haben und ein grosses Kompliment an unsere Lernenden für ihren Einsatz, ihre Motivation und ihren Teamgeist. Wir sind stolz auf euch!
Do 18. Jun. 2026
Wanderung Les Clées- Gorges de l'Orbe- Orbe
Wir sind 6 Männer und 6 Frauen, die es wagen, bei dieser momentanen Hitze auf diese Wanderung zu gehen. Die Anreise geht über Yverdon Les Bains nach Les Clées, einem 200 Seelendorf im Jura-Nord Vaudois und liegt an der Orbe. Kaffeestart ist in der Auberge de la Croix-Blanche auf der schattigen Gartenterrasse. Oberhalb der Gorges de l’Orbe führt die Via Francigena grossenteils durch den Wald. Die Via Francigena ist ein rund 3200 km langer historischer Pilgerweg von Canterbury (England) nach Rom. Sie führt durch fünf Länder (Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Italien und Vatikanstadt) und basiert auf den Reiseaufzeichnungen von Erzbischof Sigerich dem Ernsten aus dem Jahr 990 n.Chr. 10 Etappen führen durch die Schweiz, von Ballaigues zum Col du Gd. St-Bernard. Bei der Grottes de Moncherand ist Mittagspause, natürlich mit Kaffee und Schnäpsli von Mani. Der Leitung des Wasserkraftwerkes Moncherand entlang erreichen wir bald das Städtchen Orbe, welches ein paar Sehenswürdigkeiten bereit hielte, aber wir haben nur noch eines…Durst! Den löschen wir und reisen danach planmässig Richtung Yverdon. Der Zug hat Verspätung und deshalb fährt unser Anschlusszug in Biel ab. Kein Grund zur Panik, wir finden eine kühle Lösung. Lieber Mani, du hast uns wieder einmal eine ganz neue Gegend gezeigt, wir danken dir herzlich dafür.
Text: Ingrid Heimgartner, Fotos: Markus Heimgartner
Do 18. Jun. 2026
Edelweissmatte am Elsighorn
Mit Aussicht auf einen heissen Tag starteten 19 motivierte Senioren unter der Leitung von Erika auf das Elsighorn. Mit der Bahn fuhren wir nach Frutigen, dann mit Bus nach Achseten und weiter nach Elsigbach. Die Elsigen - Metschbahn führte uns gemütlich auf die Elsigenalp (1'797m). Nach KaGi im Berghaus Elsigenalp starteten wir mit der Wanderung. Die Panoramatour führte uns kurz über Asphalt und bald auf schönen Wanderwegen unserem Ziel, dem Elsighorn (2'341m) entgegen. Bereits ab der Bergstation der Luftseilbahn eröffnet sich eine eindrucksvolle Bergkulisse, die Schritt für Schritt spektakulärer wurde. In angenehmem Tempo und ohne viel Schwatzen erreichten wir den Gipfel. Mit einem atemberaubenden Rundblick auf Blüemlisalp, Berner Alpen und Thunersee wurden wir auf dem Gipfel belohnt. Erika führte uns über abwechslungsreiche Landschaften mit Alpweiden, Felsen und Bergpanorama. Immer wieder entdeckten die Teilnehmer verschiedene Bergblumen wie Edelweiss, Enziane, Dotterblumen, Kugelblumen und Alpenrosen. Auf dem Gipfel waren wir nicht ganz alleine, auch andere hatten die Idee dem heissen Wetter im Unterland zu entfliehen. Vom Gipfel gings den gleichen Weg hinunter. Der Rundweg führte uns dann an das idyllisch gelegene Elsigseeli, das in schönsten grün und blau Tönen funkelte. Der zweite See wird im Prospekt als «Brandsee mit Alpenstrand» angepriesen. Der Einstieg in den Brandsee war einfacher, da er mit einer Matte ausgelegt war. Einige Senioren, auch der älteste Senior, liessen es sich nicht nehmen und nahmen ein Bad, einige genossen sogar in beiden Seen einen «Schwumm». Im Berghaus Elsigenalp gabs den verdienten Schlusstrunk. Herzlichen Dank Erika für die abwechslungsreiche schöne Tour.
Autorin: Ursula Altermatt, Fotos Beat Meier
Di 16. Jun. 2026
Stöckalp zum Wandelen-Arnigrat-Flüeli Ranft
Bergwanderung Arnigrat
7 Personen besammelten sich 6.20 vor dem Spettacolo zu unserer Bergtour ins Melchtal. Auf der Stöckalp offerierte uns Hans Berger (Bergführer) das KaGi. Es freute uns, dass er als Teilnehmer dabei war. Von der Stöckalp aus wanderten wir auf einem steilen Weg bis zum Wandelen. Nach der Pause konzentriert über den Arnigrat wo Trittsicherheit gefragt war. Wir erklommen zahlreiche Aufschwünge und Gipfelchen. Am Ende des Grates langer Abstieg von 1600 HM nach Flüeli Ranft. Eine schöne aber auch anstrengende Tour. Im Namen der Gruppe dir Jörg ein grosses Dankeschön für die Organisation und die Führung und auch Hans danke für die Unterstützung.
Autor: Markus Stadler, Fotos: Jörg Bitterli
Mo 15. Jun. 2026
7. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 7 im Juni 2026
Erste Grundmauern, Steinernte, Bauleitung
Wie auf dem Foto ersichtlich, ist die Basis gelegt für die ersten Grundmauern!
Das Ausmass der Hüttenerweiterung ist nun klar erkennbar und zeigt, dass auf zwei Seiten der Hütte das Volumen hangaufwärts vergrössert wird.
Auf dem Grundrissplan sind diese Neuerungen in Rot erkennbar. Auf dem Foto ist auch eine Ankerstange, umhüllt mit einem schwarzen Tuch, im neuen Mauerabschnitt zu erkennen.
Alle Verankerungen ragen zwischen 3-4m in den Untergrund / Felsen und nehmen Druckkräfte auf.
In der Fronarbeit ist weiterhin Steinernte angesagt. Diese Woche sind Samuel Ramseier und Thomas Weber im Einsatz.
Wöchentlich wird der Umbau jeweils montags vor Ort gesichtet, begleitet und protokolliert, entweder durch den Bauleiter Michael Gyger oder seinen Stellvertreter Manfred Bärtschi.
Sa 13. Jun. 2026
Fels- und Firnkurs
Sonnig - windig - lehrreich
Beim Fels- und Eiskurs war in diesem Jahr alles dabei: Teilnehmende von 11 bis 56 Jahre, viel Wind, Sonne und Schnee, erfolgreiche Gipfelbesteigungen und windbedingter Rückzug, rasante „Abfahrten“ ins Tal (Schade, hatten wir keine Ski dabei), Kuchen, Puzzle und Jass auf der Tierberglihütte und natürlich ganz viel Lehrreiches. Danke an unsere Bergführer Aaron, Lionel und Philipp für Knotenkunde, Spaltenbergung, Sicherungstechnik und alles Neue, was hoffentlich bald Anwendung findet. Merci Patrick für die tolle Organisation (:
Do 11. Jun. 2026
Guggershorn
Eine stattliche Anzahl (25) Senioren nahmen mit Erika diesen Weg unter die Füsse. Nach einer kurzen Schafskälte war das Wetter ideal. Nach einer gemütlichen Zugfahrt erreichten wir Schwarzenburg und um 9.00 sassen wir schon bei KaGi. Dannach führt uns der Chauffeur durch die högerige wunderschöne Landschaft Guggisberg entgegen. Eine Frau im Bus fährt noch zur Klassenzusammenkunft, und zeigt uns den Hof wo sie aufgewachsen ist und wo sie zur Schule ging. Damals gab es wahrscheinlich noch keinen Bus und kein Elterntaxi. Ab Steinere steigen wir dem Waldrand entlang, dann ein kurzes steiles Stück durch den Wald und über Matten in angenehmem ruhigen Schritt hinauf zum Schwendelberg. Dort ist bereits unser Ziel in Sicht. Während den Einen um 12.00 der Magen knurrt, steigen die Anderen schon direkt über die spektakuläre Treppe und geniessen das Picknick dort. Die Aussicht auf dem markanten Nagelfluhfels ist einzigartig. Gantrischkette, Schwarzenburgerland, Mittelland und Jura, nur die Alpen sind verhüllt. Beim Abstieg oberhalb Guggisberg mit 1500 Einwohnern, verteilt uns Marie Louise die Noten, und wir geben unser Bestes für`s Vreneli. Die Geschichte hat sich ca.1670 ereignet. Ein Simes Hans Jaggi ist 1715 urkundlich erwähnt. Er wohnte nach seiner Rückkehr aus fremden Kriegsdiensten als Witwer bei seinen Söhnen im Hof Wahlenhaus (änet am Bärg). Weiter nach einem kurzen Rundgang durch Guggisberg, gehts den sanfteren Abstieg Richtung Schwarzenburg . Dort wird im Restaurant Bären der wohlverdiente Schlusstrunk serviert.
Danke Erika für die wunderschöne Tour und Deine Arbeit.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Jürg Schlegel
Mo 8. Jun. 2026
6. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 6 im Juni 2026
Sanitärcontainer, Materialverlegung, Abbruch, Steine
Draussen ist Burn Spezialbau weiter beschäftigt mit Themen wie Sickerleitung, Hüllrohre für Elektrokabel, Betonieren und Containertransport.
Drinnen muss noch einiges entsorgt und für weitere Schritte vorbereitet werden.
Im Estrich muss alles Material auf der Bergseite First entsorgt werden. Talseitig ist dies nicht erforderlich.
Der Sanitärcontainer wird vor Ort gebracht und hinter der Hütte positioniert.
Die Frischwasser -und Abwasserinstallation steht noch an.
Die bereitgestellten Abbruchmaterialien von Hütte und Terrasse werden von der Armee zum Wechselplatz «Sandig Bodu» geflogen und anschliessend mit einem Greifer abgeholt.
Im Rückflug werden die gesammelten Steine in den Big-Bags zur Baustelle transportiert.
Auch diese Woche werden die Arbeiten durch Fabian Egger tatkräftig unterstützt. Er ist mit Roberto Arnold am zuverlässigen Zubinden der Big-Bags. Sorgfalt ist wichtig!.
Durch den Rotorwind (Downwash) könnten beim Abholen des Materials Gefahren entstehen durch loses Material oder offene Säcke.
Bei allen Helikopterflügen gilt es, die von der SUVA erstellten neun lebenswichtigen Regeln für das Bodenpersonal einzuhalten.
- Zusammenarbeit absprechen.
- Last sicher anschlagen.
- Briefing durchführen.
- Kommunikation sicherstellen.
- Schutzausrüstung tragen.
- Zugang zum Gefahrenbereich kontrollieren.
- Unnötigen Aufenthalt im Gefahrenbereich vermeiden.
- Auf Gefahr durch schwebende Last achten.
- Auf Gefahr durch Rotorwind achten.
Sa 6. Jun. 2026
Tourenleiter FK Sommer
Tourenleiter FK an der Sidelenhütte – Technik, Taktik und viel Praxis
Im Rahmen des Tourenleiterkurses verbrachten wir ein intensives und lehrreiches Wochenende rund um die Sidelenhütte. Ziel war die Wiederholung und Vertiefung zentraler Inhalte für das Führen von Berg- und Hochtouren.
Ausgangspunkt war der Furkapass, von wo aus wir uns auf den Weg zur Hütte machten. Bereits während des Zustiegs wurden die ersten Kursinhalte praktisch umgesetzt. Der Fokus lag zunächst auf dem sicheren Führen und Gehen am kurzen Seil im alpinen Gelände. Besonders spannend war dabei die Übung im Blockgelände, bei der sich die Teilnehmenden gegenseitig führten – teilweise mit verbundenen Augen.
Im weiteren Verlauf wurden zahlreiche technische Inhalte trainiert und gefestigt:
- Seilhandling in unterschiedlichen Situationen
- Anwendung mobiler Sicherungsmittel
- Standplatzbau (inkl. improvisierter Varianten)
- Knoten aller Art
- Abseilen sowie Aufstieg am Seil
Die Kombination aus theoretischem Input und direkter Anwendung im Gelände ermöglichte ein sehr praxisnahes Lernen.
Die Übernachtung in der Sidelenhütte war – wie gewohnt – sehr angenehm und bot eine willkommene Erholungsphase. Am zweiten Tag starteten wir perfekt ausgeschlafen und nutzten den Tag für eine Anwendungstour auf den Galengrat.
Dabei zeigte sich eindrücklich, wie entscheidend gute Führung und Koordination sind: Mit mehreren Seilschaften am Grat wurde schnell sichtbar, wie viel Zeit verloren gehen kann, wenn die Abläufe nicht klar organisiert sind.
Im praktischen Teil wurden insbesondere das Gehen am kurzen Seil, Mikro-Seillängen sowie der mobile Standplatzbau nochmals intensiv geübt und vertieft. Kreativität war ebenfalls gefragt: Zum Abschluss gelang es uns, drei funktionale Standplätze auf engstem Raum – praktisch auf einem Quadratmeter Fels – einzurichten.
Fazit: Ein sehr lehrreiches Wochenende mit hohem Praxisanteil, wertvollen Erkenntnissen und viel Raum für Eigenverantwortung und Reflexion. Ein herzlicher Dank geht an unseren Bergführer Walter für die kompetente und praxisnahe Kursleitung.
Do 4. Jun. 2026
Kletterwochenende im Tessin (MSL klettern)
Das Wochenende klingt nach! Diese Wörter tauchen wild durcheinandergemischt auf, wenn wir an die 3 vergangenen Tage in Arcegno denken:
Klettern
Zugfahren
Gruppenhaus
Abseilen
Spass
Imposter
Tee
Regen
Feuer
Gartenschlauch
Kuchen
Vorstieg
Essen
Schlangenhaut
Plattenklettern
Mut
Menschenpyramide
Seilkonstruktionen
Lachen
Improvisation
Birchermüesli
Pingpong
Selbstaufstieg
Blockierungsknoten
Glace
Welches Wort gehört wohl zu welchem Bild?
Mo 1. Jun. 2026
5. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 5 im Juni 2026
Betonieren, Altholzentsorgung, Steinernte
Fronleichnam verkürzt die Woche. Es gibt einen kurzen, kompakten Einsatz für die Truppe.
Roger Schranz, John Germann und Dominik Jenni, arbeiten an der Verschalung, verlegen Armierungseisen etc., damit anschliessend die Streifenfundamente auf zwei Hüttenseiten betoniert werden können.
Drei Tage im Freiwilligeneinsatz sind diese Woche: Ueli Widmer, Fabian Egger, Irène Bachmann und Thomas Studinger. Ihr Auftrag ist sowohl die Altholzentsorgung als auch die Steinernte. Die gesammelten Steine werden später bei der Aussenfassade verwendet.
Sa 30. Mai 2026
Wandern, Biwakieren und Seilpark
KiBe auf Tour – Dinosaurier, Drahtseile und eine Küchenrettung
Bei besten Voraussetzungen machten wir uns mit der KiBe-Gruppe auf den Weg nach Oberdorf, wo unser Abenteuer begann. Von dort wanderten wir zu den versteinerten Dinosaurierspuren. Die Begeisterung war gross: Endlich Pause und Gummibärchen.
Im Anschluss ging es bequem und weniger schweisstreibend per Seilbahn weiter hinauf zum Nesselboden. Die Wanderung führte uns weiter Richtung Balmberg, wo bereits unsere zuverlässige „Versorgungsministerin“ Min Ji – zuständig für Übernachtungsgepäck, Essen und gute Laune – wartete. Sie brachte uns jedoch eine weniger erfreuliche Nachricht: Aufgrund akuter Waldbrandgefahr waren sämtliche Feuerstellen gesperrt. Das bedeutete das abrupte Aus für unsere geplanten Älplermagronen und – fast noch tragischer – für die Schoko-Bananen vom Lagerfeuer.
Nach kurzer Ratlosigkeit und knurrenden Mägen kam die Rettung aus unerwarteter Richtung: Wir erhielten Asyl in der Küche des Asylheims am Balmberg. An dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön – dank euch mussten wir weder verhungern noch auf warme Magronen verzichten!
Gestärkt und zufrieden bezogen wir anschliessend unser Biwak unter freiem Himmel. Die Nacht war superwarm, trocken und klar – beste Bedingungen also für eine erholsame Nacht (zumindest für diejenigen, die nicht jedes Rascheln im Gebüsch als möglichen Dino interpretierten).
Am nächsten Morgen erwartete uns traumhaftes Wetter, und wir konnten den Hochseilgarten ausgiebig unsicher machen. Mut, Geschick und Teamgeist waren gefragt – und wurden definitiv unter Beweis gestellt.
Zum Abschluss hielt der Tag noch eine kleine Überraschung bereit: Während wir auf den Bus warteten, entluden sich nacheinander zwei Gewitter direkt über uns. Regen, Donner und Blitz sorgten für ein würdiges – und leicht nasses – Ende unserer Tour.
Fazit: Eine rundum gelungene KiBe-Tour mit allem, was dazugehört: Abenteuer, Improvisation, Teamgeist und viel Spass
Do 28. Mai 2026
Luzern - Gütsch - Sonnenberg - Kriens
Um 08.25 warten 12 Senioren auf Gleis 12 gespannt auf Ueli`s Ankunft. Denn ohne Tourenleiter kein Ticket ! In Luzern stösst noch Beatrice zu uns. Bei sommerlichen Temperaturen geht es der Reuss entlang zum Museum wo wir gemütlich unser KaGi geniessen können. Dann geht`s Stägeli uf und durch den Wald zum Chateau Gütsch. Dort verweilen alle auf Ihre Art mit dem geniessen der herrlichen Aussicht, einem Blick ins innere des Chateau oder bei einem kühlen Drink. Um 11.15 geht`s weiter durch den Gütschwald. Momentan ist dort eine längere Baustelle. Erneuert werden zwei Hauptleitungen für das Luzerner Trinkwasser, die vom Quellwasserwerk Sonnenberg durch den Wald führen. Eine Parallelroute führt uns aber auch zum Schwyzerhüsli wo wir in der lauschigen Gartenwirtschaft auf`s Beste verköstigt werden. Sepp sucht sich ein ruhiges Plätzli für`s Picknick, zum Dessert taucht er aber wieder auf. Weiter geht`s vorbei an Weiden und Obstgärten entlang dem Sonnenberg mit prächtigem Ausblick.
Die letzten 205,6 HM bewältigen wir in 8 Min. mit der Nostalgie Standseilbahn hinunter nach Kriens. Von dort geht`s mit dem Bus zum Bahnhof nach Luzern. wo wir am Ufer des See`s unseren Schlusstrunk genehmigen.
Herzlichen Dank Ueli für die abwechslungsreiche Tour rund um die Stadt Luzern.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Markus Heimgartner
Mo 25. Mai 2026
4. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Einsatzwoche 4 im Juni 2026
Brücke zum Haupteingang installieren, Leitungen freilegen, Fundamentsohle ausheben und Transportgebinde zum Abtransport bereitstellen,
dies die Haupttätigkeiten in der 4. Fronarbeitswoche.
Do 21. Mai 2026
Rigi Bergwanderung
War das schön……
Am Donnerstag, 21. Mai trafen sich um 7.15 Uhr 37 gutgelaunte SAC Seniorinnen und Senioren im Bahnhof Olten.
Im reservierten Bahnwagen fuhren wir komortabel nach Goldau. Nach Kaffee und feinem Zopf ging es mit der Rigibahn zur Station Kräbel.
Ab da war Marschieren angesagt. Eine Gruppe übernahm Sepp, die andere wurde von Uschi geführt. Auf einem schönen Weg ging es stetig hoch. Ueber diverse Brücken an Bächen und kleineren Wasserfällen vorbei. Wunderschön,
Weit unten entedeckten wir einen kleineren See. Etwas mi “L” sagte jemand. Lungerensee? Lauenensee? Nein. Es war der Lauerzersee.
In der Nähe der BahnstationRigi Klösterli machten wir Mittagsrast. Ein paar der Gruppen nutzten die Gelegenheit und fuhren mit der Bahn zu unserem Endziel Rigi Staffel.
Nach der Mittagspause stieg es weiter an. In Rigi Kaltbad legten wir eine Trinkpause an und genossen die tolle Aussicht.
Danach nahmen wir die Schlussetappe in Angriff. Am Endziel Rigi Staffel haben wir die Höhe von 1604 m ü/M erreicht.
Das Panorama war grandios, das Wetter wunderschön. Nach einer kurzen Stärkung ging es mit der Rigibahn im reservierten Wagen nach Vitznau.
Dort erwartete uns der altehrwüdige Schaufeldampfer “Schiller”. Sepp hatte auch auf dem Schiff reserviert. So marschierten wir zielstrebig in das weiss gedeckte Restaurant. Dort teilte man uns mit, dass dieser Bereich nur für Gäste mit 1. Klasse Ticket zugänglich sei. Da vernahmen wir zufällig, dass das Schiff exakt am 21. Mai seinen 125. Geburtstag feierte. So liessen wir es uns nicht nehmen, dem Schiff mit einem kräftigen “Happy Bithday” zu gratulieren.
Darauf erlaubte man uns doch noch, den Schlusstrunk im wunderschönen Raum zu geniessen.
Pünktlich um 17.47 Uhr legten wir in Luzern an. Ein paar Minuten später fuhr bereits der Zug nach Olten los. Alles hatte wunderbar geklappt. Sepp hat sein Gesellenstück mit Bravour abgelegt.
War schon eher ein Meistwerk. Herzlichen Dank , auch an Uschi,
Verfasser: Ruedi Merz
Mo 18. Mai 2026
3. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Aushub, Materialcontainer, Frau mit Power im Frondienst
Nein, einladend ist dieser Eingang momentan nicht. Im Zusammenhang mit der Demontage der Terrasse ist auch der Eingangsbereich betroffen. Der Boden braucht eine neue Unterkofferung und wird entwässert.Da braucht es nicht nur helfende Hände sondern, auch schwere Bagger.
Ein Materialcontainer tut gute Dienste.
Eingekleidet ist er mit Schalungsbrettern von der abgebauten Terrasse: Recycling in den Bergen!
Nur eine Person leistet diese Woche Fronarbeit! Marianne Wyss packt zu, eine Frau mit Power!
«Sie ist selbstständig und macht einen guten Job» Ein schönes Kompliment von einem Mann!
Do 14. Mai 2026
Auffahrtsskitouren
Dieses Jahr starten wir mit einem sich, eher Änderungen unterworfenen, Wetterbericht aber nichtsdestotrotz ungebrochenen Tatendrang in die Auffahrtstourenwoche im Jungfrau-Gebiet. So starteten wir auf dem Jungfraujoch zu unserer Tour mit dem Ziel Konkordiahütte. Und die erste Überraschung liess nicht lange auf sich warten: Die schlechte Sicht bei der Ankunft auf dem JFJ hatte sich aufgelöst, und wir starteten mit blauem Himmel und Pulver unter den Skiern Richtung unseres Ziels. Mit herrlichen Schwüngen waren wir so unserem Ziel viel schneller nah als gedacht. Darum nutzten wir die Gelegenheit, wieder einmal die unterschiedlichen Methoden für Spaltenrettung zu üben. Bei zunehmendem Schneefall nahmen wir dann den letzten Teil über die Treppen zur Konkordiahütte zum verdienten Kaffee und Kuchen
Bei schlechtester Prognose stiegen wir wieder die Treppe runter. Der Tatendrang war immer noch ungebrochen. So steuerten wir dann das Licht in der Grünhornlücke an. Die Spurdetektoren führten um die Spalten in einen wunderbaren ersten Abfahrtshang.
Bei minimaler Sicht und ungebrochenem Tatendrang starteten wir einen zweiten Anstieg Richtung Wyss Nolle. Bei zunehmend schweren Schneeverhältnissen und einem prognostizierten schlechteren Wetter entschieden wir uns genau auf 3200 m ü. M., die zweite Abfahrt zu starten.
Nach 1h Aufstieg zur Hütte genossen wir die wohlverdiente Rösti.
Hugues erschöpft am Frühstückstisch, wie kommt’s? Ein Teil zum Hütten-Puzzle hinzuzufügen, wurde leider um 22:00 vom Hüttenwart unterbunden.
Mit den Skiern sind wir über den Fieschergletscher gebrettert (gestöckelt) zu unserem Ausgangspunkt zum Aufstieg auf das Grosse Wannenhorn. Beim Aufstieg genossen wir das wunderschöne Panorama mit Sonnenschein und Wolkenspiel. Mit zunehmenden Höhenmetern nahm auch der Wind zu. Auf dem Sattel vor dem ersten Steilaufstieg entschieden wir uns aufgrund der Bedingungen schon hier für die Abfahrt. Walter zeigte uns die schönsten Pulverhänge, und wir pulverten unsere Kurven in den wunderbaren Mai-Schnee.
Dort verspürten die einen den Drang zum Puzzeln in der Hütte und so waren wir dann auch gefühlt schneller zurück als gedacht. Damit unser Präsident heute früh genug ins Bett kommt, halfen wir in einer Gruppenleistung das Puzzle so schnell wie möglich fertigzustellen.
Früh aufgewacht, wurden wir mit einem wunderschönen Bergpanorama begrüsst: weisse Hänge, nachtblauer Himmel und noch die letzten Sterne von der Nacht.
Über den Fieschergletscher machen wir uns los Richtung „Rotloch“, wo wir dann langsam Richtung Osten auf dem Galmigletscher aufsteigen. Es ist noch kalt, doch bald sehen wir kurz vor dem Aufstieg aufs Vordere Galmihorn die ersten Sonnenstrahlen. Der Aufstieg geht einfacher als gedacht, dank der Spuren einer vorausgehenden Gruppe, und so sind wir schon kurz nach 9 auf dem Gipfel wo wir die eine wunderbare Weitsicht von den östlichen Bündner Alpen, Richtung Norditalien, Walliser 4000er bis zum Mont Blanc geniessen.
Mit den schnell steigenden Temperaturen geht’s dann runter Bächilike und mit einem kleinen Sprung über die Kante in den sulzigen Frühlingshang. Dort geniessen wir dann noch die letzte Abfahrt der Saison bis auf knapp 2000 m ü. M. Von da aus ist es dann nur noch eine kleine Wanderung bis nach Reckingen wo der warme Frühling schon auf uns wartet.
Lorenz Schmid
Mo 11. Mai 2026
2. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Ausbau Aussensitzplatz und Montage WebCam
Beatrice, Samuel, Jörg und Andy nahmen per Auto (bis Kreuzboden) oder wie Samuel sogar ab Saas Grund, zu Fuss den Weg zur Weissmieshütte unter die Beine. Zu Beginn noch mit Nebel, dann aber immer stärker auch Wind und Schneefall begleitete die Wandersleute nach oben. Am Nachmittag klarte es dann auf und die ersten Helitransporte mit Baumaterial etc. konnten eingeflogen werden. Nach einer ersten Stärkung und aufwärmen in der Weissmieshütte, freundlich begrüsst und verpflegt durch Eveline, starteten wir mit den Arbeiten. Der Boden des Aussensitzplatzes musste komplett ausgebaut und zum Abtransport gestappelt werden. Am Dienstagmorgen schneite und stürmte es erneut bei Minustemperaturen und kurz nach dem Mittag klarte es wiederum auf und die Arbeiten konnten bei schönstem Wetter abgeschlossen werden.
Zusätzlich wurde auch noch eine WebCam an einem naheliegenden Felsen angebracht und in Betrieb genommen. Die Bilder werden dann auch auf der Webseite einsehbar sein.
Vielen Dank den 4 SAC-Fronarbeitsleistenden Beatrice, Samuel, Jörg und Andy
Sa 9. Mai 2026
Vorstandsausflug 2026 auf die Burg Aarburg
Mitten an einem wunderschönen Samstagnachmittag im Wohnemonat Mai traff sich der Vorstand am Bahnhof Olten auf der Kante B4 und nahm gleich den nächsten Bus Richtung Aarburg. Jörg Bitterli organisierte den Vorstandsausflug 2026. Die Türen vom Linienbus standen offen, also nichts wie einsteigen und los ging die Fahrt. Das wir einen Kurs zu früh genommen haben, bemerkte die Gesellschaft aber bereits vor der nächsten Haltestelle. Die fehlende Person war rasch informiert und traff dann am Ausstiegsort in Aarburg mit dem nächstfolgenden Bus ein.
Nun war die Ausflugsgruppe vollzählig und nahm den kurzen aber steilen Treppenweg hinauf zur Burg unter die Füsse. Vor dem Haupteingang begrüsste uns Dominik Bättig und führte uns anschliessend etwa 2 Stunden durch die Burg Aarburg. Sehr Interessant waren die Ausführungen von Dominik und nicht minder spannend der Verlauf des Eingangs mit den 78 Treppenstufen hinauf durch den Fels, worauf die Burg Aarburg seit Jahrhunderten steht. Die Burg Aarburg dient seit geraumer Zeit als Jugendheim und bietet nebst einem regulären Abschluss auf Stufe Real- und Sekundarschule, auch noch insgesamt 7 verschiedene Berufe zur Ausbildung an.
Die Treppen, Stufen und Durchgänge waren teilweise mehr als SAC-passend, musste man doch die Köpfe einziehen oder den nächsten Tritt gut planen und ja, die Aussicht hinunter ins Städtchen Aarburg erforderte teilweise leichte Schwindelfreiheit. Der sehr schöne Vorstandsausflug 2026 wurde mit einem feinen Nachtessen in Zofingen abgerundet, worauf sich dann die Gesellschaft mit vielen Eindrücken und vollem Magen auf die Rückreise nach Olten machte. Besten Dank Jörg fürs organisieren.
Do 7. Mai 2026
Napf
7.Mai: Wanderung auf den Napf, den höchsten «Schutthügel» der Schweiz
Um es vorwegzunehmen: Schutthügel tönt salopp, doch es hat seine Richtigkeit. Wie Jürg erklärte, ist das Napfgebiet geologisch eine Molasselandschaft, die aus den Ablagerungen der Flüsse entstand, welche den Schutt der entstehenden Alpen im Tertiär abtransportierten. Daraus entstand über Jahrmillionen durch Verdichtung Nagelfluh und Sandstein.
Um 7.15 begann unsere Reise unter der Leitung von Erika Richiger. Nach der Zugfahrt über Langenthal und Zell erreichten wir in einem kleinen Postauto um 9 Uhr Luthernbad. Hier begann unsere leicht aufsteigende Wanderung durch die wunderschöne hügelige Landschaft im Grenzbereich des Kantons Luzern und Bern. Wir bewunderten unterwegs die prächtig blühenden Apfelbäume und den grossen Feuersalamander und konnten ein installiertes Kuhglockenspiel im Wald zum Tönen bringen. Unsere erste Pause beim Hof der Wisshubelhütten benützten einige auch, um Honig zu kaufen oder um sich auf einer Nestschaukel zu wiegen. Der weitere Weg verlief vorerst relativ flach und bald im Wald. Etliche Weinbergschnecken auf dem Mergelweg haben wir gerettet vor dem Zertreten. Ab dem Parkplatz bei P.974 begann der Aufstieg bis zur Chrotthütte. Schon bald kamen wir zum von entgegenkommenden Wanderinnen angekündigten ziemlich morastigen steilen Weg. Einige Arbeiter waren gerade daran, den Weg mit einer Schicht von Split zu belegen, doch wir kamen am kleinen Bagger und Raupenfahrzeug ohne grosse Probleme vorbei. Beim Chrüzboden hatten wir schon die Höhenmarke von 1141 m erreicht und stiegen weiter an zur Stächelegg (1304 m). Dort sah man sehr schön auf die imposanten, steil abfallenden und bogenförmigen Sandsteinwände, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der Form der Wände des Creux du Van haben. Das Ziel, der Napf (1406m), war nun schon sichtbar. Am Fuss des Hängst vorbei nahmen wir die letzte Steigung in Angriff, und rechtzeitig zur Mittagsrast beim Berghotel Napf kam die Sonne zum Vorschein. Eine wunderschöne Aussicht war die Belohnung! Wir konnten gemütlich draussen an der wärmenden Sonne essen. Der Rückweg führte uns auf schönen Pfaden nach Niederenzi und hinunter nach Luthernbad. Auf dem Weg hatten wir Aussicht bis in den Jura und sahen z.B. die Felsplatte bei Oberbuchsiten. Wir bewunderten auch die vielen jungen bordeaux roten Zäpfchen der Fichten. Kurz vor Luthernbad kamen wir noch zur Kapelle und zum Badbrünneli des Wallfahrtsortes, der auch kleines Einsiedeln genannt wird. Es gilt als Kraftort. Eine Überlieferung berichtet von einer Wunderheilung durch das Trinken vom Quellwasser aus dem Badbrünneli. Auch einige von uns liessen es sich nicht nehmen, die Arme und auch die Füsse ins Wasser des angelegten Bades zu tauchen. Vor dem Einsteigen in den Bus bedankte sich Sepp im Namen aller 21 Teilnehmer:innen für Erikas gute Vorbereitung und Führung dieser tollen Tour. Kurz nach 17.30 Uhr kamen wir in Olten an. Einige von uns genossen noch einen Schlusstrunk im Restaurant Gleis 13. Herzlichen Dank nochmals für dieses schöne Erlebnis!
Bericht: Thomas von Arx.
Fotos: Jürg Schlegel
Mo 4. Mai 2026
1. Fronarbeitswoche auf der Weissmieshütte
Schneeräumung und entfernen des Rasenbelages auf der Terasse
Die erste Fronarbeitswoche wurde durch Ueli Wiedmer, Christoph von Arx und Mohammad Jumaa bestritten. Es wurde mit dem Abbau der Terrasse begonnen, ein Windschutz vor der alten Hütte erstellt, Werkzeuge aussortiert, Altlasten zum Entsorgen in Helisäcke vorbereitet und bis zum Umfallen Schnee geschaufelt.
Apropos Terrasse, der grüne Rasenbelag stammte gemäss gut unterrichteter Quellen aus dem YB-Stadion in Bern...
Sa 2. Mai 2026
Exkursion Fortifikation Hauenstein
Ein drei Kilometer langer Erinnerungspfad der Fortifikation Hauenstein erstreckt sich in der Bölchen-Region zwischen Lauchflue («Panzertürmli») und Bölchenflue und führt durch die eindrucksvolle Naturlandschaft des Juras auf rund 1000 Metern über Meer. Entlang des Wanderwegs beleuchtet der Erinnerungspfad einen repräsentativen Abschnitt der insgesamt 48 Kilometer langen Fortifikation Hauenstein – eines Verteidigungsrings aus militärischen Befestigungen, der während des Ersten Weltkriegs zum Schutz des strategisch bedeutenden Eisenbahnknotens Olten errichtet wurde. 17 Aktive und SeniorInnen machten sich auf den vorzüglich dokumentierten Weg der Fortifikation Hauenstein. Christoph Rast, Historiker und ehemaliger Bibliothekar der Stadt Olten, verband die vielseitige Geschichte des zwischen 1914 und 1918 entstandenen eindrücklichen Bauwerks mit Hinweisen auf die damalige Zeit, aber auch auf die hügelige Umgebung. Die ganze Anlage erstreckt sich in einem Bogen über die Hügel der Jurakette um die Stadt Olten. Der Aufwand für einen Laufmeter Schützengräben war sehr kräftezehrend, die Bedingungen der ohne Maschinen durchgeführten Arbeiten unvorstellbar hart. Für einen Laufmeter Schützengraben waren 85 Stunden notwendig. Die Verpflegung war offenbar gut; Christoph Rast informierte über die zahlreichen Mahlzeiten, die sich jedoch gegen Ende der Kriegszeit verschlechterten. Eindrücklich würdigte er auch die unglaublich tapferen und zunehmend eigenständiger werdenden Frauen und Mütter zu Hause. Anschliessend verpflegten sich die Teilnehmenden beim Picknick und nahmen den Abstieg nach Eptingen unter die Füsse, wo im Hotel Eptingen-Bad der Schlusstrunk stattfand.
Autor: Urspeter Meyer, Fotos Andy Sigrist
Do 30. Apr. 2026
Via Gottardo Amsteg-Wassen
25 Senioren (und Andere) sind an diesem wunderschönen Donnerstag mit Roli Giger unterwegs auf einer weiteren Teiletappe der Via Gottardo. In der Dorfbäckerei starten wir mit Tell bei KaGi, vielleicht hat Walterli ja ein Gipfeli und gar keinen Apfel auf dem Kopf als Zielscheibe benutzt sinniere ich mit Sepp.
Vorbei an Weiden durch`s Ried mit schmucken alten Häusern, einer Kapelle, freundlichen Kühen, Ziegen und Schafen und einem aufgestellten Bauern geht es aufwärts. Im Hintergrund der Chli Windgällen über dem Reusstal. Mit Sicht zur Jntschitobelbrücke, Symbol für die Rolle der CH als Verbindung zwischen dem deutschen Norden und dem italienischen Süden. Das Seckenviadukt ist die letzte der gut 100 Brücken, welche noch in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten ist. Um 13.00 Uhr erreichen wir einen wunderbaren Picknickplatz und zum Dessert verteilt Roli noch Gabi`s feine Haselnuss-Kondensmilch-Zwieback. Weiter geht es in Gurtnellen, Richtung Pfaffensprung. Dort wird das Wasser gefasst und in einem 7km langen Stollen zum EW in Amsteg geführt. Wir rätseln über den Namen. Laut Wikipedia gibt es verschiedene Versionen. Theres und ich haben selber eine: der Pfarrer war nachts wieder einmal zu lange unterwegs und musste dann in die Kirche springen. Einmal lauerte ihm ein Widersacher auf und stiess ihn in die Schlucht. Beeindruckt von den vielen Bauwerken , denken wir zurück an die vielen Arbeiter die Grossartiges geleistet haben. Viele aus der Fremde und all die Opfer, die sie auch gefordert haben.
Lawinenunterstände und Steinschlagnetze erinnern an die Naturgefahren dieser Gegend, sind wir den Menschen dankbar die dort leben und uns diese wunderbare Wanderung ermöglichen. Herzlichen Dank an Roli für seine grosse Arbeit und die interessanten Erklärungen. Alle erreichen das Ziel . Während die Einen noch zum Chileli vo Wasse pilgern, sind die Andern schon am Schlusstrunk in Gina`s Bar.
Autorin: Dora Siegrist
So 26. Apr. 2026
Naturkundliche Baum- und Frühlingswanderung
19 Personen trafen sich am Sonntagmorgen bei schönstem Frühlingswetter um sich von Sasha und Max auf eine schöne naturkundliche Wanderung zu begeben. Mit dem Zug ging es nach Lommiswil im Holz.
Die Stöcke wurden montiert und die Jacken abgezogen. Langsam ging es aufwärts. Unterwegs gab es immer wieder Stopps um uns auf die verschiedensten Punkte aufmerksam zu machen. Zuerst zeigte uns Max die Strauchwicke. Ein kleiner Busch in den Felswänden mit gelben Blüten. Kurz darauf kamen wir am Waldvögelchen vorbei. Einer kleinen weissen Orchidee. Die Hohltaube meldete sich auch mit Gezwitscher. Vorbei an dem Restaurant Schauenberg geht es eine Weide hoch um den Blauen Kalk - Glocken Enzian und das männliche Knabenkraut zu bewundern. Danach ging es zum Höhepunkt. Ganz versteckt ging es zur «alten Dame» einer 1000-jährigen Eibe. Dem ältesten Baum des Kantons. Wieder zurück auf der Weide gab es eine Mittagsrast mit ganz viele vertiefende Erklärungen zum Gesehenen. Vorbei am Restaurant ging es zum Bettlachberg. Auf diesem Weg wurden wir auf die vielen besonderen, eindrücklichen Bäume aufmerksam gemacht. Das schöne Bergpanorama war mal ausnahmsweise nicht so wichtig. Nach dem guten Früchtekuchen im Bergasthof Bettlachberg mussten wir uns sputen den Bus am Bettlachrank zu erreichen. Mit diesem erreichten wir pünktlich den Bahnhof Grenchen Süd um nach Olten zurück zu kehren.
Wir danken Sasha und Max für den schönen Tag und die vielen interessanten Informationen.
Autorin: Monika Spahr, Fotos Monika Spahr, Max Jaggi
Do 16. Apr. 2026
Pfannenstiel - Meilen (ZH)
Pfannenstiel-Meilen
Mit Jürg Schlegel's Bruder Peter sind wir 29 auf dieser abwechslungsreichen Wanderung nach dem Start von der Forch. Peter, welcher in der Nähe wohnhaft ist, übernimmt gleich die Leitung der zweiten Gruppe. Die Rundumsicht beim Start zeigt uns Bachtel, Uetliberg, Albis und mehr. Der Weg führt meistens auf breiten Waldwegen über Chüelenmorgen, an Moorplätzen vorbei zum Aussichtsturm Hochwacht mit zwei Picknickplätzen, welche uns einladen, Feuer zu machen für unsere Würste. Vom Turm der Hochwacht geniessen einige die schöne Aussicht bei diesem Prachtswetter auf den Zürichsee und die umliegenden Berge. Der Abstieg durch das Meilener Tobel, die Trinkpause bei der Ruine Friedberg und die anschliessende Schifffahrt nach Zürich Bürkliplatz war einfach nur schön. Jürg zeigt uns noch die schöne Stadt Zürich mit dem Lindenhof; da stehen bereits viele Zelte für das bevorstehende Sechseläuten mit Umzug am Sonntag und der Verbrennung des Böögs am Montag. Ein wunderbarer Wandertag geht zu Ende. Es hat sich gelohnt, diese Wanderung, welche im 2024 bei Nebel gewandert wurde, zu wiederholen.
Wir danken Jürg herzlich für die gute Planung und Durchführung der Wanderung.
Autorin: Ingrid Heimgartner, Fotos: Markus Heimgartner / Jürg Schlegel
Do 9. Apr. 2026
Wanderung entlang des Jurakamms "Blauen"
Am frühen Morgen wurde das Perron 11 fast buchstäblich mit SAC Seniorinnen und Senioren geflutet und eine Teilnehmerin fuhr beinahe nach Sursee, vermutlich mochte sie den Start kaum erwarten. In Grellingen war der Fahrer über seinen vollbesetzten Bus richtig begeistert. Ab Nenzlingen ging es erst in den Ricolagarten und weiter auf und ab durch Feld und Wald dem Chuenisberg entlang. Zu bestaunen gab es unterwegs viel Chriesibluest, Schlüsseli und Knabenkraut. Begleitet wurde die Tour mit unheimlich viel Lachen und lustigen Sprüchen. Es war herrlich sommerlich warm und vermutlich drängten darum auf dem Schlusstück alle Richtung Laufen wie "Kälber zur Tränke". Während sich die meisten den Durst löschten und dazu ein kleines Plättli servieren liessen, gingen andere im sehr attraktiven Lädeli-Städtli zum Einkauf. Höhepunkt auf dem Weg zum Bahnhof war ein herzfafter Biss in den Richterich von Markus. Wie soll der Richterich genau beschrieben werden..., im General-Wille-Haus nennt man ihn Mohrenkopf.
Liebe Eva, vielen herzlichen Dank für diese tolle Tour welche nicht nur müde Beine sondern auch viel Sonne in den Herzen verursachte.
P.S. Apropos Busfahrer: der Busfahrer auf der Heimfahrt von Olten musste in Hägendorf noch einen zwischen zwei Sitzplätzen verklemmten Rucksackgurt “ausbauen”; die übrigen Fahrgäste im Bus nahmen es mit Humor...
Autorin: Therese Däster
Do 2. Apr. 2026
La Neuveville -Pilouvi- Lignières
Ausschlafen ist angesagt. Um 8.45 versammelten sich 34 Senioren für die Wanderung in Mäni Barth`s Heimat. Erste Überraschung in Olten. Zug Ausfall. Die beiden Tourenleiter haben wunderbar kooperiert und Jürg Schlegel kam bald mit der Nachricht: KaGi in Olten Abfahrt 1 Std später. In La Neuveville mussten wir nur noch die Gipfeli abholen.. und los ging`s. Während die Einen mit Mäni den Bus nach Lignieres nahmen stiegen die Anderen mit Jürg durch die, für die meisten unbekannte Schlucht. Viele magische Momente erwarteten uns, und man konnte sich die Hexen bildlich vorstellen wie sie bei den Wasserfällen badeten. Den Aufstieg über teils hohe Stufen bewältigte man dank Jürg`s angenehmem Schritt und der wunderbaren Natur mit Immergrün und Leberblümchen spielend. In Lignieres trafen wir wieder auf Mäni`s Truppe und konnten unser Picknick auf einem wunderschönen Platz geniessen, und Mäni bedient uns noch mit seinem obligaten Kaffee. Dannach bestaunten wir noch die wunderschöne Malerei des Alpabzug an einer Hausfassade. Und weiter ging es mit Blick zum verschneiten Chasseral, bevor wir zum Abstieg durch den Wald nach La Neuveville stiegen. Einen letzten Ausblick vom Pavillon hinunter auf den Bielersee, die Petersinsel mit dem Heideweg. Während die Einen zum Schlusstrunk in den Pub gingen , verbrachten die Anderen die Zeit bis zur Heimfahrt am See. Vielen herzlichen Dank an Mäni und Jürg für die wunderschöne Tour und Petrus für das schöne Wetter.
Autorin: Dora Siegrist
Fotos: Sepp Schuler und Jürg Schlegel
Mo 30. März 2026
Skitourenwoche Splügen
Skitouren/Kulinarische und kulturelle Woche Splügen:
Nicht nur Skitourenliebhaber und Liebhaberinnen kamen diese Woche auf die
Rechnung, auch kulinarisch und kulturell wurde einiges geboten. Christoph bekochte uns fürstlich. In einer Brauerei zu wohnen war zudem sehr angenehm, so konnten wir täglich ein neues Bier kosten.
Dank Reto, pensionierter Primarlehrer und Theatermacher von Splügen, lernten wir ein Stück Kulturgut des Rheinwaldes kennen.
Wen wir auch kennenlernten war der Wind. So heisst es doch:
„Das Rheinwald ist wild und scharfen Lüften unterworfen.“
Die Touren, die uns Andy Steingruber und Kevin Meyer boten, waren wirklich
exellent. Am Mittwoch gabs gar eine Tiefschneeabfahrt vom Feinsten. Hier unsere
Tourenziele der ganzen Woche:
Montag, 30.3.26: Guggernüll 2886m)
Dienstag, 31.3.26: starker Schneefall und Wind: Aufstieg im Wald Richtung Surettaseen, Abfahrt zur Splügenpass Strasse
Mittwoch, 1.4.26: Nufenen – Wannagrat (2378m)
Donnerstag, 2.4.26: Hinterrhein – Chilchalphorn (3039m)
Freitag, 3.4.26: geplant war Pizzo Tambo, erreicht haben wir das Ski Depot (3096m), Umkehr wegen starkem Wind und Zeitmangel.
Danke Andy und Kevin, Bergführer und Aspirant
Do 19. März 2026
Albristhore (2'762m)
ERSATZTOUR Bodezehore&Drümännler
Aufgrund der Lawinensituation hat Chris eine tolle Alternative zum Albristhore angeboten und uns mit genauster Planung souverän auf zwei(!) Gipfel im Diemtigtal geführt: Bodezehore - mit wunderbarer Pulverabfahrt und Drümännler - dank perfektem Timing im leicht angesulzten Hang ein wahrer Abfahrtsspass!
Auch die Verpflegung kam nicht zu kurz. Der frühmorgendliche Kaffee zum aufwachen und aufwärmen, gemütliche Picknickpausen auf den windstillen sonnigen Gipfeln und zum Schluss für alle ein kühl gestellter Saft vom Fass - Chris hat an alles gedacht und uns rundum gut versorgt. Danke!
Do 19. März 2026
Freiburg - Lac Pérolles - Marly - Freiburg FR
Bei wunderschönem Frühlingswetter startete eine stattlich Anzahl SAC-ler vom Bahnhof Freiburg den Abstieg zur Saane, vorbei am Frauenkloster Abtei Maigrauge, über die älteste Staumauer in Europa von 113 m Länge und 21 m Höhe, durch schmale Tunnel und entlang von stattlichen Felswänden der Saane entlang. Die kurze Umleitung erlaubte uns einen Blick in das Universitäre Gelände der Stadt Freiburg. Nach dem zweiten Abstieg hielten einige Ausschau nach dem Eisvogel, welcher sich jedoch nicht blicken liess. Während der Mittagsrast unter den massiv hohen Brückenpfeilern mit Kletterrouten, konnte man zahlreiche Kletterkünste beobachten. Der Rückweg führte uns oberhalb des Flusses mit schönen Aussichten zurück in die Altstadt. Die Standseilbahn, eine der ältesten in ganz Europa und betrieben durch Abwasser, ersparte uns den Aufstieg zum Bahnhof, resp. zum Schlusstrunk vor der Heimreise.
Monika, wir danken dir ganz herzlich für die eindrückliche Tour samt geschichtlichen Leckerbissen.
Autorin: Therese Däster, Fotos: Markus Heimgartner
Sa 14. März 2026
kleine Schneeschuhtour und Iglubau
Do 12. März 2026
Schneeschuhtour vom Langis aufs Jänzi
In der Nacht hatte es geregnet und es wurde kalt. So hüllte frühmorgens noch Nebel die Berghänge ein, als wir im Postauto auf der Glaubenbergpassstrasse zu dem auf 1450 Meter gelegenen Berghotel Langis unterwegs waren. Die Wetterprognose für heute war gut. Das stimmte zuversichtlich. Aber Schnee? Auf Langis war es weiss, hier verlief exakt die Schneegrenze. Die geschützte und einzigartige Hochmoorlandschaft präsentierte sich im Winterkleid. Im Berghotel standen für uns 15 Frühaufsteher Kaffee und Gipfeli bereit. Dann gings an den Start des Trails und schon waren wir unterwegs, der Schnee knirschte unter unseren Schneeschuhen. Wir kamen vorbei am Restaurant Schwendi-Kaltbad und seiner Kapelle und folgten nun auf der Talebene dem Bach ‚Grosse Schliere’. Wir erfahren, ein Hochmoor wird höher, da nicht alles abgestorbene Pflanzenmaterial unter den sehr nassen Bedingungen abgebaut wird und sich anhäuft. Nun liessen wir den idyllischen Bach hinter uns, bergwärts gehend erreichten wir nach gut einer Stunde das Egg-Hüttli. Zeit für ein Picknick, um dann gestärkt die Etappe bis zum 1737 Meter hohen Jänzi in Angriff zu nehmen. Nicht durchgehend war im Wald der Trail schneebedeckt, doch kein Problem, die Schneeschuhe bewährten sich auch auf Moos und Moorboden. Mit den über das Bergtal und die Hänge verteilten frisch verschneiten Fichten und Föhren, den Gehölzen, Stauden, Sträuchern, Moosen und Flechten umgab uns eine vielfältige, schöne Natur. Auf dem Jänzi angekommen, liess ein Blick in die Ferne die Zentralschweizer Berge und die Berner Dreitausender nur erahnen. Dafür präsentierten sich mystisch die nahen Hügel mit Nebel und ersten Sonnenstrahlen. Nach unserer Mittagspause gings talwärts auf derselben Route und siehe da, die Sonne schien nun herrlich! Wir kehrten zurück auf die Ebene des Hochmoors. Im Schwendi-Kaltbad genossen wir den Schlusstrunk auf der Terrasse. Auf dem Rückweg zum Parkplatz Langis staunten wir über das sich vor uns ausbreitende Bergpanorama. Das Abendsonnenlicht fiel auf die weissen Gipfel hoch über dem Sarnersee. - Danke Jürg für die Organisation dieser wunderschönen Schneeschuhwanderung, für die umsichtige Führung, wie für all die Ausführungen zum Hochmoor, diesem speziell wertvollen Naturraum. - Problemlos kamen wir nach 19 Uhr nach Olten zurück.
Bericht: Regina Hess / Fotos von Marlène Wälchli Schaffner, Sepp Schuler und Jürg Schlegel
So 8. März 2026
Skitourenwoche vom Val Bedretto ins Binntal
Skitourenwoche 8.3. - 13.3.2026 vom Val Bedretto ins Binntal
Sonntag, All`Acqua – Corno Gries
Start ohne lange Unterhosen gleich neben der Salatbar, leider hatten wir keine Zeit das Tartar zu testen. Wir starten flüssig und sind gut aufgewärmt und rasch in der Hütte. So reicht es noch für eine kurze Einführung oder Refresher der «Schwanzschnurtechnik» für eine optimale Abfahrtstechnik - mehr dazu später.
Montag Corno Gries – Blinnenhorn – Rifugio Claudio e Bruno
Heute heisst es «Gring abe ond seckle», nach 10 km ging es endlich aufwärts zum Gipfelkreuz mit Altar. Leider hatten wir keine Opfergabe mit dabei, so konnten wir den Sonnen-Gott nicht milde stimmen. So holte uns alsbald der alt bekannte «Nebel» ein. Nach 20 Schwüngen hat sich die Sichtdistanz auf 10 m verringert. Wir adaptieren uns rasch und dank der Schwanzschnurtechnik erreichen wir selbst in dichtem Nebel sicher und mit eleganten Schwüngen das Rifugio. Hier werden wir herzlich mit Spaghetti an Tomatensauce und Bialettikaffi empfangen.
Einschub Schwanzschnurtechnik: man nehme eine «Schwanzschnur/runden Elastik» diesen spanne man zwischen den Händen nach aussen. So entsteht eine tip top Rumpfspannung - ein sogenanntes Powerhous und man steht optimal und kraftvoll auf den Skiern.
Dienstag Rifugio Claudio e Brunon - Hohsandhorn- Hohsandjoch- Mittlenberghütte
Um das frische Gemüse (rohe Rüebli und roher Kabis) besser zu verdauen, geniessen wir inbrünstig das Colazione Italia mit Zwieback und aufgewärmtem Panettone ganz ohne Butter.
Um eine Schneeabfahrt bemüht sucht Walter zum Auftakt des Tages den Schnee um die Steine. Danach geht`s kontinuierlich aufwärts in die Höhe und den dichter werdenden Nebel. Auf dem Gipfel werden wir mit einem On-Off-Panorama belohnt.
Zur Abfahrt wartet eine alpintechnische Einlage mit einer 90° Abeilstelle auf uns.
Nach weiterem Auf und Ab landen wir bei Caroline in der Mittlenberghütte. Mit viel Charm ebnet Walter uns den Boden für einen entspannten Abend. Im Verlauf des Abend durchqueren wir gekonnt das Minenfeld und hinterlassen eine breite Schleimspur.
Mittwoch Mittlenberghütte – Gross Schinhorn – Crampiolo / Alpe Devero
Am Morgen vor der Hütte glaubt niemand, dass wir in ein paar Stunden auf diesem spitzen, wilden Gipfel stehen werden. Heute ist der Aufstieg stotzig, jedoch begleitet von einem Wetterbedingten wunderschönen Lichtspiel in der Landschaft. Vom Skidepot steigen wir hoch dem schmalen und steilen Gipfel entgegen. Der Wunsch auf Weitsicht, Sonne und Panorama blieb uns verwehrt.
Super Schnee auf der blinden Abfahrt und eine schweisstreibende Seeumrundung. In Italien angekommen, geniessen wir Apéro, Antipasti, Pasta, Torte e doccia.
Donnerstag Rundtour Crampiolo via Pkt. 2611 neben Punta della Valle – Bocchetta di Scarpia – Alpe Devero
Mit einem ausführlichen italienischen Frühstück mit Kuchen, Zuckerwasser (Sugo di frutta) und tanti Cappuccini.
Es geht Richtung «Punta della Valle» gemütlich die nadellosen Lärchenwälder hinauf. Das Wetter verändert sich von sehr leichtem, nächtlichem Schneefall zu blauem Himmel mit viel Weitsicht. Einmal oben, auf Pkt. 2611 folgt eine Genussfahrt durch mäuseschenkelhohen Neuschnee.
Es geht erneut hoch zum nächsten Grad und anschliessend via Alpgelände, See und Wald gelangen wir zur Alpe Devero. So ist auch das Abendessen vom Vorabend mit Cervo, Salsiccia, Braten, Pilzen und viel Polenta endgültig verdauet.
Wir verzichten wohlweislich im Hinblick auf ein weiter üppiges Znacht auf`s Zvieri- Plättli. Bei einem gläsigen Sandwich tanken wir Sonne bis sie hinter den Bergen verschwindet.
Freitag Crampiolo -Punta della Rossa / Geispfad – Fäld bei Binn.
Ein kurzes gemütliches Einlaufen über die Ebene, danach startet das Warmup im Wald als Cross-Skitour und endet als schweisstreibende Skibuckeltour den schneelosen, vereisten Steilhang hinauf. Die Pause kommt etwas später, da wir uns erst beim gemütlichen Laufen abkühlen sollen.
Der Action für heute nicht genug umschiffen wir die Leiter und nutzen endlich unsere Frontzacken der Steigeisen. Oben angekommen geniessen wir die «ausführliche Pause» um die Schwabelbeine zu beruhigen.
Nachdem der Puls wieder in der Mittelfrequenz seinen Platz gefunden hat, geniessen wir die schöne Landschaft der Hochebene. Der Föhn kommt auf und es wird kühl, also geht es zügig nach unten. Wir legen einen wunderbaren Kurventeppich und schliessen mit einem wilden Ritt durch den Wald.
Schön wars, Danke!
...ein Gruppenwerk
Fr 6. März 2026
Grassen-Sustlihütte
Über den Stössenfirn zum Grassen: Meientaler
Skitouren-Highlights
Einen Moment lang stutzten wir: Würde uns das Taxi wirklich in Wassen abholen? Nach fünf Minuten banger Wartezeit stellten wir die Telefonnummer des Transportunternehmens ein - doch
siehe da: Genau in diesem Augenblick steuerte der Kleinbus auf die Haltebucht zu, die vor unseren Füssen lag.
Gutgelaunt konnte es somit weitergehen zum Start unserer zweitägigen Tour im Meiental. Der
englischsprechende Taxichauffeur setzte uns kurz vor Gorezmettlen ab. Zu dritt schnallten wir die
Skis an die Füsse, wobei wir auf dem Weg zur Sustlihütte in der Ferne noch den braunen Dunst
der Saharastaubwolken erkennen konnten.
Die Sustlihütte war am Vormittag gerade aus dem Wintertiefschlaf erwacht, was einige frühe Gäste zum Ausschaufeln einer Schneebar veranlasste. Doch wir liessen die Bar links liegen, denn wir
suchten ja schönen Abfahrtsschnee. Dank Bernhards Spürsinn fanden wir zuverlässig den Weg in
ein Couloir, das teilweise noch im Schatten lag.
Am oberen Rand des Couloirs angelangt, stieg die Vorfreude auf die Abfahrt. Bernhard hatte uns
nicht zuviel versprochen: Bald zogen wir jauchzend unsere Schwünge durch den Pulverschnee (!),
bis sich dieser oberhalb der Sustlihütte zu feinem Sulz umgewandelt hatte, was wir ebenfalls sehr
schätzten. Zufrieden richteten wir uns in der Sustlihütte ein, wo es ein feines Znacht gab.
Am nächsten Morgen überrumpelten uns die anderen Skitourero-Gruppen, welche offenbar das
Zmorge heimlich um eine halbe Stunde vorverlegt hatten. Doch wir liessen uns davon nicht beeindrucken und genossen in Ruhe noch einen Zusatz-Espresso bei der Hüttenwartin. Das gab
uns wohl den Kick zur - unbeabsichtigten - Aufholaktion. Denn die Spur, welche Bernhard am
Vortag vorbildlich angelegt hatte, erwies sich in mehrfacher Hinsicht als Game-Changer. Währendessen sich die beiden anderen Gruppen auf der offiziellen Route abmühten und ihre Skis
zeitweise gar trugen, stiegen wir ohne Harscheisen fast wie junge Gött*innen über der Spuranlage
schwebend ;-) in Richtung Stössenfirn auf.
Anschliessend bahnte Bernhard einen weiteren Alternativweg als Abkürzung zum Firnalpelifirn.
Allerdings waren dabei einige Tritte in der Steilstelle zu überwinden. Deshalb schlug Bernhard mit
seinem nigelnagelneuen Pickel prächtige Stufen für uns in den angefrorenen Schnee, wobei die
Sonne im polierten Metall der Pickelhaue glänzte.
Als wir nach bloss 2.5 Stunden auf dem sonnigen Gipfel des Grassen standen, wussten wir:
Bernhard führte uns als Experte auf den Berg!
Nach der Gipfelrast erwartete uns eine tolle Abfahrt über 1'800 Höhenmeter nach Engelberg. Im
obersten Teil lockte uns Pulverschnee aus den Reserven, bevor wir den Mini-Gegenanstieg zum
Grassenbiwak bewältigten. Von dort ging die Reise weiter in leicht angesulztem Schnee bis zum
Hartschnee im unteren Teil.
Mit strahlenden Gesichtern erreichten wir die Bushaltestelle bei der Fürenalp-Talstation. Von dort
brachte uns der Bus nach kurzem Sonnenbad zum Bahnhof Engelberg und somit auf den Heimweg.
Herzlichen Dank an TL Bernhard für die tadellose Organisation - es wird schwierig, diese Tour zu
toppen!
Fr 6. März 2026
Helferessen General-Wille-Haus
Bericht folgt...
Fr 27. Feb. 2026
Generalversammlung
Pünktlich um 19.30 konnte Präsident Hugues Hagmann die 118. Generalversammlung der SAC - Sektion Olten im Josefssaal Olten eröffnen. Vorher hatten die Damen der Wandergruppe 2000 mit Ingrid Heimgartner mit einem guten Essen, geliefert vom Kolpinghaus Olten, für das leibliche Wohl gesorgt. Nach der Ehrung der Verstorbenen wurden die Jahresberichte kurz gestreift, da sie alle in den Clubmitteilungen zu lesen waren. Der Präsident dankte allen Ressortleitenden für ihre Arbeit durch das Jahr, dem Elmerhüttlichef und Helfern für die Organisation des 35-Jahr- Jubiläums am 9. März, der ein Tag voller Geschichten, Erinnerungen und Begegnungen war. Dem Willehhauschef Jörg Bitterli und den vielen Teams für den sehr erfolgreichen Winterdienst. Die JB-Chefin Monika Walch geht ins Ausland und wird verabschiedet. Mit Christine de Gottardi wurde eine neue J&S Coachin gefunden. Alexandra Freuler übernimmmt neu das Amt einer Archivarin.
Markus Kissling präsentierte die Rechnung und die Rückschau auf die Ausgaber für die Renovation der Weissmieshütte, die weitgehend gesichert sind, auch dank der grosszügigen Spenden von 215'000 Franken. Einige Aufträge konnten schon vergeben werden unter Budget dank guter Offerten. Es werden immer noch Teilnehmer gesucht für die Fronarbeitswochen. Die Weissmieshütte war die bestbesuchte SAC-Hütte mit 7066 Übernachtungen! Dank an Carla und Roberto Arnold. Sommertourenchef Bernhard Meyer tritt nach 20 Jahren zurück und wurde mit Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Nach den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurde die Versammlung geschlossen und bei guten Gesprächen und Bergerlebnissen sass man noch lange zusammen.
Brigitta Köhl
Do 26. Feb. 2026
Winterwanderung Lindenberg Freiamt
26 Senioren machten sich mit Wolfgang Neubert auf den Weg. Eine Winterwanderung war angesagt, aber es war strahlendes Frühlingswetter und Schnee nur noch im herrlichen Alpenpanorama zu sehen. Via Wohlen erreichten wir mit dem Bus unseren Startort Uezwil im Kt.Aargau. Beim Aufstieg am Lindenberg erklärt uns Wolfgang noch die geologische Entwicklung der letzten 25 Mio. Jahre, mit Blick Richtung Albiskette und Reusstal. Weiter geht es teilweise auf dem Freiämterweg durch wunderschöne Wald- und Landwirtschaftsgebiete. Im Waldgebiet Feldenmoos (Boswil) wurde zur Zeit des 1.Weltkrieges Torf abgebaut z.T.4-5m tief, bis nach dem 2.Weltkrieg. In den 60er Jahren wurde dann aufgeforstet und Seen angelegt. Forellen werden dort ausgesetzt, können sich aber nicht vermehren, da es kein fliessendes Gewässer ist. Wenn der Teich leergefischt ist, wird er wieder nachgefüllt. Die Angler haben aber Tageslimitten von 3 Fischen. Nach 2,5 Std. erreichen wir den Sportflugplatz Buttwil. Dort wird uns im Hangar Beizli im Flugtempo ein feines Mittagessen, Braten, Stock und Sauce serviert.
Weiter gehts im Sauseschritt durch Feld und Wald mit einem wunderbaren Rundblick in die Alpen. Nach weiteren 2,5 Std. erreichen wir Beinwil im Freiamt mit müden Beinen. Mit dem Bus gehts nach Muri. Wo es noch für einen kurzen Schlusstrunk reicht.
Nach einer Panne bei der SBB erreichen wir Olten aber zur angegebenen Zeit.
Herzlichen Dank Wolfgang für die interessante und schöne Tour.
Autorin: Dora Siegrist, Fotos: Dora Siegrist
Do 19. Feb. 2026
Röschti-Farm Bözenegg
18 Unerschrockene trafen sich in Aarau zu KaGi in der Aarauerstube. Der Bus brachte uns auf die verschneite Staffelegg wo uns auch noch ein zünftiger Wind um die Ohren pfiff. Kein Problem für die allwettererpropten Senioren, denn alles Notwendige war im Rucksack. Auf dem Jurahöhenweg 5 ging es Richtung Linn. Unterwegs machte uns Ingrid auf die grösse Ruine vom Aargau aufmerksam, dabei wohne ich, zwar im Aargau aufgewachsen, doch schon bald 40 Jahre im Kanton Solothurn. Sie meinte jedoch die Ruine Schenkenberg und nicht mich. Beim Punkt 666 stiegen wir zur Röschtifarm ab und begutachteten die Bahnstrecke und die Autobahntunneleinfahrt Bözberg. Das Angebot an Röstivariationen machten die Auswahl alles andere als leicht und gemäss einkehrender Ruhe muss es allen gemundet haben. Nach einem 30 minütigem Verdauungsmarsch erreichten wir in Schinznach Dorf das Lokal Kafitassli, wo Kaffee und Kuchen bestellt werden und zum Teil auch der obligate Schlusstrunk einverleibt werden konnte.
Ingrid, wieder haben ich eine Ecke in unserer Gegend kennengelernt und sicher sitzen wir wieder einmal vor einer so leckeren Rösti, vielen herzlichen Dank.
Autorin: Therese Däster, Fotos Markus Heimgartner
So 15. Feb. 2026
Skitour Alpiglegalm-Morgetepass
Wieder nicht Alpiglegalm-Morgetepass
15.02.2026 Alternativtour Langis - Fürstei, Skitour
Die schwierigen Schnee- und Wetterverhältnisse in den letzten Tagen haben für Daniela wohl einiges an Aufwand bedeutet, eine sichere Alternativtour ausfindig zu machen. So sind wir (Daniela, Stefano, Thomas, Susanne, Barbara, Kiwi) anstatt ins Gantrischgebiet Richtung Glaubenberg aufgebrochen.
Die Tour begann bei wenig Sicht und leichtem Schneefall gemächlich. Der erste Aufstieg hat bereits die Vorfreude auf eine Pulverschneeabfahrt geweckt. Und immer öfter haben sich kleine Lücken in der Wolkendecke gezeigt und die zauberhafte Moorlandschaft mit scheuem Licht beleuchtet. Die Querung entlang des Grats vom Rickhubel zum Fürstei öffnete die wunderbare Rundum-Weitsicht.
Die Vorfreude auf den Pulverschnee wurde bei der Abfahrt übertroffen. Wir fanden dank dem Gegenaufstieg zur Seewenegg auch noch herrlich unverfahrene Hänge.
Was für eine wunderbare Skitour, die wir dank des zuvor schlechten Wetters mit nicht allzuvielen Tourengängern teilen mussten! Vielen Dank an Daniela für die gute Wahl, die Hilfe bei jeglichen technischen Schwierigkeiten und die Geduld für alle Bedürfnisse.
Kiwi Troxler
Fr 13. Feb. 2026
Skitour Wildstrubel
Ochsesattel statt Wildstrubel
Sa 7. Feb. 2026
Fortbildungsmodul "Führen am Berg"
Unter dem Motto "Führen am Berg" trafen sich 16 Teilnehmende aus den Sektionen Olten, Weissenstein, Aarau und Rossberg in Realp. Organisiert wurde das Wochenende von Steffi von Felten – ein grosses Dankeschön für die umsichtige Planung und die perfekte Organisation!
Am Samstagmorgen versammelte sich eine bunt gemischte Truppe von mehr oder weniger erfahrenen TourenleiterInen. Geleitet wurde das Ganze von den beiden Bergführern Walter Fetscher und Markus Burch, die uns mit viel Fachwissen, Geduld und der nötigen Portion Humor durch das Wochenende führten.
Statt im warmen Theorieraum hypothetische Szenarien zu wälzen, wurde gleich beim Aufstieg Richtung Tiefenbach diskutiert, analysiert und reflektiert. Zwischen Spitzkehren und kurzen Verschnaufpausen ging es um Entscheidungsfindung, Kommunikation, Gruppendynamik – und die Frage, wie man gleichzeitig den Überblick behält, die Lawinensituation im Auge hat und merkt, wer schon wieder seine Felle nicht richtig montiert hat. Die frische Bergluft förderte dabei nicht nur die Durchblutung, sondern auch den Erfahrungsaustausch.
Am Sonntag wurde es dann theatralisch: In Rollenspielen wurden typische – und manchem verdächtig bekannte – Situationen nachgestellt. Vom besonders ambitionierten "Ich-hätte-da-noch-eine-Variante"-Teilnehmer bis zum ständigen "Nörgeler" war alles dabei. Das Lachen kam nicht zu kurz, und gleichzeitig wurde deutlich, wie hilfreich es ist, schwierige Situationen in einem geschützten Rahmen zu üben. So fällt es hoffentlich leichter, im Ernstfall ruhig, klar und souverän zu reagieren.
Nicht ganz unwesentlich für die Gesamtstimmung: Für beide Gruppen reichte es auch noch zu ein paar herrlich pulvrigen Schwüngen im Neuschnee. Theorie schön und gut – aber ein paar Tiefschneemeter wirken bekanntlich ebenfalls motivationssteigernd.
Zufrieden, gut durchlüftet und um einige Erkenntnisse reicher kehrten wir ins Tal zurück – mit erweitertem Erfahrungsschatz, gestärktem Netzwerk und vielleicht der einen oder anderen neuen Idee für die nächste Tour.
Seline Stalder
Do 5. Feb. 2026
Sörenberg - Chemmeribodenbad
Aus dem Nebel in die Sonne! Wer von uns 17 Wanderfreudigen unter der Leitung von Erika hätte bei der Zugfahrt im dichten Nebel nach Luzern erwartet, einen so herrlichen, sonnigen Tag zu erleben? Nach einem kurzen Kaffeehalt in Luzern lichtete sich auf der Fahrt nach Schüpfheim der Nebel immer mehr. Blauer Himmel erwartete uns. Noch aber ohne Schnee! Wir waren nicht die einzigen, die diesen Tag geniessen wollten. Mindestens vier Busse füllten sich für die Fahrt nach Sörenberg. Bei unserem Ausstieg an der Station Hirsegg wurde sofort klar, dass wir die Schneeschuhe nicht umsonst mitgenommen hatten: Der steile Hang, der zu Beginn zu besteigen war, hatte genügend Schnee. Leider zeigten die länger nicht mehr gebrauchten Schneeschuhe eines Kameraden schon beim Anziehen einen Materialschaden. Da der Aufstieg ohne Schneeschuhe für ihn dann doch zu mühsam wurde, musste er die Teilnahme an der Tour, auf die er sich sehr gefreut hatte, leider abbrechen. Nach dem Aufstieg durchquerten wir einen lichten Wald, und konnten bald danach unsern Mittagshalt bei der Alp Schlund bei warmem, wunderbarem Wetter mit fantastischer Aussicht geniessen. Der Abstieg war sehr angenehm, aber auch ziemlich lang. Wir fanden immer wieder Wegstücke im unberührten, jetzt aber auch immer nasser werdenden Schnee. An einer schönen Stelle durfte auch die Aufnahme einer Gruppenfoto nicht fehlen. Erika führte uns nun statt auf dem Wanderweg via Wagliseiboden direkt zu einem etwas steileren Abhang. Es macht allen Spass, im individuellen Tempo und in eigenen Spuren hinunter wieder zum Winterwanderweg zu gelangen. Dort fehlte nun aber der Schnee fast ganz, und wir gingen zu Fuss weiter. Beim Punkt 1218 war der kürzere Wanderweg zu unserem Ziel wegen Holzschlag gesprerrt. Über Vorder Schönisei wanderten wir bald der Emme entlang nach Kemmeribodenbad. Der Schlusstrunk mit oder ohne Meringue Dessert war allen sehr willkommen. Die Heimfahrt führte im Bus nach Eschholzmatt und von dort mit dem Zug über Bern nach Olten. Wir haben alle einen wunderbaren Tag genossen und danken dir, Erika, ganz herzlich für deine tolle Vorbereitung und Führung dieser schönen Schneeschuhtour.
Text: Thomas von Arx, Bilder: Rolf Wirz
Sa 31. Jan. 2026
Ski- und Snowboardtour Glattgrat
Der Nebel steigt, und auf der eben noch sonnigen Terrasse wird es kühl. Hier genossen wir den Schlusstrunk und setzten gute Gespräche fort. Aber jetzt ist es ohnehin Zeit, das gastfreundliche Pilgerhaus beim Kloster Niederrickenbach zu verlassen. Die nahe Luftseilbahn taucht ins Nebelmeer und bringt uns zum voll besetzten Engelberger Zug nach Luzern.
Wir sind zufrieden mit dem Tag, voller schöner Erinnerungen: Sogar an den letzten Abstieg zu Fuss, auf dem kiesigen Weg bis zum Dörfchen; schon fast in frühlingshafter Stimmung, mit Rückblicken auf eine gleissende Schneelandschaft um den Brisen. Vorher aber natürlich an die Abfahrt über fast unberührte Pulverhänge, wie man sie in diesem schneearmen Winter nicht erwartet hätte! Uns drei Skifreaks sausten die drei Snowboarder des Grüppchens um die Ohren, landeten gelegentlich auch überrascht in einem Loch. – Doch war uns Tourenleiterin Julia nicht eben noch mit Fellskis voraus gestiegen? Ja klar, ihr Splitboard bereichert das Sortiment an vorhandenen Abfahrtsgeräten. Zwei grosse Snowboards überragten die Rucksäcke und wurden tapfer auf Schneeschuhen nach oben getragen, teils auch in der Direttissima, denn es gab sonst nur Ski-Aufstiegsspuren.
Magisch berührte uns am Morgen der Aufstieg vorbei an mächtigen Bergahornen; dann der verschneite Tannenwald, bevor wir zum Brisenhaus der SAC-Sektion Pilatus gelangen. Diese urgemütliche Hütte lassen wir diesmal links liegen und pausieren 80m höher bei einer Alphütte. Über eine Rippe und den letzten Steilhang gelangen wir zur Schuenegg (2168m ü.M.) und auf das flache südwestliche Ende des „Glattengrat“ (so benannt in SwissTopo). Hier überwältigt uns die Aussicht, steil hinunter ins Isenthal sowie auf die umgebenden Berge, dominiert vom Uri Rotstock. Aus der Ferne grüssen im Südosten die Gipfel um den Klausenpass. Gegen Norden schweift der Blick über das Nebelmeer zum Schwarzwald, hinter der Dampffahne des Kernkraftwerks Leibstadt. Jene des zurzeit herunter gefahrenen Gösger Werks fehlt. Erst die höheren Juraberge ab Belchen bis zur Röti überragen den Nebel.
Dankbar für die perfekte Vorbereitung und Führung durch Julia und Melanie sind wir teilnehmenden Bernd, Moni, Tobias und ganz besonders der Schreibende, weil er als „mittelalter“ Senior hier dabei sein durfte!
Bericht sowie einige Bilder: Jürg Schlegel / weitere Fotos: Julia Schärli
Fr 30. Jan. 2026
Mattjisch Horn (2460 m)
Bericht folgt
Do 29. Jan. 2026
Winterwanderung Balsthal-Bremgarten-Balsthal
Das Nebelgrau und die Feuchte empfangen uns am Morgen in der Früh. Beeindruckt uns nicht. Der Nebel wird sich später lichten. Im "Gutelaunemodus" steigen wir in den 8.35-Zug nach Oensingen. Wechseln hier ins "Zügli" nach Balsthal. Da wartet schon der Bus, der uns nach St. Wolfgang bringt. Herzlich werden wir im Pintli empfangen. Kaum Platz genommen, gibt es körbchenweise Gipfeli und noch frischen Speckzopf dazu! Das alles zu unserer gewohnten "Grundgebühr" Unsererseits grosses Staunen. Die Kaffeetassen sind leer, die Körbchen auch, Erika mahnt zum Aufbruch. Regenschutz können wir im Rucksack lassen, Schneeschuhe und "Krallen" braucht es heute auch nicht.
Im Gänsemarsch folgen wir ein Stück der Strasse, biegen später links auf den etwas vereisten Waldweg ein. Von da an geht es stetig auf einem eis- und schneefreien Pfad bergauf Richtung Holzflue, Oberberg.
Der Blick in die Alpen bleibt uns verwehrt, dafür verzaubern Nebelschwaden und Sonnenstrahlen die wunderbar verschneite Landschaft in milchiges, feenhaftes Licht. Wir stapfen weiter, auf und ab über die Thaler Jurahöhe, Chrützlimatt bis zum Rest. Bremgarten. Auch hier: herzlicher Empfang und ausserordentlich gutes Essen. Sehr zu empfehlen. Zeitig verlassen wir "die gute Stube", gehen ein Stück auf dem alten Bremgartenweg und später auf einem steilen, moorigen Pfad, der oberhalb Balsthal in die Strasse mündet. Unsere dreckigen Schuhe putzen wir in den wenigen Schneehäufchen, die vom Regen verschont wurden und hier anzutreffen sind. Von da ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof. Wer die Wahl hat, hat die Qual! Nehmen wir den Bus oder die Bahn nach Olten? Einsteigen in den Bus, dann wieder aussteigen oder doch wieder einsteigen oder doch mit der Bahn? Schlussendlich sind wir alle 11 Teilnehmer:innen im Zug vereint und fahren um 16.32 Uhr zusammen nach Olten.
Danke Erika für die tolle Tour.
Text und Fotos: Eva Buschan
So 25. Jan. 2026
Höch Gumme für ältere Kibe-Kinder und JO
Was tun, wenn alle Wetterprognosen viele Wolken voraussagen? - richtig, trotzdem gehen. Schon zu Beginn auf Turren lacht die Sonne durch die Wolkendecke und das Gipfelkreuz ist zu sehen. Teo und Sveva machen ihre allerersten Schritte auf Tourenski, und lernen von Fabio schon nach wenigen hundert Metern die Technik für die Spitzkehren, denn ganz ohne schaffen wir es nicht über die steilen Hangpartien unseres Tageszieles. Das Hochsteigen mit den schweren Ski und Schuhen ist anstrengend und braucht immer wieder kurze Pausen, gutes Zureden aber auch eine gute Portion Ablenkung, was Fernando bravourös meistert. Teo lernt schon auf seiner ersten Tour, wie man die Aufstiegsspur am besten anlegt und Sveva ist unsere sprechende Uhr, denn alle 10 min piepst ihr LVS - scho wider zäh Minute verbii!. Nach etlichen Piepstönen haben wir den steilen Gipfelhang geschafft und geniessen den Blick in die Berner Alpen. Das Wetter hält sich und wir haben auf der Abfahrt immer noch Sonnenstrahlen, auch wenn der Nebel uns für einen kurzen Moment einhüllt. Gute Skitechnik ist gefragt auf der rauhen Unterlage, aber Übung macht den Meister! Toll gemacht, ihr Tourenneulinge - auf ein nächstes Mal!
Fr 23. Jan. 2026
Suppentag im General Willehaus
Bericht folgt...
So 18. Jan. 2026
Langlaufplausch für alle (Warteliste)
Wie so oft in diesem Winter fragten wir uns, ob der Schnee für einen Langlauftag im Jura reichen würde. Er reichte knapp nicht und so entschieden wir uns für die (schnee-) sicherere Variante, die 1500 m hoch gelegene Langlaufloipe Langis.
Top gespurte Loipen, wunderbarer Sonnenschein und viele andere Schnee- und Sonnenhungrige erwarteten uns über dem Nebelmeer. Mit von der Partie waren 12 Aktive und 8 KiBe-Kids. Spätestens mit Ski-Hockey und -Fussball wurden auch die AnfängerInnen mit den schmalen Latten vertraut. Anschliessend sorgten Marianne Wyss, Steffi von Felten, Heide Troitzsch und Boris Orlowsky mit Tipps und Tricks in klassischer und skating Technik für mehr Fahrvergnügen.
Die wohlverdiente Mittagspause im Kaltbad stärkte uns für die nachmittäglichen Rundkurse auf dem teilweise kupierten Gelände und zauberte aus erschöpften Kindern noch wahre Langstreckenprofis hervor.
Merci an alle Teilnehmer:Innen und Helfer:Innen - wir freuen uns sehr, dass der Langlauftag soviel Anklang gefunden hat!
Heide und Steffi
Fr 16. Jan. 2026
Chaiserstuhl für Anfänger
Skitouren & Alpines Wandern in einem
gemütliche Einsteigerskitour im Januar bei Schneeverhältnissen wie im Frühling
Ab Luzern ist unser kleines Grüppli vollständig, und wir fahren gemeinsam mit anderen Skitourengängern durch die grüne Landschaft Richtung Oberrickenbach. Zum Glück bringt uns die Luftseilbahn noch 800 Höhenmeter nach oben, denn fürs Skitourengehen bräuchten wir doch etwas mehr Schnee als das dünne Schümli, das hier unten liegt.
Oben angekommen finden wir endlich Schnee, doch der Föhn hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Unser Ziel, der Chaiserstuel, sowie der gesamte Grat ist aper – das sieht mehr nach Wandern als nach Skitouren aus. Wir sind uns jedoch einig: Durch die mageren Schneeverhältnisse lassen wir uns die Laune nicht verderben. Also los geht’s, mal schauen, wie der Schnee so ist.
Nach etwa einer Stunde haben wir den schattigen Teil der Tour hinter uns gelassen und freuen uns über die Wärme der Sonne. Leider nimmt in dieser Höhenlage aufgrund der Steilheit und der intensiven Sonneneinstrahlung die Schneemenge weiter ab, und die Unterlage wird zunehmend eisig. Also montieren wir unsere Harscheisen und steigen dem Gipfel entgegen, stets auf einem schmalen weissen Schneeband.
Auf dem Grat angekommen legen wir die Ski ab und erklimmen wandernd im Grünen die letzten paar Meter bis auf den Gipfel. Dort geniessen wir bei angenehmen Temperaturen unser Picknick auf der Wiese.
Die Abfahrt ist dann umso rasanter: Es lassen sich noch einige schöne Schwünge fahren, und schon sind wir wieder bei der Seilbahn.
Mit dabei waren, Thomas Müller, Elias Bader, Daniela Hurni
Sa 10. Jan. 2026
Seniorenweekend Elmerhüttli
Tourenbericht – SAC Senioren Weekend im Skihüttli Elm
10.–11. Januar 2026
Was gibt es Schöneres als frischen Schnee, gute Gesellschaft und ein warmes Fondue? Genau das – und noch viel mehr – bot das SAC Senioren Weekend im Skihüttli Elm. Elm präsentierte sich als echtes Winterwunderland: tief verschneit, still, glitzernd und einfach bilderbuchmässig.
Pünktlich um 13.00 Uhr traf sich unsere gut gelaunte Gruppe bei der Gondelbahn Elm: Peter Lüscher, Ueli und Hanni Widmer, Walti Büchel, Lucca Burchietti sowie Hüttenchefpaar Thomas Jäggin und Leonie Koller. Leider fehlten zwei liebe bekannte Gesichter: Rita, die krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, und Sylvia, die arbeitsbedingt verhindert war. Beide wurden sehr vermisst.
Nach kurzem Begrüssen, ersten Lachern und dem obligaten Blick zum Himmel („Schneit’s noch mehr?“ – ja, zum Glück!) ging es auf Schneeschuhen Richtung Skihüttli. Der Aufstieg durch den Pulverschnee war gemütlich, genussvoll und begleitet von fröhlichen Gesprächen – gelegentlich unterbrochen von kleinen Versink-Momenten, die für zusätzliche Heiterkeit sorgten.
Oben angekommen wartete bereits die verdiente Belohnung: ein feines Plättli, eine warme Stube und ganz viel Hüttenromantik. Die Gespräche wurden länger, die Stimmung immer besser.
Am Abend folgte der kulinarische Höhepunkt: ein echtes Glarner Fondue. Dazu gab es viel Gelächter, Musik, spontane Gesangseinlagen (nicht immer ganz tonrein, aber dafür umso herzlicher) und beste Stimmung bis spät in den Abend. Ein klassischer Hüttenabend, wie man ihn sich wünscht – gemütlich, fröhlich und mit dem Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.
Der Sonntag setzte noch einen drauf: Noch mehr Tiefschnee, noch mehr Winterzauber und eine entspannte Schneeschuhtour zurück zur Gondelstation. Müde Beine, rote Wangen und viele glückliche Gesichter zeugten davon, dass auch dieser Tag ein voller Erfolg war – nicht zuletzt dank des reichhaltigen Frühstücks mit Zopf und Kuchen. (Lieben Dank an Rita für den herrlich leckeren Kuchen und Hanni für die zwei vorzüglichen selbstgemachten Zöpfe).
Kurz gesagt: ein rundum gelungenes Wochenende mit viel Spass, Herzlichkeit und wunderbarer Gesellschaft. Thomas und Leonie bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmenden – inklusive der kulinarischen Unterstützung aus der Ferne. Sie freuen sich auf eine weiterhin erfolgreiche Saison und viele weitere schöne gemeinsame Erlebnisse. ❄️😊🏔️
Do 11. Dez. 2025
WaxUp! Ski-Rundtour Obergestele
Cool – das erste Mal gibt es die Gelegenheit, bereits im alten Jahr mit den SAC-Olen auf Skitour zu gehen.
Ich ergreife die Chance, und wir machen uns – leider nur zu zweit – auf den Weg. Mit Zug und Mobility fahren wir ins Diemtigtal.
Gleich zu Beginn wartet das erste Hindernis: Achtung, Holzfällerarbeiten! Dank der frühen Morgenstunde kommen wir trotzdem problemlos durch. Kurz vor Ramse schnallen wir die Skier an und steigen Richtung Gurbsgrat auf. Die Landschaft präsentiert sich im Frühlingskleid, und das Weiss unter unseren Skiern knirscht wie im April. Harscheisen würden das Hochsteigen erleichtern, aber wir wollen es uns ja nicht allzu einfach machen.
Der Sonne entgegen erreichen wir den Gurbssattel, ohne unterwegs einer einzigen weiteren Tourengruppe zu begegnen. Oben auf dem Gipfel geniessen wir beim Picknick die Ruhe und die schöne Landschaft, bevor es – mit viel Geholper und Gekratze, beinahe so laut wie die Militärjets, die beim Aufstieg über uns hinwegdonnern – wieder talwärts geht.
Trotz der suboptimalen Bedingungen hat es richtig Spass gemacht.
Danke, Chris, für die Top-Betreuung von A bis Z.
Daniela Hurni
Mi 10. Dez. 2025
Jahresrückblick Alp Oberbuchsiten
Bericht folgt
Do 27. Nov. 2025
Iflue und Würenlingergrat
Zwar suchte Ueli niemanden zum Bericht schreiben, doch ich kann es nicht sein lassen, war es doch die letzte Wanderung im Jahr 2025.
Eine 10-köpfige Wanderschar traf sich an den Bahnhöfen Olten und Aarau bei herrlichem Sonnenschein. In Turgi und Untersiggental mussten wir nochmals in den Nebel eintauchen. Doch schon auf dem etwas steilen Aufstieg zur Iflue wurden wir mit herrlich blauem Himmel belohnt. Dem einem typischen Jura-Gratweg mit Blick auf den Tafeljura, ging es durch Buchenlaub, über "Wurtseln" und Jurasteine nach Würenlingen. Nach einem kurzen Abstieg fanden wir uns im Sternen zum Zmittag ein. Das selber gebackene Brot war herrlich, ebenso den Würelinger Weisswein, der Ueli uns zum Apéro spendiert hat. Der rote Assemblage und das Zmittag waren ebenso spitzenmässig fein - "Stärne 5i" guet.
Ueli, vielen herzlichen Dank für den Apéro und dass du uns wieder mal "nöime änegfühert hesch", wo etwas weniger bekannt war.
Text und Fotos: Therese Däster
Do 13. Nov. 2025
Creux du Van Rundwanderung
Donnerstag 13. November 2025, Rundwanderung Creux du Van
Die Wanderung zum Creux du Van war bereits früher im Jahr geplant, musste dann aber wegen schlechter Witterung abgesagt werden. Markus Stadler hat daraufhin die Tour für den Spätherbst neu organisiert. Zum Glück! Gutes Wetter, gar milde Temperaturen sind angesagt. So steht uns ein sonniger Herbsttag in schönster Natur bevor. Frühmorgens schon fährt der Zug für die 23-köpfige Wandergruppe. Kein Nebel nein, sondern Morgenrot bestaunen wir aus dem Zugfenster. Auch die herbstlich mystisch anmutende Seenlandschaft vor Neuenburg verzaubert. Wir steigen um in die Bahn nach Noiraigue. Im Val de Travers angekommen, gibt es einen gemütlichen Kaffeehalt in der Auberge de Noiraigue. Gestärkt treten wir unsere Rundwanderung an und folgen, in zwei Gruppen aufgeteilt, den mit hohen geraden Tannen gesäumten Waldweg bergwärts. Nach dem Hof Les Oeill biegen wir ein in den ‘chemin de 14 contours’, in den Weg der 14 Kurven. Bereits nähern wir uns dem Grat des Creux du Van als wir direkt vor uns zwischen den Bäumen Steinböcke entdecken. Durch uns Wanderer lassen sie sich von ihrem gemütlichen Steinbock-Dasein nicht ablenken, bewegen sich kaum und sind dadurch wunderbare Fotosujets. Wir bewältigen noch einige Höhenmeter und erreichen nun die mit Buchen bewachsene Anhöhe. Wir staunen über den sich vor uns weit ausbreitenden, schweizweit einmaligen und geschützten Canyon, den Creux du Van. Nach einer kurzen Znünipause geht es auf die Westseite des Canyons zu den ausgedehnten Jurawiesen. Eine grosse Zahl Jungsteinböcke geniesst hier das Gras wie wohl auch die Sonne, die ihr wuscheliges Winterfell wärmt. Wir folgen nun der langen, historischen Trockenmauer entlang der Abbruchkante des Creux du Van. Sie, wie auch weitere Absperrungen halten Besucher davon ab, sich zu nah an den Rand der bis zu 160 Meter hohen Felswand zu wagen. Für die Mittagsrast hat Markus einen Platz mit grossartiger Sicht weit über die Felsenarena hinaus gewählt. Anschliessend geht es weiter zum etwas vom Kraterrand entfernten Aussichtspunkt le Soliat (1456 m). Ein starker Wind begleitet uns. Er weht ungebremst über die weit offenen Jurahochweiden. Dennoch geniessen wir den grossartigen Weitblick. In der Ferne zeichnen sich im Dunst die Alpen ab. Gar das Mont-Blanc-Massiv ist erkennbar. Nun führt uns der Weg zurück zum Canyon. Wo es das Gelände erlaubt, werfen wir noch einen ehrfürchtigen Blick in die Tiefe. Wir wandern erst über Weiden, später dann talwärts und kommen zum Restaurant ‘Ferme Robert’ im Talkessel. Unsere Wanderung verläuft weiter talwärts bis wir unseren Ausgangspunkt Noiraigue erreichen. In der Auberge geniessen wir den verdienten Schlusstrunk. Es bleibt noch Zeit für einen Absinth oder für den Kauf eines lokalen Produktes im Bahnhoflädeli bevor uns dann der Zug wegbringt aus der Abgeschiedenheit des Neuenburger Juras. Wir erreichen Olten kurz nach 18 Uhr.- Einen grossen Dank an Markus für die Organisation! Danke für seine umsichtige Wanderleitung rund um das Naturwunder Creux du Van! Es war eine eindrückliche, wunderschöne Wanderung!
Autorin: Regina Hess, Fotos Rolf Wirz
So 9. Nov. 2025
Allwettertour
Die Allwettertour machte ihrem Namen alle Ehre:
beim Treffpunkt: Nebel;
beim Wandern/Biken: Wolken und zum Glück nur wenig Regen;
auf dem Heimweg: vereinzelte Sonnenstrahlen;
Temperaturen: ideal zum Wandern.
Unsere Wanderung (Tour B) führte vorbei an einer voll automatisierten Stallung, auf einem nicht üblich begangenen Weg zur Hupp. Die Varianten des KaGi’s waren so vielfältig wie die Tourenauswahl.
Weiter gings auf leicht begehbaren Wegen mit Aussicht auf der einen Seite bis nach Basel und zur anderen Seite bis zu den Alpen.
Ob auf Tour A, B, mit Bike oder Auto: das Ziel aller war das Restaurant Frohburg. Das gemeinschaftliche Mittagessen, das Vorstellen des Vorstandes sowie anderer Funktionäre des SAC Olten und das Kennenlernen der Neumitglieder, mit den verschieden Beweggründen zum Beitritt in den SAC Olten, rundeten den offiziellen Teil des Anlasses ab.
Der individuelle Rückweg erfolgte entweder mit ÖV ab Hauenstein, mit direktem Abstieg nach Olten oder Wisen oder mit Umwegen zu einem Nachtrunk, schlussendlich nach Hause.
Bericht: Lilian Nanzer
Fr 7. Nov. 2025
Herbstversammlung
Das ausführliche Protokoll kannst du in den Clubmitteilungen Nr. 4 Dezember 2025 nachlesen.
Fr 31. Okt. 2025
4000er Gipfeltreffen, gemalt von Peter Peier
30 gemalte 4000er Gipfel
Peter Peier ist ein begeisterter Berggänger und Läufer. Gerne verbringt er seine Freizeit mit Joggen, Wandern im Jura und in den geliebten Bergregionen. Oft ist er mit seiner Familie oder mit Freunden unterwegs auf längeren Wanderungen oder Bergtouren. Dabei wird fotografiert und oft das Skizzenbuch hervorgeholt. Zu Hause liebt er es, Berggipfel oder ganze Alpenlandschaften auf Internet abzurufen und für sich meditativ abzubilden. Die «Gipfel-Porträts» sind von einer berückenden Gegenständlichkeit; die meisten sind dem Betrachter bereits umrisshaft bekannt; aber in dieser greifbaren Nähe haben sie nun – in der Gestaltung und Anordnung von Peter Peier – eine ganz spezielle Wirkung. Mit Aquarell-Stiftenund Kreide durch den Künstler, der sich in stiller Selbstkonzentration ganz den Erscheinungen unterordnet. Kein Bild ist gleich wie das andere; was aber die Werke eint, ist Peiers Kunst der Vergegenwärtigung in der technisch perfekten Umsetzung des Gesehenen und von ihm neu Gestalteten.
Peter Peier unterstützt den Umbau der Weissmieshütte pro verkauftem Bild mit CHF 300.00.
Preisliste
Bereits verkauft sind:
03 Breithornzwillinge West 4141m
05 Castor 4228m
15 Lagginhorn 4010m
23 Pollux 4092m
26 Täschhorn 4490m
27 Weisshorn 4505m
28 Weissmies 4023m
29 Zinalrothorn 4221m
Do 30. Okt. 2025
Gänsbrunnen - Moutier
«Die SCA-Senioren machen eine Wanderung im Jura» - vielleicht denkt man da an weitgeschwungene Weiden und gemütliche Bergbeizen. Aber ein Blick ins Tourenprogramm reicht, um zu wissen, dass der Jura auch anders kann! Etwas mehr als 700 Höhenmeter bergauf und fast 1000 Meter wieder hinunter, 15 km Distanz sind angesagt! Während am Donnerstag, 30. Oktober 2025 um 6;30 draussen der letzte Sprühregen vertropfte und es zu tagen anfing versammelten sich vor dem Spettacolo 16 muntere Wanderfreunde und bald machten wir uns auf, inmitten der Pendlerströme den Zug nach Oensingen zu erwischen. Dann die Bahn nach Balsthal und endlich das Postauto, das uns bis um 8:00 nach Gänsbrunnen auf gut 700 m ü M. transportierte. In Ermangelung eines Restaurants machten wir uns dann gleich ohne Kafi/Gipfeli an den ersten steilen, ruppigen Anstieg über das Martinswägli hinauf zur Backi-SAC-Hütte. Noch immer zeigten viele Bäume und sogar eine Aufforstung aus lauter Lärchen ihre Herbstfarben, gedämpft durch die sich langsam in Hochnebel umwandelnde Wolkendecke, während uns das ständige Rauschen des Wildbachs «La Raus» auf dem Weg nach oben begleitete. Oben auf dem Grat des Oberdörferbergs auf 1165 m ü M der erste phänomenale Weitblick, über Gründe, Dörfer, Grate und Täler, während gelegentlich Nebelschwaden durch die Bäume zogen. Wir nutzten den kleinen Halt für eine kurze und wohlverdiente Znünipause. Bald passierten wie die geschlossene Backi-Hütte der Sektion Weissenstein. Jetzt nahm die Landschaft klassisch-jurassische Züge an, einzeln stehende mächtige Tannen, weite noch immer grüne Weiden und sogar noch weidende Rinder. Bald war das Bergrestaurant Oberdörferberg auf 1233 m ü M. erreicht – wo zu aller Überraschung das Wirtepaar beim Heraustreten erklärte, man hätte durchaus geöffnet! Nach einer raschen Abstimmung kamen wir doch noch zu unserem Kaffeeplausch! Noch grösser dann die Überraschung als Markus Stadler, unser Tourenleiter erklärte, die Konsumation ginge auf seine Rechnung, weil er ja in der folgenden Woche Geburtstag feiert. Besten Dank im Namen aller Anwesenden für die grosszügige Einladung! Draussen lockerte der Himmel etwas auf, und es bot sich ein schöner Blick in die Weite, Hasenmatt, Rötiflue, Rüttelhorn, Höllchöpfli, Roggen, Höchi Flue sowie der «Drootzieher» mit der Bölchen-Gruppe ob der Heimat tief im Osten. Danach ging es mit neuem Elan über die Sprachgrenze hinauf zum Gipfel des langgezogenen Bergzugs auf 1297 m ü M, wo der Forstsachverständige in unseren Reihen die Herausforderungen der Buchen wegen zunehmender Besonnung und Wärme in dieser rauen Umgebung an einem Beispiel aufzeigte. Durch coupiertes Gelände des sich nun Graitery nennenden Bergzugs ging es jetzt mehr abwärts als aufwärts, mit lockeren Föhrenbeständen, Wettertannen und vom hier häufigen Wind geduckt wirkenden Buchen sowie einigen Sumpfdotter-Blumen. Der Name war durchaus Programm – aber Markus fand uns einen einigermassen trockenen Platz für unseren Rucksack-Zmittag. Moutier hatten wir bereits weit unten im Talkessel durch die Lücken im Wald entdeckt. Aber so einfach sollte es nicht werden! Vielmehr wartete noch das Schlussbouquet dieser mit vielen Überraschungen gesegneten Tour auf uns! Der Weg war nun als weiss-rot-weisser Bergwanderweg markiert -und das war keineswegs übertrieben. Gesichert mit Ketten, Geländern und Tritten ging es steil abwärts, an senkrechten Felswänden vorbei. Bei idealen Bedingungen wäre es ein sinnliches Vergnügen gewesen, durch das dicke, frische Laubbeet abzusteigen - dank der nächtlichen Beregnung bedeutete uns aber dieser, schmale, mit glitschigen Steinen durchsetzte. bisweilen ausgesetzte Weg doch eine gewisse Herausforderung. Schliesslich dann die lange, massive Eisentreppe «Les Escaliers», welche man schon 1935 hier in die senkrecht gegen Moutier abfallenden Felswände montiert hatte – ein luftiger aber gut machbarer Abstieg in den herbstlichen Wald hinein mit immer wieder tollen Ausblicken auf das Tief unter uns liegende Moutier. Ende gut alles gut – im Talkessel umfing uns milde Frühlingsluft unter einer nicht unfreundlich wirkenden lockeren Hochnebeldecke– leider gab es keinen Bach, um unser Schuhwerk vom Juralehm zu befreien, bevor wir zum Schlusstrunk im Hotel La Gare eintraten. Dort gab es dann einen sehr trinkbaren Kaffee – und falls gewünscht – ein vortreffliches Vermicelles! Den ganzen Tag war uns niemand begegnet, von Übertourismus also keine Spur! Wie abgelegen diese Gegend noch immer ist bemerkt man, wenn man zur Rückreise von 1 Std 20 min einen Bus, das Postauto, die Oensingen-Balsthal Bahn und die SBB nutzen muss! Besten Dank an Markus Stadler an die vorzügliche Organisation und die sehr kompetente Leitung, welche diesen Tag zu einem vorzüglichen Erlebnis gelingen liess.
Bericht: Dieter Neth
Do 23. Okt. 2025
Herbstwanderung Alberswil-Ohmstal
Herbstwanderung Alberswil-Ohmstal
Donnerstag, 23.10.2025
Sechzehn Mutige, je zur Hälfte männlich und weiblich, trotzten dem Wetter und begaben sich auf den Weg nach Alberswil. Das Dorf liegt auf der Strecke Nebikon-Willisau und hat keine tausend Einwohner. Berühmt ist dort das Schloss, die Burg Kastelen und der Erlebnishof Burgrain, wo wir unseren Kaffeestart hatten. Anfangs war das Wetter noch gut, der Aufstieg beim Schloss vorbei, durch die Hainbuchenallee bis zur Burg Kastelen noch fast trocken und windfrei. Dann beim Abstieg kam Wind und Regen auf, wir vermummten uns mit Regenhosen und Pelerinen. Die Wegführung wurde geändert, die kürzeste Route wurde genommen, da ja keine Pause möglich war. Der Wind war mal stürmisch, mal weniger. Die Blätter fegte es von den Bäumen, es sah aus wie Vogelschwärme. Ueber Gettnau der Luther entlang mit direktem Aufstieg nach Ohmstal zum gleichnamigen Kurhaus. Wir kamen eine Stunde früher an als geplant, wurden gut verpflegt und angenehm bedient in dem wunderschön dekorierten Stübli. Beim Abstieg Richtung Schötz kam die Sonne und der Herbst zeigte seine ganze Farbenpracht. Die letzte Wegstunde führte wieder der Luther entlang nach Nebikon, wo wir den geplanten Zug nach Olten nehmen konnten.
Autorin: Ingrid Heimgartner
Fotos Sepp Schuler, Beatrice Kälin
Do 16. Okt. 2025
Höhenweg Realp -Hospental
Bekanntlich fängt der frühe Vogel den Wurm. Schon um 06.15 Uhr trafen wir uns, 13 Wanderfreunde vor dem Spettacolo. Im geräumigen, sauberen Zug der Südostbahn fuhren wir Richtung Göschenen. Kurz vor Arth Goldau überreichte Erika jedem von uns einen Kaffee-Jeton für einen feinen Kaffee im Zugbistro. Dazu hat Erika selbstgebackenen Speck- und Butterzopf mitgebracht. Die schöne Überraschung ist ihr gelungen. Vielen Dank. In Göschenen umsteigen nach Realp. Im Dorf lag noch Bodennebel und Rauhreif. Aber ein Blick nach oben zeigte was uns erwartete. Moderat steigend führte uns der Wanderweg erst durch den Wald und bald waren wir über der Baumgrenze. Eine herrliche Weitsicht ins Wallis und Gotthardmassiv. Leuchteten da eben noch die Lärchen gelb/golden, waren es nun die roten Blätter der «falschen Heubeeristauden». Wir folgten dem Urschener Höhenweg Richtung Hospental. Nach der Mittagsrast auf luftigen 2200m, ging es weiter auf dem Weg, entlang dem Blauseeli, dem Trübsee und dem Lutersee. Von der Klarheit und der Farbe des türkisblauen Seeleins konnten wir nicht genug bekommen, da wurden einige schöne Fotos geknipst. Da wir zeitlich gut unterwegs waren, machten wir, bevor es steil bergab gehen sollte, noch eine 20-minütige Rast mit herrlichem Blick auf Gemsstock und Nätschen. Die dort stationierten Windräder gaben Anlass zu Diskussionen. Nach gut einer Stunde sind wir in Hospental angekommen. Den Schlusstrunk, resp. den wohlverdienten Coupe Nesselrode konnten wir bei letzten Sonnenstrahlen im St. Gotthard in Hospental geniessen. Aber bald schlich sich der Nebel ins Tal. Wieder mit der Südostbahn fuhren wir zurück nach Olten. Ankunft 19.30 Uhr schon wieder dunkel. Danke Erika für die tolle Organisation und den feinen Zopf!
Bericht Beat Meier
Do 16. Okt. 2025
Via Gottardo Teil 3, Sommerau- Trimbach/Olten
Tourenbericht Via Gottardo / 4. Etappe
Auch auf der letzten Etappe mit dem Ziel Trimbach ist der Aufmarsch von Interessierten gross, sind wir diesmal doch 26 Teilnehmer, die sich auf eine lehrreiche Tour mit Roli Giger freuen. Bereits auf der kurzen Fahrt auf der alten Hauensteinlinie nach Sommerau macht er uns auf kuriose Einzelheiten aufmerksam, kann man doch bei einem Blick von einem Ende des Tunnels direkt das Licht auf der anderen Seite sehen. Diesmal ist kein KAGI geplant, also machen wir uns direkt auf den Weg, welcher zu Beginn aussieht, als würden wir den Geleisen entlang wieder heimwärts wandern. In Rümlingen dann das erste Highlight, das wunderbare, im 19. Jahrhundert vor mehr als 150 Jahren erbaute Viadukt der Bahnlinie. Es ist 128 Meter lang und besteht aus acht Bögen aus Jurastein. Hier beginnt nun der recht steile Aufstieg, den wir aber unter Rolis Anführung problemlos meistern. Auf der Höhe geht es weiter, vorbei an wunderbaren Feldern und sogar einem Hirschgehege. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, wie hier zu sehen ist, dass der weiter westlich gelegene Faltenjura in den Tafeljura übergeht. Der Abstieg nach Häfelfingen vernichtet unsere vorher gewonnenen Höhenmeter wieder. Dafür kommen wir aber bereits hier in den Genuss der obligaten Goodies von Gaby Giger. Gestärkt nehmen wir den Marsch zur gut erhaltenen Ruine Neu Homburg in Angriff. Viele von uns wagen den Aufstieg durch den Wehrturm auf die Plattform mit der imposanten Aussicht auf die Jurahöhen. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Läufelfingen, Auf diesem Abschnitt liegt der durch viele informative Tafeln gesäumte Themenweg. Wahrscheinlich kann man zuhause im Internet vieles nachlesen und Roli hat uns ja beim Halt auf der Ruine schon sehr viel vom früheren Leben unter der Regierung der Vögte erzählt. Die meisten von uns drängt es eher zur geplanten Einkehr im Café «Brot und so». Einige entscheiden sich, von hier mit der Bahn durch den Tunnel zurück zu fahren. Aber nun bei wunderbar wärmendem Sonnenschein nehmen die meisten den letzten Anstieg nach Hauenstein und dann den Abstieg runter nach Trimbach in Angriff. Im «Isebähnli» sind wir zum Schlusstrunk wieder vereint. Roli und Gaby, unter eurer professionellen, interessanten Leitung war es einmal mehr eine wunderbare Tour. Ganz herzlichen Dank!
Autorin: Doris Vögeli
So 12. Okt. 2025
Engelberg - Rot Grätli - Chaiserstuel (OW)
Mit Vorfreude auf zwei sonnige Herbstwandertage fand sich unsere kleine Gruppe - Jürg, Françoise, Regula, Marie-Luise, Regina - kurz vor halb 9 Uhr am Bahnhof ein. In Engelberg angekommen gings mit der Gondel hinauf ins Ristis. Wir liessen den Nebel hinter uns, das Bergpanorama breitete sich zunehmend vor uns aus. Ganz klar gab es einen Kaffeehalt auf der sonnenbeschienen Ristis-Terrasse bevor wir die Wanderung hinauf zu unserem Tagesziel, der Rugghubelhütte, antraten. Diese SAC-Hütte schien beliebt zu sein, denn eine beachtliche Anzahl Hüttenbesucher kam uns entgegen. Auch wir konnten den tollen Ort hoch über dem Engelbergertal ausgiebig geniessen, bevor das Hüttenteam das feine Znacht auftischte. Der Sonnenuntergang am Horizont war ein Farbenspiel und wer in der Nacht noch ein Blick zum Himmel warf, sah unzählige Sterne ganz nah. Nach mehr oder weniger Hüttenschlaf fanden wir frühmorgens mit einer tollen Sonnenaufgangsstimmung mühelos in einen neuen Wandertag. Auf dem knapp 2-stündigen Aufstieg zum 2558 m hohen Rot Grätli, ging der Blick immer wieder zurück, zum Engelberger Rotstock, dem Titlis, den fernen Berner Alpen und nicht zuletzt zu dem in der Weite sich wie aus Watte formenden Nebelmeer. Mit Erreichen des Rot Grätli öffnete sich uns eine neue Aussicht, ins Urner Grosstal und weit und weiter bis zum Säntis. Jürg konnte uns so manchen der vielen Berggipfel benennen. Doch es galt nun, sich auf den teils noch mit Schneefeldern bedeckten Abstieg zu konzentrieren. Der Fokus lag auch auf den Schuhen, denn ausgerüstet mit “Krallen”, guten oder verdankenswert vom Hüttenwart notfixierten Sohlen (!), wanderten wir unter fachkundiger Anleitung von Jürg über eine ehemalige Gletscherlandschaft Schritt für Schritt sicher talwärts. Auf einer Moräne weit entfernt war eine grosse Ansammlung Gemsen, oder doch Steinböcke? ... auszumachen. Der Bergweg brachte uns in ca. 2 Stunden hinüber zum Schoneggsattel und spontan wählten wir für die Mittagsrast den Chaiserstuel, was noch eine halbe Stunde Aufstieg erforderte. Oben auf dem für einmal ganz flachen, grasüberwachsenen Gipfel war das Bergpanorama einfach wieder nur wunderbar. Gestärkt ging's dann wieder talwärts hinunter zur Bannalp, wo wir nach einer verdienten Einkehr in die kleine Gondel nach Oberrickenbach stiegen. Der Nebel hatte uns wieder. Problemlos verlief die Rückreise nach Olten. Ein grosser Dank gebührt Jürg Schlegel für seine umsichtige Planung und Führung. Es waren zwei wunderbare Wandertage!!!
Autorin: Regina Hess
